Auch der längste Weg beginnt immer mit dem ersten Schritt

19.05.2016 um 15:14 Uhr

Was ich dir noch sagen will

Was ich dir noch sagen will
Ist leise
Ist still
Und auf meine Weise

 

01.05.2016 um 11:53 Uhr

Tagwerk


Am gestrigen Samstag den ersten Tag der Holzernte im Wald verbracht.

Holzernte

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, wenngleich es hätte mehr sein können.
Aber mein Rücken sprach ein klares "Feierabend" aus.

22.04.2016 um 22:38 Uhr

Wundbrand


Tiefe Wunden verheilen nie,
auch wenn sie schon vermeintlich alt sind.
Bestenfalls bildet sich etwas Schorf darüber.
Doch damit kann ich leben,
es schmerzt nicht so sehr.
Dachte ich.
Aber kaum wird auf diese Narbe gedrückt,
fliesst wieder Blut,
dunkel, schwarz und voller Erinnerungen.

Mein Rezept zur Heilung ist falsch.
Das tatsächlich wirksame Medikament ist,
daß ich mich der Realität stelle.

Auch das wird möglicherweise schmerzen,
jedoch verspricht dieses Vorgehen
weitaus mehr Chancen auf Besserung,
als mein bisheriges Handeln.

22.12.2015 um 20:01 Uhr

Die Macht der Worte


Wenn Worte Fundamente zu sinnlosem Staub zerblasen.
Wenn Stille dein Denken lähmt.
Wenn Sturheit deine Meinung stählt.
Wenn Egoismus dich wütend macht.

Dann frage ich mich, wofür das alles stand?

Freundschaft?
Liebe?

Ich weiß es nicht ...


22.06.2014 um 13:08 Uhr

Habe Rücken ...

 

Am Freitag habe ich einen Gleitzeittag eingelegt, was sich ja wegen des Feiertages in Baden-Württemberg anbot.

Mit meinem Compagnon war ich zum arbeiten verabredet:
- Kaminholz spalten
- Grundstück von Unrat ablesen
- Metallgestänge und Holzbalken umlagern
- Grundstück absensen
- Wurzeln raushacken

Damit waren wir also den ganzen Freitag und Samstags beschäftigt, 1.500 m2 Fläche sind ja auch nicht gerade wenig.

Das Ergebnis an mir selbst, sind geschwollene Hände, Muskelkater, Sonnenbrand und heftigste Rückenschmerzen.
Au man!
Als Bürohengst muss ich mich wohl erst wieder an Arbeiten dieser körperlichen Art gewöhnen.
Aber was soll ich sagen: Ich habe es mir ja selber so ausgesucht und rumheulen ist nicht.

Es ist schön, das Ergebnis der eigenen Hände Arbeit zu sehen.

Wird schon!

17.06.2014 um 19:55 Uhr

Tage wie dieser ...

 

... sollte ich einfach unter dem Begriff "suboptimal" abhaken.

Ich weiß auch nicht warum, aber es gibt Tage, da gelingt mir nichts.

In meinem Job brauche ich Tag für Tag Innovation, Kreativität und Phantasie.
Es gibt keine Routineaufgaben für mich, keine wiederkehrenden Standardaufgaben,
die ich mit ausgeschaltetem Hirn erledigen könnte.

Heute bin ich melanchonisch, traurig, still und irgendwie fern dieser Welt.

Kurz: Mit mir ist nichts anzufangen!

Ich habe allerdings keine Ahnung, warum das so ist. Es gibt keinen triftigen Grund dafür. Es überkam mich einfach so. Zum Glück kann ich mir das hin und wieder erlauben, sonst hätte ich vermutlich ein ernsthaftes Problem, aber ich bin selbst verantwortlich für meine beauftragten Projekte. Und das ist auch gut so. Ein gewisser Luxus.

Heute habe ich alles mögliche gemacht, nur nicht das, was ich eigentlich sollte, bzw. ich mir für heute vorgenommen hatte. Und auch das Andere nur irgendwie widerwillig.

Nun ja ....

Morgen ist ein neuer Tag.

17.06.2014 um 00:19 Uhr

Trostspender

 

Trotz aller Freude über den überragenden Sieg unserer WM-Mannschaft heute,
gilt mein Mitgefühl auch den Verlierern dieses Duells:


Schokolade hilft immer!

 

15.06.2014 um 20:45 Uhr

Fussballprofi

 

Sonntägliches Mittagessen bei meiner Mutter:
Zufällig kamen wir auf die WM in Brasilien zu sprechen.
Ich war wirklich erstaunt, als meine Mama zu jedem Spiel das entsprechende Ergebnis wusste und sogar Anektoden beisteuern konnte.
Sie präsentierte mir ihren Aufschreibblock, wo sie sich zu jedem Spiel Notizen gemacht hatte.
Jedes Spiel hatte sie bis dato angesehen und so habe sie das auch weiterhin vor, erklärte sie mir.

Wir schauten noch gemeinsam das Spiel Schweiz - Ecuador an und als das für ungültig entschiedene Tor der Schweizer fiel,
kam von Muttern wie aus der Pistole geschossen, noch bevor es der Moderator sagen konnte: "Das war doch kein Abseits!"

Jetzt war ich wirklich baff!
Meine Mutter, ein echter Fussbalprofi.
Wer hätte das gedacht?

15.06.2014 um 14:25 Uhr

Liebesgarten

 

Um mich herum in meinem Freundeskreis wachsen neuerdings ständig frische Liebesblumen.
Schön anzuschauen sind sie, diese jungen Herzensbeziehungen,
wie sie da voller Freude wandeln, im Garten der Liebe.

