Jaris Tierleben

24.05.2012 um 11:39 Uhr

[Jaris Meinung] Hunde vs. Katzen

von: Jari   Kategorie: Jaris Meinung

Auf dem GesichtsBuch geht mal wieder ein Text um, in welchem Hunde und Katzen vorkommen bzw. verglichen werden. Kurzfassung: Hund freut sich über alles, Katze differenziert.
 
Wieder einmal werden Hunde als blöd und beschränkt dargestellt, während die Katze hochintelligent und gerissen ist.
 
Natürlich kann ich nachvollziehen, woher diese Bilder kommen. Doch ich frage mich, wieso werden diese beiden Haustierrassen ständig miteinander in den Wettkampf geschickt? Nur weil sie die beliebtesten Haustiere sind? Niemand schreibt einen Artikel "Kühe gegen Pferde - wer ist klüger?" oder "Chinchilla gegen Papagei - wer gewinnt?"
 
Nur bei Hunden und Katzen scheinen Vergleiche angebracht. Irgendwo wurde schon einmal behauptet, man kann ein Katzenmensch oder ein Hundemensch sein - aber beide lieben, das kann man nicht.

Was ist das denn für einen Blödsinn?
 
Ich bin zwischen Hunden und Katzen gross geworden und habe auch jetzt noch einen Hund und eine Katze. Und ich bin tatsächlich in der Lage, sie beide zu lieben. Als die unterschiedlichen Wesen, die sie sind.
 
Für mich macht es keinen Sinn, einen Hund mit einer Katze zu vergleichen. Es sind unterschiedliche Tierarten mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
 
Hunde sind nicht dumm. Vielleicht mag es manch "hundefernen" Menschen so scheinen, wenn sie einen Golden Retriever sehen, der nur ans Mampfen denkt. Aber auch diese Rasse ist nicht dumm, kein Tier ist dumm.
 
Ich wäre dafür, dass diese reisserischen Vergleiche zwischen der Hunde- und der Katzenwelt aufhören. Hunde können Dinge, die Katzen nicht können (oder nicht tun). Ich jedenfalls habe noch von keiner Lawinenkatze gehört.
Katzen können Dinge, die Hunde nicht können (oder nicht tun). Sie sind noch immer wilder als die Hunde.
 
Aber wer hat das Recht, zu sagen, dass eine Tierart dumm oder rückständig ist?
Keiner. 

09.05.2012 um 19:20 Uhr

[Berichte] Dem König der Löwen geht's schlecht

von: Jari   Kategorie: Berichte

Dem König der Tiere geht's es nicht mehr so gut wie auch schon. Die Grosskatzen werden immer seltener.

Normalerweise denkt man bei bedrohten Raubkatzen eher an Tiger und Geparde, aber auch der Löwe zählt nun dazu. Sein Lebensraum schrumpft immer weiter und Jäger zahlen viel Geld, um einen Löwen schiessen zu können. Wilderer machen die Sache nicht besser. All dies trägt dazu bei, dass die Löwenpopulation immer weiter sinkt.

Birgit Trinks von ProWildlife: „In manchen Regionen stellt die Trophäenjagd die stärkste Bedrohung für Löwen dar. Jährlich töten Großwildjäger mehr als 600 Löwen. Sie haben es fast immer auf große, starke männliche Löwen abgesehen - und diese sind oft die Rudelführer. Das hat dramatische Auswirkungen auf die gesamte Population: Stirbt ein männlicher Rudelführer, so rückt ein anderer nach, der zunächst die Jungen seines Vorgängers tötet. Studien haben gezeigt, dass eine Population bereits um die Hälfte schrumpft, wenn die Zahl der männlichen Löwen, die älter als vier Jahre sind, um zehn Prozent reduziert wird. Fest steht, dass bei Trophäenjägern vor allem seltene, bedrohte Arten begehrt sind – eine fatale Abwärtsspirale.“

Hoffen wir, dass Simba auch diesen "Scar" aus dem Geweihten Land zu vertreiben vermag...

Quelle: http://www.wlz-fz.de/Welt/Wissen/Uebersicht/Loewen-Expertin-Koenig-der-Tiere-ist-bedroht 

18.04.2012 um 14:19 Uhr

[Petition] Wildtiere gehören nicht in den Zirkus

von: Jari   Kategorie: Petitionen

Weder Tiger noch Elefanten fühlen sich wohl, wenn sie in engen Käfigen transportiert werden und zur Belustigung von Menschen Tricks aufführen müssen, die ihnen ihr Körperbau eigentlich verbietet. Wildtiere gehören nicht in den Zirkus, das ist reine Tierquälerei.
 
Seit Ende 2011 ist es Zirkussen in Deutschland verboten, bestimmte Tierarten zu halten. Doch geschehen ist bisher noch nichts. Die Organisation Vier Pfoten hat deshalb eine Petition am laufen, die die Politiker dazu auffordert, endlich etwas zu tun.
 
Es braucht noch 5000 Unterschriften. Helft mit und unterschreibt!

09.04.2012 um 19:51 Uhr

[Berichte] Sehr geehrter Herr Petz

von: Jari   Kategorie: Berichte

Sehr geehrter Herr Petz

Überraschend wurde mir durch die NZZ mitgeteilt, dass Sie auf Besuch in der Schweiz, genauer im Unterengadin, sind.
Mich freut es, dass Sie sich meinen Heimatkanton als Residenz ausgewählt haben. Es ist in der Tat sehr hübsch hier. Jedoch möchte ich Ihnen empfehlen, die Schweiz schnellstmöglich wieder zu verlassen. Die Schiesswütigkeit unserer Jäger ist legendär und hat bereits den Zorn der Nachbarländer auf sich gezogen.
Zwar sind Sie und ihre Artgenossen offziell geschützt, doch wird dies hierzulande gerne in den Wind geschossen. Dafür wird umso lieber auf Bären, Wölfe, Luchse, Füchse, Hunde, Katzen, Vögel, Frösche, Eidechsen und Weinbergschnecken geschossen.

Mit hoffnungsvollen Grüssen
Ihre Jari 

03.04.2012 um 21:03 Uhr

[Berichte] Findet Tessas Mörder!

von: Jari   Kategorie: Berichte

Seit etwa einem Jahr begleiteten die Wildschützer des Bayrischen Waldes die Luchsin Tessa. Sie war eine kleine Berühmtheit, sogar die Zeitung berichtetn über sie. Dieses Frühjahr wurde sie mit ihrem ersten Jungtier gesichtet.
 
Jetzt ist Tessa tot.
Ermordet. Vergiftet.
 
Die Forscher fanden Tessa und einen Rehkadaver, von welchem das Tier mehrfach gezehrt hatte. Man fand durch Untersuchungen heraus, dass das Reh nachträglich mit dem Gift "Carbofuran" präpariert wurde.
Carbofuran ist in Deutschland verboten, somit war die Vergiftung der Luchsin geplant. Das Gift ist ein Insektizid, das bereits in kleinen Mengen tödlich ist.
 
Die Wildschützer gehen ebenfalls davon aus, dass Tessas Nachwuchs noch zu jung war, um auf eigenen Beinen zu stehen und durch den Tod der Mutter nun verhungern wird.
 
5000 Euro wirken demjenigen, der Tessas Mörder überführt! 
 
 
Ich hoffe sehr, dass derjenige, der diese verabscheuungswürdige Tat begangen hat, rasch hinter Gitter kommt! Ausserdem wünsche ich mir, dass sich Tessas Kind trotzdem durchschlägt!