YAIMM

26.10.2010 um 16:18 Uhr

Kleine Überraschungen

von: Yaimm   Kategorie: Geschichten vom Berg

Als ich zur Arbeit kam, erwartete mich ein kleines Geschenk von zwei Kollegen:

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Weil ich so freundlich und hilfsbereit wäre und sie ja auch immer mit Keksen versorgen würde.
Ich hab mich so gefreut über diese Aufmerksamkeit!

Überraschung Nr. 2: Percys Bemühungen und sein unermüdliches Putzen zeigen Wirkung ;)

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22.10.2010 um 08:41 Uhr

Katzenwäsche

von: Yaimm   Kategorie: Fellnasengeschichten

Ohje... aus einer eleganten Fellnase wurde innerhalb von zweimaligem Katzentürengeklapper ein streunerähnlicher Dreckspatz.

Feuchte Tücher erwiesen sich als ergebnislos (von unserem Kampf beim Saubermach-Versuch mal ganz abgesehen).Was auch immer das für ein Zeug ist, es ist verdammt harnäckig.

Das war vorgestern und er sieht immer noch so aus und fühlt sich sichtlich unwohl ;)
Aber was tun? Ich kann ihn ja schlecht in die Badewanne stopfen...

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10.10.2010 um 11:34 Uhr

Die Kunst vom Leben zu nehmen

von: Yaimm   Kategorie: Gedankenschwurbel

Bemerke, wie die Tiere das Gras abrupfen.
So groß ihre Mäuler auch sein mögen, sie tun der Pflanze selbst nie etwas zuleide, entwurzeln sie niemals.
So handle auch der starke Mensch gegen alles, was Natur heißt, sein eigenes Geschlecht voran.
Er verstehe die Kunst: vom Leben zu nehmen, ohne ihm zu schaden.

(c) Christian Morgenstern

08.10.2010 um 17:01 Uhr

Die kleinen schönen Anblicke

von: Yaimm   Kategorie: Geschichten vom Berg

Ich hab endlich mal wieder die Speicherkarte geleert, die schönsten Schätze darauf:

Samstag Abend letzte Woche

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Dienstag Morgen

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Meine zweite selbst angepflanzte Blume blüht doch noch auf :)

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Und wie hübsch sie geworden ist!

08.10.2010 um 16:01 Uhr

Erinnerungen an wilde Zeiten

von: Yaimm   Kategorie: Geschichten vom Berg

Am Wochenende ist wieder ein Rennen hier... Erinnerungen werden wach.
Es war meine Leidenschaft, mehr als ein Hobby.

Ich werde wieder an der Strecke stehen und es wird mir in Füßen und Händen jucken, auch wenn ich seit 10 Jahren nicht mehr dabei bin.
Wilde und schöne Zeiten waren das!

04.10.2010 um 20:42 Uhr

Liebesschlösser

von: Yaimm   Kategorie: Gedankenschwurbel

Sie fielen mir wieder ein, als mein Kollege sagte, er wolle am Wochenende nach Köln.
Ich hatte mal davon gehört oder gelesen. 2008 hat jemand damit angefangen. Verliebte hängen ein Schloss an die Hohenzollernbrücke und schmeißen den Schlüssel in den Rhein, um ihre ewige Liebe zu besiegeln. Oft werden die Schlösser vorher mit den Namen graviert.
Was wäre diese Welt ohne ein bisschen romantischen Kitsch... ich finds gut.
Ich bat ihn, mir ein Bild davon zu schicken, wenn er da sei und... auf ihn ist Verlass.

Am Samstag kam die MMS mit lieben Grüßen aus Köln (er und seine Frau haben übrigens ein Schloss gravieren lassen und es rangehängt), beneidenswerte Handykamera mal nur so am Rande:

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Diese Tradition gibt es nicht nur bei uns, sie ist auch in Russland und Ungarn bekannt:

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Ein schöner Brauch!

Mehr Bilder: http://www.koelnerbildagentur.de/neueseiten/schloesser/index.html

03.10.2010 um 10:49 Uhr

Wie weit geht Akzeptanz?

von: Yaimm   Kategorie: Gedankenschwurbel

Zu dem Thema Ehrlichkeit und Akzeptanz gegenüber seinen Freunden hatte ich gestern Nacht ein Gespräch, bei dem die Frage aufkam:
Wie weit geht die Akzeptanz, wie weit sollte die gehen?

