Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

31.01.2008 um 14:31 Uhr

Deutschland sucht das Super-Gedicht - »Narrbert's Place«

Der   G  E  W  I  N  N  E  R   bei :

Deutschland sucht das Super-Gedicht

steht jetzt fest :

Es ist  N a r r b e r t  !     
    

Zum Thema :  »Ein Gedicht, aber g’scheit
zur Kultur und zur Zeit«
 
hier das höchstprämierte Poem :

Schräg und Dümmlich wetteifern
um Quoten und Gewinne –

es ist alles so schön bunt hier
– mir schwinden die Sinne 
!

- Narrbert van Kaspern -

31.01.2008 um 14:19 Uhr

Verzichte darauf, die Zukunft erfahren zu wollen - »Emanuels Seite«

Verzichte darauf, die Zukunft erfahren
zu wollen, und lass dich in deinem Leben
von den göttlichen Kräften leiten.

- aus :  Der Weg zum Selbst / Gespräche mit dem  
unsichtbaren Freund Emanuel – Wingaite Paine (Goldmann)

30.01.2008 um 13:40 Uhr

Rotes Kreuz warnt: Immer mehr klimabedingte Katastrophen

Rotes Kreuz warnt :  Immer mehr
         klimabedingte Katastrophen    
 
Nach Angaben des Roten Kreuzes gibt es durch den
Klimawandel deutlich mehr Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen.
Die Organisation sieht dadurch auch die humanitäre Hilfe bedroht.

Die Zahl der durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt.  Rund 400 schwere Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen hätten sich pro Jahr ereignet, teilte der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Markku Niskala, mit.

Darum hier noch einmal ein Hinweis auf den »Weltzukunftsrat«  –  dessen Arbeit für die Zukunft
der Erde überlebensnotwendig und wegweisend ist:

Der »Weltzukunftsrat«  -   Langfristiges Denken in der Welt von heute
Der Weltzukunftsrat ist eine neue Stimme in der globalen politischen Arena, eine Stimme, die sich auf unsere gemeinsamen menschlichen Werte stützt, um für die Rechte zukünftiger Generationen einzutreten und sicherzustellen, dass die Menschheit jetzt für eine nachhaltige Zukunft handelt.
Link zum Weltzukunftsrat - - > 
http://www.worldfuturecouncil.org/deutsch.html

30.01.2008 um 13:12 Uhr

Von Engeln begleitet - Bücher von Sabrina Fox

Hier zwei Bücher von Sabrina Fox  –

Wie Engel uns lieben - von Sabrina Fox (Knaur)  Wie Engel uns lieben

Kurzbeschreibung:
Seit ewigen Zeiten faszinieren und inspirieren Engel den Menschen. Die Existenz von Engeln als Überbringern von Nachrichten zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen ist in fast allen Religionen überliefert.  Diese Faszination ist auch uns Heutigen eigen, der lebendige Kontakt zum Reich der Engel aber scheint abgebrochen zu sein und wird nur noch dem Mythos zugeordnet.

Sabrina Fox schildert, wie sie im Laufe vieler Jahre Frauen, Männer und Kinder getroffen hat, die von ihren Erlebnissen mit Engeln erzählten und von den wunderbaren Veränderungen, die diese in ihren Leben hervorgerufen haben.
Neben den Berichten über Begegnungen mit Engeln bietet die Autorin zahlreiche Informationen und einfache Meditationen an, um seinen persönlichen Schutzengel finden und mit ihm kommunizieren zu können.

Von Engeln begleitet
  89 Übungen für ein erfülltes Leben  Von Engeln begleitet. 89 Übungen für ein erfülltes Leben (Knaur MensSana)
    - von Sabrina Fox (Knaur MensSana)

Kurzbeschreibung
Das anwenderfreundlich neu gegliederte Buch zum Kartenset Von Engeln begleitet -
man schlägt spontan eine Seite darin auf und findet sein persönliches Motto für den Tag.
Es kann sich in Form einer Übung, eines Gebets oder eines Lösungswegs präsentieren.
Sabrina Fox gelingt es, die Botschaften der Engel für jeden einfach verständlich und alltagstauglich zu formulieren, so dass sich während der Beschäftigung damit neue individuelle Handlungsmöglichkeiten und Lösungen für eingefahrene Probleme erschließen.

Ein durch und durch praktischer Wegweiser in ein bewusstes und sinnerfülltes Leben.

Über die Autorin
Sabrina Fox ist Autorin mehrerer sehr erfolgreicher Bücher. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und genießt neben ihren Vorträgen ihre Zeit als Bildhauerin.  Nach einem 16-jährigen Aufenthalt in den USA ist sie wieder in ihre Heimatstadt München zurückgekehrt.

30.01.2008 um 12:26 Uhr

Die Engelflüsterin - Interview mit Sabrina Fox (2)

Die Engelflüsterin
Interview mit einer außergewöhnlichen Frau, die mit den Engeln spricht   - 2 -    

MzM: " Sie sind sozusagen ein Profi was Engel angeht, kommen auch viele Menschen zu ihnen,
um durch sie Kontakt zu Engeln aufzunehmen?  Menschen, die Rat und Hilfe bei ihren Sorgen
und Lebenskrisen benötigen, suchen ja gerade in solchen Situationen eine Hilfestellung bei spirituellen Menschen."

"Ich nehme keinen Kontakt für andere Leute mit ihren Engeln auf. Ich sehe es eher als meine Aufgabe an, meine Leserinnen und Leser dabei zu unterstützen selbst Kontakt mit den Engeln aufzunehmen.  Nur dann – meiner Erfahrung nach – entwickelt man eine Intimität mit den Engeln. Häufig entstehen Abhängigkeiten zwischen dem Vermittler und dem Suchenden und das will ich auf jeden Fall vermeiden.

Wenn man die Liebe zu den Engeln mit der Liebe zu einem Mann oder einer Frau vergleicht, dann wäre es genauso, als wenn ich immer einen Vermittler bräuchte, um mit ihm oder ihr zusammen zu sein. Und das wäre ja ziemlich unpraktisch, nicht wahr?"

MzM: "In der Tat, das wäre in manchen Situationen wohl eher hinderlich und ich finde es auch sehr viel besser den Menschen eine Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand zu geben, als sie in eine Sackgasse zu führen, aber sehr viele Menschen glauben, dass ihr Schutzengel sie vor großem Unheil bewahren kann, wie ist das bei ihnen Sabrina?
Welche Bedeutung hat ihr Schutzengel für sie ganz persönlich?"

