Lyriost – Madentiraden

13.05.2010 um 12:42 Uhr

Manchmal

von: Lyriost   Kategorie: Gedichte

Manchmal

Kein Netz
Gewißheit weiß wie Schnee
mit klaren Linien
um mich her
zerstäubt die
flimmernde Welt
wie man Kreide
von einer
Tafel wischt.
Der Himmel flieht
und alle Formen
flüchten ihm nach.
Stumm ruhend am
randlosen Rand
ein sprachloses
Ich.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenGretchen schreibt am 19.05.2010 um 11:47 Uhr:Guten Morgen, Lyriost. Bist Du wieder für längere Zeit weg? Die Temperaturen draußen sind aber noch nicht so hoch. Doch wenn dem so sein sollte, wünsche ich Dir viel Freude beim Sammeln und Nachdenken und eine kreative Zeit - und paß auf Dich auf.


    Liebe Grüße
    Gretchen
  2. zitierenRosalix schreibt am 19.05.2010 um 17:33 Uhr:Länger weg..oder "ganz weg"?
    "Da bin ich ganz weg", ist ein Ausdruck der Begeisterung bedeutet. Bin übrigens auch gerade weg.
    Herzlich, Rosalix
  3. zitierenrosalix schreibt am 03.06.2010 um 22:52 Uhr:das gedicht wurde leichtverändert? Die Überschrift?
  4. zitierenLyriost schreibt am 04.06.2010 um 00:19 Uhr:Ja, rosalix, gut beobachtet, so schnell kann es gehen: Gerade noch betrachtet man etwas mit einfühlsamer Distanz, weil man ein vergangenes Geschehen Revue passieren läßt, da zupft einen jemand am Ärmel und sagt: April, April, das ist kein Film, das ist real. So kommt auch mal ne Überschrift ins Rutschenn – und damit man selbst. Zum Glück jedoch nur für kurze Zeit. Routine ist eine hilfreiche Fähigkeit.

    Liebe Grüße
    Ly

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