Rueckkehr - die Dritte -
Doburden
Selamat siang!
Erste Station Sumatras war Medan, eine sehr volle, dreckige und laute Stadt. Um sie zu umgehen, machten wir wieder mal einen Hardcore-Reisetag. Also ging es nach der 6h-igen Bootsfahrt sofort weiter in Richtung Norden. Am Rande eines Nationalparks wollten wir uns die groessten, noch in freier Wildbahn lebenden, Menschenaffen ansehen. Das Dorf liegt idyllisch an einem Fluss und nichts erinnert mehr an die Katastrophe vor 3 Jahren. Bei einem Erdrutsch wurden saemtliche Haeuser vernichtet und 300 Menschen fanden dabei den Tod. Um die Orang-Utans zu Gesicht zu bekommen, gingen wir mit einem Rancher tief in den Dschungel. Angelockt werden sie mit Bananen, da diese nicht im Dschungel wachsen, sind sie eine begehrte Leibspeise. Kaum waren die Bananen gezueckt, begannen sich auch schon die Baeume zu bewegen und die “Riesen” arbeiteten sich durch die Baumkronen zu uns durch. Eigenartiges Gefuehl wenn man diesen natuerlichen Vorgang hautnah miterleben kann. Die Blaetter rascheln, die Baeume wackeln und auf einmal hangelt sich ein 100kg schwerer Orang-Utan an einem Arm zu uns herunter. Umso faszinierender wie diese Kraftprotze eine winzige Banane mit ihrem Mund schaelen koennen.
Der Marsch durch den Dschungel war schweisstreibend, zur Erfrischung gingen wir danach in einem Fluss baden.
Da Sumatra so riesig ist, und wir keine Zeit verlieren wollten, brachen wir am naechsten Morgen auf zum groessten See Sumatras. Der Lake Toba war in den 80-ern einer der grossten Touristenanziehungspunkte Sumatras, doch nach den Terroranschlaegen, den nicht endenden Naturkatastrophen, teilen wir uns ein paar Hundert Unterkuenfte mit ca. 15 anderen Touristen. Wir wohnten direkt am Wasser, in einem traditionellen indonesischen Haus und lassen unseren Philippinenbericht fuer Blogigo entstehen. Da wir den Tag unseres 19-monatigen Reisejubilaeums im Bus verbrachten, feierten wir ihn einfach mit dem Frauentag zusammen. Zur Feier des Tages verleibten wir uns einen gegrillten 2-Kilo-Fisch ein. Am See legten wir auch einen guten Grundstein, mit taeglichen 15 km langen Extremwalkingeinheiten, fuer unser bevorstehendes Vulkanclimbing. Auf dem Weg dorthin stand uns noch eine andere Premiere bevor.
Vom See ging es 15 Stunden mit dem Bus suedwaerts. Der Bus liess uns 3.00 Uhr nachts an einem Check-Point raus, dieser schickte uns in irgendeine Richtung, in der sich angeblich die Hotels befaenden. Also zuckelten wir los, nach einer halben Stunde und mehreren Kilometern durch die Dunkelheit machten wir eine kleine Keks- und Wasserpause, um zu beschliessen, das hat doch alles keinen Sinn, wir drehen um. Der Posten am Check-Point war nicht ueberrascht uns wieder zu sehen und bot uns wiederholt an, bei ihm zu bleiben. Da wir mittlerweile ueberall schlafen koennen, kamen uns diese zwei Holzbaenke unter freiem Himmel gerade recht. Damit war “unser” Posten aber nicht einverstanden und ohne zu zoegern, bot er uns das “Bett” der Wachleute an. Vom Liegekomfort her, kein Unterschied zu einer Holzbank, auch das Bett bestand nur aus zusammen genagelten Brettern, aber dafuer lagen wir im Trockenen und unter schaerfster Beobachtung. Sei liessen uns so lange schlafen, wie wir wollten und auch die sich langsam einfindenden Zuschauer wurden zurueck gehalten. War das fuer alle, einschliesslich uns, ein Fest, als wir mit unseren Zahnbuersten aus der Huette der Polizei kamen. Mit der Frage, ob wir duschen woellten, zeigten sie uns den Waschplatz. “Ne, ne Zahnbuerste muss heute reichen!”, ich haette beim besten Willen auch nicht direkt neben der Moschee geduscht, zumal sich unsere Zuschauer ja immer mit uns bewegten. Wir erklaerten, dass wir ins naechste Dorf mit Namen “Bonjol” wollten, dann ging alles ganz schnell, doch fuer das obligatorische Erinnerungsfoto musste Zeit sein.