"Häufig wird geglaubt, dass uns Schutzengel vor unangenehmen Erfahrungen beschützen sollen:  Unfällen, Krankheiten, sogar dem Tod.  Wenn dann etwas passiert heißt es, da hat "mein Schutzengel gerade mal nicht aufgepasst". Und natürlich wundert man sich dann, ob man es nicht wert ist, dass der eigene Schutzengel aufpasst. Nicht selten sucht man auch die Schuld bei sich selbst :  "Habe ich vielleicht nicht genug gebetet?"  Unsere Seele
sucht sich die Herausforderungen aus, die wir brauchen und da mag eine Krankheit, ein Unfall auch dazugehören (so unangenehm und schmerzhaft das auch sein mag). Ich glaube nicht an Versehen im Leben. Gott und die Engel schauen nicht weg. Ich glaube, dass wir viele Leben leben. Einmal lernen wir mit einer Behinderung umzugehen, das andere Mal, was es bedeutet reich zu sein. Einmal haben wir eine große Familie um uns, ein anderes Mal tiefe Einsamkeit. Wir sammeln Erfahrungen und somit entsteht in uns ein tieferes Mitgefühl. Die Engel begleiten uns, beim Leben wie beim Sterben, und in dieser Begleitung liegt ihr Trost und ihre Liebe.  Es gibt viele Engel die für
ganz unterschiedliche Aufgaben da sind. Mein Schutzengel ist da um mir zu zeigen, wie eine „verbesserte Sabrina“ aussehen kann. Es liegt an mir, die nötigen Schritte zu einer Verbesserung anzustreben."

MzM: "Dann wäre es gut, wenn jeder seine Engel finden könnte, denn in der heutigen Zeit können und müssen wir ohnehin noch vieles lernen.  Bei diesem persönlichen Prozess des Lernens, den jeder Einzelne durchmacht, braucht man auch Hilfe und Unterstützung. Die Zahl der suchenden Menschen ist sehr groß geworden, was würden sie einem Menschen empfehlen, der auf der Suche nach seinen Engeln ist?"

"I
nne zu halten. Er hat ihn schon gefunden.

Ich gebe zu, dass ist eine sehr kurze und wahrscheinlich auch relativ unbefriedigende Antwort. Ich würde ihm
oder ihr raten sich eine Kerze anzuzünden, sich Zeit zu nehmen und ein Gebet zu sprechen, in dem der Wunsch
nach dem Engelkontakt das eigene Herz ganz weit aufmacht. In die Flamme zu schauen, bis sich ganz natürlich
die Augen schließen. Und dann die erste Frage in Gedanken zu stellen und dann abzuwarten. Manchmal melden
sich gleich hunderte Gedanken, alle ziemlich laut. Immer noch abwarten. Und dann kommt die "kleine Stimme".
Das ist der Engel."

MzM:  "Das waren sehr schöne und berührende Worte zum Abschluss unseres Gespräches.
Vielen Dank, Sabrina Fox!"

29.01.2008 um 16:11 Uhr

Gespräche mit Gott - Täglicher Gedanke

Täglicher Gedanke für den 26. Januar      

Ich werde nichts für euch tun, das ihr nicht für euer Selbst tut.
Das ist das Gesetz.

- Gespräche mit Gott,1 - Neale Donald Walsch, Seite 87 -

Täglicher Gedanke für den 27. Januar      

Eure Vorstellung von richtig und falsch sind genau das - Vorstellungen,
Ideen. Sie sind die Gedanken, die dem Form geben und die Substanz dessen
erschaffen, was-ihr-seid.


- Gespräche mit Gott, 1- Neale Donald Walsch, Seite 104 -

Täglicher Gedanke für den 28. Januar      

Es gibt nur einen einzigen Grund, eine Veränderung vorzunehmen; sie hat
ausschließlich dann Sinn und Zweck, wenn ihr mit dem, was-ihr-seid, nicht
glücklich seid.


- Gespräche mit Gott, 1- Neale Donald Walsch, Seite 104 -

Täglicher Gedanke für den 29. Januar      

Handlungen sind in Bewegung befindliche Worte. Worte sind zum Ausdruck
gebrachte Gedanken. Gedanken sind in Form gebrachte Ideen. Ideen sind
zusammengebrachte Energien. Energien sind freigesetzte Kräfte. Kräfte sind
existente Elemente. Elemente sind Partikel Gottes, Teile des Alles, der Stoff,
aus dem alles besteht.
Der Anfang ist Gott. Das Ende ist Handlung. Handlung ist der erschaffende
Gott - oder der erfahrende Gott.

- Gespräche mit Gott,1 - Neale Donald Walsch, Seite 121 -

26.01.2008 um 18:39 Uhr

Die Aufbruchs-Bewegungen der 70er - – Zurückblicken und Nachdenken / »Ein Essay« - 2 -

Die Aufbruchs-Bewegungen der 70er  
  – Zurückblicken und Nachdenken / »Ein Essay«  - 2 -      


Die Bewegungen, um die es hier geht, haben sicher einen Anteil daran, dass die Welt heute etwas anders aussieht.
Wir werden ihnen weder gerecht, indem wir sie idealisieren – noch, indem man sie miesmacht. Kritisches und das Positive sollen hier angeschaut werden.
So war nicht alles in der sexuellen Befreiung wirklich "befreiend".  Und nicht Wenige, wahrscheinlich auch in der Schwulenszene, gerieten vermutlich ins Suchthafte. Aber auch die sogenannte Sexuelle Revolution war eine Re-Aktion auf jahrhundertelangen lebensverbietenden Umgang mit Sexualität, wo ganz Vieles als unanständig, unnormal, ungehörig, "Sünde" u.s.w. unterdrückt wurde – was aber Teil natürlicher menschlicher Vielfalt ist.
Ist es da ein Wunder, wenn Menschen dann alles Mögliche gern mal ausprobieren wollen, und manches auch übers Ziel hinaus schießt?
Wären Frauen schon immer in allem gleichberechtigt gewesen – dann hätte es nie eine Frauenbewegung zu geben brauchen.  Wenn die konservative Welt dann Zeter und Mordio schreit – ist es dann ein Wunder, wenn manche Feministin auch dogmatisch wird?
Hätten wir gleichgeschlechtlich orientierte Menschen schon immer akzeptiert und geachtet – wie alle Anderen auch – dann wäre keine Lesben- und Schwulenbewegung nötig gewesen.  In allen diesen Bewegungen gab es Teilnehmer/innen, die "es übertrieben".
Aber schauen wir doch in die heutige Politik : Finden wir das nicht in allen normalbürgerlichen Parteien auch??

