Gutes Leben - kulturell-kreative Webzeitschrift

30.01.2008 um 13:40 Uhr

Rotes Kreuz warnt: Immer mehr klimabedingte Katastrophen

Rotes Kreuz warnt :  Immer mehr
         klimabedingte Katastrophen    
 
Nach Angaben des Roten Kreuzes gibt es durch den
Klimawandel deutlich mehr Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen.
Die Organisation sieht dadurch auch die humanitäre Hilfe bedroht.

Die Zahl der durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt.  Rund 400 schwere Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen hätten sich pro Jahr ereignet, teilte der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Markku Niskala, mit.

Darum hier noch einmal ein Hinweis auf den »Weltzukunftsrat«  –  dessen Arbeit für die Zukunft
der Erde überlebensnotwendig und wegweisend ist:

Der »Weltzukunftsrat«  -   Langfristiges Denken in der Welt von heute
Der Weltzukunftsrat ist eine neue Stimme in der globalen politischen Arena, eine Stimme, die sich auf unsere gemeinsamen menschlichen Werte stützt, um für die Rechte zukünftiger Generationen einzutreten und sicherzustellen, dass die Menschheit jetzt für eine nachhaltige Zukunft handelt.
Link zum Weltzukunftsrat - - > 
http://www.worldfuturecouncil.org/deutsch.html

28.08.2007 um 15:51 Uhr

Aktion www.mein-nein.de – Haushalt ohne Genfood - >Umwelt<

Im folgenden eine weitere engagierte Initiative zum »Gen«-Thema

  Aktion »www.mein-nein.de« – Haushalt ohne Genfood

Auf der Website heißt es :
Aus Ihrem Nein wird ein gemeinsames Nein
Jedes "Mein-Nein" auf dieser Seite steht für einen Haushalt ohne Genfood. Hier können Sie sich öffentlich
dazu bekennen und haben die Möglichkeit, Ihre persönliche Meinung kund zu tun. Sagen Sie selbst, warum
sie kein Genfood in Ihrem Haushalt wollen.

Mit unserer Aktion möchten wir möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben,
sich öffentlich zum Thema Genfood zu äußern.
Aus vielen "Mein-Neins" wird ein großes gesellschaftliches Bekenntnis.
Und damit eine gewichtige Stellungnahme unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen
für die Ernährungsindustrie und die politisch Verantwortlichen in Berlin.

Was verstehen wir unter Genfood?
Unter "Genfood" verstehen wir Lebensmittel, die besonders gekennzeichnet werden müssen.
Auf der Zutatenliste, dem Etikett oder am Lebensmittel ist dann der Wortlaut "genetisch verändert" oder
"aus genetisch veränderten ......hergestellt" bzw. "enthält aus genetisch veränderten...... hergestellte(s/n)..."
zu lesen.
Diese Kennzeichnung gilt in Geschäften, Gaststätten, auf Wochenmärkten und in der Gemeinschaftsverpflegung.
Beispiele: "Polenta aus Maisgrieß, genetisch verändert", "Vitamin E, aus genetisch veränderter Soja
hergestellt" bzw."enthält aus genetisch veränderter Soja hergestelltes Pflanzenöl".

Der Link zu »Haushalt ohne Genfood« - - >
http://www.mein-nein.de/

28.08.2007 um 15:35 Uhr

»Genfrei Gehen« – 7 Wochen Wandern für eine gentechnikfreie Welt

  »Genfrei Gehen« –
7 Wochen Wandern für eine gentechnikfreie Welt

»Genfrei Gehen« Joseph Wilhelm, Gründer der RAPUNZEL NATURKOST AG, marschiert unermüdlich längs durch Deutschland.
Engagiert für unsere Mitwelt startete er in Lübeck – mit dabei auch Antonia (aus Tirol)
und Frau Renate Künast mit guten Wünschen.

Ziel von GENFREI GEHEN ist es, Mut zu machen und sich konstruktiv positiv für eine gentechnikfreie Zukunft einzusetzen.
7 Wochen ist Joseph Wilhelm unterwegs - nach 44 Etappen, rund 1.200 km und Millionen von Schritten
später trifft er in Lindau zur großen Abschlussveranstaltung ein.
Der engagierte Bio-Pionier löst eine Bewegung aus, täglich folgen dem Initiator von "Genfrei Gehen"
zahlreiche Mitmenschen.
Entlang der Route gibt es Veranstaltungen zum Thema Gentechnik.

Die »GENFREI GEHEN-Aktion« ist absolut gewaltfrei und basiert auf dem Respekt
und der Achtung gegenüber geistigem und materiellem Eigentum unserer Mitmenschen
und aller Organisationen.
Der sympathischen Initiative vom Sommer 07 ist zu wünschen, sich auch in kommenden Jahren
zu wiederholen und zu verbreiten.
Link zu »Genfrei Gehen« - - >
http://www.rapunzel.de/genfrei/index.php?plink=index&l=1&fs=&fs=

28.08.2007 um 15:12 Uhr

Umweltschutz - Nackt gegen den Klimawandel

Für den Fotografen Spencer Tunick haben über 500 Menschen nackt auf dem Aletschgletscher posiert   Ohne Hemd und ohne Hose -
außergewöhnliche Greenpeace-Kampagne zum Thema Klimaerwärmung


600 Menschen haben auf dem Aletschgletscher im Süden der Schweiz die Hüllen fallen lassen.
Sie wollten auf die Klimaerwärmung aufmerksam machen.