Sie stoppten den naechsten Bus, tausendmal bedankt und schon ging es weiter. 30 Minuten spaeter waren wir am Ziel und bereicherten unsere Reise um ein weiteres unvergessliches Erlebnis. Wir ueberquerten das erste Mal in unserem Leben den Aequator und setzten unsere Fuesse auf die Suedhalbkugel der Erde.
Die eigentliche Anlage ist ziemlich baufaellig, was aber auch verstaendlich ist, da der indonesische Staat immer dringendere Probleme hat. Allein in den ersten 2 Wochen unseres Aufenthaltes gab es einen Grossbrand, einen Flugzeugabsturz, einen Erdrutsch und mehrere Beben. Das staerkste Beben erlebte der Ort Bukittingi, welcher unser naechster Anlaufpunkt war. Einige Haeuser waren total zerstoert, viele hatten tiefe Risse, wie auch die gesamte Strasse. Hunderte Menschen schliefen unter Planen oder in Zelten vor ihren Haeusern, um bei moeglichen Nachbeben nicht im Haus verletzt zu werden.
Nach dem groessten See wollten wir uns nun auch noch den schoensten See Sumatras ansehen, den Lake Maninjau. Und es ist wirklich der Schoenste, auch hier gab es wieder nur ein paar Touristen, doch die spielten eher eine nebensaechliche Rolle, waren nicht Haupteinnahmequelle, was ein sehr angenehmes Gefuehl war. Hatten aber auch wieder eine wahnsinnig nette “Unterkunftsmutti”, die uns mit saemtlichen indonesischen Geschmackshighlights ueberraschte. Auch an diesem See lief unsere “Vulkanvorbereitung” auf hoechsten Touren. Mit “modernsten” Mountainbikes ausgeruestet, umrundeten wir den See, die 50 Kilometer waren beste Radstrecke in sehr geiler Umgebung.
Am Tag unserer Weiterreise konnten wir auch wieder die regulaere Strasse befahren, der durch das Erdbeben verursachte Erdrutsch war wieder beseitigt.
Zurueck in der naechstgroesseren Stadt durchquerten wir diese mit verschiedensten innerstaedtischen Taxen. Ein Taxi ist eine Art Minibus, welches nach festgelegten Routen kreuz und quer durch die Stadt faehrt. Aber das ist nicht die Besonderheit. Gesteuert von jungen Fahrern, glaubt man, man sitze direkt vor einer Box in einer Diskothek. Die Scheiben vibrieren, die Sitze ebenso, wir wundern uns, dass ueberhaupt noch ueber 40-jaehrige dieses Verkehrsmittel benutzen, war fuer uns ja schon sehr grenzwertig. Um genug Geld einzufahren, wird der Bus vollgestopft bis zum geht nicht mehr, doch der Platz fuer die 2 riesigen Boxen wird gerne geopfert.
Da uns die Berge schon immer magisch angezogen haben, suchten wir auch auf Sumatra eine “bergige” Herausforderung. Was waere dazu besser geeignet, als den hoechsten noch aktiven Vulkan Sumatras zu besteigen? Gegen Mitternacht kamen wir in “Kesic Tua”, das Dorf am Fusse des Vulkans Kerinci, an. Der Busfahrer liess uns gleich vor einer Bleibe fuer die Nacht raus. Die guenstigste Art der Uebernachtung in Indonesien nennt man “Homestay”, bei uns nennt man das Fremdenzimmer, doch hier bezahlt man selten mehr als 2-3 Euro pro Zimmer. Gleich am naechsten Morgen kam ein Guide, der unerlaesslich zum Besteigen des Vulkans ist, zum Fruehstueck vorbei. Wir besprachen die Lage, den Weg, die Bezahlung, bis auf das Wetter konnten wir alles planen. An diesem Tag besorgten wir nur noch Futter und Regenplanen, ansonsten stand er ganz im Zeichen des Koerperns. 6.00 Uhr morgens sprach alles fuer eine Besteigung, zum ersten Mal hatten wir vollen Blick auf den ganzen Vulkan. Ohne von Wolken verhangen zu sein, sah er ganz schoen gewaltig aus.
