Blindenschrift und Gebärdensprache erlernen
Louis Braille erfand die Blindenschrift.
Sie ermöglicht erblindeten Menschen Blindenbücher zu lesen.
Über Braillezeilen, bei denen die Buchstaben des Blindenalphabets ertastbar sind, Internetseiten sich "anzuschauen", an der modernen Kommunikation teilzunehmen und über Schreibgeräte für Blinde auch eigene Texte in das Netz zu stellen.
Louis Braille ist garnicht genug für seine Bemühungen zu danken, diesem Mann, der selbst blind war und anderen Blinden das Tor zum Leben aufstiess.
Es gab viele Widerstände, Blinden das Lesen beizubringen.Zeitweilig wurde die Braille Schrift sogar verboten, da man der Meinung war, dadurch isolierten die Blinden sich noch mehr. Aber letztendlich setzte sich dieseTechnik doch durch.
Ebenso war es mit der Gebärdensprache der Menschen, die Taub waren, oder dem Lormen für Taubblinde. Alles stiess auf Widerstände aus den "gesunden" Bevölkerungsschichten. Taube sollten das sprechen erlernen und sich nicht in ihrer Gebärdensprache unterhalten.
Taubblinde galten als nicht lernfähig. Erst das Lormen, diese Taubblindensprache zeigte, dass dieses nicht stimmte. Und die Menschen mit diesen "Behinderungen" ebenso beschult werden können, wie alle anderen auch.
Die taubblinde Schriftstellerin, Helene Keller ( !880 - 1968 ) schrieb einmal:
Nicht sehen können trennt von der Materie,
nicht hören können vom Menschen.
Dank dem Internet können wir heute, wenn wir denn wollen, das Blindenalphabet, die Gebärdensprache der Taubstummen, das Lormen der Taubblinden, online erlernen.
Alexander Fakoo *klick*
hat eine wunderbare Seite zu all diesen Themen erstellt.
Auf ihr werden die Lesegeräte der Braille Schrift vorgestellt. Und die Menschen, die diese Technik entwickelten und ausbauten.
Auf seinen Seiten kann man anhand von Beispielen und Aufgaben die Blindenschrift, die Gebärdensprache und das Lormen der Taubblindensprache erlernen.
Aber nicht nur dieses, Alexander Fakoo hat auch das Quadoo Alphabet entwickelt und stellt auf seiner Seite ausserdem das Morsealphabet sowie das Terzi Alphabet der Freimaurer vor.
Ehrlich gesagt, ich kann keine dieser Sprachen. Würde ich aber einen Menschen näher kennen, der Taub oder Blind wäre, so würde ich mich bemühen, dieses zu erlernen, um mit ihm kommunizieren zu können.
Aber nicht nur das, ich kann mir auch vorstellen, dass das Lormen, oder die Gebärdensprache auch für Jugendliche interessant sein könnte, da sie sich so ohne Worte unterhalten könnten, und andere würden nicht mitbekommen worüber sie sprechen.
Ebenso könnten sie Tagebücher oder Briefe schreiben, in diesen "Geheimsprachen" mit den "Hyroglyphen", ohne dass unbefugte dieses auf den ersten Blick lesen könnten.
Ich weiss ja selbst noch, wie interessant für uns als Kind oder Jugendlicher diese Geheimsprachen oder Schriften waren.;-)
Und wenn es dann noch nebebei dazu dient, den Gesprächen von Gehörlosen in der Gebärdensprache folgen zu können, oder sich mit einem Taubblinden zu unterhalten, um so besser.
Beim Lormen könnte man sich sogar in der Schule mit seinem Sitznachbar unterhalten, ohne dass etwas zu hören ist oder der Lehrer etwas bemerkt.
Ist zwar nicht Sinn der Sache und des Lormens, aber vielleicht ein schöner Nebeneffekt, der ein wenig Anreiz gibt, diese Art der Taubblindenkommunikation zu erlernen. Wer weiss, ob dieses für später nicht doch einmal sinnvoll eingesetzt werden kann.
Zum Beispiel als Taubblinden Dolmetscher und Begleitperson.
In den skandinavischen Ländern stehen Gehörlosen und Taubblinden für viele Anlässe, Begleitpersonen zu, die ihnen per Gebärdensprache oder durch das Lormen das Geschehen übersetzen. Bei uns gibt es dieses zwar auch, aber noch lange nicht in dem Ausmass wie in den skandinavischen Ländern.