 

Der „Brockhaus“ definiert ‚Akzeptanz‘ als „zunächst bejahende oder tolerierende Einstellung von Personen oder Gruppen gegenüber normativen Prinzipien oder Regelungen, auf materiellem Bereich gegenüber der Entwicklung und Verbreitung neuer Techniken oder Konsumprodukte; dann auch das Verhalten und Handeln, in dem sich diese Haltung ausdrückt.“ In dieser Definition wird ‚Akzeptanz‘ (zunächst) als (positive) Einstellung beschrieben, allerdings erfolgt dann eine vom psychologischen Standpunkt aus zweifelhafte Gleichsetzung mit Verhalten. Unklar bleibt auch, welches Verhalten gemeint ist bzw. wie ein entsprechendes Verhalten aussehen würde. (Quelle: Wiki)

 

- Ein Freund hat eine neue Partnerin. Der gesamte Freundeskreis stellt fest, daß diese Frau ihm nicht gut tut. Er sieht schlecht aus, ist nicht mehr gut drauf, hat sich in finanzelle Probleme gebracht.
- Jemand aus dem Freundeskreis ist Alkoholiker. Nach vielen Jahren vergeblicher Bekämpfung der Sucht beschließt derjenige, aufzugeben und irgendwann am Alkohol zu sterben.
- Die beste Freundin schließt sich einer Sekte/Partei an, deren Überzeugungen Dir die Nackenhaare aufstellen.
- Es gibt ein Paar im Freundeskreis, vom dem ein Teil eine Affäre hat, von der jeder Bescheid weiß, außer der Partner.

Wie verhält sich nun ein Freund korrekt: Akzeptanz oder Einmischung?
Akzeptanz könnte in manchen Fällen auch Hilflosigkeit sein, weil man nicht weiß, was man tun könnte.
Akzeptanz kann an ihre Grenzen stoßen, wenn wir dafür persönliche Prinzipien brechen müssen.
Ist es anmaßend, sich in das Leben eines Freundes einzumischen bzw. würde man selbst es wollen, wenn man in einer dieser Situationen wäre?

02.10.2010 um 17:21 Uhr

Ups

von: Yaimm   Kategorie: Gedankenschwurbel

Nun hab ich aus Versehen die Geschichte gelöscht.
Hmmm.... nein ich tipper das nicht nochmal.

Aquarius sein Eintrag hat mich selbst die Frage stellen lassen, warum ich momentan so wenig blogge. Ich bin momentan etwas nachdenklich. Muss am Herbstwetter liegen, grau, trüb, blöd. Oder daran, daß mir so vieles durch den Kopf geht, bei dem ich nicht weiß, wie ich es in Worte packen soll.

Nichts ist schwerer, als einen Gedanken so in Worte zu fassen, daß jeder ihn verstehen kann. 

Leider fällt mir gerade nicht ein, wer diesen schlauen Satz mal von sich gegeben hat. 

Ich stellte schon vor einer Weile fest, daß ich die interessantesten Menschen über das Internet kennen gelernt habe und Freunde in meinem Umkreis sehr rar geworden sind, was an meinen "hohen Ansprüchen" liegt... Dazu später.
Versteht man sich mit denen, die weiter weg wohnen, so gut, weil man so wenig von ihnen mitbekommt? Oder hat man einfach das Glück, in einem Zeitalter zu leben, in dem man durch die Technik Gleichgesinnte kennenlernen kann, denen man sonst nie begegnet wäre?

Gleichgesinnte... definiert man das über die gleichen Interessen oder über dieselben Werte und der Weltanschauung?
Man findet über sicher beides zueinander, man kann jemanden aufgrund des Musikgeschmacks kennenlernen und dann feststellen, daß derjenige die Welt mit anderen Augen sieht als man selbst. Man kann wiederum mit jemandem stundenlang über alle möglichen Themen philosophieren, obwohl man seine (Frei)Zeit vollkommen unterschiedlich verbringt. Woher rührt also Sympathie? Daß man sich verstanden fühlt? Daß man sich akzeptiert fühlt? Daß man sich anerkannt fühlt?

