Emotionen und Irritationen - satirisch kommentiertes Zeitgeschehen von Anhalli

01.11.2009 um 18:52 Uhr

Neues aus dem Irrenhaus – die neue Regierung

von: Anhalli   Kategorie: Episoden aus dem Irrenhaus   Stichwörter: politik, schwarz, gelb, neues, aus, dem, irrenhaus

Stimmung: heute bienenfleißig

Vorsicht schwarz-gelb

 

 

Vermutungen gab es schon immer, aber nun ist es besiegelt, unser Schicksal ist vorhersehbar.

Die Welt wird zunehmend von Insekten regiert. Die Heuschrecken haben schon die globale Macht an sich gerissen. Nun kommen auf lokaler Ebene noch zwei ganz lästige Stecher hinzu, die Insektenarten paravespula vulgaris und paravespula germanica.

Sie haben sich nun vereinigt, nicht auf die herkömmliche vulgäre Art, denn weder der Wespenkönigin noch ihrer Drohne geht es um gegenseitige Befruchtung und Vermehrung.

 

Worum sonst? Das wissen wir noch nicht. Sie lassen sich nicht einschätzen. Nur müssen wir mit dem Schlimmsten rechnen. Das gefräßige schwarz-gelbe Insekt kann sehr aggressiv werden, es ist süchtig nach dem süßem Leben – nur Sahnetörtchen und Zuckerwerk (stattdessen nimmt die Herrscherriege samt Tross auch gern die Ersatzdroge "Geld", welche Tür und Tor zum süßen Leben öffnet)

Manchmal kann man eben das primäre Ziel nur über einen Umweg über ein sekundäres Ziel erreichen.

Sie teilen nicht, und wer das nicht begreift, muss eine schmerzhafte Lektion lernen und macht Bekanntschaft mit ihrem giftigen Stachel. Bei sehr Empfindlichen kann das auch schon mal tödlich sein.

Sie warnen uns auch nicht vor, Zeit zum Entwickeln einer Strategie bleibt da nicht. Nur Zeit zum Krawattenkauf. Ob die wie Knoblauch bei Vampiren die schwarz-gelben Sauger fernhalten, müssen wir abwarten.

 

Es hätten doch auch Bienen sein können.

01.11.2009 um 16:41 Uhr

Ist ein erarbeiteter Ruin wirklich 15 Milljönchen wert?

Stimmung: irgendwie fassungslos

Man hört wieder viel von Managern in den letzten Tagen. Gerade hat der aufmerksame Bürger Ackermann verschmerzt, der ab und zu in den Medien seinen Senf zu den heiklen Fragen aus der schönen Welt des Mammons geben darf. Unsereins denkt auch nicht tagtäglich an die Millionen, die diese Energiebündel der Wirtschaft abgreifen. Unsereins muss arbeiten, und an einem Tag von 10 macht diese Arbeit mitunter auch mal Spaß. Meistens jedoch nicht, und schon gar nicht wegen des Geldes und der Nichterfüllung der Wünsche durch selbiges. 

Es dreht sich alles nur ums Überleben und die Zukunft. 

Aber so kommt manch ein Arbeitnehmer auch nicht auf blöde Gedanken wie z.B. die Anzettelung einer Revolution. Er hätte ja nicht mal mehr die Kraft, einen Stein zu heben. Soll'n se doch machen. Lass se doch, hat doch eh keinen Zweck.

Gibt es so etwas wie ein "Gier" Gen? Kann man sich das Gewissen operativ entfernen lassen? Auf Kosten des Steuerzahlers? Jau, das wär gut.

Gewissen, Schuldgefühle, Mitgefühl, Moral - wer braucht das in der Neuzeit? Gut, wenn diese Relikte aus biblischer Zeit endlich abgeschafft werden, und wieder das Gesetz "der Stärkere siegt", allein gültig ist. Die Anfänge davon spüren wir schon. 

Natürlich muss ein Kopf, der für ein Riesenversandhaus denkt, leer sein, ihn darf nur die Gier treiben, sonst nichts, würde er sich Fragen stellen, wäre alles aus. Nur nichts hinterfragen, nicht zweifeln und schon gar nichts bereuen. Noch 5000 Arbeitslose mehr, egal, die Agentur hat auch Kataloge, in den geblättert werden kann. Maßnahmenkataloge. Nehmen wa die für ein Euro die Stunde? Oder die mit dem Anfahrtsweg von 100 Kilometern? Nehmen wa die mit dem sechsten PC Einführungskurs?

Gibt es auch Arbeitsstellen, die ein Arbeitnehmer für 1400 brutto ruinieren darf? So richtig ruinieren? Bis zur Pleite?

