Gedanken oder Fragen

05.06.2012 um 18:34 Uhr

Bewusstsein und Schicksal

Was wir nicht als Bewusstsein in unser Leben rufen,
erscheint in unserem Leben als Schicksal.

Zitat:C. G. Jung

Über dieses Zitat muss ich noch etwas nachdenken.
Auch wenn es so klar auf der Hand liegt, bei anderen sieht man es ganz deutlich und immer, bei sich selbst nimmt man es nicht so sehr wahr,
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. sunnysightup schreibt am 05.06.2012 um 19:12 Uhr:wow, da is was dran, aber ich muss da auch noch tiefer weiter denken, weiß grad gar nicht, ob von hinten nach vorn oder von vorn nach hinten :-)
  2. Phil_Sophie schreibt am 05.06.2012 um 20:35 Uhr:Nee, auch Triviales rufen wir nicht ins Bwusstsein und ist dennoch kein Schicksal. Oder hab ichs falsch verstanden?
  3. Alcide schreibt am 05.06.2012 um 21:10 Uhr:Heute würden wir es einen wohl 'ganzheitlichen' Ansatz nennen... Wenn Jung hier noch ein paar Beispiele anführte, ließe sich toll darüber streiten...
    Stimmt, an Triviales hat Jung bestimmt nicht gedacht. Er setzt voraus, dass es so etwas wie Schicksal oder Bestimmung gibt...
  4. sunnysightup schreibt am 06.06.2012 um 08:19 Uhr:geht es nicht darum, dass wir vieles bewusstlos hinnehmen. und das dann einfach schicksal nennen. eben nicht mitbestimmen, nicht wissen, was passiert, unsere muster für uns arbeiten lassen, ohne sie zu sehen oder gar hinterfragen?
    ich glaube eben nicht, das jung an schicksal glaubt, ich glaube, dass er es explizit NICHT tut.
  5. Majas_Traumwelten schreibt am 06.06.2012 um 08:56 Uhr:Ich kenne diesen Satz und als ich ihn das erste mal las, habe ich nur "Jaaa" gedacht. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es bei diesem Satz gar nicht um - wie so oft gedacht und behauptet - esoterische Weisheiten handelt sondern es bedeutet nur - die Muster und Glaubenssätze, die wir unbewusst mit uns rumschleppen und die wir deshalb immer wieder anwenden, lassen uns in Situationen geraten, die wir scheinbar schicksalhaft immer wieder aufs Neue durchleben (müssen). Erst wenn man hinter die eigenen Mechanismen steigt, weiss man, dass man weder verflucht noch das Schicksal einen hart beuteln will, sondern dass es nur Muster und Glaubenssätze sind, die man zwar mit harter Arbeit aber dennoch positiv verändern kann. Als ich das damals kapiert hab, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Seitdem weiss, ich dass C.G. Jung wirklich was aufm Kasten hatte :) Lg, Maja
  6. Yaimm schreibt am 06.06.2012 um 10:26 Uhr:Lass es laufen und nenn es Schicksal oder nimm Dein Leben selbst in die Hand und bestimme den Weg durch Deine bewussten Entscheidungen... ja.
  7. Alcide schreibt am 07.06.2012 um 00:36 Uhr:Ihr habt recht: der Satz lässt sich auch ganz ohne Metaphysik verstehen: als eine Aufforderung dem Leben mit Bewusstheit zu begegnen, um so den Wechselfällen des Lebens nicht ohnmächtig ausgeliefert zu sein...

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.