Die Menschen - "bekleidet ", wie Gott sie schuf - waren auf Initiative des US-Fotokünstlers Spencer Tunick
zusammen gekommen  -  der gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace auf das Problem aufmerksam machen wollte.

Wenn die Fakten des alarmierenden Weltklimaberichts allein nicht reichten, um Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen, brauche man eben Emotionen als Argumente, sagte Markus Alleman, Chef der außergewöhnlichen Greenpeace-Kampagne. Der Aletschgletscher gehört zur Region Aletsch-Jungfrau-Bietschhorn, die seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes steht.

"Tanderadei !" schmunzelt Narrbert.  Fröhlich

14.07.2007 um 16:44 Uhr

Solarindustrie – In die Zukunft investieren - >Umwelt<

  Solarindustrie – In die Zukunft investieren

Die Solarindustrie floriert.  Die Zuwachsraten liegen jährlich bei mehr als 25 Prozent.
Ostdeutschland ist im Blick auf die Solarindustrie besonders aktiv.


Dies zahlt sich aus.  Allein in Frankfurt/Oder gibt es inzwischen drei Werke, die die Module produzieren,
die Sonnenlicht in Energie umwandeln;  und die für Arbeitsplätze gesorgt haben.

Nach Angaben von Stephan Hansen, Geschäftsführer von First Solar, einem der Werke dort, haben sich die Energieausgaben bei der Produktion von Solarzellen schon zwei bis drei Jahre nach der Montage auf Dächern
oder großen Freiflächen amortisiert;  d.h. beglichen.
Die Lebensdauer liegt bei mindestens zwanzig Jahren.

»Auf die Entwicklung dieser Zukunftsenergie muss alle Kraft gesetzt werden –
statt weiter in Kohle oder Atom zu investieren« - sagt Udo Berger von der Odersun AG.
Eines der weltweit größten Solar-Kraftwerke entsteht auf einem ehemaligen Militärflughafen bei Leipzig;
die 220 Hektar große Anlage soll 40 Megawatt Strom liefern.
Das Solar-Kraftwerk ist ein wichtiger Schritt zu einer neuen Energiepolitik.

12.05.2007 um 17:35 Uhr

Das Wissen braucht Willen zur Umsetzung (2) - >Umwelt – Mitwelt –Info-Box<

Wie wir auf das neue Zeitalter der ökologischen Veränderungen
reagieren müssen (2)

Wir haben in Deutschland weniger ein Erkenntnisproblem – mehr ein Umsetzungsproblem.
Schon vor Jahrzehnten wies Fritjof Capra in seinem Bestseller "Wendezeit / Bausteine für ein neues Weltbild" darauf hin : dass es wohl kein Zufall ist - - > dass die chinesische Sprache für das Wort >Krise< das gleiche Schriftzeichen verwendet wie für das Wort >Chance<.
Eine menschheitsgeschichtliche Chance steckt in der gegenwärtigen Krise – ob wir sie nutzen, das wird sich zeigen.

Franz Alt schreibt in der Münchner TZ -
Ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht : "Wir stehen vor einem neuen Zeitalter.
Die ökologischen Stützsysteme unserer Wohlstandswirtschaft brechen weg. Die Rohstoffbasis, auf der die reichen Länder dieser Welt ihren Wohlstand organisieren, schwindet. Und ohne Energie und ohne Rohstoffe gibt es keinen Wohlstand.
Die Tage von Kohle, Gas, Erdöl und Uran sind gezählt.  Die Zeiten des Zögerns, Zauderns und Verdrängens der Probleme sollten es auch sein.
Wir Menschen sind Verdrängungskünstler.  Aber alles, was wir verdrängen, holt uns irgendwann ein. Wir werden ernten, was wir säen.  Nach diesem geistigen Gesetz leben alle Menschen aller Zeiten auf der Erde.
Unsere Wegwerfgesellschaft, in deren Zentrum das Auto steht, begräbt sich selbst. An einem Liter Benzin hat die Natur Tausende von Jahren gearbeitet und wir verbrauchen ihn in zehn Minuten und verseuchen damit 10 000 Liter Luft.
Wenn wir so weiter machen, kann es zu Umweltkatastrophen apokalyptischen Ausmaßes kommen."