15 Millionen - Sekt und Kaviar. Dolce Vita. So kann es weitergehen.

15.08.2009 um 20:32 Uhr

Master für alle - bitte mit abstimmen

 

master für alle,   http://www.tagesschau.de/sommerinterview122.html

 

link anklicken, Frage von humbolt (Herr Westerwelle, wieso nehmen die Parteien nicht den bundesweiten Bildungsstreik und die aktuelle Petition "Master für Alle" ernst?) lesen und abstimmen. Danke. 

 

Wer mehr Infos möchte, für den habe ich noch einen LInk http://www.masterfueralle.de/position

08.04.2009 um 19:33 Uhr

Mal wieder Dampf ablassen

von: Anhalli   Kategorie: Der Inschenör

Stimmung: irgendwie kuhfladig


Meine Wohnungsidylle hat sich nun endgültig erledigt, aber es fällt immer noch schwer loszulassen, mein Herz hängt noch an diesem Ort.

Meine Vermieterin geruhte neulich, wieder einen Fuß auf den heimatlichen Boden zu setzen, und ihr Besuch galt zunächst dem Inschenör. Man erinnert sich an diesen ungehobelten, wenig einfühlsamen Kerl, der unter anderem für 2 Tage Stromausfall sorgte, weil er mittels eines Nagels, den er in die Wand hauen wollte, eine Hauptleitung lahm legte. Selbiger planierte auch den Gartenboden dort, wo vorher noch drei riesige Blaubeersträucher gestanden hatten, die er wohl für Unkraut hielt. Mit einer Dreistigkeit, die mir unheimlich ist, bestreitet er auch noch seine Fehltritte.

 

Ich glaubte an eine optische Täuschung, als ich plötzlich eine ältere Dame, (nicht seine Daueraffäre) durch den Garten laufen sah.

Die Dame klingelte dann irgendwann bei mir, betrat meine Wohnung und teilte mir mit, dass sie das Haus verkaufen würde. An wen wohl? Richtig, an den Herrn Inschenör und seine Gespielin. Das ist alles schon in trockenen Tüchern, es ist nicht nötig, mich schon mal telefonisch zu informieren. Nein, absolut nicht. Die Dame ist wahrscheinlich froh, dass sie den Klotz am Bein los ist, auch noch etwas Geld (den symbolischen Euro) dafür bekommt, und er ist wahrscheinlich froh, dass seine Schlampe, erfahren im Umgang mit Alzheimerpatienten, einiges davon versteht, alten Menschen die Last des Vererbens ohne leibliche Verwandte ein wenig zu erleichtern. Was sollen sie auch damit? Ein Haus bekommt man schlecht in einen Sarg. 

 

Sie fragte mich sogar, ob ich mir nicht vorstellen könne, mit denen in Frieden zu leben? IN Frieden? Mit einem solchen Lügner, der hier aufgetreten ist, als wäre er John Wayne. Das sei sein Schutzwall, hörte ich da, der Mann habe sein Kind allein großgezogen, seine Frau habe ihn nach der Geburt verlassen. Tränendrüse? Psychogeschwafel. Habe ich meine Tochter nicht ebenfalls allein durchgebracht?  

Es beweist mir nur mal wieder, wie einfach es ist, gut lügen und protzen zu können, um andere zu beeindrucken oder ihnen zu schaden. Mir läuft es kalt den Rücken runter, denn sind nicht auch Menschen wie der Amstetter Fritzl genau solche Blender und Lügner, die im Keller nur deswegen jahrelang ihre Töchter missbrauchen können, weil sie eben nach außen aalglatt wirken und keiner sie wirklich kennt. Niemand weiß, wie viele Menschenleben diese schwarzen Seelen in weißen Westen zerstören.

 

Auf Wohnungssuche bin ich schon länger, aber bisher passte nichts. Meistens fehlt der Garten, und der bedeutet mir nun mal sehr viel. Ich brauche diese Erdung und Entspannung als Ausgleich zum stressigen Leben. Es muss kein Areal sein, ich will auch nichts dort anbauen oder züchten, ich will nur eine kleine Oase, in die auch nicht jeder von rechts, links und oben reinschauen kann. Ich nenne es Totalrückzug, ich brauche das, es ist die Quelle, aus der ich Kraft schöpfe. Immer und immer wieder. Außerdem habe ich viel angeschafft an Kübeln, Pflanzen etc., das ich weder dem Inschenör überlassen noch verschenken möchte.

Entweder ist aber ein Garten da, dann ist die Wohnung nichts, oder die Wohnung ist zwar schön, aber weder Terrasse noch Garten dabei.