Nach einem Riesenomlette starteten wir mit “En” unserem Guide gen Berg. Die ersten Kilometer waren sehr entspannend, fuhren wir doch mit einem Moped zum beginnenden Dschungel. Die ersten Stunden fuehrten uns durch dichten Regenwald, und mehr als einmal waren wir dankbar, uns fuer einen Guide entschieden zu haben. Wir sahen etliche Tiere, verschiedenste Orchideenarten, riesige Baeume, auch uns beeindruckte unser “1.Mal” echter Regenwald. Die ganze Tour erinnerte wenig an das Trekking, welches wir kannten, immer wieder mussten wir richtig klettern, durch, von der Natur ausgespuelte Tunnel, die uns an die Vietcongs erinnerten, kriechen. Trotzdem erreichten wir in einem Minimum der Zeit den Schlafplatz auf 3000 Metern Hoehe. Genauso schnell stand unser Zelt, waren die Suppen vertilgt und dann sollte es noch eine Feuershow der besonderen Art geben. Der Guide und 4 junge Indonesier, die den Gipfel schon an diesem Tag bestiegen hatten, versuchten wegen der aufkommenden Kaelte, ein Lagerfeuer zu entfachen. Wir dachten natuerlich, na wenn die kein Feuer in Gang bringen, wer denn dann, also hielt sich Andi erstmal zurueck. Sie faellten einen gruenen Baum, hackten ihn, samt den Blaettern klein, und schichteten alles inklusive Stamm, auf einen grossen Haufen. Wir, als Thueringer Grill- und Feuermeister, sahen uns nur fragend an, und zweifelten am Erfolg des Unternehmens. Unser Guide war jedoch nicht zu beirren und opferte 2 Liter vom kostbaren Brennspiritus, den er eigentlich zum Kochen hoch geschleppt hatte. Die indonesische Freude ueber die Stichflammen war riesig, wir waren froh, schon gegessen zu haben. Das Endergebnis war eine Rauchwolke, dass man dachte, der Vulkan sei ausgebrochen. 2 Stunden spaeter kuschelten wir uns in unsere Schlafsaecke und schliefen seelig bis zum Wecken 3.30 Uhr. En hatte nicht so gut geschlafen, ob es nun daran lag, dass er als Moslem mit einer Frau im selben Zelt geschlafen hatte oder ob er sich ueber die 2 Liter vergeudeten Spiritus aergerte, haben wir nicht raus bekommen. Kurz vor 4.00 Uhr brechen wir auf, um die letzten 800 Hoehenmeter bis zum Sonnenaufgang zurueck zu legen. Und wir haetten es auch locker geschafft, waere unser Guide bei besserer Kondition gewesen und haette sich nicht bei ca. 3500 Metern und Temperaturen knapp ueber Null die Schuhe und Struempfe ausgezogen und angefangen gen Mekka zu beten. Als wir gegen 6.00 Uhr die Spitze und den Kraterrand erreichten, wurden wir mit einem spektakulaeren Blick ueber das Land bis zur Westkueste Sumatras belohnt. Im Krater selbst konnten wir leider nicht viel sehen, durch die Aktivitaet und die staendigen Schwefelwolken war uns ein Gesamteinblick verwaehrt. 1,5 Stunden warteten wir bei klirrender Kaelte und andauerndem Hustenreiz, ausgeloest vom Schwefel in der Luft, bekamen aber nie mehr als einen kleinen Kraterausschnitt zu sehen.
