Gedanken oder Fragen

17.02.2011 um 16:02 Uhr

Betrügereien im Netz per Mail

Lieber Paypal Kunde,
ihr Pay Pal Konto weist in der letzten Zeit zu hohe Bewegungen auf, so dass wir es eingrenzen mussten.


E-Mails mit diesem Inhalt bekam ich in der letzten Zeit desöfteren.

Ich bin aber garkein Paypal Kunde.;-)
Besitze somit auch kein Paypal Konto.

Diese Spammail Versender wollen über diese Mails scheinbar an die Kontodaten des Empfängers kommen, oder beim öffnen des Mailanhanges Schad- oder Spionagesoftware auf den PC des Empfängers installieren.

Eine Zeitlang bekam ich Mails von Firmen wie HP, OTTO Versand und ähnliche, in denen meine Bestellung bestätigt wurde, die ich aber niemals gemacht hatte.
Andere bekamen Mails von der Postbank oder anderen Banken in denen sie aufgefordert wurden ihr Konto abzugleichen oder das Passwort zu ändern.

Natürlich waren die Absender nicht wirklich von diesen Firmen, es schien nur so, selbst wenn die Firmenadressen mit der richtigen Adresse übereinstimmte.

Solcherlei Mails lösche ich in der Regel gleich ohne den Anhang zu öffnen.

In diesem Paypal Fall weiss ich auch, wie dieser Spamversender an die Mailadresse herangekommen ist.
Es handelt sich um eine Fake-Mailadresse, die ich in einem Forum in dem ich Mitglied bin, verwende.

Leichter hereinfallen kann man wohl auf solche Mails, wenn man wirklicher Kunde einer der genannten Firmen oder Institutionen ist.
Also immer schön vorsichtig sein und nicht übereilt Mails die scheinbar echt sind öffnen oder in diesen Fällen Daten von sich preisgeben.
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Yaimm schreibt am 17.02.2011 um 16:22 Uhr:Hab sie auch bekommen, es aber gleich als Fake abgetan und gelöscht.
    Zu auffällig der Link, den man anklicken sollte, um sein Konto zu überprüfen.

    Mag allerdings nicht wissen, wie viele Menschen auf sowas reinfallen.
  2. aenne schreibt am 17.02.2011 um 18:58 Uhr:Oh ja, dass sind alles böse Fallen. Eigentlich furchtbar, dass sich Menschen zu solchen Betrügerein hinreißen lassen und wirklich traurig, dass es Menschen gibt, die leider darauf reinfallen. Letzlich kann das Jedem passieren.
  3. sternenschein schreibt am 18.02.2011 um 05:15 Uhr:@Yaimm,
    dann sind es ja wirklich Massenmails, wenn du sie auch bekommen hast.
    Ich weiss schon, weshalb ich generell nichts anklicke, bei dem ich Kontonummer oder Adresse hinterlassen soll.
    Es sei denn, es ist eine wirklich vertrauenswürdige Seite.

    @aenne,
    ja, leider kann es wohl jedem passieren. Selbst wenn man nur bei E-Bay bestellt kann man schon betrogen werden, indem der Verkäufer Vorkasse nimmt und die Ware nicht schickt und plötzlich verschwunden ist.
    Oder wie in einigen Fällen, über einen Mailanhang ein Schadprogramm auf den PC installiert wird, um den Rechner nach Passwörtern, Kontodaten, Mailkontakten etc. auszuspionieren oder ihn in ein Spamnetzwerk heimlich einzubinden ohne dass der Besitzer davon etwas bemerkt.
    Hängt wohl alles mit der Gier der Menschen oder einigen davon zusammen.
    Liebe Grüsse
  4. Nasoetwas schreibt am 18.02.2011 um 19:59 Uhr:Und da wundern wir uns, dass das Misstrauen der Menschen immer mehr zunimmt.
    LG zum Wochenende
  5. elfatuo schreibt am 19.02.2011 um 11:44 Uhr:Solche E-mails kenn ich auch. Genau wie E-mails über vermeintliche E-Bay-Geschäfte, DHL-Bestellungen, Hermes-Bestellungen, Face-Book-Accounts u. s. w. Der beste Schutz ist mittlerweile wahrscheinlich, wenn man nicht jeden Mist mitmacht und vor allem nicht den Mist mitmacht, den jeder mitmacht... Paypal ist mir auch zu tiefst suspekt... wer mir keinen Überweisungsträger mitschickt, bei dem bestell ich nicht...
  6. Nasoetwas schreibt am 20.02.2011 um 08:24 Uhr:Dagegen ist man ja fast machtlos.
    Ich erkläre alles zu Spam,
    was ich nicht kenn.
  7. sternenschein schreibt am 21.02.2011 um 05:19 Uhr:@nasoetwas,
    ist ansich schade, dass das Misstrauen durch diese Dinge wächst.
    Aber es ist wohl richtig, alles aus Vorsicht als Spam zu betrachten, was man nicht kennt.

    @elfatuo,
    ich halte da mein mitmachen im Netz auch sehr in Grenzen, besonders wenn es um etwas geht, bei dem die Seite meine Adresse und Daten haben will.
    Mache auch keine Gewinnspiele mit.
    Gegen diese Mails von angeblich offiziellen Firmenseiten, sind die Spammails, die du bekommst, von irgendwelchen ausländischen Frauen deren Mails merkwürdig übersetzt sind, wenigstens noch unterhaltsam, aber nicht gefährlich.
    Da kommen ja auch manchmal welche, von Frauen deren Vater, ein Minister natürlich, im Kongo oder Nigeria umgebracht wurde, ihnen 1 Millionen Dollar Aussteuer hinterlassen hat, sie aber nicht an das Konto in den USA herankommen. Für die man das Geld abheben soll, es soll auch nicht zum eigenen Schaden sein.!
    Najal ich habe das Geld natürlich da gelassen..;-)
    Liebe Grüsse
  8. elfatuo schreibt am 21.02.2011 um 10:59 Uhr:@sternenschein:

    Schlimm ist ja, daß es genug Leute gibt, die Kettenbriefe aus Aberglauben oder wegen eines "guten Zwecks" auch freiwillig verbreiten...
    Selbst wenn die Ministertochter tatsächlich exsistiert und ihr Vater tatsächlich Minister in einem totalitären Regim war, ist doch das Wiederbeschaffen ihres Schwarzgeldvermögens ein etwas merkwürdiges Unterfangen... die Erben von Himmler, Honecker, Hussein würde man ja auch nicht so ohne weiteres unterstützen...
  9. Yaimm schreibt am 21.02.2011 um 14:31 Uhr:Ich hänge anscheinend im Verteiler von den Menschen, die auf dieses Zeug reinfallen. Ich kriege Kettenmails nicht ein- sondern mindestens 5mal, ein oder zwei Tage später von denselben Leuten das Dementi mit einem Link, wo geschrieben steht, daß diese Mail ein Fake war...
    *seufz*

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