Liebe und Verliebtheit
Liebe und Verliebtheit
Die berühmten Schmetterlinge im Bauch sind die Voraussetzung für den Menschen, sich einem anderen Menschen über das normale Maß hinaus zuzuwenden und sich ihm zu öffnen. Sie sind Ausdruck der Verliebtheit, aber kein Dauerzustand liebender Menschen, denn diese Gefühle sind flüchtig wie alle Schmetterlinge. Sie lassen sich nirgendwo dauerhaft häuslich nieder.
Erst wenn die beiderseitige Bereitschaft, diese Verliebtheit zum Anlaß zu nehmen, den andern mit allen Konsequenzen als so etwas wie einen absoluten Freund zu betrachten, dazu führt, daß Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und für den andern ohne Wenn und Aber da sind, kann ein Transformationsprozeß in Gang kommen, der dazu führt, daß Verliebtheit sanft in tiefempfundene Liebe übergeht.
Wer dies nicht versteht und gefühlsmäßig nicht nachvollziehen kann oder will, weil er das Schmetterlingsgefühl mit Liebe verwechselt, der wird nie in der großen, dauerhaften Liebe ankommen, sondern wieder und wieder auf wechselndem Terrain nach Schmetterlingen jagen und irgendwann resigniert feststellen, daß er die große Liebe nicht gefunden hat. Wie auch, er hat sie mit den falschen Mitteln am falschen Ort gesucht.



entschuldige, nur ein kleiner Link.
http://www.blogigo.de/Lyrik/entry/85321
( Beginn einer Antithese )
Wenn du dich gehört hättest
nur wahrgenommen als Ganzes
und auch mich
nicht nur Lieblingsgewohnheitsteile
nicht gelebt das Fremde in dir
hereingebracht durch Kindheitsmuster
Konvention Überichgefasel
hätte ich vielleicht
nicht zu erklären brauchen
wäre keine Notwendigkeit
zum Kämpfen.
Hörst du dich jetzt?
Oder gehst du nur
den bequemen Weg
der Gewohnheit?
Keine Veränderung.
Ich-Statik.
Kein Weg zum Wir.
Kein Weg zu dir.
Nur zum Ego.
Plattheiten.
Kann sein.
Wer weiß.
woher weißt du, was meine Lieblingsgewohnheitsteile
sind - du meinst mich zu kennen und kennst mich nicht - ich laß nicht schauen, verdecke mit Mauern - zu stärken und
abzulenken - Interpretationen heisst aufdecken - ich will das nicht - ich wehre mich mit alles, was ich hab - du schreist nach Reflektion: NEIN: warum erkennst du nicht die Angst in mir?
[ virtuelle Variante ]
Gib mir Freiheit und ich gebe dir Liebe - könnte sie vielleicht sagen?
Wenn viele Zwänge in einem selbst sind, sind weitere Zwänge manchmal nicht mehr auszuhalten.
Aber auch die gewohnten Zwänge, an die man sich selbst gewöhnt hat, sind für den anderen oft schon unerträglich.
Jahrelang habe ich mein Kissen gedrückt, mich immer gefragt, warum? Habe diese hilflose Frage immer wieder gestellt bis ich gesagt habe, es hat keinen Zweck mehr, dieses \"warum\". Ich brauche für mich einen anderen Ansatz im Leben: will nicht Dinge erkennen, die ich nicht ändern kann. Lebe in einem Bereich, in dem die Verschwommenheit gut tut. Hier akzeptiere ich die Unschärfe und die sorglose Offenheit nicht zu hinterfragen.
Auch ich tu mich unendlich schwer aufzugeben, wie hoffnungslos auch immer.
Vielleicht ist es meine Erfahrung mit meinen Kindern, die mich in dieser Sicht bestärkt: Ich kenne so viele Eltern, die ihre Kinder versucht haben an sich zu binden und sie haben sie verloren, obwohl sie hin und wieder am heimischen Wohnzimmertisch zu Fest- und Feiertagen \"antreten\". Ich erlebe mit meinen Töchtern etwas anderes und das hat was mit dem Los- und dem Ziehenlassen zu tun.
Und mal wieder der alte Spruch: Reisende soll man nicht aufhalten! Und du kannst mir glauben, ich weiß, wie bitter das ist und kenne deswegen genug Leid und Schmerz.
Ich habe mich vielleicht darin verrannt: die spiegelnde, glänzende, makellose Oberfläche darf nicht zerrbildhaft verdrückt werden, weil die Erfahrungen sagen, das ist der Anfang vom Verlust. [ wir beide werden es umgekehrt empfinden; dass hilft nur nichts ! ]
Du siehst, ich habe mich in eine Zeit zurückgeschlichen, die ich verschüttet glaubte. Aus der sind mir aber noch Erklärungsraster bekannt, die ich darstellen möchte, um einen neuen Ansatz zu finden.
Was, Honey, sind schon 3 Jahre? NIX, angesichts der Komplexe.
Der Rückkehrenden aus Grönland kann man nur sein Wissen über die Vegetationsverhältnisse in diesem Land, die anderen Klimabedingungen im Süden und die damit gemachten eigenen Erfahrungen anbieten. Es ist ein Angebot. Mehr nicht.
Das Verschleppen war nur in dem Sinne gemeint, dass man manchmal eben doch versucht ist, einfach Fakten zu schaffen und uneinsichtigen Blumensuchern die Orangenbäume direkt vor die Nase stellen möchte, damit sie sie endlich anfassen und vielleicht so begreifen....
LG,
Nicki
(wenn ich zu ehrlich bin, dann muss man mich zwingen aufzuhören) :-)
schließt die Dauer mit ein. Schmetterlinge hatte ich genug, aber nur wenig ist von ihnen geblieben. Und ich glaube, das ist ganz gut so.
Übrigens bin ich mir nie der Dinge sicher, man kann sich gar nichts hundertprozentig sicher sein, meine eigene Meinung, nun ja sie schwankt nicht wirklich, ich lasse mich allerdings leicht vom Gegenteil überzeugen. Das nur als Anmerkung, zu dem, dass ich mir nicht zu sicher sein soll.:-) Ach ja, über Liebe lässt sich genauso gut streiten, wie über Geschmack. Ich kann dir nur meine Definition für Liebe sagen, und doch definiere ich sie ständig neu... na ja, ich bin mit allem dem, was du da sagst mal einer Meinung gewesen, oder werde es irgendwann wieder sein. Schmetterlinge....jaja...die kleinen Tierchen scheinen mich zu verfolgen...
LG,
Nicki