Aufarbeitung eines Traumas

16.07.2010 um 11:51 Uhr

Reaktionen.....

von: engelchen1980   Stichwörter: offener, Brief

Stimmung: verstörrt, gespannt, greizt...

Habe einen offenen Brief an meine Familie geschrieben in dem ich all meine Gedanken, Gefühle und Fragen zum Ausdruck gebracht habe....Fröhlich

Nun wollen sie in 2 Wochen vorbeikommen und darüber reden wo sie doch eigentlich erst einen Brief schicken wollten...

Bin überaus nervös deswegen!!! Was wollen sie noch alles von mir hören??? Kommen noch mehr Vorwürfe ihrerseits dazu??? Traurig

Ich habe fast Angst vor dem Gespräch und werd nun erst mal meinem Schatz davon erzählen das sie kommen wollen... ich weiß nicht was er dazu sagt, er will meine Mutter nicht sehen oder kennenlernen...sie hat uns schließlich hier fast unsre Zukunft verbaut, aber ich weiß auch das ich ihn zu dem Gespräch dabei haben möchte, weil ich nicht weiß ob ich das alleine alles packe.... könnte heulen! Traurig

Möchte auf der einen Seite das ganze nicht nochmal haben und weiß doch auch das ich damit hab rechnen müssen das so eine Reaktion auf den Brief von ihnen kommt...Nun werd ich es wohl auf mich zukommen lassen und das beste hoffen... Drückt mir die Daumen Fröhlich

Liebe Grüße Euer  Sonstige

23.03.2010 um 11:39 Uhr

ein guter Weg....

...so langsam muss ich sagen ich habe für mich einen Weg gefunden um zufrieden leben zu können, mein Freund hat mit dazu beigetragen dass es so ist, klar gibt es auch heute noch Tage an denen alles wieder hochkommt aber die wird es wohl immer wieder geben. Doch nun leb ich in der Gewissheit jemand an meiner Seite zu haben der auch diese Tage mit mir durchsteht und über meine "Macken" an diesen Tagen hinweg sieht. Fröhlich

Wir sind uns einig darüber das eine Therapie nun nur noch den Rest vervollständigen wird und uns beiden dabei helfen wird ein "normales" Leben miteinander leben zu können.

Ich habe einen guten Weg aus dem Chaos in mir gefunden und hoffe das andere dennen es genau so geht/ging diesen einen für sich entdecken werden.Fangt damit an es lohnt sich!!! Fröhlich

Es gibt viele die mich dabei unterstützt haben, andere die es als "Blödsinn" abgetan haben, aber ich habe es soweit geschafft das der Rest nur noch einfacher werden kann.

Ich bin glücklich darüber und weiß garnicht wie ich denen die mir geholfen haben dafür danken kann das sie für mich da waren und meine Launen ertragen haben! Fröhlich

Ich hab Euch alle ganz doll lieb und drück euch mal ganz feste!Fröhlich Besonders meinen langjährigen guten Freund Alex, meine bessere Hälfte Tommy, Vivien und Manu.

Danke für alles ihr Lieben!!!

Vergessen darf ich auch meine mittlerweile verstorbene gute Freundin Ingrid nicht... Traurig

Ihr alle habt dazu beigetragen das es mir besser geht und sei es nur durch zuhören und in den Arm nehmen....Viele Dank dafür auch wenn Ihr es nicht hören wollt Fröhlich

 

Liebe Grüße Euer  Sonstige  *Bussy*

15.12.2009 um 10:58 Uhr

Angst...