Mein Resüme ist, dass die 68er wie auch all die genannten Bewegungen, Alternative, sexuelle Befreier/innen, aktive Schwule und Lesben, engagierte Frauen … ihren Beitrag geleistet haben. Dass unsere Welt heute etwas "wohnlicher" ist.
Wer nur auf die Fehler schaut, ist unredlich –  denn die findet er in den bürgerlichen Parteien auch.
Dass Frauen sich heute viel mehr verwirklichen können, dass Menschen in WG’s zusammen leben, dass Umgang mit Sex (außer – das ist klar – was Kinder betrifft) als Privatangelegenheit akzeptiert wird  ..   dass die lebensbedrohlichen Atomkraftwerke abgeschaltet wurden  ..  
   dass ein Umweltbewusstsein sich entwickelt hat  .. 

dass es, in gewissem Maße, schon Bürger- und Volksentscheide gibt .. ja, dass die Mehrheit der Deutschen sich sogar schon einen Schwulen als Kanzler vorstellen kann  –
all das, und noch viel mehr – verdanken wir zu wesentlichem Anteil auch diesen Bewegungen; diesen bewegten Menschen damals.

Und wenn wir uns heute umschauen in unserer Welt, geprägt von Globalisierung, Mobbing und Hartz-4 – wo das mächtigste Land der Welt erst kürzlich noch einen Krieg führte, den die Staatengemeinschaft als "völkerrechtswidrig" verurteilt hat –
dann können wir, wenn wir in uns hinein spürten, vielleicht diese Sehnsucht noch oder wieder fühlen - nach einer Zivilisation, in der es keine Kriege mehr gibt. In der viel mehr Demokratie von unten wirklich »real« ist. In der so etwas wie "Klimakatastrophe" nur als abenteuerliches Szenario in den Kinos denkbar wäre.
Und darum ging es – trotz Fehler und Verblendetheiten – Vielen damals;  wie in einem Lied von Ton Steine Scherben ausgedrückt: "Wer wird die neue Welt bau’n, wenn nicht du und ich. Und wenn du mich jetzt verstehen willst, dann verstehst du mich."
Darum ging es dem Sozial-Philosophen Erich Fromm in seinem Klassiker HABEN ODER SEIN. Dieses Buch hat auch heute nichts an Aktualität verloren.

Die Sehnsucht eine lebensgerechtere und menschlichere Welt zu bau’n  –   
und das ist bemerkenswert – ist auch heute auch wieder da. Etwa in dem Leitgedanken : »Eine Andere Welt ist möglich« -  den wir bei dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac finden.
Aber alle Bewegungen – das möchte ich abschließend zu bedenken geben – die Welt im Außen zu verändern, werden scheitern, wenn wir eins nicht begreifen:
dass all die Konflikte und Krisen im Außen, in der Außenwelt – so etwa auch die Umwelt-Krise – im Tiefsten eine "Inwelt-Krise", eine Innenwelt-Krise ist.

Eine neue Art zu leben, mit uns, miteinander, der Welt, dem Leben umzugehen – im Kleinen wie im Großen – ist das, worum es in erster Linie geht. Sonst sind Veränderungen in der Gesellschaft nur ein herumdoktern an den Oberflächen; und an den Symptomen.
Wie Eugen Drewermann  es sagt :  "Diese ganzen Zerrfiguren von Krankheiten, die gerade heute in unserer hochzivilisierten Gesellschaft die Oberhand gewinnen, ergeben sich ja aus einer Lebensform, die nicht mehr richtig zentriert ist."
Dazu abschließend ein Zitat von Rudolf Bahro – der bei diesem ganzen Thema nicht fehlen darf – wurde er doch gerade durch sein Buch "DIE ALTERNATIVE", wegen dem unter anderem er die DDR verlassen musste, bekannt.  Und es war ein Buch, das sowohl den sog. "real existierenden Sozialismus" (der ja nie "real" existiert hat) – als auch unser westliches Gier-Wirtschafts-System kritisiert.
Bahro sagt:

Umweltkrise ?     
Ein Ablenkungsmanöver, selbstbetrügerisch.
Ist nicht der Mensch selbst
die erste und letzte Ursache
der Zivilisation ?
Warum stört, ja sprengt
der Menschengeist das irdische Gleichgewicht ?
Die Weltzerstörung kann nur begriffen,
kann, wenn überhaupt, nur aufgehalten werden,
wenn der Mensch die In-Weltkrise meistert,
aus der sie hervorgeht.

- Rudolf Bahro -

In diesem Sinne – und auch in Gedenken an Rudolf Bahro, der leider viel zu früh von uns ging – beende ich diesen kleinen Essay.
Ziehe jeder seine eigenen Schlüsse daraus.  Noch ein Letztes:

"Wissenschaftler sollten ihre Energie nicht für das amerikanische Sternkriegsprogramm verschwenden, sondern sich auf eine Weltfriedensinitiative zur Lösung der Armut in der Dritten Welt, der Umweltverschmutzung und der wirtschaftlichen Ungerechtigkeit konzentrieren."     - Hans-Peter Dürr, Träger des Alternativen Nobelpreises -

Folker Dangers

26.01.2008 um 18:25 Uhr

Die Aufbruchs-Bewegungen der 70er – Zurückblicken und Nachdenken / »Ein Essay« - 1 -

Die Aufbruchs-Bewegungen der 70er

  – Zurückblicken und Nachdenken / »Ein Essay«   - 1 -     

Nach den Beiträgen hier über die 68er und die darauf folgenden »Bewegungen des Aufbruch’s«
Alternativbewegung, Anti-AKW-, Umwelt und Friedensbewegung .. sexuelle Befreiung, Frauen-, Lesben- und Schwulenbewegung ….. –
hier noch einige Gedanken dazu.


Wie meistens, kann auch hier nur ein differenzierter Blickwinkel all dem gerecht werden. Und natürlich kann und muss jede dieser Bewegungen auch für sich gesehen werden.

