Gedanken oder Fragen

23.03.2011 um 22:41 Uhr

Trinkwasser in Tokio radioaktiv verseucht

Wasser, der Quell alles Lebens.
Was aber, wenn das Trinkwasser krankmachen kann, da es atomar verseucht wurde, wie jetzt in Tokio und im Umkreis um das havarierte AKW Fukushima geschehen?

Die Behörden warnen dort davor das Leitungswasser nicht zu trinken, da es radioaktiv verseucht ist.
Für Tokio wird zwar gesagt: " Eine direkte und sofortige Gesundheitsgefahr gehe zwar nicht vom Trinkwasser aus, doch sollte es nicht als Trinkwasser für Babys und Kleinkinder benutzt werden".
Ja, was sollen denn die Kleinkinder jetzt trinken und womit sollen Mütter die Babyflasche für ihre Babys füllen, wenn das Wasser verseucht ist? Und dieses "Es geht keine sofortige Gesundheitsgefahr von dem Wasser aus", es hört sich auch merkwürdig an.
Selbstverständlich wird man beim "Genuss" von kontaminierten Wasser, nicht sofort tot umfallen, aber was hat es für Langzeitwirkungen, was Krebs und andere Krankheiten betrifft.

Dieses ist ja gerade die Crux an der Radioktivität, man sieht sie nicht, man schmeckt sie nicht und man riecht sie nicht. Die Gefahr kommt unsichtbar, nicht spürbar. Der Mensch bemerkt sie nicht mit seinen Sinnen.

Da bemerkt man erst, wie lebenswichtig für uns Menschen doch das Trinkwasser ist.
Ohne Wasser können wir nicht leben, würden verdursten. Verdursten geht schneller als das Verhungern. Auf Flüssigkeit kann unser Körper nicht lange verzichten.
Was würde uns übrigbleiben, wenn unser Wasser verseucht wäre, wie dieses in Fukushima der Fall ist.
Nicht trinken und verdursten oder das Leitungswasser trinken und eventuell sich gesundheitsgefährdender Strahlung aussetzen?
Womit das Essen kochen, abwaschen, die Wäsche waschen, wenn das Wasser atomar verseucht ist.?

Eine fürchterliche Vorstellung.
Mit fällt dabei wieder ein alter Spruch ein, den die Indianer gesagt haben sollen.
"Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gestorben, der letzte Fluss vergiftet ist, dann werdet ihr merken, Geld kann man nicht essen".
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Zebulon schreibt am 23.03.2011 um 22:53 Uhr:Aber da gibts doch auch noch Wasser von Nestlé ...!
    (Für Geld)
  2. sternenschein schreibt am 24.03.2011 um 14:13 Uhr:@Zebulon,
    die Mineralwasserhersteller werden wohl gute Umsätze machen.
    Die neueste Meldung aus Tokio lautet zur Zeit, das Trinkwasser aus der Leitung ist ohne Gesundheitsschäden befürchten zu müssen, auch für Kleinkinder und Babys wieder trinkbar.
    Die Strahlenbelastung im Trinkwasser ist unter die für Menschen zulässige Höchstgrenze zurückgegangen.
    Haben sie das Wasser wohl "verdünnt".;-)
    Mit Mineralwasser oder so.
    Liebe Grüsse
  3. Rabenmutter schreibt am 25.03.2011 um 14:13 Uhr:Ich glaub nicht, dass Mineralwasser, was vor Ort gekauft wird, sicherer ist... die Radioaktivität ist doch überall...
  4. Zebulon schreibt am 25.03.2011 um 17:21 Uhr:Mineralwasser kommt aus Tiefen, die die Radioaktivität noch nicht erreicht ...
  5. Rabenmutter schreibt am 26.03.2011 um 13:12 Uhr:...aber abgefüllt, gelagert und konsumiert wird es oberhalb, Zebu! Mal ganz davon abgeshen, dass die AKW-Abfälle ja unterirdisch gelagert werden...
  6. Zebulon schreibt am 26.03.2011 um 14:17 Uhr:Geschlossenes Abfüllsystem(wegen der Hygiene) und dann ist die Flasche zu.

    Wenns außenrum strahlt ... Gemüse wird ja auch schon längst bestrahlt ums haltbar zu machen.

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.