In Peace
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...von unseren Gastgebern auf Usedom. Ich hab mich so sehr darüber gefreut, dass Felix auf den süßen Kerl eifersüchtig wurde... ;)
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Das wusste ich auch noch nicht, dass es auf Inseln noch Halbinseln geben kann. Wenn also ein Stück der Insel auf drei Seiten von Wasser umgeben ist. So ist das mit der Halbinsel Gritz auf Usedom. Leider ließ sich die Sonne auch an diesem Tag auf Gritz nicht weiters sehen, sonst wäre das Foto natürlich viel schöner geworden - blau blau blau statt dem zwar irgendwie edlen aber kühlen grau grau grau. Dennoch war es schön und beeindruckend dort. Wir standen da an der Steilküste. Hier gibt es sogar Seeadler... leider haben wir aber keinen gesehen. Gritz ist so wunderschön, dass man dort allein schon eine Woche oder mehr verbringen könnte, ohne dass es einem langweilig wird.
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Ein Gritzer Schaf
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...wir haben überlebt... ;) (Sie steht vor dem Schmetterlingshaus in Trassenheide)
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Im Naturerlebnishaus in Heringsdorf/Usedom, wo auch die Amethysthöhle ist, befindet sich auch noch diese fünf Tonnen schwere Amethystdruse. Sie ist wunderschön, aber leider steht sie in einem Raum, der ihr so gar nicht gerecht wird. Auch die Lämpelchen, die sie da hingemacht haben, sind nicht gerade schön. Das ist etwas schade. Man hätte sie lieber von weitem anstrahlen sollen. Trotzdem strahlt sie einen großen Zauber aus.
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Auf der Informationstafel war auch erwähnt, dass der Amethyst bei Trunksucht und allgemein bei Sucht helfen soll und die Inspiration unterstützt.
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Zufällig vorbeigefahren und da hat sie uns natürlich gestoppt... Selbst im Herbst, fast ohne Blätter, hat sie Kraft.
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...in Trassenheide auf Usedom. Leute, die zu Seekrankheit neigen, werden in dem Haus auch ein wenig seekrank. Mir ist wirklich etwas schwummrig geworden. ... Schade, dass Hunde nicht mit reindürfen. So ein Foto mit Felix wäre auch lustig gewesen.
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Im Usedomer Wisentgehege bei Dargen kann man zur Fütterungszeit die Wisente recht nah sehen. Es ist so beeindruckend. Diese Gruppe besteht aus drei Wisentweibchen, wovon eine die Anführerin ist, einem Bullen und vier Heranwachsenden. Zwei der Weibchen bekommen jedes Jahr ein Junges, die andere nur jedes zweite Jahr. Sie ist als Jungtier einmal von dem Bullen gegen den Zaun geschleudert worden und hat seither einen Hüftschaden. Trotzdem versuchte sie schon, die Anführerin herauszufordern, um deren Stellung zu übernehmen, was aber nicht klappte. Auf Usedom geborene Wiesente (ihre Namen enthalten immer ein "US", während die aus Polen ein "PO" enthalten) leben inzwischen im Rothaargebirge, wo eine kleine Herde Anfang nächsten Jahres ausgewildert wird. Sie werden dann frei in einem 450 ha großen Areal leben. Es gibt weltweit nur noch 3000 Wisente, davon 1000 frei lebende. ... Wenn es nicht mit der Zeit wirklich kalt geworden wäre, hätte ich noch stundenlang da stehen und sie einfach bestaunen können. Wundervolle Tiere.
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...in Heringsdorf auf Usedom. Es ist ein sehr schönes Gefühl, darin zu sein.
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In Trassenheide auf Usedom steht das größte Schmetterlingshaus Europas, 5000 qm groß. Auch das ist ein Grund, wieder zu kommen. Ich könnte dort Stunden verbringen. Neben vielen exotischen Schmetterlingen und der "Puppenstube", wo wir zwei Schmetterlinge beim Schlüpfen beobachten konnten (nach dem Schlüpfen dauert es noch zwei bis vier Stunden bis ihre Flügel trocken sind und sie fliegen können, so lange konnten wir natürlich nicht bleiben)... sind da auch zwei wunderschöne Spornschildkröten (die drittgrößte Schildkrötenart) und zwei feuerrote Aras namens Anna und Otto. Von letzteren sind mir die Fotos leider nicht gelungen.
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Natürlich war das Raketenmuseum in Peenemünde am nord-westlichen Zipfel von Usedom eine Station, die schon vorher klar war. Wir waren ja schon einmal an einem Montag hier, auf der Durchreise, und da hatte es leider geschlossen. Es lag vor allem dem Wassermann am Herzen. Das Museum im ehemaligen Kohlekraftwerk ist riesig... es war unmöglich, alles in sich aufzunehmen. Es ging viel um die Frage danach, wie man mit den technischen Möglichkeiten, die sich durch die wissenschaftliche Forschung immer mehr erweiterten - und es ja immer noch tun - umging bzw. umgeht. Die Frage für die Zukunft blieb offen... Was in der Vergangenheit geschah, als Raketen natürlich nicht zur Erforschung des Weltraums sondern ganz gezielt zur Kriegsführung weiterentwickelt wurden, weiß jeder. ...
Dann wäre da noch das U-Boot gewesen, aber als wir aus dem Museum kamen, war auch der Wassermann nicht mehr aufnahmebereit... Macht nichts, denn wir werden ja wiederkommen.
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Nachbildung einer A4-Rakete... auch "V2" - Vergeltungswaffe 2 - oder nur "das Gerät" genannt... an die 6000 Stück wurden von Zwangsarbeitern hergestellt. Es war, auch wenn anders geredet wurde, in erster Linie eine Kriegswaffe. Sie war aber auch die erste Rakete, die in den Weltraum geschickt wurde. Bei ihrer Fertigung starben mehr Menschen als durch ihren Einsatz.
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Zeichnung auf der obigen A4, die "Frau im Mond":
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Das Kohlekraftwerk, in dem heute das Museum untergebracht ist. Es diente während des dritten Reichs zur Stromversorgung der Raketenversuchsanstalt, und wurde danach noch bis 1990 genutzt.
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Das Raketenschach
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- daher käme, so sagen böse Zungen, der Name "Usedom". :) Ein bisschen dumm war eigentlich nur, dass wir nur am Anfahrts- und Abfahrtstag Sonne hatten. Aber das Wetter dazwischen kann man trotzdem nicht als schlecht bezeichnen. Mal mehr, mal weniger nebelig, diesig, aber zum Glück immer trocken. Die Insel hat unglaublich viel zu bieten... wir waren überrascht. Wir müssen ganz unbedingt wieder hin, eine Woche langt da nicht. Wir waren hingereist und hatten vorwiegend das Meer im Sinn... aber es gibt so viel mehr. Nach und nach werde ich die Bilder dazu zeigen. Jetzt erst mal die ersten Eindrücke, die eher typisch sind... Ach ja, Felix LIEBT das Meer! Allerdings fand er es blöd, dass seine Spielsachen dann immer sandig wurden und er den Sand im Mund hatte. Wir gingen dann dazu über, mit unsichtbaren Stöckchen zu spielen... ;)*
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