 

Die Zeit drängt, denn ich möchte nicht erleben, meine Unterschrift unter einen Mietvertrag mit diesem Ekel setzen zu müssen, nur weil meine Vermieterin panikartig ihr Haus abstößt.

 

 

09.01.2009 um 18:48 Uhr

Schulden dank Arbeit

Stimmung: na wie wohl

Böse Geister gibt es doch, und sie lassen einen nicht in Ruhe, weil sie nicht wollen, dass man sein Leben in den Griff kriegt. Schröder hat sie herbeigerufen, sie unterstehen in Vertretung A. Merkel und P.Hartz und haben sich in der Agentur für Arbeit eingenistet und treiben von dort aus ihr Unwesen.

Seitdem ich arbeite, ging (Vergangenheitsform) es kontinuierlich aufwärts, tja bis nach Weihnachten, als die ersten Briefe wieder eintrudelten.

Rückforderungen der Agentur für Arbeit.

Wenn jemand über ein Jahr von ALG 2 gelebt hat, zwischendurch nur eine Stelle von drei Monaten hatte, und nur in diesen drei Monaten etwas mehr Geld, dann kann er natürlich wohl kaum etwas ansparen.

Dabei sollte jeder gewappnet sein auf den großen Moment, an dem die Zusage eintrudelt. Arbeit. Arbeit. Arbeit. Denn Arbeit kostet erstmal Geld und zwar nicht wenig.

Da ist ein voller Tank vonnöten, um die Stätte des Glücks auch täglich erreichen zu können. Und zwar einen Monat lang bis zum ersten Gehalt.

Da sind (vielleicht) auch mal ein paar neue Klamotten angebracht, um nicht gleich als Outsider sein restliches Dasein dort zu fristen. ….

Und man muss fähig sein, die Blicke ertragen zu können, wenn das Outfit sich zu oft wiederholt, während sich Mitarbeiter, die schon 10 Jahre da sind, so überaus sinnvolle Dinge wie Palomaarmbänder, leisten können und nicht wissen, wohin mit ihrer Kohle. Soll's ein neues Auto sein, oder tut es der "neue, alte" vielleicht noch ein Jahr. Ach, wann könnte man denn endlich mal wieder zum Friseur? Ist ja erst vier Wochen her. Shoppen, shoppen, shoppen. Billig fliegen, nee, zu viele Prolls unterwegs…. Das sind Gespräche, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen.

Auto – ja, ein nettes Thema. Meins ist 18 Jahre, und hat keinen TÜV.

Ich wollte es damals gerade mit einem Freund in einer Selbsthilfewerkstatt reparieren, und gab uns dafür Zeit von einer Woche. Es hätte alles geklappt, Ende Oktober hätte ich die Plakette gehabt. Das perfekte Timing.

Dann kam die Zusage, und jeder ALG 2 Empfänger weiß, dass er von heute auf morgen anfangen muss, da nützt kein Arzttermin, Urlaub sowieso nicht *ha,ha,*, kein kaputtes Auto, nichts. Man muss anfangen.

Pech nur, wenn der 1.Arbeitstag nicht der Erste des Monats ist….. Dann muss die Arbeitsagentur erstmal aushelfen, damit man bis zum ersten Gehalt überleben kann.

Dieses Geld will sie natürlich zurück, und sie fordert es in einem dreisten Schreiben auch zurück, als unrechtmäßig bezogene Leistung . Schon wegen dieser dreisten Formulierung würde ich dort am liebsten die Türen eintreten. Außerdem würde ich gern Ideen hören, wie man ohne deren Geld sonst einen Monat klarkommen sollte.

Sie will auch das Geld aus der Zeit zurück, als ich die Stelle für drei Monate hatte. Wieder das Pech, dass ich nicht am 1. anfing. So bin ich jetzt locker bei 1000 Euro Schulden angelangt, die ich nicht hätte vermeiden können. Vielleicht mithilfe eines Sparstrumpfs unterm Bett oder reicher Verwandten, dann hätte ich auf die Leistung zur Überbrückung bis zum Ende des Monats sch***** können.

29.09.2008 um 13:45 Uhr

Zeit zu gehen

von: Anhalli


Aufhören, wenn es am schönsten ist. Das ist es nun gewiss bei blogigo schon lange nicht mehr.

Aber ich will nicht behaupten, dass es mir leicht fällt. Zwischendurch habe ich mich immer auf anderen Plattformen umgesehen. Dort gefiel es mir nie so gut wie bei blogigo.

Aber nun ist wirklich genug.

Herr K. kümmert sich nicht um blogigo, und es gibt Alternativen. Ich bin mir nicht im Klaren, was hier im Hintergrund noch abgeht, und WOFÜR Herr K. die Blogger hier benutzt, denn über blogigo habe ich:

  • Viren bekommen
  • Spammails erhalten
  • Unerwünschte Popupfenster öffnen sich in letzter Zeit vermehrt.