Ich hab so wahnsinnige Angst, Angst davor das alles trotz seiner Hilfe nicht zu packen...Verfalle wieder sehr in das Muster der Gleichgültigkeit und Aggressionen gegen mich selber, wohin führt mich das alles noch?!?!?!!? Traurig

Ich brauche Hilfe und traue mich nicht sie mir zu holen...Ich weiß das ich das alleine nicht packe, ist grad alles einfach viel zu viel für mich, bin komplett am Ende mit meiner Kraft, so das ich nicht einmal mehr im Alltag funktioniere...ich denke mir oft das es vielleicht besser wäre alles wieder in eine „Schublade" zu stecken und weiter zu ignorieren, aber ich möchte nicht mein ganzes Leben damit verbringen etwas zu verdrängen, wovon ich weiß das es dadurch nicht einfacher wird...Traurig

Warum traue ich mich nur nicht mich meinem Schatz so richtig anzuvertrauen, ich weiß das er da sein wird für mich, aber meine Angst das es zuviel werden könnte ist zu groß....auf der andren Seite habe ich große Angst davor wenn ich es nicht tue, dass ich noch mehr in mein Muster verfalle und alles dafür tue um ihn loszuwerden, dabei möchte ich das gar nicht, aber oft denk ich mir ich stoße ihn doch nur vor den Kopf mit meiner Angst und ohne mich wäre er besser dran, warum kann ich nicht einfach nur auf mein Gefühl hören sondern schalte in Momenten wo es nicht angebracht ist den Kopf ein, der es nicht zulässt mich zu öffnen...sicher das war jahrelang meine „Überlebensstrategie" und ich muss lernen das es eben doch auch anders geht und das ich mich selber nicht dazu zwingen kann, aber Geduld war noch nie meine Stärke, muss immer alles sofort klappen sonst bekomm ich nen Koller...Wütend

Ich bin dabei mir selber wieder alles mögliche anzutun, esse nicht regelmäßig , rauche viel zu viel, vernachlässige alles und jeden um mich herum, bin extrem gereizt und unausstehlich...ja ich hab manchmal echt Mühe meine Hände still zu halten bzw. mit etwas anderem zu beschäftigen damit ich mir nicht selber zeige das ich noch etwas fühle, dass ich noch am Leben bin....Traurig Noch habe ich alles unter Kontrolle und ich hoffe das es auch weiter so bleibt, aber meine Angst davor es nicht zu schaffen ist sehr groß... Traurig

30.11.2009 um 09:37 Uhr

hilflos.....

Versuche mal wieder Gedanken zu ordnen, denk in letzter Zeit wohl wieder vermehrt darüber nach was ich machen soll... ist net so das ich Probleme in der Beziehung hätte die mich dazu bewegen zu grübeln sondern eher das Gegenteil... Es läuft besser als je zuvor bei mir, aber die Vergangenheit holt mich immer wieder ein... Ich weiß ich sollte eine Therapie anfangen aber noch bin ich nicht soweit alles von mir an jemand anderen preiszugeben, noch nichteinmal mein Schatz weiß alles von mir, auch wenn er regelmäßig nach meinen "Abstürzen" mehr erfährt....

Wobei als Absturz kann ich das was die letzten zwei Tage passiert ist nicht einstufen, war eher ne Offenbahrung meinem Freund gegenüber. Wir haben die letzte Nacht wiedereinmal viel geredet, wobei mein Part ja eher darin liegt nur hin und wieder ein paar Sätze einzuwerfen und dann darüber mit ihm zu reden, seine Sicht der Dinge zu ergründen....

Ich habe noch immer das Problem das ich nicht weiß wieviel ich ihm zumuten kann und möchte, habe Angst davor ihn zu sehr damit zu belasten auch wenn er der Meinung ist das er so gefestigt in sich ist das er das mit mir durchhält... Diese Rücksichtnahme die ich mir meist selber aufzwänge einfach nur den Mund zu halten ist manchmal unerträglich, obwohl ich weiß das er mich auffangen wird, nur brauche ich wohl noch viel länger dafür um das alles bei ihm rauszulassen, er gibt mir diese Zeit und ich soll ihm dafür nicht einmal dankbar sein... das ist mein nächstes Problem das ich damit habe....wenn nicht dankbar was denn dann?!?!?! Er sagt das ist für ihn selbstverständlich für mich da zu sein und mich aufzufangen... meine Liebe und die Geborgenheit die ich ihm geben, das muss wohl sehr viel sein was da bei ihm ankommt, auch wenn ich daran selber machesmal zweife, reichen ihm volkommen....Hätte nie gedacht das ich dazu überhaupt fähig bin.... vielleicht ist das auch wirklich so und nur ich seh das anders aufgrund meiner Erfahrungen die ich im Leben gemacht habe, die Tatsache das ich bisher immer das Gefühl gehabt hab das nichts geht ohne dafür eine Gegenleistung zu geben, meist hab ich das getan obwohl ich es nicht wollte, sicher nicht richtig, und hinterher ging es mir nur noch viel schlechter, aber es ist nicht so leicht da herrauszukommen und diesen Kreis zu unterbrechen, immer wieder falle ich in dieses Muster zurück, dann frage ich mich geht es anderen mit dieser Erfahrung genauso??? Was kann man dagegen tun??? Fühle mich machesmal richtig hilflos dabei....Traurig

