AM ABGRUND

25.10.2008 um 22:18 Uhr

wieder da

von: winter

 

 

ich bin wieder zurück und werde mich bemühen

bald wieder meine chaotischen gedanken

zu hinterlassen :-)

08.10.2007 um 01:53 Uhr

???

von: winter

....es ist eine verdammte welt, in der wir uns anpassen, verändern, verfärben.

wie chamäleons, schleichen wir durch das dickicht, leise, stumm und tot.

die arbeit, ein anderer mensch, die familie, ein anderer mensch.... wo sind wir nur geblieben?!

wo ist der mittelweg zwischen spaß und achtung,

zwischen scherz und toleranz,

leben und dahin vegetieren???

wo ist der regen, der euch berührt, nachts in den dunklen gassen?

wo ist die sonnenwärme, die ihr dankbar empfangt?

habt ihr den dreck gespürt? ein leben ganz intensiv,

gefühle an erster stelle?

ein rennen und umfallen,

spüren der erschöpfung.....

wenn du nur lang genug rennst,

kannst du die mauer durchbrechen,

fühlst die schwäche unserer welt,

denn sie vergeht in diesem augenblick.

28.07.2007 um 20:07 Uhr

Try

von: winter

Musik: Janis Joplin

du liebst janis

ball and chain. du drehst auf bis zum anschlag. viel alkohol im blut und eine frustrierte seele. heute ein regen-sonne-mix. du fragst dich, warum alle deine idole schon solange verreckt sind. du suchst nach dreck und liebe. nach dem tiefsten abgrund und einer sehnsucht, die dich so hoch schleudert, das dein trommelfell zerplatzt. der wind schmeißt die rose direkt auf die tastatur...erst jetzt bemerkst du, das sie fast verdurstet. die hunde waren draußen, du auch irgendwie. bier holen und tabak. als du die tür geöffnet hattest, kam die sonne hervor und du mußtest fluchen. der regen wird dich heut auch nicht mehr rein waschen. höhepunkt des tages: ein verehrer hat dir zigaretten geschickt, und du hast mächtig bei der tafel abgeräumt. warum freust du dich dann nicht?! du fängst an über dich zu lachen, abwertend und kalt. du bist die einzige, die das verstehen kann. alle anderen sagen, du seist ne tolle frau, und lustig. ha!

TRY just a little bit harder!

28.7.07

23.07.2007 um 11:34 Uhr

so weit weg...

von: winter

 

So weit weg, und nie ein Treffen

nur im Traum bist du bei mir,

doch schon bald werd ich vergessen,

das,was doch niemals passiert.

für Tom 23.07.07 b.r.

11.07.2007 um 22:39 Uhr

Gedichte

von: winter

 

 

Und das Leben ist ein Garten

und der Tod ist der Kompost.

Bietet er für viele Arten

von uns wieder Lohn und Most.

11.07.07  b.r.

 

 

 

 

Neigt der Schaum sich hin zum Boden

dieser Six-Pack-Lidl-Flaschen

und die Asche und das Glimmen

vergilbt mir die Fingerspitzen.

Singt kein Engel mehr mit heller Stimme,

ist kein Cent mehr in den Taschen,

und von euren faden Witzen

kann ich auch kein Hoch erhaschen.

Ruhe ist das, was ich wollte,

in der hohlen Hand der Stift,

ist kein Sinn mehr, nicht mal Wollen,

in der gottverdammten Schrift.

Ruhe ist zugleich der Stillstand,

ist das Aus ohn`Wiederkehr

denn mit dieser harten Stille

fühle ich noch umso mehr.

11.07.07   b.r.

13.06.2007 um 21:16 Uhr

außer ich

von: winter   Stichwörter: alter, kram

 

all die stunden, tage , jahre

sind noch lange nicht vergangen.

fühle mich noch immer

eingesperrt und eingefangen.

 

 

aus dem fenster - wie ein fernseher

kommt der blaue himmel rein

und die bäume und die menschen

und ein warmer sonnenschein.

 

 

stumm geworden sind die wände,

trotz der bilder und der bände

stehn voll staub in den regalen,

mußt`doch niemals was bezahlen!

 

 

alles habe ich bekommen,

wirklich alles...

und nichts wurde mir genommen,

außer ICH.

 

b.r.   8.3.2000

13.06.2007 um 20:39 Uhr

weit weg von hier

von: winter   Stichwörter: punkrock

Musik: punkrock

 

ein hausmeister der mich drangsaliert

ein nachbar der mich ständig bei den bullen denunziert

ein spießer, der alles übertreibt

ein skinhead der mir ständig parolen an die türe schreibt...

 

 

....manchmal bin ich froh,

daß ich irgendwo

sein kann,

doch manchmal wünsch ich mir:

ich wäre weg von hier

 

 

ein autofreak der hunde überfährt

ein arbeitsloser der nur noch von suppe sich ernährt

ein jägermeister, der in den hausflur pißt

ein russe der noch stolz drauf ist, daß er deutscher ist....

 

 

...manchmal bin ich froh,

daß ich irgendwo

sein kann,

doch manchmal wünsch ich mir:

ich wäre weg von hier

weit weg von hier.

17.05.2007 um 21:16 Uhr

AM ABGRUND

von: winter   Stichwörter: verlorene, liebe

Stimmung: kälte,einsamkeit,trauer, gewißheit

AM ABGRUND

 

und der wind bläst all die sehnsucht fort

er ist stark läßt kein wort

und kein fühlen dieser zeit

nichts als kälte weit und breit

 

 

taumelnd und betört vom donar

ängstlich vor dem biß der sonne

glaub ich ihr kein einzig wort

weiß nur eins, ich muß hinfort

 

 

in den sturm, der düster grollt

in die kälte, wohlgewollt

stumm sind bleiche lippen schon

ach so lang, ich lauf davon

 

 

schrei die wut mir aus der seele

und verleumde was mir fehlte

leb mich an den rand der welt

wo man nicht mehr tiefer fällt.

 

15.05.07 b.r.                       für meinen a.grahl

 

 

 

 

18.05.07

 

ich sehne mich nach dem wochenende,in der hoffnung,du rufst an. denn deine nummer hab ich gelöscht, und die lieben texte. ich bereue es...weiß nicht, was ich will, eine liebe, eine freundschaft?oh mein gott, ich werde nie wieder bei dir schlafen können,denn du machst mich schlaflos!war es doch früher so einfach, so schön.ich hörte dir zu, im vollrausch meißtens, wie du mir vorgelesen hast. stundenlang haben wir geredet, für jeden von uns war es in ordnung.

ich habe lust dich zu küssen, war dann der satz aus deinem mund, nachdem wir uns so viele jahre nicht gesehen haben.tu es einfach...ich dachte mir nur,geil, das mußt du immer wieder haben. und es war so frei und sollte frei bleiben.naja,da hab ich mich wohl selbst belogen, denn plötzlich war ich sowas von verknallt, als wär ich wieder 15 oder so.dieses hochgefühl hielt sich leider nur paar tage,bis ich merkte,das alles so verkrampft wurde,kein wort bracht ich mehr über die lippen.denn das einzige,was ich sagen wollte,war:bleib doch hier,