Ich?

Brauch´ich nicht.
Hab´ dafür eh keine Zeit und will sie auch gar nicht haben.

Und das ist gut so!

11.06.2014 um 23:40 Uhr

Der rote Hahn!

Heute, um kurz nach 15 Uhr war Action angesagt: Wir mussten alle unser Bürogebäude verlassen.
Und heuer war die Evakuierung keine Übung!


Allerdings war unser Gebäude nicht selbst betroffen, sondern eine Firma in der Nachbarschaft. Da brannte es lichterloh!

 

 

 


Brandauslöser war wohl, Gerüchten zufolge, eine explodierende Gasflasche.

Zum Glück lief alles, ausser dem immensen Sachschaden, glimpflich ab.

Puhhh!

 

 

07.06.2014 um 12:51 Uhr

Silence

 

Gestern Abend war ich nochmal in meiner zukünftig neuen Wohnung, um Details für den Umbau zu begutachten. Ich werkelte also so vor mich hin und nahm an verschiedenen Stellen Maß und übertrug die Werte in den Plan. Nach einer Weile nahm ich eine Stimmung auf, die ich nicht so recht deuten konnte. Irgendwann setzte ich mich dann einfach auf den Parkettboden des Wohnzimmers und hielt inne. Und als ich so dasaß in der übergleitenden Dunkelheit des Tages zur Nacht, wurde mir klar, was es war, das mich so irritierte:

Stille!

Um mich herum war Stille. Das bin ich nicht gewohnt. Ich wohne mitten in der Stadt und irgendwie ist immer irgend etwas los, man hört immer etwas. Die Stadt schläft nie.

Aber hier, in meiner zukünftigen Wohnstatt, nur Stille und Ruhe.

Irgendwie befremdlich.
Noch.
Hoffentlich kein dauerhafter Status Quo.

Hm ...

 

05.06.2014 um 20:19 Uhr

Mister Todesblick und die Weltmeisterschaft

 

Was sahen meine noch nicht wirklich wachen Augen heute Morgen beim Betreten des Büros?

Der Gang war mit Landesfahnen geschmückt. Vorboten der nahenden Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.
Ich musste still in mich hineinlächeln, dachte "coole Idee" und begab mich, mit links- und rechtsgerichteten "Guten Morgen Grüßen", an meinen Arbeitsplatz.
In meiner Mailbox fand ich dann auch gleich noch eine Einladung zu einem Tippspiel unserer Abteilung zur WM.
Fand ich echt gut! Es gibt sogar Preise im Wert von insgesamt mehreren hundert Euros zu gewinnen. Fand ich sogar noch besser! *Händereib*

Aber kein Engangement unserer Führungsriege, ohne Nörgler!

Durch den Büroflurfunk erfuhr ich, dass unser Kollege, Mister Todesblick, so sein Spitzname, sich gar ganz fürchterbar über diese Aktion aufrege.
Nun gut, es muss ja nicht jeder ein Fan der WM sein, aber sich darüber so zu echauffieren, fand ich unverhältnismässig.
Ich habe mich auch eher über das Verhalten meines Kollegen amüsiert, als dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe.

Später dann, erreichte mich und alle Anderen eine Mail, worin sich Mister Todesblick über die "überaus unangebrachte" Dekoration des Büroganges beschwerte. Gleichzeitig verbat er sich auch die, unverlangte und gegen seinen Willen ausgesprochene, Einladung zu dem gemeinschaftlichen Tippspiel.

So weit, so gut. Kann man nun davon halten, was man will.

Der Kracher aber ist, dass Mister Todesblick in dieser Mail auch kundtat, unter diesen Umständen unmöglich seiner Arbeit nachgehen zu können und umgehend den Betriebsrat unseres Unternehmens über das Vorhandensein von illegalen Glücksspielen informierte  und weiterhin ein aus seiner Sicht unverhältnismässiges Verhalten von fragwürdigem Brauchtum angemäkelt hat. Er fordert das sofortige Einstellen des Tippspiels und der Entfernung der Fahnen.

Also wirklich!

Ich bin echt gespannt, was da noch so kommen wird ...

 

02.06.2014 um 19:36 Uhr

Heute Morgen im Büro

 

Morgens um kurz vor 8:
Schwerbepackt schritt ich auf die Eingangstüre zu, um den montäglichen Wochenstart mit dem Überschreiten der Arbeitgeberschwelle zu offizialisieren. Gerade wollte ich die Laptoptasche absetzen, um die schwere Glastüre zu öffnen, da nahm ich wahr, dass eine junge Frau im inneren des Gebäudes ihren Schritt beschleunigte und mir entgegenkam.

Bevor ich noch reagieren konnte, war sie schon da und hielt mir die Türe, mit einem strahlenden Lächeln und den Worten: "Heute mal für Sie!", auf.

Mein Tag war gerettet! 

(Ich jedenfalls fand das ungewöhnlich und wirklich liebenswürdig.)

 

02.06.2014 um 08:18 Uhr

Wegweiser

 
Zurück ist die falsche Richtung.

(und stehen bleiben ist auch doof!)

 

01.06.2014 um 11:31 Uhr

Samstags im Wald

 

Seit fast nun 10 Jahren wohne ich direkt im Herzen meiner Stadt.

Nun zieht es mich in eine ruhigere Stadtrandlage.

Und da mein baldiges neues Zuhause mir auch die Möglichkeit eines Kaminofens bietet, habe ich gestern schon mal zusammen mit Freunden ordentlich "Holz gemacht".



Das war ganz schön anstrengend. Nun bin ich rechtschaffen erledigt!