Die 68er-Zeit war wie eine Eruption, ein Vulkanausbruch. Wer hier hauptsächlich kritisierend auf das "Über-maß" schaut  –  übersieht, dass hier auch eine Gesetzmäßigkeit des Lebens verborgen liegt. Wenn ein Pendel zu sehr auf der einen Seite ausgeschlägt – ist ein heftiges Ausschlagen zur ganz anderen Seite hin meist unvermeidlich.
Die Nazi-Zeit war gerade vorüber – das Konservative, Engstirnige und Lebensverbietende hatte ein Irrwitziges, in der Menschheitsgeschichte wohl einmaliges Ausmaß erreicht – hatte die ganze Welt "verschlucken wollen" und in einen furchtbaren Krieg gezogen. Ein globaler Alptraum. Und hinterher wurde wie immer hauptsächlich verdrängt – statt anzuhalten, den "Irr"-Sinn anzuschauen, und aufrichtig aufzuarbeiten.
Die 68er Rebellion war zu einem wesentlichen Teil auch eine Reaktion darauf.  Dass Teile ihrer Aktivisten sich zur Gewalt hinreißen ließen, ist tragisch und führte sie auf falsche Wege. Es ist gleichzeitig aber auch Ausdruck der überall menschheitlich üblichen Gewalt – und ein tragischer Irrtum, eine menschlichere Welt kann nur auf menschlich-humane Weise erschaffen werden.

Natürlich erlagen die 68er und die darauffolgenden Bewegungen auch Einseitigkeiten und Verblendungen – die wir sehen müssen.  Das menschheitlich Besondere – das aber Wert ist, gesehen zu werden – ist das Aufkommen eines großen Verlangens nach einer ganz anderen Art zu leben, eines Verlangens nach einer wahrhaft gerechten Welt, in der Irrwitzigkeiten, wie der gerade vergangene Nationalsozialismus undenkbar wären.  Und in der Alt-Nazis nicht schon wieder in neue Ämter gelangen könnten.
Auch die weltweite linke Bewegung – in der in diesen Zeiten unzählige Menschen dabei waren – war ja Ausdruck dieses Verlangens nach einer Gesellschaft und Zivilisation, in der Freiheit, Gleichheit und mitmenschliche Solidarität immer mehr Wirklichkeit werden sollte  –  statt wie üblich eine Mischung aus Phrase und Realität.
Unzählige Menschen glaubten in diesen Jahren – dass eine neue, andere Welt am entstehen wäre. Das war die geistige Atmosphäre, die derzeit in der Luft lag.

Die "real"sozialistisch-kommunistischen Versuche, eine bessere Welt zu schaffen, scheiterten ja dann, wie wir heute sehen können. Weil man/frau nicht begriff, dass wir die Welt nur verändern können, wenn wir uns selbst verändern. Wie es etwa Gandhi formuliert hat: Wir müssen die Veränderung »sein«, die wir in der Welt sehen wollen.
Sie scheiterten, weil man/frau zu sehr versuchte, die Wirklichkeit des Lebens in eine "Ideologie", in kopfgeborene Konzepte hineinzupressen – aber das Leben ist so groß, so vieldimensional, dass kein Gedanken-Konzept es je ganz (er)fassen könnte. Und sie scheiterten natürlich auch, weil die links-orthodoxe Philosophie »materialistisch« war.
Weil eine einzige Partei mit einer "richtigen Linie" die Führung übernehmen sollte –  aber Leben ist Vielfalt, und Unterdrückung der Vielfalt führt immer zu größerer Unterdrückung.
Nicht zuletzt gibt es auch den Aspekt der charakterlichen Reife  –  eine reifere Frau wie Rosa Luxemburg sagte: Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Durchgesetzt haben sich dann die mit ausgeprägtem Ego, die dem Bedürfnis nach Macht erlagen.

Aber das war ein Schlenker zum "Realsozialismus" – in den Aufbruchsbewegungen, um die es hier ging, sympathisierte nur ein Teil der Akteure mit den "dogmatischen Linken".
Trotzdem ist hier ein weiterer Kritik-Punkt an den 68ern –  nicht Wenige verfielen den "dogmatisch-linken" Ideologien. Denn es gab auch in der Linken ja immer die »freiheitlich Denkenden« – wie z.B. das Sozialistische Büro. Aber die Versuchung war groß, den Chef-Ideologen von DKP und K-Gruppen mit den roten Fahnen nachzulaufen. Darin liegt – das müssen wir wohl sehen – sicher aber auch die (leider noch) allgemein-menschliche Neigung zum Dogmatismus; das ist im Religiösen ja genau so. Man hält sich an bestimmten kopf-geborenen Konzepten fest, die "alles erklären sollen" (ob nun politisch oder religiös) –  und braucht dann nicht mehr eigenständig zu denken.
Aber um die orthodoxe linke Bewegung geht es hier ja weniger. Wohl immer aber um die Frage, ob Menschen geistig flexibel bleiben, oder dogmatisch (verbissen) werden. Und bei all den aufgeführten Bewegungen gab und gibt es beides – aufgeklärte Feministinnen und "einseitige Emanzen", *lächel*; verantwortlich ökologisch Denkende .. und "verbissene Öko’s" e.t.c. – Wie auch in allen übrigen Parteien.

Sympathisch war – und in diesen Zusammenhang wollte ich all diese Bewegungen stellen – das Verlangen und ein Aufbruchs-Geist,  unsere Welt menschlicher und freiheitlich - bunter zu gestalten.       
 

Denn auch große Freiheitspersönlichkeiten wie der schon erwähnte Gandhi oder auch Martin Luther King prägten diese Zeiten – und prägten und beflügelten auch viele Menschen damals.
Viele, meist junge Menschen sahen all die Widersprüche – und glaubten daran, dass so etwas nicht einfach hingenommen werden muss. Reden von Freiheit und Demokratie – und dann pflegt ein Politiker wie Franz Joseph Strauss gute Freundschaft mit dem chilenischen Diktator Pinochet. Wo hier doch gerade eine Diktatur vorüber war. Und die Vereinigten Staaten hatten dem blutigen Diktator überhaupt erst mit an die Macht verholfen. Wie manch anderen Diktatoren auch.
Viele in den 70ern wollten wirklich etwas »grundlegend Anderes« – und sie glaubten auch daran.
Kritisches habe ich ja schon benannt, etwa, dass nicht wenige auf die »dogmatisch Linken« herein fielen.
  Aber solche Widersprüche gab und gibt es überall –  wie bei den Konservativen der gerade erwähnte Strauss, der ja ein führender Politiker war.
- wird fortgesetzt -

25.01.2008 um 19:46 Uhr

Die Frauenbewegung - »Seite - - > zum Nachdenken«

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen   - 3 -
Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

Die Frauenbewegung     

Die sich im Zuge der Studentenbewegung bereits 1968 formierende Neue Frauenbewegung erfuhr Anfang der 70er Jahre als Protestbewegung gegen den "Abtreibungsparagraphen" 218 StGB eine enorme Ausweitung. In vielen Städten entstanden Frauengruppen, die mit Parolen wie "Mein Bauch gehört mir" das Selbstbestimmungsrecht der Frauen forderten.  Mitte der 70er Jahre differenzierten sich die Aktivitäten und Gruppen. Mit zahlreichen Projekten und Initiativen kämpften sie gegen die alltägliche Diskriminierung von Frauen in Beruf und Gesellschaft.