 

Es passt hier wirklich niemand auf, und ich finde, es ist schon schlimm genug, dass sich hier Betreiber von Pornoseiten anmelden können und nichts geschieht.

Nicht, dass ich etwa prüde wäre oder den Leuten ihren Spaß nicht gönne, aber wer diese Seiten aufrufen möchte, ist hier sicher verkehrt.

So viele Leute sind schon gegangen, ein paar bleiben immer noch.

Wenn meine Blogs hier noch eine Weile sind, hat das nur den einen Grund: ich möchte alle  Einträge speichern. Das habe ich normalerweise in Word immer gemacht, aber Kontrolle ist besser, und die dauert einige Zeit.

 
So sage ich Adieu, Leute, und passt auf euch auf.

 


25.07.2008 um 16:56 Uhr

Der Heiligenschein fürs Väterchen


 

Das ist nun ausnahmsweise mal keine Satire oder doch?

Ein paar russische Kommunisten möchten, dass Josef Stalin, auch liebevoll Väterchen genannt, von der orthodoxen Kirche heilig gesprochen wird. Doch durch welche Taten er sich besonders profiliert?

Wer war der Mann, von dem Josip Tito sagte, er "sei der größte Verbrecher der Geschichte"?

 

  • Enteignungen, Zwangsumsiedlungen in andere Provinzen und Deportationen in Straflager
  • Zwangskollektivierung der Landwirtschaft
  • Hinrichtungen von Millionen Menschen, Strafverfolgungen ohne Urteil. Sogar sein eigener Sohn wurde als Landesverräter hingerichtet
  • Viele Gebäude im Stile Stalins, der so genannte Zuckerbäckerstil, zieren noch die russischen Städte. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten
  • Straßen, Städte trugen zwangsweise seinen Namen, überall verewigte er sich mit Büsten und Denkmälern

 

Die orthodoxe Kirche ist entsetzt, gerade Gläubige hatten unter dem Stalinregime besonders zu leiden.

Russland hat seine Vergangenheitsbewältigung noch nicht in Angriff genommen.

 

Da dreht sich mir der Magen um.

 

 

08.07.2008 um 20:51 Uhr

Wilde Mülldeponien

von: Anhalli

Können wilde Mülldeponien mit höheren Müllgebühren eingedämmt werden?

    Wilde Mülldeponien sind nicht schön. Kein schöner Anblick für das ästhetisch geschulte Auge. Auch nicht nützlich für die Umwelt. Aber aus irgendeinem Grund sind sie da. Sie werden auch nicht weniger. Die Beseitigung kostet Geld. 

Diesem Problem will die Politik mit der Erhöhung der Müllgebühren den Kampf ansagen.   

Der Effekt: die Deponien werden zunehmen. Im Schutz der Dunkelheit wird noch mehr Müll in Wald und Feld abgeladen. Das prophezeie ich, obwohl ich keine Wahrsagerin bin.

Jeder muss sich Gedanken machen, wenn  Fernseher, Kaffeemaschine oder Wasserkocher ihren Geist aufgeben. Die Restmülltonne ist dafür nicht gedacht. Als Sperrmüll nimmt das auch keiner mit. Beim Kauf eines neuen Fernsehers in einem Billigdiscounter ist die Entsorgung des Alten nicht deren Problem. Pro Gerät wird man ordentlich zur Kasse gebeten, es wird auch nichts zuhause abgeholt.

Geld, das nicht jeder hat. 

Mein Tipp an die Politiker: Das Geld für die Beseitigung der Wildmüllerei sparen und lieber die Müllgebühren senken. Außerdem das Problem an der Wurzel packen, bei der Herstellung gleich Müll vermeiden und die Entsorgung mit bedenken. Den Verbrauchern mit günstigeren Konditionen entgegenkommen, wenn sie ihren Sondermüll entsorgen wollen. Denn letztendlich hat der Verbraucher nicht den Müll produziert.

05.07.2008 um 21:14 Uhr

Kozzarella juchhe

Das Gammelfleisch haben wir überlebt. Es gab kein Massensterben. Immerhin handelte es sich noch um Fleisch, nur eben um vergammeltes.

Aber nun ist Gammelkäse im Umlauf, und der übertrifft alles.