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Sie ermöglicht erblindeten Menschen Blindenbücher zu lesen.
Über Braillezeilen, bei denen die Buchstaben des Blindenalphabets ertastbar sind, Internetseiten sich "anzuschauen", an der modernen Kommunikation teilzunehmen und über Schreibgeräte für Blinde auch eigene Texte in das Netz zu stellen.
Louis Braille ist garnicht genug für seine Bemühungen zu danken, diesem Mann, der selbst blind war und anderen Blinden das Tor zum Leben aufstiess.
Es gab viele Widerstände, Blinden das Lesen beizubringen.Zeitweilig wurde die Braille Schrift sogar verboten, da man der Meinung war, dadurch isolierten die Blinden sich noch mehr. Aber letztendlich setzte sich dieseTechnik doch durch.
Ebenso war es mit der Gebärdensprache der Menschen, die Taub waren, oder dem Lormen für Taubblinde. Alles stiess auf Widerstände aus den "gesunden" Bevölkerungsschichten. Taube sollten das sprechen erlernen und sich nicht in ihrer Gebärdensprache unterhalten.
Taubblinde galten als nicht lernfähig. Erst das Lormen, diese Taubblindensprache zeigte, dass dieses nicht stimmte. Und die Menschen mit diesen "Behinderungen" ebenso beschult werden können, wie alle anderen auch.
Die taubblinde Schriftstellerin, Helene Keller ( !880 - 1968 ) schrieb einmal:
Nicht sehen können trennt von der Materie,
nicht hören können vom Menschen.
Dank dem Internet können wir heute, wenn wir denn wollen, das Blindenalphabet, die Gebärdensprache der Taubstummen, das Lormen der Taubblinden, online erlernen.
Alexander Fakoo *klick*
hat eine wunderbare Seite zu all diesen Themen erstellt.
Auf ihr werden die Lesegeräte der Braille Schrift vorgestellt. Und die Menschen, die diese Technik entwickelten und ausbauten.
Auf seinen Seiten kann man anhand von Beispielen und Aufgaben die Blindenschrift, die Gebärdensprache und das Lormen der Taubblindensprache erlernen.
Aber nicht nur dieses, Alexander Fakoo hat auch das Quadoo Alphabet entwickelt und stellt auf seiner Seite ausserdem das Morsealphabet sowie das Terzi Alphabet der Freimaurer vor.
Ehrlich gesagt, ich kann keine dieser Sprachen. Würde ich aber einen Menschen näher kennen, der Taub oder Blind wäre, so würde ich mich bemühen, dieses zu erlernen, um mit ihm kommunizieren zu können.
Aber nicht nur das, ich kann mir auch vorstellen, dass das Lormen, oder die Gebärdensprache auch für Jugendliche interessant sein könnte, da sie sich so ohne Worte unterhalten könnten, und andere würden nicht mitbekommen worüber sie sprechen.
Ebenso könnten sie Tagebücher oder Briefe schreiben, in diesen "Geheimsprachen" mit den "Hyroglyphen", ohne dass unbefugte dieses auf den ersten Blick lesen könnten.
Ich weiss ja selbst noch, wie interessant für uns als Kind oder Jugendlicher diese Geheimsprachen oder Schriften waren.;-)
Und wenn es dann noch nebebei dazu dient, den Gesprächen von Gehörlosen in der Gebärdensprache folgen zu können, oder sich mit einem Taubblinden zu unterhalten, um so besser.
Beim Lormen könnte man sich sogar in der Schule mit seinem Sitznachbar unterhalten, ohne dass etwas zu hören ist oder der Lehrer etwas bemerkt.
Ist zwar nicht Sinn der Sache und des Lormens, aber vielleicht ein schöner Nebeneffekt, der ein wenig Anreiz gibt, diese Art der Taubblindenkommunikation zu erlernen. Wer weiss, ob dieses für später nicht doch einmal sinnvoll eingesetzt werden kann.
Zum Beispiel als Taubblinden Dolmetscher und Begleitperson.
In den skandinavischen Ländern stehen Gehörlosen und Taubblinden für viele Anlässe, Begleitpersonen zu, die ihnen per Gebärdensprache oder durch das Lormen das Geschehen übersetzen. Bei uns gibt es dieses zwar auch, aber noch lange nicht in dem Ausmass wie in den skandinavischen Ländern.
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