An diesem Wochenende beginnt der SPD Parteitag in Dresden..
Der SPD Vorsitzende Müntefering wird sich ungewollt von der Macht verabschieden müssen, nachdem er vorher im internen Kreis versucht hat seinen Nachfolger Gabriel zu installieren.
Es wird von Aufbruch geredet. Aufbruch aber wohin?
Es soll keine Abrechnung mit Müntefering werden. Ihm soll ein ehrenvoller Abgang ermöglicht werden, wie verlautete. Denn Müntefering hat sich ja auch sehr um die SPD verdient gemacht, wie ein Nachrichtensprecher meinte.
Ja, das ist wohl wahr, Müntefering hat sich um die SPD verdient gemacht, mit Rente mit 67 und Hartz IV.
Verdient gemacht um die Zerstörung der sozialdemokratischen Partei, die unter seiner Führung von etwa 40 Prozent auf knapp über 20 Prozent in der Wählergunst abstürzte.
Müntefering, neben Schröder und Steinmeier einer der Totengräber der SPD.
"Er hat Schröders Wahlkämpfe gemanagt, und ist an Schröders Politik letztendlich gescheitert", sagte SPD Henning Scherf.
Müntefering ist nicht nur an Schröders Politik gescheitert, nein, er hat sie selbst mitbestimmt. Mitgestaltet.
Er steht selbst heute noch hinter und für diese Politik ohne jede Einsicht. Diese Politik die der SPD rund zehnmillionen Wählerstimmen gekostet hat. .
Wie sagt er immer:"Die Politik ist richtig, nur die Menschen verstehen es nicht".
Viel gelernt aus der Wahlniederlage hat die SPD scheinbar noch nicht.
So sagt sie, vieles welches jetzt kritisiert wird, musste sie ja machen, da sie in Koalitionen regierte.
Nein, es lag nicht an den Koalitionen. Denn die Agenda 2010 Politik, Hartz IV, Rente mit 67, Ein Euro Jobs, Ausweitung der Leiharbeit und des Niedriglohnsektors, Steuersenkung für Höchstverdienende, Freiheiten für die Finanzmärkte, hat die SPD, Schröder, Müntefering und Steinmeier selbst auf den Weg gebracht.
Mit Schönrederei des Vergangenen, wird sie nicht den Weg nach unten abbremsen können. Sich auch nicht erneuern können, Schon garnicht mit den alten Köpfen.
Wenn nicht noch Menschen wie z.B. die Juso Vorsitzende Drohsel SPD Mitglied wären, würde ich sagen, die SPD sollte sich am besten auf ihrem Parteitag selbst auflösen um ein langsames Ende zu vermeiden..
Denn die Jusovorsitzende Franziska Drohsel benennt, neben einigen anderen, wie Dreßler und Ottmar Schreiner, wenigstens die wirklichen Gründe für die Abkehr der Menschen von der SPD.
Während der SPD Fraktionsvorsitzende Steinmeier und Müntefering immer noch die vergangene unsoziale Politik der SPD verteidigen und für richtig halten.
Wird es eine Generalabrechnung mit der Ära Schröder / Müntefering geben, oder wieder einmal ein "Weiter so, denn wir haben alles richtig gemacht"?
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