 

Etwas Beruhigendes hat der Skandal. Anscheinend sind die meisten Verbraucher schon so immun, dass sie jeden Tag ihre Mahlzeiten überleben. Ob die Folgen durch vergammelte Lebensmittel erst wieder Spätfolgen sind, ist irrelevant, denn der Tod kann durch vielerlei eintreten, durch Rauchen aktiv sowie passiv, durch Drogen, durch Krebs und so viele schöne Ursachen, die nicht mehr nachzuvollziehen sind. Manchmal trifft der Tod sogar die, die sich in Bioläden oder nur aus der Selbstversorgung eindecken und noch nie was Gammeliges genossen haben, das sollte man nicht für möglich halten.

Also Freispruch für das Gammelzeugs. Es würde vielleicht sogar den Hunger in der Welt lösen. Es gibt noch viel, was nicht genutzt wird und noch auf der Müllkippe landet.

Würmer, Schimmel, Mäusekot oder Rückstände wie Plastik oder Farbe von Etiketten, mit allerlei Ingredienzien kann das Basicmaterial gestreckt werden.  

Wo Gerüche die Nase des Verbrauchers stören, genügt ein Griff in den Chemiebaukasten, und schon ist das Problem gelöst.

 

Nun zur Motivation dieser Panscher? Sind das Menschen, die über Umwege töten wollen? Und da kein Krieg zur Hand ist, in dem sie "legal" töten können, passiert das eben über Käse, Fleisch und andere Lebensmittel? Nein, sicher nicht, es sind Menschen, die sich wirklich um uns sorgen und uns abhärten wollen gegen die Probleme der Zukunft. Denn wir brauchen bald dringend unsere Nahrung als Sprit für unsere Autos. Also muss die Nahrung ersetzt werden. Damit bestreiten diese Menschen ihren Lebensunterhalt. Ihnen gebührt eine Medaille.

Würden sie uns töten wollen, könnten sie das einfacher haben.

 

Also lecker Tomaten-Mozzarella Salat heut Abend….

 

03.07.2008 um 17:12 Uhr

Machen wir uns doch einfach kleiner

von: Anhalli

dann funktioniert auch die Wirtschaft.

 

Die Erfindungen sollten nicht mehr in Richtung Lösung der Energieprobleme gehen. Wir sind das Problem, Wir sind einfach zu groß für diese Welt. Und zu groß für unsere Autos. Wegen uns brauchen die Sprit. Nur wegen uns. Weil es uns gibt.

Wir essen zuviel, wir dehnen uns aus, es reicht nicht für alle. Wir haben keinen Platz mehr auf der Welt. Unsere Städte zersiedeln die Welt. Wollen wir warten, bis die ganze Menschheit nur noch in der Vertikalen untergebracht werden kann? Das kann nicht mehr so weitergehen.

 

Ich habe die Lösung des Problems. Bitte überweisen Sie erst einen kleinen Unkostenbeitrag von 1000 Euro auf mein Kon... äh, nee, ich will die Welt retten, ich mach's umsonst.

 

Wenn wir nun statt 170 cm nur 7cm groß wären…..

Eine Teller Reis würde zwei Wochen reichen, ein Brot sogar drei.

Ein Haus – Lego, Playmobil oder eine bescheidene Puppenstube kommenin Frage.

 

 

Ein Schrank für 22 Euro.

Ein Herd aus richtiger Eiche nur 5,20 Euro.

 

Auch die Hobbys dürfen nicht zu kurz kommen. Ein Salonflügel für 49 Euro ist doch schon ein rechtes Schnäppchen.

Und die Omi M. gehört auch dazu. Na klar.

 

Und jetzt kommt das Wichtigste, der Auslöser, der Grund, warum wir lieber 7cm groß sein wollen. Das Auto.

Noch stimmt das Verhältnis nicht, wie man an dem Bild sieht, aber schon bald ändert sich das.

Welche Welten sich dann eröffnen. Eine mickrige Solarzelle sollte doch ausreichen, um einen 7 cm großen Menschen in seinem Auto jeden Tag durch den kleinen Mikrokosmos zu navigieren. Wer redet denn noch von Benzin. Notfalls reicht der Wind, um die Autos anzutreiben.

Wonnige Zeiten brechen an. Aber erzählt davon nichts den Chinesen!!*Fröhlich*

16.06.2008 um 11:16 Uhr

Zahlenspiele - Mal was zum Mitrechnen

von: Anhalli


 

Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan erneut Aufbauhilfe in Milliardenhöhe versprochen

 

 


 

Frankreich will helfen, nennt aber keine Zahlen


 

(Zahlen gefunden bei focus.online)

 

Ich spar mir ma

'nen Kommentar

 

 

14.06.2008 um 19:33 Uhr

Neues vom Inschenör

von: Anhalli   Kategorie: Der Inschenör


 

1200-1500 Euro für einen Hund ausgeben, da stehen einem doch die Tränen in den Augen. Ein weißer Schweizer Schäferhund - der Inschenör mag’s gern in Weiß. In einem weißen Volkswagen fährt er gerne weiße Hunde spazieren, Nur trägt er dabei keine weiße Weste, und Gott ist er auch nicht, der weiße Kittel blieb ihm wohl im Leben versagt. Aber wer nicht mal einen Nagel in die Wand hauen kann, ohne dass im Haus für zwei Tage Strom ausfällt, oder wer nasses Holz verheizt und den Schornstein dabei lahm legt, dem möchte man eigentlich auch nicht im weißen Kittel begegnen. Da gibt es schon Stümper genug.

