Gedanken oder Fragen

27.11.2012 um 07:22 Uhr

Sein Grinsen wird der Welt fehlen

von: sternenschein   Kategorie: sonstiges und allgemeines   Stichwörter: Larry, Hagman, gestorben, Dallas, Jeannie, Su, Ellen

Larry Hagman starb im Alter vo 81 Jahren.

Dallas und die Ewing's waren damals Fernsehgeschichte, sie waren die Strassenfeger die Fernsehgeschichte schrieben.
Auch wenn viele J.R. fies fanden, über sein diabolisches Grinsen freuten sich scheinbar trotzdem alle.
Was soll jetzt bloss aus Su Ellen werden? Und die erste Frage an alle Besucher der Ewing Farm schien zu lauten "Willst du einen Whisky". Es wurde andauernd dort Alkohol getrunken und Fleisch gegrillt.
Zwischendurch grinste J.R mal wieder fies.

Bekannt wurde Larry Hagman vorher schon, durch die Serie "Bezaubernde Jeannie" .
In der er einen weiblichen Flaschengeist aus ihrem Flaschengefängnis erlöste und dieser Geist sich in Hagman verliebte, alles für ihn und sein Wohlergehen tat.

Hagman schrieb Fernsehgeschichte.

R.I.P.
Möge er in Frieden ruhen und ab und an von dort oben heruntergrinsen.

27.11.2012 um 02:03 Uhr

Tickt Österreich anders?

Scheinbar ja.
Jedenfalls die Wähler in Graz.
Nach Wien ist Graz die zweitgrösste Stadt Österreichs.
Jetzt fanden in dieser wunderschönen Stadt Graz, in der die Menschen sich berechtigte Sorgen um bezahlbare Wohnungen machen, die Gemeindewahlen statt.

Überraschend oder auch nicht, bekamen die etablierten Parteien von den Grazer Wählern eine klatschende Ohrfeige verpasst.

Die KPÖ, die Kommunistische Partei Österreichs, bekam 20,1 Prozent der Stimmen.

Dieses muss man sich mal in Deutschland vorstellen, fast unvorstellbar, wo schon die "Linkspartei", die sich nicht kommunistisch nennt, es äusserst schwer hat über 10 Prozent der Wähler für sich zu gewinnen.

Da taucht sofort refelexhaft, bei den Kommentatoren die Meinung auf "Die wollen wieder eine Mauer bauen, den Kommunismus einführen", auch und selbst wenn die Linkspartei dieses verneint und sich eher Sozialistisch sieht.

Von einem Mauerbau wird in Graz nicht gesprochen und scheinbar hat dort auch niemand Angst vor den Kommunisten, ganz im Gegensatz zu Deutschland.

Vor einigen Jahren holte die KPÖ in Graz schon einmal über 20 % der Stimmen, was auf Ernest Kaltenegger zurückgeführt wurde.
Scheinbar hat die jetzige KPÖ Kandidatin Elke Kahr auch alles richtig gemacht, indem sie sich um die sozialen Belange der Menschen kümmerte und meinte die Wohnungen in Graz müssten bezahlbar bleiben.

Die Wahlergebnisse im einzelen:

ÖVP 33,5%, KPÖ 20,1%, SPÖ 15,3%, FPÖ 13,9%,
Grüne 11,9%, Piraten 2,7%

Hmm, könnern wir etwas aus Österreich und Graz lernen?
Die grossen Volksparteien sind dort, wie hier auch, nicht mehr wirklich Volksparteien. Sie regieren oftmals am Bürger vorbei. Seine Sorgen scheinen sie nicht zu interessieren, dort nicht und hier auch nicht.
Wie sonst kommt es hier zu zuwenig Krippenplätze,merkwürdige Herdprämie, Gedanken Gutscheine für Putzhilfen auszugeben, Mövenpick Steuervergünstigungen, billigen Strom für die Betriebe, aber teuren Strom für Privatverbraucher, Bankenrettungen in Milliardenhöhe und Frau Merkel lächelt noch zu allem.
Hat sie auch allen Grund zu, wenn das letzte Aufgebot der SPD, Kanzlerkandidat Steinbrück die Hartz IV Gesetze und die Rente mit 67 lobt. Kürzungen im Sozialbereich und Privatisierungen gutheisst.
Der Staat Wohnungen aus dem sozialen Wohnungsbau billig an einen Investor verscherbelt, der der Meinung ist, die Mieten in Deutschland seien viel zu niedrig, der Mietzins müsste steigen, damit er seine Gewinne machen kann.

Wollen wir es alles SO haben? Scheinbar ja, wenn man sich die Popularitätswerte der Kanzlerin Merkel anschaut.

Sie sieht sich selbst als "Alternativlos" an, gerade so, als könnte es nichts anderes geben, als diese "Marktkonforme Demokratie".
So, ich höre jetzt auf, der Eintrag ist eh schon zu lang und sonst bekomme ich noch das kotzen, wenn ich an all dieses herumgewurschtel zum Nachteil der Bürger denke.