Gedanken oder Fragen

21.11.2010 um 13:18 Uhr

Von Büchern und Flügel

Von seinen Eltern lernt man lachen und laufen.
Doch wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.

Zitat: Helen Hayes

Eltern und Schule versuchen meistens die Richtung vorzugeben, in die sie einen schieben oder ziehen wollen, beim lernen und erziehen.
Doch die Richtung in die die Bücher uns mitnehmen sollen, die können wir uns selbst aussuchen und bestimmen..
Für ein selbstbestimmtes Leben.
Ich glaube Bücher aller Art haben mich mehr geformt als es Eltern oder Schule je konnten.

Für manche sind Bücher totes Wissen und tote Materie.
Für andere sind Bücher so vieles mehr.
Für sie sind Bücher Leben und manchmal eben auch Flügel um dahinschweben zu können.

Bücher muss man nicht immer neu kaufen.
Es gibt im Internet zahlreiche Second Hand Online Versender. Bei denen man gebrauchte Bücher zu einem günstigen Preis erwerben kann.

Sowie der in der Schweiz am 1. Nov. 2010 von der Schweizer Stiftung Tosam neu eröffnete

Buchlpanet.ch Secondhandbücher Online Shop.

Eine gute Sache, dieser Secondhand-Bücher Shop.
Er schaffte auf dem alternativen Arbeitsmarkt fünf Arbeitsplätze und eröffnete am 1.Nov. mit 5.000 Büchern im Angebot.
Per Postversand wird die gebrauchte Literatur in die Schweiz und das Fürstentum Lichtenstein verschickt.
Versandmöglichkeiten nach Deutschland oder Österreich bestehen zur Zeit leider (noch?) nicht.

Der Verein Tosam sowie Buchplanet.ch nehmen auch gerne Bücherspenden entgegen.