 

Als er hier einzog, brachte er einen weißen Hund mit dem wohlklingenden Namen Apollon mit. Apollon – Gott des Lichts und des Frühlings, Gott der Musen und der Weissagung. Das Tier erreichte trotz des göttlichen Namens leider keine Unsterblichkeit, mit 8 Jahren musste es mitten in der Nacht eingeschläfert werden, weil es einen inoperablen Tumor im Kopf hatte.

Es vergingen kaum vier Wochen, da verschwand der Inschenör plötzlich für zwei Wochen und kam dann mit Gräfin und einem Welpen zurück.

Er war der Rasse treu geblieben.

Wenn man ihn mit dem Tier reden hörte, in Babysprache eideidei, und jajaja, oh jajaja, dann wunderte man sich, dass nicht ein Auto um die Ecke bog und Männer in weißen Kitteln ausstiegen. Bevor das arme Tier (und auch sein Vorgänger) das Haus betreten durften, mussten sie jedes Mal eine Prozedur über sich ergehen lassen, die gewisse Parallelen zum Frühjahrsputz aufwies.

Die Pfoten wurden ausgebürstet und abgewaschen, das Fell von links und von rechts gekämmt, gewienert und lackiert. Wie andere ihren Hunden Sitz, Platz, Fass und bei Fuß antrainieren, so wurden hier Kommandos gegeben wie: „Ja, schütteln, jajaja, los schütteln.“ „Bleib stehen“ „Wenn du nicht stehen bleibst, dauert es noch länger.“ „Jetzt die rechte Pfote“, „Jetzt die linke Pfote“. Jajaja, jajaja.

 

Das Hundchen sah anfangs noch relativ munter aus und war auch sehr verspielt. Doch dann magerte er zusehends ab und sah krank aus, obwohl er immer noch verspielt war. Jetzt ist auch dieser Hund tot.

Die Ursachen? Züchtungsfehler? Genetischer Defekt? Falsche Ernährung?

Depressionen?

Ob’s  daran lag, dass er ihm keinen Götternamen gab?

13.06.2008 um 21:45 Uhr

Ein weiser Blick in die Zukunft.

von: Anhalli


 

Nichts kann uns wirklich erschüttern, nicht mal eine autofreie Zukunft. Kauft schon jetzt ein 1-PS Gefährt, bevor die Preise ins Unermessliche steigen und das Heu knapp wird.

 


11.06.2008 um 17:45 Uhr

In eigener Sache

von: Anhalli   Kategorie: Persönliches

Im Fall Deaktivierung gibt es noch keine Neuigkeiten, im News-Blog tut sich (noch) nichts, was verschiedene Ursachen haben kann.

Die Betreiber wissen überhaupt nicht, wie man ihn bedient (Zitat Zebulon)

Die Spinnweben und Staubschichten machen doch mehr Arbeit als gedacht. 

 

Ich mag auch nicht bis zur Aktivierung von Real life is a curious dream warten und habe daher beschlossen, ein neues Blog zu eröffnen und das Design komplett zu erneuern.

*Klick hier * 

 

06.06.2008 um 17:21 Uhr

Das Finanzamt hat Chili im A****.

 

Mit außergewöhnlicher Schärfe behandelt das Finanzamt Autofahrer in ihrer Funktion als Steuerzahler. Der Betrag für die Steuer wird neuerdings nur noch im Lastschriftverfahren abgebucht.

Das Finanzamt schöpfte bei mir leider ins Leere. Das kam so:

 

Weil ich Ärger mit einem Hoster und anderen habe, die immer Beträge vom Konto abbuchen, obwohl ich die Ermächtigung schon längst widerrufen habe, beschloss ich, nun endlich mal ein neues Konto zu eröffnen, was ich schon länger vorhatte.

Da eine Stornierung bei der Post mitunter ein Tagesjob ist, weil man nicht mehr durch die Warteschleifen kommt, und weil mir die *Post aus verschiedenen anderen Gründen bis zum Hals raus hängt *, wollte ich zu  einer anderen Bank.