      Ein feministisches Bewusstsein entstand,
mit dem Ziel,
den allgemeinen Einfluss der Frau im politischen und gesellschaftlichen Leben zu stärken.
Mit der Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit gingen Frauen auf die Straße, überregionale Konferenzen zu Frauenthemen fanden großen Zulauf.
1974 wurde in München der erste Frauenverlag gegründet, ein Jahr später der erste Frauenbuchladen eröffnet. 1976 entstand in West-Berlin das erste Frauenhaus für misshandelte Frauen.

1975 - im internationalen Jahr der Frau - erschien Alice Schwarzers Buch    
"Der kleine Unterschied und seine großen Folgen". Darin versuchte die Autorin,
diejenigen Mechanismen aufzudecken, die zur Unterdrückung der Frauen führen und als "patriarchalisches
Prinzip" alle Lebensbereiche bestimmen.  Das heftig umstrittene Buch wurde zum Bestseller.

Eine Information zur Frauenbewegung - -> 
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung
Eine Information zum Feminismus - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus
Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung - - >  http://www.uni-kassel.de/frau-bib/

25.01.2008 um 19:36 Uhr

Gepräche mit Gott - Gedanke für den 25. Januar

Gedanke für den 25. Januar      

In der Welt Gottes gibt es kein "du solltest"
oder "du solltest nicht". Tu, was du tun willst.
Tu, was dich in einer großartigeren Version
deines Selbst widerspiegelt, sie repräsentiert.
Wenn du dich schlecht fühlen willst, dann fühl
dich schlecht.

- Gepräche mit Gott - Neale Donald Walsch, Seite 70 -

25.01.2008 um 17:38 Uhr

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen - 5 -

Soziale Bewegungen, Umwelt-Bewegungen    - 5 -
Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

Die Schwulen- und Lesbenbewegung   
Die Lesben- und Schwulenbewegung ist eine soziale Bewegung, deren Entstehung durch den »Stonewall-Aufstand« vom 28. Juni 1969 in New York City katalysiert wurde. Ihr unmittelbarer Vorläufer war die Homophilenbewegung der 50er und 60er Jahre.
Während der Stonewall-Freiheitskämpfe - als Polizeibeamte eine Razzia im Stonewall Inn durchführten, einer Bar mit homosexuellem Zielpublikum in der Christopher Street  –  widersetzten sich das erste Mal in der Geschichte Homosexuelle der Verhaftung. An dieses Ereignis wird jedes Jahr weltweit mit dem Christopher Street Day erinnert.

Die Schwulenbewegung der 70er Jahre orientierte sich international sehr stark an anderen Neuen Sozialen Bewegungen.   Die Lesbenbewegung verschmolz zu einem großen Teil mit der Frauenbewegung und prägte dort den Gedanken des Lesbischen Feminismus.
Neben einzelnen Demonstrationen und verschiedenen politischen Aktivitäten - die sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen richteten - entstand eine alternative Infrastruktur, die sich außerhalb der kommerziellen Subkultur etablierte.
Buchläden, Verlage, Zentren und Vereine entstanden –  von denen einige noch heute bestehen.
Ein zentrales Konzept war und ist das »Coming-out«, das Homosexuellen ermöglichen sollte, eine selbstbewusste Identität als Lesbe oder Schwuler herauszubilden. 
 

      Info zur Lesben- und Schwulenbewegung

    - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Lesben-_und_Schwulenbewegung
Zur Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Lesben-_und_Schwulenbewegung

25.01.2008 um 17:24 Uhr

Soziale Bewegungen, Umwelt-Bewegungen - 4 -

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen   - 4 -
Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

  Die sexuelle Befreiung  

Der Ausdruck "Sexuelle Revolution", und deren Aussagen, geht auf Wilhelm Reichs 1945 veröffentlichtes Werk »The Sexual Revolution« zurück.  Er kritisierte darin die aus seiner Sicht bigotte und verlogene Sexualmoral seiner Zeit. 
Nach Reichs Auffassung bringe Doppelmoral und Unterdrückung der vitalen sexuellen Triebe Persönlichkeitsdeformationen mit sich und führe so zu Aggression und Frustration, welche verdrängt würden
und sich oft in Lust an Herrschaft und Hierarchie ein Ventil schaffen müssten.
Um sexuelle Befreiung als Teil persönlicher und gesellschaftlicher Befreiung ging es auch den 68ern in der von Rainer Langhans gegründeten »Kommune 1« –
der 2007 erschienene Film »Das wilde Leben mit Uschi Obermaier« erzählt rückblickend auf augenzwinkernde Weise davon.    

Die vielfältigen Bestrebungen, mit der Sexualität auf eine freiere Weise zu leben entstanden –
das wird oft übersehen – als eine Reaktion auf in vielem kleinkarierte und spießbürgerliche vorherrschende Lebensart.  In "wissenschaftlichen" Büchern stand noch, dass Selbstbefriedigung zu "Rückenmarksschwindsucht" führen könne; Eltern, die ihrer unverheirateten Tochter erlaubten ihren Freund übernachten zu lassen, konnten wegen "Kuppelei" vor Gericht gestellt werden; außereheliche Sexualität und gleichgeschlechtliche Sexualität galten noch als Gesetzes-Verstöße gegen die Sittlichkeit u.v.m.
Unvergessen die Aussage einer Frau über ihre Sexualität :  "Wenn eine Frau ihren Mann liebt, erträgt sie auch das."

