Killerkiwi

08.12.2006 um 17:45 Uhr

Sahnetorte mit schlagsahne

Sahnetorte mit Schlagsahne

Vor zwei Tagen ging die Dogge Dogsfred in den Wald. Dort lief sie herum und jagte Kaninchen, bis ein besonders großes Exemplar in ein in einen Fuchsbau rannte. Die deutsche Dogge lief hinterdrein, bis es stockfinster war und Dogsfred nichts mehr sehen konnte. Gerade als die Dogge überlegte, wo der Ausgang sein könnte, erübrigte sich diese Frage, denn Dogsfred war beim Versuch sich durch eine besonders dünne Spalte zu quetschen, stecken geblieben. Er konnte weder vorwärts noch rückwärts. Das Tier versuchte seinen Hintern aus dem Engpass zu winden, doch es klappte nicht. Nun bedauerte Dogsfred, die vielen Torten mit Schlagsahne, die er als junge Dogge immer gemampft hatte. Leider hatte Dogsfred eine Leidenschaft für cremige Torten
Er drückte seine Linke gegen die Wand, um die Rechte freizubekommen.
Gerade als Dogsfred glaubte, jetzt würde er es schaffen, war ein Fauchen zu hören und dann bohrten sich spitze Zähne in seinen Hintern und rissen einen langen Riss in seinen Schwanz. Glücklicher Weise hatte Dogsfred sich so erschreckt, dass er sich mit Leichtigkeit freikämpfen konnte. Er stürmte halb laufend, halb schlitternd den Gang hinab, bis er in eine geräumige Höhle kam, wo er sich in eine Ecke drückte, zu schwach um aufzustehen. Er versuchte seine Wunde zu lecken, kam jedoch nicht an die Stelle, die schmerzte, also ließ er es. Dogsfred überlegte was ihn soeben angegriffen hatte. Als er gerade zu dem Schluss gekommen war, dass es eindeutig ein Giraffenbiss gewesen war, hörte er Schritte, vermischt mit einem merkwürdigen Schnaufen. Die Dogge zitterte und fragte sich, ob er sich besudeln würde. Da hörte das Schnaufen auf. Einen Augenblick lang hoffte Dogsfred es umkehren, was es auch tat. Dogsfred atmete auf und lief so schnell und so leise er konnte. Gerade als er eine Pause machen wollte, bemerkte er ein Lichtstrahl. Die Dogge rannte darauf zu. Dogsfred sah ein etwa 50 cm3 großes Loch. Er quetschte sich hindurch, nicht ohne Trauer bemerkte er wie ihm einige Haare vom Rücken geschabt wurden.
Nachdem Dogfreds Wunden professionell mit Harz verarztet waren, schwor er sich die Schlagsahne von jetzt an wegzulassen.

23.11.2006 um 21:15 Uhr

Sahnetorte

von: Hackebacke   Stichwörter: eigener, Text

Stimmung: heiter

Ein schöner Tag


Er humpelte, gehetzt und voller Erwartungen durch die Gassen, während Er sich fragte, ob er es heute wohl endlich finden würde, nun, da Er schon über drei Jahre auf der Suche danach war. Plötzlich hörte Er ein lautes Knacken, wie als ob man einen morschen Ast zerbrach. Hinter Ihm stand etwas, das groß war, verdächtig röchelte, einen starken Geruch nach Spielzegschleim ausstrahlte und Ihn, wie es aussah dümmlichbrutal anstierte. Wenigstens nahm „Er“ an ,dass es, was immer es auch war, Ihn so anstierte, denn Er konnte das Gesicht, falls es so etwas Ähnliches besaß, nicht erkennen, da es die Stelle an der das Gesicht hätte seien müssen, mit einem schwarzen Tuch verhangen hatte. Bevor das Wesen sich auch nur ein zweites Mal rühren konnte, stürzte Er darauf zu und vergrub seinen massigen Rüssel in des Wesens Magen. Der getroffene flog ein paar Meter weit und löste sich während des Fluges in Wohlgefallen auf. Schade, einen wahnwitzigen Augenblick hatte Er gedacht, dass dies das Objekt der Begierde war. In einem jähen Anflug von Wut rollte Er sein mittleren Rüssel wieder ein. Keuchend humpelte Er weiter, auf dem Weg zum Objekt all seiner Träume.

Wähe Er nicht immer noch auf der Suche, würde es nicht wie aus Kübeln schütten, hätte Er eine Unterkunft- es währe ein schöner Tag gewesen.