Die Kaelte trieb uns dann wieder abwaerts, wir waren gerade mit Zeltabbau fertig, begann es zu regnen. Eine Stunde kauerten wir unter den Planen, bevor wir den endgueltigen Rueckweg antraten. Auf direktem Weg stuermten wir bergab, liessen uns und dem Guide keine Atempause, wir brauchten 5h bis in unser Zimmer. Die Belohnung war eine eiskalte Dusche, die “Oma” aber mit einem sagenhaften Abendessen wieder wett machte. 20.00 Uhr lagen wir bereits im Bett und schlummerten seelig. Und was war wohl angesagt nach dem Aufwachen? Einen ganzen Tag lang koerpern, mit unserem Ganzkoerpermuskelkater blieb uns auch nichts anderes uebrig.
Am Montag ging’s zurueck nach Padang, von hier aus hatten wir unseren Weiterflug nach Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, gebucht. Der Flughafen war der bisher einzige Ort an dem Rauchverbot herrschte und dieses auch beachtet wurde. Dazu muss man wissen, dass in Indonesien ueberall geraucht wird, in der Schule, im geschlossenen Bus oder in der Arztpraxis.
Erwartungsgemaess fanden wir uns in einer der groessten Staedte, mit 15 Millionen Einwohnern, Asiens wieder gut zurecht. War es Zufall oder nicht, dass wir gerade hier einen Bekannten aus Ilmenau trafen? Er war genauso erschrocken wie wir, und um den “Schock” zu mildern, kuehlten wir uns mit Bier ab. Wir profitierten von seinen zahlreichen Indonesienreisen und bekamen viele Tipps fuer unsere Weiterreise. Unseren Jakartaaufenthalt beschraenkten wir allerdings auf ein Minimum. Essen, trinken, schlafen, schei…, Zugtickets besorgen und Fussball spielen.
Wobei ich beim Fussball immer alle Haende voll zu tun habe und mich um die Fans kuemmere. 50 Bilder und noch mehr sind keine Seltenheit, asiatische Kinder lieben es sich fotografieren zu lassen, um sich koestlich ueber das Ergebnis zu amuesieren.
Naechste Station war Yogjakarta, 2.groesste Stadt Javas und im Besitz einiger schoener Tempelanlagen, die wir uns ansehen wollten. Wie bei vielen Sehenswuerdigkeiten Asiens war der Eintrittspreis fuer Auslaender um ein vielfaches hoeher. Um dies zu umgehen, hatten wir aber schon einen Tipp bekommen. Also bewaffneten wir uns mit 2 Schachteln filterloser Nelkenzigaretten, unter die Folie schoben wir ein angemessenes Trinkgeld, damit ging’s dann zur Security vom Ausgang. Wir glaubten uns zu verhoeren, als sie unsere Frage, ob sie rauchen wuerden, verneinten. Da hatten wir sie, die 2 einzigen nichtrauchenden indonesischen Maenner. Nun mussten wir genauer werden und zeigten unsere gespickte Schachtel. Sie lachten herzlich und schickten uns zum Eingang. Der Tipp war eine Finte und wir hatten fest dran geglaubt, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wenigsten verhalf uns unser Studentenausweis aus Bangkok zu einer Ermaessigung. Aber ganz glatt ging das auch nicht, fiel dem Kassierer doch tatsaechlich auf, dass diese schon im Dezember abgelaufen waren. Unglaublich, normal kann man da seine Tankstellenpunktekarte vorzeigen und sie wird akzeptiert. Wir erklaerten schon so lange unterwegs zu sein und bekaemen erst bei der Rueckkehr eine neue, damit gab er sich dann zufrieden und wir bekamen endlich den ersehnten Einlass. Der Eintritt fuer das Ereignis am darauffolgenden Tag gestaltete sich nur halb so schwierig. Der Eintritt war fuer alle gleich, wir kauften uns 2 Karten und setzten uns mit unserem kalten Bier auf die Tribuene. Zu sehen gab es Yogjakarta-Surabaya, ein Spiel der ersten indonesischen Liga. Das Spiel war nicht berauschend, doch es gab einen Heimsieg und gute Stimmung. Obwohl es ein Spiel der 1.Liga war, mussten sich die Spieler neben dem Spielfeld auf der Aschebahn umziehen. Eigentlich haetten wir auch mit dem Gaesteteam fahren koennen, denn unser Weg fuehrte am naechsten Tag, allerdings per Zug, auch nach Surabaya.