Leider läuft das momentan alles noch so richtig, es war kein Cent auf meinem Postscheckkonto mehr und auf dem Bankkonto nicht sofort, bzw. konnte ich dem Finanzamt auch nicht mehr früh genug den Kontowechsel mitteilen. 

Interessiert natürlich das Finanzamt keinen Deut, gnadenlos und unbarmherzig geht man dort zu Werk. Die sind weder bereit, die Summe zu stunden, oder Teilbeträge zu ermöglichen. Zeit schinden ist auch nicht. Wer ein Auto fährt, muss dafür bezahlen, und zwar sofort. (Dieses Statement hat auch gleich einen Nebeneffekt: Ein Armer kann sich kein Auto leisten, verpestet ergo nicht die Umwelt und nimmt den anderen nicht das kostbare, immer knapper werdende Benzin weg.)

Aber das einem gleich ein paar Tage nach der erfolglosen Abbuchung eine Vollstreckungsankündigung, kein Mahnbescheid, nein, eine Vollstreckungsankündigung mit Gebühren ins Haus flattert, das ist erfreulich. Zucht und Ordnung im Ländle. Klar, unsereins  ist ja auch ein Betrüger. Er ist nur ein kleines Licht unter den Großen, eben kein Zumwinkel und auch kein Ackermann.

Aber ein kleines Licht muss gelöscht werden, und ein großes darf weiter leuchten.

 

Warum macht das Finanzamt einen solchen Affentanz? Es gibt Leute, die sind auf ihr Auto angewiesen, weil sie damit z.B. zum schlecht bezahlten Job fahren müssen, den sie sonst nicht mal per Bus oder Bahn erreichen könnten. Es gibt Leute, die verdienen nicht genug, so dass die KFZ Steuer eine ziemlich große Belastung ist. Die wissen doch selbst, dass sie diese sowieso bezahlen müssen, und ansonsten das Fahrzeug zwangsabgemeldet wird.

Es gibt Leute, die ringen sich jeden Euro für ihr Auto ab, weil sie es brauchen. Was sollen da diese blöden Mahnverfahren oder Androhung von Vollstreckungsmaßnahmen.

 

Typisch für einen Antisozialstaat.

04.06.2008 um 21:51 Uhr

Mach doch mal wieder Urlaub in Slowenien

von: Anhalli   Kategorie: Sonstiges   Stichwörter: Slowenien, Atomunfall

fernab von so nichtigen Problemen wie Klimawandel, hohen Benzinkosten, steigenden Steuern und so weiter und so weiter....

03.06.2008 um 09:31 Uhr

Dummti, Dummti – Warum Hitze und Lautstärke in wundersamer Symbiose miteinander leben

von: Anhalli

 

 

Kaum steigen die Temperaturen über 20° Grad, erwacht in vielen der Wunsch, ihre Lebensfreude in Dezibel kundzutun,

Nichts gegen Musik, aber was da aus manchem Autofenster oder anderen Fenstern dröhnt, ist Folter für das Nervenkostüm.

 

Das meiste davon ist Blödelmusik, Disko, Schützenfest und undefinierbar, Hauptsache, die Bässe stimmen.

Aber auch im Garten wird gegrillt, gejohlt, gebrüllt und gekreischt, als sei der Nachbar, der fünf Meter entfernt steht, schwerhörig.

 

Und die Gören haben das Naturgesetz  Hitze +Lärm = Folter sowieso für sich gepachtet. Noch mehr Aufstände in Supermärkten, noch mehr Gequake aus Buggy, Kinderwagen usw. 

 

Auch die Streitsucht scheint zuzunehmen, in wieweit hier Alkohol am Naturgesetz beteiligt ist, lässt sich schwer nachweisen. Fröhlich

 

Aber warum ist das so? Warum leben Hitze und Lärm in wunderbarer Symbiose? Keine Ahnung.

 

31.05.2008 um 19:50 Uhr

Made in China - ein elektrisches Gerät

von: Anhalli   Kategorie: Sonstiges   Stichwörter: Wasserkocher, Schnaeppchen, Monstrum, Cadmium

Vor kurzem schaffte ich mir obigen äußerst schmucken Wasserkocher an. Heruntergesetzt von 49,- auf 19,- Euro. Was ein Schnäppchen! Und das mir, der Unglücksräbin der Nation.

Da greife ich schon mal zu, ohne nachzudenken.

Die Heizspirale befindet sich auch unter einer Abdeckung, was mir sehr gefiel. Eine Spirale wird unansehnlich mit der Zeit, und für Nickelallergiker ist sie nicht geeignet.

Nach einer kurzen Besichtigung des Kartoninneren machte ich den Kauf perfekt.