So entstand eine "sexuelle Befreiungs-Bewegung" – man/frau experimentierte mit der „Offenen Ehe“ und las das gleichnamige Buch von Nena ONeill und George ONeill.  Man/frau probierte gleichgeschlechtlichen Sex aus, manche auch Partnertausch oder zu Mehreren, las "Joy of Sex" und   
    "More Joy of Sex" von Alex Comfort –    
wo sich unverklemmt und ernstzunehmend auch mit solchen Dingen auseinandergesetzt wurde.     
In den USA gab es das »Sandstone« -Projekt, wo Männer, Frauen und Paare - auch Psychologen und Therapeuten - hingingen um mit Anderen sexuelle Erfahrungen zu machen.
Die Zeitschrift "Humanistische Psychologie" berichtete darüber.
Im mehr "normalbürgerlichen" Umfeld in Deutschland wurde Oswald Kolle bekannt, und für
Viele ein Aufklärer.  Die Serie »Schulmädchen Report« erhielt drei »Goldene Leinwände« und
hatte weltweit über 100 Millionen Zuschauer.
Der spirituelle Lehrer Osho – früher Bhagwan Shree Rajneesh – trug ebenfalls zu einem veränderten Umgang mit Sexualität bei.
Der zu dieser Zeit begonnene freiere Umgang und das Experimentieren mit Sex ging seit dem Aufkommen der Immunschwächeerkrankung AIDS wieder zurück.  Heute beginnt mehr verstanden zu werden, dass Freiheit untrennbar auch mit Achtsamkeit und einem Gefühl von Verantwortlichkeit einhergehen muss.
Eine Information zur Sexuellen Revolution - - > 
http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Revolution
Eine Information über Oswald Kolle - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Oswalt_Kolle

25.01.2008 um 15:49 Uhr

Soziale alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen - 3 -

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen   - 3 -
Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

Die Friedensbewegung  
Als Friedensbewegung bezeichnet man eine soziale Bewegung, die bestimmte Kriege und Kriegsformen verhindern und darüberhinaus den Krieg als Mittel der Politik ausschließen will. Eine internationale Friedensbewegung entstand im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung und wuchs vor allem seit dem Ersten Weltkrieg.  Sie speist sich hauptsächlich aus pazifistischen, antimilitaristischen und sozialistischen Grundhaltungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es in der Bundesrepublik immer wieder zu größeren Wellen der Friedensbewegung, große Menschenmengen wurden dabei mobilisiert.
Erste große Aktionen der Friedensbewegung richteten sich gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Anfang der 1950er Jahre ("Ohne mich-Bewegung").
  Sie wurde getragen von Gewerkschaften, Intellektuellen, christlichen und Frauengruppen (insbesondere der Westdeutschen Frauenfriedensbewegung).
In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre wurden von der Bewegung "Kampf dem Atomtod" eine Serie von Massendemonstrationen gegen eine atomare Bewaffnung veranstaltet. Es fanden die bis heute andauernden Ostermärsche statt.

Ende der 1960er Jahre kam es zu Protesten gegen den Vietnamkrieg - zunächst vor allem getragen von der studentischen Opposition, der APO.
Die Proteste gegen den Vietnamkrieg gingen wesentlich von einer insbesondere von den Studenten getragenen kritischen Opposition in den USA selbst aus und setzten die US-Regierung zunehmend unter moralischen Druck. Der Widerstand gegen den Vietnamkrieg trug dazu bei, dass sich die USA bis 1974 aus Vietnam zurückzogen.

Ab 1977 löste die Entwicklung der Neutronenbombe in den USA einen weltweiten Aufschwung der Friedensbewegung aus.  Viele Menschen empfanden deren angebliche Fähigkeit, Leben zu vernichten, aber Bauten und Material zu schonen, als "Perversion menschlichen Denkens" (Egon Bahr).
Anfang bis Mitte der 1980er Jahre protestierten Millionen gegen den sog. NATO-Doppelbeschluss. Dieser sah die Stationierung der atomar bestückten US-amerikanischen Mittelstreckenraketen Pershing II und Marschflugkörper AGM-86 Cruise Missile in Europa als Antwort auf die Stationierung der neuen sowjetischen SS 20-Raketen vor.
Eine der ersten großen Friedensdemonstrationen fand anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni 1981 in Hamburg statt. Am 10. Oktober 1981 demonstrierten im Bonner Hofgarten mehr als 300.000 Menschen friedlich gegen Atomwaffen; am 25. Oktober 1981 demonstrierten 200.000 Menschen in Brüssel, am 21. November 1981 400.000 Menschen in Amsterdam. ...
Vielfältige gewaltfreie Aktionen wurden entwickelt, die auch Rückhalt in der Bevölkerung fanden: Sitzblockaden vor Atomstandorten und Raketenabwehrstellungen, "Rüstungssteuerverweigerung", Kampagnen gegen Rüstungsexporte, "Fasten für den Frieden", Menschenketten u.a.
In der neueren Zeit erstarkte die Friedensbewegung wieder im Zusammenhang mit den Golf-kriegen  
–  im IRAK-KRIEG 2003 weitete sich sich zu einer globalen Bewegung aus.
Eine Information zur Friedensbewegung - - >
  http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensbewegung
Ein Link zur Friedensbewegung - - >  http://www.friedensbewegung.de
- wird fortgesetzt -

24.01.2008 um 21:03 Uhr

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen - 2 -

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen    - 2 -
Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

   Die Alternativbewegung
In vielen westlichen Industriestaaten entstanden in den 70er Jahren Gruppierungen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die statt der herrschenden Gesellschaftsstrukturen selbstbestimmte, alternative Lebensentwürfe bevorzugten.  Zusammenfassend wurden diese Gruppen als alternative Bewegung bezeichnet.
Nach den theorielastigen Diskussionen der Studentenbewegung in den 60er Jahren hatte die alternative Bewegung weitgehend die Lust an Theorien und Konzepten verloren. Vor der Möglichkeit zur Veränderung der Gesellschaft hatten nicht Wenige resigniert.
Die alternativen Gruppen befürworteten stattdessen Selbstverwirklichung und basisdemokratische Entscheidungsprozesse. In der Folgezeit entstanden Wohngemeinschaften und Ideen alternativer Lebens- und Arbeitsformen;  gemeinschaftliche Arbeitsprojekte, im Größeren Öko-Dörfer.