Hier war es uns mal wieder vergoennt, eine Nacht auf dem Bahnhof zu verbringen, eh wir die letzte Etappe, eine 16 Stunden Busfahrt nach Denpasar auf Bali, auf uns nahmen.
Am Bahnhof mussten wir mal wieder feststellen, dass es, wie schon in Malaysia und Sri Lanka, auch hier Wichser gab. Wir hatten es uns gerade auf einer Bank bequem gemacht, als sich 2 Baenke weiter ein Indonesier legte. Allerdings nicht um zu schlafen, wie ich kurz darauf merkte. Er bedeckte seinen Koerper von Brust bis Knie mit seiner Jacke und genau in der Mitte konnte man eine ruckartige Auf- und Abbewegung sehen. Ich weckte vorsichtshalber Andi, falls es unerwartete Schwierigkeiten geben sollte. Aber nach 2 Minuten war alles erledigt, er nahm seine Jacke, ging und wir schliefen weiter. 5.00 Uhr morgens stiegen wir auf und erreichten am Abend Denpasar auf Bali. Erstmal suchten wir uns eine voruebergehende Bleibe, bis wir das Hotel unserer Eltern ausfindig gemacht hatten. Die naechsten Tage verbrachten wir mit Auskundschaften der Gegend, baden und Info’s ueber Ausfluege einzuholen. Beinahe haetten wir einen Tag zu frueh am Flughafen gestanden, das waere ja ein Aprilscherz geworden. Da wir so unerwartet einen “freien” Abend hatten, beschlossen wir mal wieder tanzen zu gehen. Niemand geringeres als Carl Cox wurde seit Wochen angekuendigt, um im Double Six-Club fuer gute Stimmung zu sorgen. Schon fuer deutsche Verhaeltnisse waere der Eintritt unverschaemt gewesen, erst recht fuer indonesische. So blieb uns keine andere Wahl, als die Hintertuer zu benutzen. Diese gab es wirklich und sie war nicht mal abgeschlossen. Aber wozu das Ganze? Carl Cox hatte seinen Auftritt einfach abgesagt. Naja, wir blieben trotzdem bis frueh um 6.00 Uhr. Als Andi jedoch mitbekam, dass der DJ nur eine CD laufen liess und ihn mehrfach zur Rede gestellt hat, war es an der Zeit zu gehen. Den ganzen Heimweg, immerhin 7km, regte er sich noch darueber auf.
24h spaeter, als von uns erwartet, kamen endlich unsere Eltern an und wir waren alle gluecklich uns wieder zu sehen.
Wie auch schon im letzten Jahr erlebten wir eine Menge zusammen und der Spass kam nie zu kurz.
- Hallo liebste Bali Hai-Seasheller! Wieder war es wunderbar mit Euch und wir freuen uns auf naechstes Jahr. Kusssssssss –
Wir testeten viele Restaurants, von der umgebauten Doppelgarage bis zur Nobelspeisung. Machten mehrere Ausfluege, bei denen wir auf Schildkroeten ritten, mit Schlangen schmusten, mit Delfinen schwammen und uns wieder waghalsig beim Rafting in die Fluten stuerzten.
Ausserdem wurden wir zu einer traditionellen balinesischen Hochzeitszeremonie eingeladen und erlebten das groesste Tempelfest des Jahres. Auch eine Schwarzbrennerei nahmen wir unter die Lupe, mussten aber feststellen, dass der gewonnene Tropfen aus Kokosnussmaische fast nicht geniessbar ist. Blind ist zwar niemand geworden, doch gefehlt hat bestimmt nicht mehr viel.
- Bedanken wollen wir uns natuerlich auch beim Team des Bali Hai, die uns schon wie das Team vom Seashell Negombo, als vollwertigen Gast bedient, umsorgt und verwoehnt haben. Danke, wir kommen gerne wieder.-
Puenktlich zu Andi’s Geburtstag kam unsere befreundete Familie aus Oesterreich auf Bali an. Leider hatten wir diesmal nur einen Tag zusammen, sie machten gleich am naechsten Morgen weiter auf eine andere Insel.