Zum Thema schrieb Franz Alt das Taschenbuch:
"Zukunft Erde – Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?" (Aufbau Verlag)

12.05.2007 um 16:55 Uhr

Das Wissen braucht Willen zur Umsetzung (1) - >Umwelt – Mitwelt –Info-Box<

  Wie wir auf das neue Zeitalter der ökologischen
Veränderungen reagieren müssen

An Wissen mangelt es heute nicht mehr – sondern nur am Willen, das, was wir wissen, auch zu tun.
Alles, was wir als Einzelne, Manager, Wissenschaftler oder Politiker tun müssen, ist schon irgendwo auf der Welt ausprobiert worden :

•  Tausende Menschen leben in Häusern, die ohne jede herkömmliche Energie auskommen.
•  Viele Dörfer und kleine Städte versorgen sich bereits zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie.
•  Deutschland hat bereits 20 000 Windräder installiert.
•  China produziert mehr Sonnenkollektoren als der Rest der Welt.
•  Japan produziert die meisten Solarstromanlagen.
•  Schweden und Österreich sind führend bei der Bioenergie.
•  In Brasilien tankt bereits jedes zweite Auto Biosprit.

10.05.2007 um 13:13 Uhr

Ökologisch – realistische Tages-Schau - >Umwelt Info-Box<

Ökologisch – realistische Tages-Schau

Die Lage unserer Welt ist tatsächlich dramatisch – wenn es heute Abend bei uns im TV eine ökologisch realistische Tagesschau geben würde – dann müssten diese Meldungen publiziert werden :

•  Auch heute wieder haben wir 150 Tier- und Pflanzenarten ausgerottet.
•  Auch heute wieder haben wir 30 000 Hektar Wüste zusätzlich produziert.
•  Auch heute wieder haben wir etwa 90 Millionen Tonnen fruchtbaren Bodens verloren.
•  Auch heute wieder haben wir 100 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft geblasen und :
•  Auch heute wieder sind wir eine Viertelmillion Menschen mehr geworden.


Dieselben Meldungen könnten wir morgen publizieren und übermorgen und nächste Woche und jeden Tag des nächsten Monats und jeden Tag der nächsten Jahre.

"Die Welt befindet sich in einer materiellen Krise, aber was ist eine Krise ?
Ein Lernprozess."
– aus Emanuels Buch –

09.05.2007 um 15:49 Uhr

Ökostrom & Grundversorgung - > Umwelt / Mitwelt Info-Box<

Ökostrom zur Grundversorgung zu erklären

Daniel Pichert, Forscher am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, fordert vom Gesetzgeber – Ökostrom zur Grundversorgung zu erklären.

Kunden, die beim Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus den Ökostromtarif als Standardangebot erhielten, würden höchstwahrscheinlich dabei bleiben.
Nach Picherts Auffassung scheitert der Wechsel von herkömmlichem auf Ökostrom vor allem, weil viele den möglichen Aufwand fürchten, der mit einem Wechsel verbunden sei.

Laut Meinungsumfragen würden 50 bis 90 Prozent der Deutschen gern sauberen Strom beziehen. In der Realität seien etwa ein Prozent der privaten Haushalte Kunden bei Ökostrom-Anbietern.

04.05.2007 um 13:18 Uhr

Klima-Dossier - >Umwelt/Mitwelt Info-Box<

Inseln werden im Meer versinken, Millionen Menschen vor Überschwemmungen oder Dürrekatastrophen fliehen – die jetzt bekannt gewordenen möglichen Folgen des Klimawandels können zutiefst erschrecken.
Die Zeitschrift Publik Forum hat gemeinsam mit Germanwatch, Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt ein richtungweisendes Dossier herausgegeben – für jeden verständlich geschrieben, nur 16 Seiten, ansprechend aufgemacht –
ein Dossier gegen die Ohnmacht – für Diskussionen und Aktionen :

  Die Klima–Revolution - Jetzt ist die Zeit zum Handeln

In der Einleitung heißt es :  Lange Zeit haben die "Real"politiker den Klimawandel als weiches Thema
ignoriert oder beiseitegeschoben. Sie haben sich lieber mit Kriegen und Aktienkursen beschäftigt. Doch jetzt hat der Klimawandel sie eingeholt ..
.. Erstens müssen wir das scheinbar unmögliche möglich machen – also die Erwärmung der Erde unter der Gefährdungsmarke von zwei Grad Celsius zu halten.  Zweitens müssen wir das Unvermeidbare bewältigen –
und die Menschen auf der ganzen Welt in ihrem Kampf mit den Folgen des Klimawandels zu unterstützen.
Es gilt, die kurzfristige politische Aufregung über die neuen Erkenntnisse zum Klimawandel in eine besonnene, langfristige Politik zu überführen. Der Klimawandel droht die Verhältnisse auf der Erde revolutionär
zu verändern –  es wird Zeit, dass die Menschen die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse so klimaverträglich und gerecht gestalten, dass die Menschheit diese große Herausforderung in den kommenden Jahrzehnten meistern kann.  Dazu will dieses Dossier betragen.

Die Broschüre kostet bis zu 4 Exemplaren je 2 Euro, ab 5 Ex. je 1 Euro .. - und ist zu günstigen Staffelpreisen bei größeren Mengen erhältlich. (Bestell-Nr. 2828)
Information - - >
http://www.publik-forum.de/shop/Default.asp?cPage=&catSelect=10%2C2&searchText=&sesID=76877-8057
 
Bestellungen bei Publik Forum - - > http://publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo