Gedanken oder Fragen

23.02.2012 um 06:39 Uhr

Ich bin ich und die Selbstwahrnehmung

Sehen wir den anderen wirklich?
Oder sehen wir in unserem Gegenüber nur was wir sehen und wahrnehmen wollen?
Erschaffen uns ein Bild, welches scheibar mit der Realität übereinstimmt, doch das Gegenüber mit seiner ganzen Persönlichkeit nicht wirklich erfasst.

Viele fühlen sich ja nicht wirklich erkannt, viele fühlen sich auch verkannt.
Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung differieren häufig.
Wobei die Sache mit der Selbsteinschätzung auch nicht gerade einfach ist.
Denn wer kennt sich schon selbst und schätzt sich auch wirklich und objektiv richtig ein?

Wir können Vorbehalte gegen manche Menschen haben, die auf Irrtümer beruhen, oder auch auf Vorurteile die in uns verfestigt sind oder uns "eingepflanzt" wurden.
Und diese Vorurteile, sie können wir auch in der Betrachtung unseres Selbstbildes haben.

Wie oft hören wir, wenn ein Mensch sich selbst Charakterisiert, er sei Tolpatschig, zu dünn oder dick, naiv, kein Mathe oder Sprachgenie und vieles andere, was häufig aber mit den von uns wahrgenommenen Realitäten garnicht übereinstimmt.

Ich bin ich!
Ich bin das, was Du erst dann sehen wirst,
wenn Du Deine Augen öffnest!


Schrieb @Witchboard hier mal in einem Kommentar.
Ich finde es ist ein wunderschönes Zitat.
Wir sollten wohl viel öfter die Augen WIRKLICH öffnen, nicht nur um zu sehen was wir sehen wollen, sondern um den anderen wirklich und ganz wahrzunehmen.
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