Die Internetseite buchplanet.ch ist gut gegliedert, die vorhandenen Bücher nach Bereichen, von Romanen, über Märchen sowie Sach- und Fachbücher aufgegliedert.
Zu jedem angebotenen Titel, findet man eine Inhalts- und Buchzustandsbeschreibung sowie den Preis.
Das Umschauen auf der Seite lohnt sich, auch der Blick in den Blog von buchplanet.ch.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. aenne schreibt am 21.11.2010 um 18:53 Uhr:Sehr wertvoll deine Anmerkung, dass Bücher Leben bedeuten und manchmal auch für uns Flügel sein können.
  2. sternenschein schreibt am 21.11.2010 um 19:12 Uhr:Liebe aenne,
    es wurde in letzter Zeit ja hier viel über Erziehung diskutiert, unter anderem bei @ameamagao.
    Ich glaube Bücher können der Selbsterziehung dienen, im besseren Sinne, da man sich das für sich passende daraus mit nimmt, versucht in sein Leben und denken zu integrieren.
    Ich weiss jetzt nicht ob ich die Wirkung von Büchern allgemein überhöhe, aber mir haben sie als Kind und Jugendlicher sehr vieles gegeben und sei es manchmal nur dass man/ich mich mit bestimmten Figurenanteilen und ihren Handlungsweisen im Roman oder Geschichten identifizierte.
    Dadurch formt das gelesene schon, vielleicht sogar mehr als die Eltern es könnten.
    Mag aber auch mit daran liegen, dass mir das lernen durch Bücher und gelesenes, dieses es sich selbst erarbeiten, mehr liegt, als durch Vorträge oder Unterrichtsformen akustischer Art.
    Liebe Grüsse
  3. steffen schreibt am 21.11.2010 um 22:48 Uhr:Ist schon eine tolle Sache Bücher müssen auch nicht neu sein um sie zu lesen.
    http://ebookonlinebestellen.de
  4. Findus schreibt am 22.11.2010 um 00:25 Uhr:Bücher lesen heißt Fantasie anregen und es gibt doch nichts schöneres als mit ihnen in zauberhafte Geschichten zu fliegen. Ich denke, wer als Kind viel liest oder auch vorgelesen bekommt, wird es auch als Erwachsener schätzen. Ich kann mir nicht vorstellen ohne sie zu Leben und gebe diese Liebe zum Lesen und zum Buch bewusst weiter. Eine Gute Nacht Geschichte ist doch viel schöner wenn Mama oder Papa sie vorliest und dabei kuschelt, als den CD-Player dudeln zu lassen.
  5. Wari schreibt am 22.11.2010 um 06:07 Uhr:Bücher sind das fast schönste Geschenk, dass einem gemacht werden kann.
    Ich mag es auch, wenn Bücher schon ein Leben vor mir hatten und wenn sie bei mir weiterleben dürfen. Manchmal schenke ich auch die meinen weg, weil es mir lieber ist, wenn ein Anderer sie noch liest und sich an ihnen erfreut, als wenn sie in meinem Bücherschrank verstauben.
    Ich habe schon immer viel gelesen und versuche dieses Leben an meine Kinder weiter zu geben. Das fängt damit an, dass wir in die Bibliothek gehen und Bücher ausleihen und dass wir abends noch gemeinsam lesen. Auch wenn sie noch nicht in dem Alter sind, in dem sie freiwillig mehrere Seiten hintereinander lesen, immerhin ist ihre Neugier angeregt und der Wunsch, ein Buch in die Hand zu nehmen ist entfacht. Das finde ich wichtig!
    Und jetzt ist der Weihnachtszeit werden sowieso wieder vermehrt Bücher hervorgezaubert.
  6. Hedera schreibt am 22.11.2010 um 12:10 Uhr:Lemmi und die Schmöker gehört zu meinen schönsten kindheitserinnerungen. wie liebte ich diese "kurzverfilmungen" zu vorgestellten büchern. ich notierte mir oft, was ich als nächstes zu lesen gedachte..erinnern kann ich mich da auch noch an das buch "als hitler das rosa kaninchen stahl" - eines der wenigen bücher, die ich immer noch habe und das meine tochter dann auch gelesen hat - und das so begeistert, dass sie unbedingt wissen wollte, ob es eine fortsetzung gibt - und siehe da - es gab sogar zwei weitere bücher. Ich habe schon immer gerne gelesen, anders als meine eltern und gottseidank liest meine tochter ebenfalls gerne. wie sehr haben mir bücher schon in schweren zeiten geholfen mich abzulenken- einfach abtauchen in eine andere welt, wann immer ich mag und kann...
  7. sternenschein schreibt am 30.11.2010 um 15:52 Uhr:@Findus,
    finde ich auch. Wenn es keine Bücher gäbe, dann müsste man sie erfinden.
    Sicher wurden vor dem Buchdruck auch schon Geschichten erzählt und weitergegeben. Aber durch den Druck wurden sie allen zugänglich und verbreiteten sich.
    Das vorlesen von Geschichten, vielleicht auch noch das Ausschmücken individuell auf das Kind ausgerichtet, ist schon etwas ganz besonderes. Da kommt wohl kaum eine Kassette mit, wenn auch
    "HuiBui, das Schlossgespennst" mit Hans Clarin für Kinder auch seinen Reiz hatte.

    @Wari,
    schön, was du da von deinen Kindern sagst, wie du ihnen die Bücher und das lesen nahebringst.
    Es ist doch etwas ganz anderes, ein Buch zu lesen, als einen Film zu sehen. Die eigene Phantasie schafft sich da eine eigene Welt, das finde ich wunderbar.

    @Hedera,
    ja, Bücher helfen einem manchmal durch schwierige Zeiten.
    Schön, dass deine Tochter dieses "Büchergen" scheinbar von dir geerbt hat, und du so bemeken konntest, es gibt eine Fortsetzung von " Hitler und das rosa Kaninchen".
    Auch wenn deine Tochter ihre "Pubertätserscheinungen" hat, so verkehrt kannst du scheinbar garnichts gemacht haben und das mit der Pubertät und du verstehst mich nicht, es geht irgendwann auch vorüber.

    Liebe Grüsse an euch.
    sternenschein

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