Gedanken oder Fragen

17.12.2011 um 22:43 Uhr

Goethe und der Zweck des Lebens


Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst....
In diesem Sinne bereite ich mich auch vor, und wenn wir nach Innen das unsrige getan haben, so wird sich das nach Aussen von selbst ergeben.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe ( An Meyer )

Ich glaube, dieser Satz Goethes hat ganz viel mit Vertrauen, Vertrauen in uns selbst und Vertrauen dem Leben gegenüber zu tun.
Wenn wir unseren Teil getan haben, dann wird das Lebenauch dass seinige dazu tun.

Ich neige ja immer dazu, zu sagen "Pass auf deine Wünsche auf, sie könnten in Erfüllung gehen". Manchmal zur Unzeit, oder aber die Wunscherfüllung fühlt sich ganz anders an, als wir es uns dachten. Der Wunsch ist erfüllt und dann kommt die Leere, die neue Wünsche nach sich zieht, um sie wieder aufzufüllen.

War das erhoffte, ersehnte, erwünschte, nicht als Kind schon oftmals ganz anders als wir es in unseren Träumen vorher ausgemalt haben?

Eine interessante Diskussion zum Thema Wünsche und Wünsche loslassen läuft gerade auf

Angelmagias Blog *bitte hier schauen*
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Bloomsbury schreibt am 18.12.2011 um 01:33 Uhr:Danke für den Hinweis, Sternenschein. Ich habe schon öfter gute Impulse auf deinem Blog gefunden, das ist mir dieser Tage wieder bewusst geworden.

    LG, Bloomy
  2. Bloomsbury schreibt am 18.12.2011 um 01:36 Uhr:PS: aber mir reicht eigentlich, was ich dort lese. Ich habe nicht den Wunsch, etwas hinzuzufügen. Denn es ist schon alles gesagt. Beides stimmt: mal muss man was dafür tun, und ein andermal muss man loslassen und abwarten.
  3. Crazy1412 schreibt am 19.12.2011 um 17:11 Uhr:Ich denke, das Zitat von Goethe hat nicht nur etwas mit Vertrauen, sondern auch mit Akzeptanz zu tun. Erst, wenn man sich selbst so akzeptiert hat, wie man ist, kann sich das auch nach Außen spiegeln :)
    Oh je, wenn ich mir überlege, was ich mir als Kind oft ausgemalt und erträumt habe und jetzt anschaue, was daraus geworden ist...eigentlich ist keiner so wirklich in Erfüllung gegangen :D dennoch fühle ich mich deswegen nicht unbedingt schlecht ;). Ich schätze, bei mir musste es einfach sein, dass mein Leben nicht wie erträumt abläuft ^^ und im Nachhinein bin ich auch recht froh darüber :).
  4. sternenschein schreibt am 20.12.2011 um 19:11 Uhr:@Bloomsbury, dankeschön.
    Zu erkennen wann etwas dafür zu tun ist und wann loslassen angesagt ist, wird wohl das entscheidende sein.

    @Crazy,
    wir wandeln uns ja auch im Laufe der Zeit, da wandeln sich wohl auch die Wünsche, Träume und Vorstellungen.
    Und doch, ich habe das Gefühl, dass sich unsere Vorstellungen und Wünsche irgendwie erfüllen, wenn auch nicht 1:1, aber doch auf irgendeine Art, die wir erst später erkennen, wenn wir zueückblicken.

    Liebe Grüsse
  5. Werner schreibt am 16.05.2013 um 07:34 Uhr:Hast Du nicht etwas verwechselt und war das nicht von Heine?

    von Goethe ist:
    Der SINN des Lebens ist das Leben selbst!

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