Eine Information zur Alternativbewegung - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativbewegung

Die Umweltbewegung  
In den 70er und 80er Jahren bildeten sich die verschiedensten Natur- und Umwelt- orientierten Bürgerinitiativen; Die Anti-Atomkraft-Bewegung wurde zur stärksten Bürgerrechtsbewegung in der Bundesrepublik Deutschland.
   1980 entstanden die GRÜNEN, die 1983 den Sprung in den Bundestag schafften.

In einer Phase der umweltpolitischen Stagnation wuchs der Protest zahlreicher Bürger, vor allem gegen den von der sozial-liberalen Koalition forcierten Ausbau der Kernenergie. Internationale Umweltorganisationen wie Greenpeace machten durch spektakuläre Aktionen auf die ökologischen Gefahren aufmerksam.  In den 80er Jahren rückten umweltpolitische Themen wie Waldsterben, saurer Regen und Ozonloch als globales Problem in den Mittelpunkt der politischen Diskussion. Insbesondere das Reaktorunglück von Tschernobyl am 26. April 1986 rüttelte Politik und Öffentlichkeit auf. –
Typisch für Umweltbewegungen sind (im heutigen Sinne) Nichtregierungsorganisationen, wie BUND, Grüne Liga, NABU, Greenpeace, Aktionsbündnisse und viele andere. Ziel der meisten Umweltbewegungen und ihrer Mitstreiter (Umweltaktivisten) ist ein grundlegender Wandel im Verhältnis Mensch-Umwelt.

                          Eine Info zur Umweltbewegung   

                          - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltbewegung   

Info zur Anti-AKW-Bewegung - - >   http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkraftgegner     - wird fortgesetzt -     

24.01.2008 um 20:09 Uhr

Soziale & alternative Bewegungen, Umwelt-Bewegungen - 1 -

   Soziale & alternative Bewegungen,
Umwelt-Bewegungen / Die Sehnsucht nach Veränderungen in unserer Welt

Vierzig Jahre nach 68 finden wieder überall Pro und Contra Diskussionen statt  –
über diese Zeit und ihre Auswirkungen.

Parallel dazu finden wir die Ära der Hippies  -  mit langen Haaren, Joints und den Freaks
in der westlichen Welt als Folge.
In der Nach-68er Zeit entstanden verschiedene andere Bewegungen  -  die Alternativen, Umweltbewegung(en) und die Frauenbewegung, ihre Grenzen waren fließend.
Hier eine kleine Dokumentation dieser bewegten Jahre.

Die Studentenbewegung / 68er Protestbewegung  
In den Augen vieler junger Menschen hatte die auf den wirtschaftlichen Wiederaufbau konzentrierte Vätergeneration eine angemessene Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Ursachen versäumt. Auch der amerikanische Einsatz in Vietnam und die westliche Unterstützung autoritärer Regime in der Dritten Welt trafen überall auf Protest.
Mit der Forderung nach einer Reform der Hochschulen entwickelte sich seit 1965 von Berlin aus eine studentische Protestbewegung  -  die bald zu einer Studentenrevolte gegen die etablierte Wertewelt der westdeutschen Gesellschaft heranwuchs.
Sie bildete den Kern der "Außerparlamentarischen Opposition"(APO), die sich angesichts der Schwäche der parlamentarischen Opposition während der Großen Koalition formierte. Mit Demonstrationen und Blockaden verliehen diese Studenten ihrer Forderung nach Umgestaltung der Gesellschaft Nachdruck. Grundlage ihrer Gesellschaftskritik war der wiederentdeckte Marxismus.
Info »68er-Bewegung« - -> 
http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung
Die Ausserparlamentarische Opposition - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/APO 
Info »Studentenbewegungen« - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Studentenbewegung

Zwei Hippies beim Woodstock-Festival (1969)    Die Gegenkultur / die Hippies    
Die von San Francisco ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der Mittelschicht in Frage und propagierte eine von Zwängen und bürgerlichen Tabus befreite Lebensvorstellung.
Im Vergleich zur 68er-Bewegung dominierten dabei stärker individualistische (Selbstverwirklichung) als gesellschaftspolitische Konzepte, teilweise überschnitten sich die Ideale der Bewegungen.
Die Idee von einem humaneren und friedlicheren Leben wurde mit dem  –  oft synonym zur Hippiebewegung verwendeten  –  Schlagwort Flower-Power (engl.: "Blumenmacht") belegt, das 1965 vom US-amerikanischen Dichter Allen Ginsberg geprägt wurde. Diese Ideale wurden versuchsweise in neuartigen, oft ländlichen Kommunen umgesetzt.
Die an Henry David Thoreau geschulte Naturverbundenheit und die Konsumkritik der Hippies führte zur Herausbildung einer eigenen Gegenkultur, die an Ansätze der Lebensreform des ausgehenden 19. Jahrhunderts angelehnt war (vgl. Nacktheit, FKK, Monte Verità) und entsprechende Ansätze der Beat Generation (seit den 1940er Jahren) weiterführte. Gerade in der Spätphase sind die Grenzen zum New Age fließend.
             Info »Gegenkulturelle Bewegung/Hippies«         Flower-Power-Bus
               - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Hippie       - wird fortgesetzt -

24.01.2008 um 16:59 Uhr

Christentum und Homosexualität - »Zwei Umfragen«

Christentum und Homosexualität - 
              »Zwei Umfragen«           

Die Zeitschrift Publik Forum / Zeitung Kritischer Christen hat in den letzten Jahren unter ihren Lesern zwei Umfragen zum Thema Homosexualität durchgeführt -
die Ergebnisse zeigen, dass unter weltoffenen Christen inzwischen freiheitliche Sichtweisen vorherrschen - und die mittelalterlichen Standpunkte des Vatikans nicht mehr geteilt werden.

