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23.05.2005 um 18:37 Uhr

Neuwahlen 2005

von: sjAlfur

Vorweg: Ich habe ohne ersichtlichen Grund ein neues Blog angelegt, was ein etwas...anderes Thema hat, aber lassen wir das.

Es soll also Neuwahlen geben, im Herbst diesen Jahres schon. Ich frage mich, ob das Ergebnis der Wahl in NRW oder das Ergebnis des Eurovision Song Contests daran schuld ist. Zudem frage ich mich, ob eine Neuwahl in diesem Jahr nicht einfach nur vorgezogene Geldverschwendung ist.

sjÁlfur

PS: Ich könnte mich natürlich auch fragen, welche Sachlichkeit dieser Beitrag hat, mach ich aber nicht...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenerphschwester schreibt am 23.05.2005 um 21:57 Uhr:warum solltest du sachlich sein, wenns die anderen, hochbezahlten nicht sind?



    und übrigens dachte auch ich beim esc: das also ist jetzt europa!?



    bin ich jetzt unsachlich?
  2. zitierenTo01 schreibt am 24.05.2005 um 07:16 Uhr:mal sachlich: ich und nachrichten; ich sollte mehr zeitung lesen... ist das jetzt definitiv mit den neuwahlen???
  3. zitierensjAlfur schreibt am 24.05.2005 um 13:44 Uhr:Wenn ich das richtig mitbekommen habe ist das so: Der Bundegerhard hat dem Bundeshorst gesagt: \"Ey Junge, du als Bundeshorst, du hast doch das Grundgesetz auf deiner Seite, lass uns mal den Bundestag auflösen.\" Auflösung des Bundestags führt zu Neuwahlen des Bundestags, der wiederum den Kanzler wählt. Vorher gibt\'s von der Schröderseite aus ein Misstrauensvotum. Das hat der Kanzler schonmal gemacht um zu zeigen, dass ihn die Abgeordneten doch eigentlich alle ganz dolle lieb haben. Diesmal will er weitergehen und sich das sowohl von den Abgeordneten, als auch vom deutschen Volke bestätigen lassen, denn es sind Reformen notwendig, das weiß auch der Kanzler, ebenso weiß er, dass er aber bei der momentanen Patt-Situation zwischen Bundesrat und Bundestag (spätestens nach den NRW-Wahlen) mit seinem Agenda-Schiff nicht durch die Untiefen der Machtspielchen beider Koalitionen kommt. Wenn er aber gezeigt hat, dass sein Kurs Zustimmung auf mehreren Seiten findet, dann hofft er, dass dies auch seine Reformen beflügelt.



    Meiner Ansicht nach ist das ein geschickter Schachzug vom Bundeskanzler, denn wenn er die Wahlen verliert, gibt er das trudelnde Reformenschiff im vielelicht heikelsten Moment aus der Hand und kann sich unter Deck ins Fäustchen lachen, wenn Angie und Crew mit Steuerrad und Takelage nicht zurecht kommen. Die Union wäre in einer nicht gerade guten Ausgangslage für die anstehende Legislaturperiode. Gewinnt er aber die Wahlen, dann ist er der heroische Käpt\'n, der als letzter mit seinem Schiff untergehen sollte, wenn es denn soweit kommt. So einem traut man, bei so einem fühlt man sich sicher. (Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass ich absolut kein Politik-Experte bin. Die Politik ist so vielschichtig, dass meine doch recht vereinfachte Ansicht so nicht haltbar ist, also nur mit Vorsicht genießen!)



    Ich denke das ganze ist nicht so sehr die Frage, wer im Herbst das Ruder übernimmt, sondern wer auf lange Sicht das Schiff durch die Untiefen bringt.



    In diesem Sinne:



    \"John Maynard war unser Steuermann,

    aushielt er, bis er das Ufer gewann,

    er hat uns gerettet, er traegt die Kron\',

    er starb fuer uns, unsre Liebe sein Lohn.

    John Maynard.\"
  4. zitierenTo01 schreibt am 24.05.2005 um 16:26 Uhr:diese politischen schachzüge verdanke ich es, das ich politik politik sein lasse; zumindest meistens... ich bin halt doch zu sehr logiker ;)



    danke für die aufklärung!

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