- Hallo, ihr Lieben! Kurz, aber heftig!!!!!!!!! Viel Spass auf Flores!
- Bis bald, wir denken an euch! Nice to miss you J
Nur eine Sache war nun noch zu erledigen, die romantische Kuduku. Und als wir es vor Romantik kaum noch aushalten konnten, buchten wir unseren Rueckflug nach Malaysia fuer den 27. April.
Mit Sicherheit war dies nicht unser letzter Besuch auf den Inseln Indonesiens, wir haben ein neues “Traumreiseland” fuer uns entdeckt.
Sampai jumpa lagi!
Susi und AndiAus dem Traumland, vertraeumte Gruesse an vertraeumte Gruesser von vertraeumten Gruessern!!!!!!!!!
Mabuhay!
Der guenstigste Flug, um auf die Philippinen zu gelangen, ist ein Flug von Kuala Lumpur/Malaysia. Um nach KL zu kommen, setzt man sich nur in den Nachtzug von Bangkok und in 24h ist man in Malaysia. Nur noch eine kurze Ueberfahrt mit der Faehre und wir waren auf der Insel Penang. Keine Insel im Thailandstil, sondern eine ganz normale Grossstadt, mit ein bisschen Wald und ein bisschen Beach. Um einen Ueberblick zu bekommen, liefen wir kreuz und quer durch die City, tranken da mal was, essen dort mal was und weil wir mal wieder Lust auf Film hatten, gingen wir abends ins Kino. Bei 1,50 Euro pro Vorfuehrung, schauten wir uns gleich 2 Filme an. Im thailaendischen Horrorfilm, den wir gruselig fanden, begann als erstes jemand sehr laut zu schnarchen und hinter uns begann einer zu wichsen. Nachdem sich das Paerchen neben ihm weg gesetzt hatte und wir uns 3x umgedreht hatten, verliess er den Saal und wir konnten uns weiter bei dem Film gruseln. Am naechsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach KL und machten wieder mal eine neue Reiseerfahrung. Wir hatten jeder einen Sessel fuer uns, auf dem mindestens 7 Inder Platz gefunden haetten, sehr komfortables Reisen. Im Gaestehaus in KL wurden wir gleich vom heimischen Dialekt ueberrascht, mit Tina aus Eisenach verbrachten wir die naechsten 2 Tage und machten KL unsicher.
- Hallo Tina, beste Gruesse nach Australien. Schoen, dass Du Dich so gut eingelebt hast. Wir denken an Dich, bis naechstes Jahr zu Hause!!-
Nach einem 3,5 Stunden Flug landeten wir mal wieder, ohne rechten Plan, auf den Philippinen. Im Internet hatten wir vorher ein Gaestehaus ausfindig gemacht, so waren wir wenigstens schon mal im richtigen Stadtviertel. Das das Gaestehaus dann voll war, kam uns gar nicht ungelegen, es kam uns so vor, als ob da eh nur Bumser wohnten. Genauso voll wie die Unterkuenfte, war ganz Manila, und die Stadt kam uns vor wie eine Mischung aus Bangkok und Delhi, bloss ohne Kuehe.
Nach ein bisschen rumgucken, war aber eine Herberge schnell gefunden. Wir wohnten ueber einer “Bar”, die auch unser Eingang war, dort kuemmerten sich 24h rund um die Uhr, 25 “Bedienungen” um ca. 4-5 “Kunden”. Aber egal, Zimmer war schoen und ruhig, was uns sehr wichtig war in Manila. In diesem Stadtteil, in dem sich die meisten Touristen aufhalten, steht ein Hotel am anderen und dazwischen immer 2 Spelunken, eine Hochburg der kaeuflichen Liebe. Trotzdem war es nicht so schlimm, wie wir befuerchtet hatten, uns wurde nie etwas geklaut und mit Messer oder Pistole kam auch keiner auf uns zu, um sich mit uns zu unterhalten. An der Strandpromenade eroeffnen abends dutzende Kneipen und etliche Livebands geben ihr Bestes. Dort tranken wir unser erstes philippinisches Bier, gut und guenstig.
