Neulich.......

24.05.2009 um 10:26 Uhr

Die Ehemänner-Abwrackprämie

Neulich.......

....... las ich, dass ein Fahrradgeschäft beim Kauf eines neuen Fahrrades eine Abwrackprämie für das alte zahlt.
Ein Möbelhaus zahlt eine Abwrackprämie für alte Sofas, das andere für alte Küchen und noch ein anderes für alte Möbel generell.
Da kam mir plötzlich ein Gedanke in den Sinn! Wie wäre es denn mit einer Abwrackprämie für „alte“ Ehemänner/Lebensgefährten???????
Das Prinzip könnte funktionieren wie beim Auto: frau gibt das Auto = Mann ab samt Fahrzeugbrief = Personalausweis! Ganz einfach!
Aaaaber.......  w o   gibt frau den Mann ab und vor allem:  w e r   zahlt ihr etwas dafür?
Auch verstöße es gegen das ein oder andere Gesetz, die abgewrackten Männer einfach zu „verschrotten“! Wäre ja auch nicht unbedingt nötig. Auch für das ein oder andere abgewrackte Auto hätte sich sicher noch ein Liebhaber gefunden!

Schnell war mir klar, dass diese Idee vom Grundsatz her hervorragend ist, aber in der praktischen Ausführung noch einiger Überlegungen bedarf!
Zur Zeit würde ich folgende Lösung favorisieren: frau gibt den abzuwrackenden Mann an einer noch einzurichtenden Sammelstelle ab.
Diese Sammelstelle ist gleichzeitig Anlaufort für all die Geschlechtsgenossinnen, die ein Ersatzmodell oder auch ein Erstmodell suchen.
Wer fündig geworden ist, zahlt einen Obulus in die Sammelstellen-Abwrackkasse (abgekürzt: SAK).
Hieraus werden dann zweimal jährlich die Abwrackprämien an die jeweiligen „Vorbesitzerinnen“ (oder gerne auch Vorbesitzer)  gezahlt.
Wer sich bei Abgabe direkt in ein Ersatzmodell verliebt und es mitnimmt, zahlt nichts, bekommt aber auch keine Prämie!

Kritiker könnten nun anmerken, das gäbe es alles schon längst und nenne sich Heiratsvermittlung. Aber das stimmt nicht. Bei einer Heiratsvermittlung werden die Kandidaten in den schillerndsten Farben und meist auch völlig unrealistisch geschildert.
Bei der Abwrack-Sammelstelle (abgekürzt: ASSt) kann sich jede Interessentin ausführlich bei der Vorbesitzerin über das Modell erkundigen und wird zuverlässige, der Wahrheit entsprechende Auskünfte erhalten!

Eine Sache allerdings macht mir noch Gedanken: was ist mit den Modellen, die so schnell keine Interessentin finden? Wer zahlt hier die Instandsetzung, -haltung und die laufende Wartung? Da müsste dann die SAK der ASSt geplündert werden!

Da fällt mir ein: es könnte ja unter Umständen auch passieren, dass eine Frau einen von ihr abgewrackten Mann nach einiger Zeit doch gerne wiederhaben möchte. Was, wenn der dann aber schon eine neue Besitzerin/einen neuen Besitzer gefunden hat?
Ich fürchte, es sind noch weitere Überlegungen vonnöten! Also wer Ideen hat: her damit! Das muss doch hinzukriegen sein.......