Der Vatikan und die Homosexualität   - 1 -
Papst Benedikt und die zuständige vatikanische Behörde haben angeordnet, dass homosexuelle Männer nicht zu Priestern geweiht werden dürfen, es sei denn, sie haben sich drei Jahre vor der Weihe jeglicher homosexueller Tendenzen - wozu auch das Betrachten nackter Männer und die Selbstbefriedigung gehören - enthalten.
Im Kompendium des Katholischen Katechismus werden alle homosexuelle Handlungen unabhängig vom Kontext zu den schweren Sünden gezählt.
F r a g e :   Wenn die kath. Kirche künftig keine homosexuellen Männer mehr zu Priestern weiht,
ist das für Sie
•  genau die richtige Reaktion auf sexuellen Missbrauch durch Priester: 8.2%
•  eine unchristliche Auslegung der Bibel: 11.2%
•  konsequent im Sinne der kath. Sexuallehre: 15.7%
•  eine unangemessene Schuldzuweisung sex. Fehlverhaltens an Homosexuelle: 23.9%
•  ein unwürdiger Umgang mit der Vielfalt sexueller Orientierungen: 41%


Der Vatikan und die Homosexualität   - 2 -
Der Vatikan veröffentlicht ein Dokument, dass Homosexuelle vom Priesteramt der Kirche ausschließt. In diesem Papier wird ausgeführt, dass gleichgeschlechtliche Liebe eine "Störung" sei und homosexuelle Akte eine "schwere Sünde".
F r a g e :   Wie stehen Sie zu der katholischen Lehre über Homosexualität?
•  Stimme voll zu!: 17.2%
•  Stimme tendenziell zu!: 21.1%
•  Lehne ich eher ab!: 6.9%
•  Lehne ich völlig ab!: 54.9%

24.01.2008 um 16:37 Uhr

Gespräche mit Gott - Gedanke für den 24. Januar

Gedanke für den 24. Januar      

Wir sind aus dem gleichen Stoff gemacht. Wir
SIND "derselbe Stoff "! Wir verfügen über die
gleichen Eigenschaften und Fähigkeiten -
einschließlich der Gabe, physische Realität aus
dünner Luft zu erschaffen.


- Gespräche mit Gott - Neale Donald Walsch, Seite 52 -

23.01.2008 um 17:49 Uhr

Zunehmend Kuschelpartys in deutschen Großstädten »Infobox«

Zunehmend Kuschelpartys in deutschen Großstädten   

Kuschelpartys und Kuschelseminare - eine zwischenmenschlich innovative Neuerscheinung - verbreiten sich zunehmend; bisher zunächst in den Großstädten.
Die Netzeitung schreibt: "Schmusepartys gegen den Alltagsstress" – und berichtet weiter: "Kuschelseminare sind der jüngste Trend in den Großstädten.  Immer mehr stressgeplagte Büroarbeiter gönnen sich ... Streicheleinheiten bei sanfter Musik und romantischer Beleuchtung.
Mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen bewegen sich 21 Männer und Frauen Schritt für Schritt zur Zimmermitte.  Während ihre Hände vorsichtig fremde Körper ertasten, gleiten unbekannte Finger über ihre Rücken, streifen ihre Gesäße. Dazwischen steht »Kuscheltrainerin« Rosi Doebner und gibt Anweisungen: »Seid achtsam und respektvoll mit euch und den anderen.«"

Achtsamkeit im Umgang ist bei den Abenden wesentlich; es geht um Kuscheln, nicht um Sex – "Nur Kuschelenergie soll fließen", sagt Rosi Döbner.
Die Diplom-Biologin bezeichnet Streicheleinheiten als »Tankstelle für Körper, Geist und Seele« - etwas, was bei vielen Menschen heute zu kurz kommt. Insbesondere natürlich bei Singles.
"Zu unser ersten Party in Berlin kamen gleich 55 Teilnehmer", erzählt sie. In einer Zeitung hatte die Diplom-Biologin von »Cuddlepartys« in New York gelesen. Dort kuschelten Amerikaner bereits 2004. Ein Jahr später schwappte der Trend nach Deutschland.

Meist dauert eine Kuschelparty drei Stunden. Die Teilnehmer sind großenteils Singles im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Zweck der Partys ist allerdings nicht, einen Partner zu finden, stellt Rosi Doebner klar.
Die Teilnehmerin Eva S. beispielsweise schätzt einfach die gegengeschlechtliche Nähe:  Mit zwei Männern gleichzeitig zu kuscheln, sei eine tolle Erfahrung gewesen.  Ihr Kuschelpartner Kai B. ist ebenfalls begeistert:
»Es ist, wie wenn Du nicht merkst, dass Du tierisch Durst hat, und erst beim ersten Schluck fällt Dir auf, was
Dir so lange gefehlt hat.«

 
Eine Information zu Kuschelpartys - - >  http://de.wikipedia.org/wiki/Kuschelparty
Das Kuschelparty Portal für Deutschland - - >  http://www.kuschelparty.com/

23.01.2008 um 16:59 Uhr

Gespräche mit Gott - Gedanke für den 23. Januar

Gedanke für den 23. Januar      

Wenn ihr an den Absichten Gottes zweifelt - und
an Gottes Fähigkeit, dieses letztliche
Endergebnis zu bewirken -, dann fragt sich, wie
ihr euch jemals entspannen könnt.
Wie könnt ihr dann je wahren Frieden finden?

- Gespräche mit Gott - Neale Donald Walsch, Seite 36 -

22.01.2008 um 15:40 Uhr

Ein-Baum-für-Dich - 2 - Positive Nachrichten

Ein-Baum-für-Dich   - 2 -            
Verantwortung für uns, unsere Nachkommen und unsere Welt

Ein-Baum-für-Dich  –   dahinter stehen drei Frauen mit dem Willen ihren Beitrag für die Gesunderhaltung unserer Umwelt zu leisten.
Der Wille, auch ihren Kindern eine intakte Umgebung hinterlassen zu können, war stark genug, um sich aktiv für Umweltbelange einzusetzen, viele Menschen ebenfalls zum Handeln zu bewegen und einen kleinen Beitrag zum Abbau der CO2-Konzentration zu leisten.

Aus diesem Grund haben sie das Projekt "Ein-Baum-für-Dich Mehr Wald für uns" ins Leben gerufen.

Ziel ist es aus brachliegenden Naturflächen gesunde und naturbelassene Mischwälder erwachsen zu lassen.   Angestrebt werden zunächst 16 neue deutsche Wälder, einer in jedem deutschen Bundesland.

Die Initiatorinnen bringen durch ihre unterschiedlichen Berufsausbildungen und –Erfahrungen optimale Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens mit.
Nicht nur durch die notwendige Fachkomptenz in Sachen Garten- und Landschaftsbau, sondern auch durch ihre kaufmännischen Fähigkeiten und Erfahrungen im Organisations- und IT-Bereich ergänzenden sich die drei Frauen optimal.
  - Quelle: openPR -

Die Website »Ein-Baum-für-dich« - - >  http://www.ein-baum-fuer-dich.de/