Das Teil entpuppte sich nach genauerem Hinsehen als ein Monstrum, schwer und unförmig, mit widerlichen Proportionen, insgesamt sah es aus wie aus einem Ton- äh Plastikklumpen zusammengeklatscht, der Griff sah aus wie von Hand geformt und einiges andere auch, es fehlte nur noch der Fingerabdruck.

Das gelbe Knöppgen zum An- und Ausstellen darf nur von allerzartesten Händen betätigt werden, er lädt geradezu zum Abbrechen ein. Ich besah mir alles noch einmal genauer und entdeckte auf dem Typenschild „Made in China“.

Für den Preis erfüllte er immer noch seinen Zweck, und ich konnte mir kein anderes Modell leisten.

Unheimlich wurde mir das Gerät aber erst, als ich es von außen reinigte, aber weder mit Ako-Pads, noch mit einem kratzigen Schwamm, sondern mit einem weichen Lappen mit ein wenig Spülmittellösung.

Die leuchtende Schrift im giftigsten Cadmiumrot verschwand plötzlich vor meinen Augen. War sie nur mit Nagellack draufgeschmiert? .

Ich denke lieber nicht weiter darüber nach. Am liebsten würde ich das Teil entsorgen, denn wer weiß, welche „edlen“ Metalle sich noch in der Heizplatte verbergen oder was sich sonst noch beim Wasserkochen alles aus dem Plastik löst.

Vielleicht löst sich auch das komplette Gerät demnächst auf, weil es einen eingebauten “Haltbarkeitschip“ hat. *Peng*

Made in China. Darauf ist Verlass.

29.05.2008 um 20:10 Uhr

Made in China - 1

von: Anhalli   Kategorie: Sonstiges   Stichwörter: made, China

27.05.2008 um 20:03 Uhr

Neues vom Inschenör

von: Anhalli   Kategorie: Der Inschenör   Stichwörter: englischer, Garten, natuerlicher, Garten, ungestoert

Ich muss es einfach loswerden. Das Verhältnis zum Inschenör ist nun in die Phase der totalen Ignoranz getreten.

Nachdem ich den Durchgang über meine Terrasse mittels Blumenkübeln und Sitzecke geschickt verrammelt habe, was ihn zu der Bemerkung veranlasste: „Haben Sie hier Ihren privaten Biergarten eröffnet“, und ich würde ihm den einzigen gepflasterten Weg zu den Mülltonnen verwehren!!, ist nun Funkstille. Zuerst war er weiterhin so dreist und quetschte sich demonstrativ durch den schmalen Durchgang.

Grünes Licht habe ich jetzt von oberster Instanz in Vertretung des 80jährigen Cousins erhalten. Der ist voll mit mir einer Meinung, dass ich meinen privaten Bereich benötige, und er dann eben einen anderen Weg nehmen muss.

Der Inschenör ist aber von Anfang an der Meinung gewesen, dass ihm das „gesamte“ Grundstück gehört und man mich überhaupt nicht beachten muss.

Davon habe ich ihn inzwischen geheilt. 

Zwischen uns gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten, er will einen englischen Garten, mir ist ein natürlicher Garten lieber, ich brauche ungestörte Ecken und will in dem Bereich, in dem ich lebe, meine Ruhe haben, er reißt jeden Baum und Strauch um und macht sein Leben öffentlich.

Die Mittel, zu denen frau greift, sind nicht immer elegant, egal, aber sie sind wirkungsvoll, während männliche Energie oft schnell mit typischen Machogebaren erschöpft ist.(Bitte nicht als Verallgemeinerung auffassen, ihr Männer)

Mein Repertoire ist noch nicht erschöpft. Wer mir den Krieg erklärt, der hat auch nichts zu lachen. Mit meinem Rasenmäher habe ich genau meinen Anteil des Rasens gemäht und keinen Deut mehr, während bei ihm inzwischen das Gras Kniehöhe erreicht. Ein herzliches Lachen kann ich mir nicht verkneifen. Sein Teil des Gartens sieht aus wie ein wild vor sich hin wachsender Biogarten, während mein Teil mit den Blumenkübeln und Beeten, Carport, Schuppen und Pergola eindeutig der schönere ist.

Tja, man sollte nicht im Winter einen Garten fotografieren, um sich beim Vermieter beliebt zu machen und die ursprüngliche Mieterin in Misskredit zu bringen und ihr den Krieg zu erklären. Es lohnt sich nicht. 

Ich bin dort eingezogen, weil ich meine Ruhe haben wollte, er hat sie mir geraubt, zusammen mit seiner Gräfin. So wird auch er nicht zur Ruhe kommen.