Gedanken oder Fragen

03.11.2011 um 22:00 Uhr

Skorpion Horoskop

Skorpion ( 24.10. - 22.11. )
Liebe:
Spass mit ihrem Partner haben sie beim gemeinsamen Jogging, oder wenn sie die Wohnung umräumen.
Leidenschaft hingegen kommt zut Zeit wenig von den Sternen.

Sagt zu mindest das aktuelle Horoskop für die Skorpione vorraus.

Horoskope, wie das obige, sind schon sehr merkwürdig. Ergehen sich in Allgemeinplätze und seltsame Vorhersagen.

Also ihr Skorpionmädchen, von denen es hier ja scheinbar recht viele gibt, räumt eure Wohnungen um und geht joggen, mit oder ohne Partner..;-)
Dann stellt sich auch der Spass ein, oder ihr lernt beim Joggen einen Mitjogger kennen. Wer weiss das schon.

Nein, ich finde diese Tages oder Wochenhoroskope meistens zu allgemein gehalten, um daraus irgend etwas ableiten zu können.

Unter welchem Sternzeichen ein Mensch geboren wurde, eventuell auch noch die Dekade dazugenommen, dieses, so finde ich, sagt über die groben Charakterzüge eines Menschen schon so einiges aus.
Denn meistens ist ein Wassermann anders als ein Löwe, oder ein Krebs anders von seinem Charakter her, als es ein Schütze es ist.

Ja, ich glaube sogar, viele Menschen haben besondere Vorlieben, was die Sternzeichen ihres Parners oder ihrer Freunde angeht.
Je nach Erfahrungen, die sie mit diesen Sternzeichen des Gegenübers gemacht hatten.

Alles Hokuspokus und Spökenkiekerei, oder ist doch etwas dran, an den Sternzeichen und die Beeinflussung der Menschen durch die Sterne?

Und im übrigen sollen Skorpione sehr leidenschaftliche, neugierige, tiefgründige und wissbegierige Menschen sein, mit grosser Anziehungskraft auf andere. Die ihre Leidenschaft aber gerne einsetzen um den anderen zu kontrollieren, nachdem sie ihn mit ihrer Anziehungskraft für sich gewonnen haben.
Und nicht zu vergessen, der Stachel des Skorpions, mit dem er auch gerne mal zusticht.
Vielleicht eher aus Notwehr heraus, als aus anderen Gründen. Denn Boshaftigkeit kann man dem Skorpion wohl nicht nachsagen.;-)
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03.11.2011 um 00:04 Uhr

Blindenschrift und Gebärdensprache erlernen

Louis Braille erfand die Blindenschrift.
Sie ermöglicht erblindeten Menschen Blindenbücher zu lesen.
Über Braillezeilen, bei denen die Buchstaben des Blindenalphabets ertastbar sind, Internetseiten sich "anzuschauen", an der modernen Kommunikation teilzunehmen und über Schreibgeräte für Blinde auch eigene Texte in das Netz zu stellen.

Louis Braille ist garnicht genug für seine Bemühungen zu danken, diesem Mann, der selbst blind war und anderen Blinden das Tor zum Leben aufstiess.

Es gab viele Widerstände, Blinden das Lesen beizubringen.Zeitweilig wurde die Braille Schrift sogar verboten, da man der Meinung war, dadurch isolierten die Blinden sich noch mehr. Aber letztendlich setzte sich dieseTechnik doch durch.

Ebenso war es mit der Gebärdensprache der Menschen, die Taub waren, oder dem Lormen für Taubblinde. Alles stiess auf Widerstände aus den "gesunden" Bevölkerungsschichten. Taube sollten das sprechen erlernen und sich nicht in ihrer Gebärdensprache unterhalten.
Taubblinde galten als nicht lernfähig. Erst das Lormen, diese Taubblindensprache zeigte, dass dieses nicht stimmte. Und die Menschen mit diesen "Behinderungen" ebenso beschult werden können, wie alle anderen auch.

Die taubblinde Schriftstellerin, Helene Keller ( !880 - 1968 ) schrieb einmal:

Nicht sehen können trennt von der Materie,
nicht hören können vom Menschen.


Dank dem Internet können wir heute, wenn wir denn wollen, das Blindenalphabet, die Gebärdensprache der Taubstummen, das Lormen der Taubblinden, online erlernen.

Alexander Fakoo *klick*

hat eine wunderbare Seite zu all diesen Themen erstellt.
Auf ihr werden die Lesegeräte der Braille Schrift vorgestellt. Und die Menschen, die diese Technik entwickelten und ausbauten.
Auf seinen Seiten kann man anhand von Beispielen und Aufgaben die Blindenschrift, die Gebärdensprache und das Lormen der Taubblindensprache erlernen.
Aber nicht nur dieses, Alexander Fakoo hat auch das Quadoo Alphabet entwickelt und stellt auf seiner Seite ausserdem das Morsealphabet sowie das Terzi Alphabet der Freimaurer vor.

Ehrlich gesagt, ich kann keine dieser Sprachen. Würde ich aber einen Menschen näher kennen, der Taub oder Blind wäre, so würde ich mich bemühen, dieses zu erlernen, um mit ihm kommunizieren zu können.

Aber nicht nur das, ich kann mir auch vorstellen, dass das Lormen, oder die Gebärdensprache auch für Jugendliche interessant sein könnte, da sie sich so ohne Worte unterhalten könnten, und andere würden nicht mitbekommen worüber sie sprechen.
Ebenso könnten sie Tagebücher oder Briefe schreiben, in diesen "Geheimsprachen" mit den "Hyroglyphen", ohne dass unbefugte dieses auf den ersten Blick lesen könnten.
Ich weiss ja selbst noch, wie interessant für uns als Kind oder Jugendlicher diese Geheimsprachen oder Schriften waren.;-)
Und wenn es dann noch nebebei dazu dient, den Gesprächen von Gehörlosen in der Gebärdensprache folgen zu können, oder sich mit einem Taubblinden zu unterhalten, um so besser.

Beim Lormen könnte man sich sogar in der Schule mit seinem Sitznachbar unterhalten, ohne dass etwas zu hören ist oder der Lehrer etwas bemerkt.
Ist zwar nicht Sinn der Sache und des Lormens, aber vielleicht ein schöner Nebeneffekt, der ein wenig Anreiz gibt, diese Art der Taubblindenkommunikation zu erlernen. Wer weiss, ob dieses für später nicht doch einmal sinnvoll eingesetzt werden kann.

Zum Beispiel als Taubblinden Dolmetscher und Begleitperson.
In den skandinavischen Ländern stehen Gehörlosen und Taubblinden für viele Anlässe, Begleitpersonen zu, die ihnen per Gebärdensprache oder durch das Lormen das Geschehen übersetzen. Bei uns gibt es dieses zwar auch, aber noch lange nicht in dem Ausmass wie in den skandinavischen Ländern.
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