Nun ist es mir vor kurzen auch bei meinem Freund passiert, er war der erste der es gemerkt hat, hat mich au ganz liebevoll deswegen geschimpft, ich hab mich verhalten wie immer, es über mich ergehen lassen... und er war der Erste den es gekümmert hat, der mich einfach nur in den Arm genommen hat als er es merkte, mit mir geredet hat und mir bestimmt erklärt hat das er das nicht richtig findet und das er nicht haben möchte das es je wieder soweit kommt...

Wie soll ich dann dann bitte nicht dankbar sein, ich kann es nicht als selbstverständlich annehmen oder sollte ich es einfach mal versuchen?!?!?!

Warum iat das alles so schwer zu verstehen??? Versteh mich ja manchmal selber nicht in meinem Verhalten, diese Blockaden in meinem Kopf wollen einfach nicht aufgehen, sie lassen sich nicht einfach abschalften, in solchen Momenten verfluche ich wieder alles und jeden der weggesehen hat...auch mich selber weil ich mir nicht selber geholfen habe.... Traurig

18.01.2009 um 12:11 Uhr

Flashbacks und depresive Phasen...

von: engelchen1980   Stichwörter: Flashback, Depresion

Stimmung: genervt, gereizt, erleichtert
Musik: Böhse Onkelz

Bin seit Tagen schon leicht reizbar und genervt und weiß mittlerweile auch warum...

Nun ging es mir monatelang gut, ohne irgendwelche Anzeichen einer beginnenden depresiven Phase bzw. eines sogenannten Flashbacks...

Und wer darf darunter leiden... natürlich meine Kinder und mein Freund... Ich fühl mich schuldig und weiß doch das ich nichts dafür kann... aber es ist gerade auch nicht leicht für mich... fühl mich sehr alleine und verlassen zur Zeit.

Hinzukommt das mein Freund gerade auch nicht ganz so toll drauf ist, kaum Zeit hat für mich, nicht einmal für ein kurzes Telefonat.

Mir ist erst Heute bewußt geworden das mich das immer wieder in unregelmäßigen Abständen trifft und ich es nicht einmal verhindern kann...Da reicht schon der kleinste Auslöser um zu "explodieren"...

Ist doch alles scheiße... und  derjenige der die Schuld an all dem trägt, den kann ich nicht einmal mehr zur Verantwortung dafür herziehen... Wütend

Nur wie macht man das alles jemandem begreiflich der zwar versuchen will es zu verstehen und mir dabei helfen will es aber nur schwer nachvollziehen kann?!?

Ich weiß es nicht!

Manchmal könnte ich echt ausrasten und denke mir so, dass derjenige froh sein kann, nicht mehr hier unter uns zu sein, denn ich wüßte nicht was ich in solchen Momenten alles mit IHM anstellen würde...Verrückt

Das einigste was, außer dem Verständnis von meinem Freund, in solchen Momenten guttut, ist die Gewissheit mit diesen Gefühlen und dieser Situation nicht alleine dazustehen. Die Gewissheit das es anderen ähnlich geht. So scheiße wie sich das anhören mag, aber es ist für mich ein großer Trost! Traurig