Tagträume
Manchmal, wenn ich die Augen schliesse,
sehe ich den grossen Auszug aus dem Wald.Aber das sind nur Träume.
Offenbar hört ein Mensch nie auf, bei Tag zu träumen.
Zitat: Marlen Haushofer ( 1920 - 1970 ) Aus dem Roman "Die Wand"
Tagträume
Ich war gerade ganz in Gedanken, wird dann oftmals gesagt. Wenn die Gedanken am Tage ihre ganz eigenen Reisen antreten.
Erinnert mich ein wenig an "Hans Guck in die Luft", der bekanntlich böse endete. Wie unsere Eltern immer erzählten, wenn wir es an Aufmerksamkeit fehlen liessen.
Auch die Lehrer sagten desöfteren "Träum nicht", zu uns Schülern. Wenn der Blick in unbestimmte Weiten ging oder eben aus dem Fenster zusammen mit den Gedanken wanderte, anstatt an des Lehrers Lippen zu hängen.
Sind wir ausser uns, bei diesen Tagträumen oder im Gegenteil, ganz und gar bei uns, frag ich mich manchmal.
Weshalb wird das bewusste Wahrnehmen manchmal einfach abgeschaltet, zugunsten von Tagträumen?
Bei vielen Dingen die wir machen und die mehr oder weniger automatisch ablaufen geschieht dieses. Ich möchte nicht wissen, wieviele Autofahrer nicht wirklich hinter dem Steuer sitzen, wenn sie so dahinrollend von Musik berieselt werden und in Gedanken ganz woanders sind.
Es sind die Dinge die uns Nicht (mehr) fordern, die die Gedanken entfleuchen lassen. Mal in die Zukunft, mal in die Vergagenheit, mal in das Land der Phantasie.
Ist es wirklich so, dass der Mensch nie aufhört, bei Tag zu träumen, reichen uns unsere Träume bei Nacht nicht aus?
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sehe ich den grossen Auszug aus dem Wald.Aber das sind nur Träume.
Offenbar hört ein Mensch nie auf, bei Tag zu träumen.
Zitat: Marlen Haushofer ( 1920 - 1970 ) Aus dem Roman "Die Wand"
Tagträume
Ich war gerade ganz in Gedanken, wird dann oftmals gesagt. Wenn die Gedanken am Tage ihre ganz eigenen Reisen antreten.
Erinnert mich ein wenig an "Hans Guck in die Luft", der bekanntlich böse endete. Wie unsere Eltern immer erzählten, wenn wir es an Aufmerksamkeit fehlen liessen.
Auch die Lehrer sagten desöfteren "Träum nicht", zu uns Schülern. Wenn der Blick in unbestimmte Weiten ging oder eben aus dem Fenster zusammen mit den Gedanken wanderte, anstatt an des Lehrers Lippen zu hängen.
Sind wir ausser uns, bei diesen Tagträumen oder im Gegenteil, ganz und gar bei uns, frag ich mich manchmal.
Weshalb wird das bewusste Wahrnehmen manchmal einfach abgeschaltet, zugunsten von Tagträumen?
Bei vielen Dingen die wir machen und die mehr oder weniger automatisch ablaufen geschieht dieses. Ich möchte nicht wissen, wieviele Autofahrer nicht wirklich hinter dem Steuer sitzen, wenn sie so dahinrollend von Musik berieselt werden und in Gedanken ganz woanders sind.
Es sind die Dinge die uns Nicht (mehr) fordern, die die Gedanken entfleuchen lassen. Mal in die Zukunft, mal in die Vergagenheit, mal in das Land der Phantasie.
Ist es wirklich so, dass der Mensch nie aufhört, bei Tag zu träumen, reichen uns unsere Träume bei Nacht nicht aus?
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DAS ist es, glaube ich. Man hört ein Stichwort oder sieht etwas, kann aber nicht darüber reden (weil ein anderer redet oder weil keiner da ist oder weil das PASSENDE Gegenüber fehlt)... und dann geht man in Gedanken spazieren.
Im Gegensatzt zu den nächtlichen Träumen kann man Tagträume selbst lenken und beeinflussen! :-)
Oder abends, wenn ich nicht einschlafen kann, dann denke ich sooo gerne an die Nordsee und wie ich es mir später mal ausmalen werde. Tagträume, das ist einfach Urlaub fürs Gehirn! Und unser Gehirn scheint mehrmals am Tag Urlaub zu wollen und zu brauchen :) Was ist auch schon dabei?
aber ich denke doch, wenn wir 'traeumen' sind wir ganz bei uns und nicht wo anders. man 'konzentriert' sich nicht auf irgendwas und ich denke auch, in bestimmten momenten, eben wenn bestimmte worte fallen, dass es einfach 'passiert.'
manchmal kann es ganz schoen anstrengend sein.