Wir haben alle Ansprüche. Ich kriege ständig zu hören, meine seien hoch. Im Job, im Privatleben. Im Job regt es mich auf, wenn jemand nicht das ist, was die Verpackung verspricht. Soll heißen, wenn sich jemand Techniker oder Ingenieur schimpft, erwarte ich einfach, daß er was drauf hat und nicht die Schultern zuckt, wenn ich ihm eine simple Frage stelle. Wenn ich einen Handwerker ins Haus hole, erwarte ich, daß er seine Arbeit korrekt durchführt und nicht rumpfuscht, so daß ich es selber auch so hinbekommen hätte.

Nun wird es kompliziert in einer Kompliziertheit, die ich nicht verstehe. Weil etwas kompliziert wird, was für mich sehr einfach ist. Zwischenmenschlicher Umgang im Privatleben.
Von Menschen in meinem Umfeld, insbesonderen Freunden, erwarte ich nur zwei Dinge:
Ehrlichkeit und Akzeptanz.
Für mich ist das nicht mal ein Anspruch, ich finde es selbstverständlich, meine Freunde so zu nehmen wie sie sind. Sie mögen sich anders kleiden, eine von mir verabscheute Automarke fahren, ihre Freizeit mit Dingen verbringen, die mich in keinster Weise interessieren... egal. So sind sie, das akzeptiere ich einfach.
Ergo verbringe ich meine Zeit gerne mit Menschen, die mir aufgrund ihrer Ansichten und Werte gleichgesinnt sind (wie doof das hintereinander klingt), insbesondere, was den Umgang miteinander angeht. Wobei wir wieder bei den zwei Dingen wären, Akzeptanz und Ehrlichkeit. Ich verbringe meine Zeit gerne mit Menschen, die zwar über so manches den Kopf schütteln, es aber als einen Teil von mir akzeptieren. Die mir dennoch sagen, daß und warum sie bestimmte Eigenschaften oder Handlungen nicht gut finden. Vielleicht mache ich Fehler und merke es nicht, wie soll ich etwas ändern, wenn es mir keiner sagt?

Gestern kam ein Bericht darüber, daß wir durchschnittlich 200 Mal am Tag lügen. 200 Mal?!? Soviele Sätze spreche ich an manchen Tagen gar nicht...
Wir lügen im Job - hmmm ja nachvollziehbar, weil sich dort die Ehrlichkeit manches Mal als geschäftsschädigend erweisen würde.
Und wir lügen im zwischenmenschlichen Bereich. Als Beispiel hatten sie da einen Mann, der den Frauen erzählt, er sei Mediengestalter, weil Erzieher so langweilig klingt.
Bsss... bitte was? Er steht nicht zu dem, was er tut? Verurteile ich. Unsympathisch.
Frauen lügen am häufigsten, wenn ihre Freundin sie nach ihren neuen Klamotten oder Frisur fragt. Sie wollen ja nicht verletzen...

Ich weiß, das es so ist und ich finde es... HUMBUG, BULLSHIT! Ich erwarte bitteschön, daß man (frau) mir ehrlich sagt, daß ich mit der Frisur älter aussehe oder weissdergeier was nicht dran gefällt. Es ist doch nur die subjektive Meinung eines Einzelnen. Frag fünf Leute und Du bekommst mindestens 3 verschiedene Antworten.
Theoretisch. In der Praxis will ja niemand "verletzen".

Das ist eine Art von Lüge, die gesellschaftlich vollkommen anerkannt ist, weil sie zum besseren Miteinander führt. Ich find es zum Kotzen.

Nun beende ich Freundschaften nicht, weil mir jemand sagt, der neue Pulli sei schön - ganz davon abgesehen, daß ich solche Gespräche gar nicht führe - sondern weil ich in grundlegenden Dingen belogen werde, weil jemand mich, wie ich bin, nicht akzeptieren kann.
Und wer das nicht kann, ist kein Freund.

Für mich eine simple nachvollziehbare Sache, für einen Großteil zu hohe Ansprüche.
Übrigens schockt mich diese Aussage mit den 200 Lügen immer noch.