Beim Wechsel in ein anderes Gaestehaus, lernten wir 2 Berliner kennen, uebernahmen ihr Zimmer und trafen uns ab und an zu einer gemuetlichen Bierrunde. Nachdem wir alles fuer unseren ankommenden Besuch vorbereitet hatten, mussten wir erstmal weg aus Manila. Auserkoren wurde die Insel Mindoro, gerade mal 5 Stunden suedlich von der Hauptstadt. Und wo sind wir gelandet? Am 2.groessten Hot-Spot der kaeuflichen Liebe, Sabang-Beach, das hat man davon wenn man sich auf die Tipps von Maennern verlaesst. Die Bucht an sich war schoen, sie zaehlt zu den schoensten Naturhaefen der Philippinen, wenn da nicht die 40 Tauchshops, 50 Bars und die unzaehligen “Tanzlokale” waeren. Weil wir sehr spaet ankamen, mussten wir hier eine Nacht verbringen, die verfeierten wir mit den Berliner Jungs Luis und Geffi, die uns auch ein paar “Insidertipps” zukommen liessen. Leicht verkatert machten wir uns man naechsten Tag auf, um eine ruhige Ecke zu finden. Und siehe da, 20 km weiter, ganz am Ende des letzten Beaches fanden wir das Richtige fuer uns. Hier verbrachten wir noch eine ruhige Woche, eh wir zurueck nach Manila fuhren. Die einzige Aufregung gab es in Form eines kleinen Diebstahls. Bei Ankunft versicherte man uns alles im Zimmer lassen zu koennen, normalerweise deponieren wir alles wichtige im Safe der Besitzer. Und schon am 2.Tag war meine Hose, frisch gewaschen, von der Waescheleine vor’m Bungalow verschwunden. Da es um meine Hose ging, blieb Andi sehr ruhig und beauftragte 2 Strandverkaeufer, sich auf die Suche zu machen. Belohnung waere ein Einkauf bei ihren Souvenirs. 2 Tage musste ich bangen, dann wurde sie, sorgfaeltig zusammen gelegt, zu uns zurueck gebracht. Und die Moral von der Geschicht: “Waesche wird auch drinnen trocken”.
Traurig waren wir nicht, diesen schoenen Platz verlassen zu muessen, wollten wir doch nochmal wieder kommen und ausserdem bedeutete dies, dass endlich unser Besuch ankam.
Bewaffnet mit Rotwein, Kokosnusskuchen und leuchtenden Fussbaellen auf dem Kopf (es war doch WM) erwarteten wir sie fast mit einem ganzen Tag Verspaetung. Haetten sie gleich gesagt, dass sie noch einen Zwischenstopp in China einlegen wollten, waeren wir doch einen Tag laenger auf der Insel geblieben J. Die Verspaetung war die eine Sache, dass sie aber auch noch ihr Gepaeck in Amsterdam liegen lassen haben, war die andere.
Zur Einstimmung gingen wir zur erwaehnten Strandpromenade und zelebrierten unser Wiedersehen. Damit sie gar nicht erst zur Ruhe kamen, ging es am naechsten Morgen um 5.00 Uhr, nach 3 Stunden Schlaf, gleich mit einem Inlandsflug weiter. Gelandet auf der Insel Cebu, waren wir aber nicht am Ziel, es folgte eine 3 Stunden Busfahrt, bei der keiner schlief.
Dann, bei beginnender Daemmerung und starkem Seegang, setzten wir mit dem Boot auf die kleine Insel Malapascua ueber. Fuer die 30-minuetige Strecke brauchten wir ueber eine Stunde, am Ende warteten schon unsere Huetten direkt am Strand. Aber noch immer war nicht alles gut, war ja das Gepaeck der 3 irgendwo verschwunden. Normalerweise haette uns das ja herzlich wenig interessiert, allerdings befanden sich in den Rucksaecken unsere Mitbringsel: diverse Hausmacherwurst, Knacker, Bratwuerste, Rostbraetel, Brot, Nutella, Schnaps und Thueringer Kloesse mit Ente und Rotkraut! Wir brauchten dieses Gepaeck!!!!Also machte sich Andi frueh am naechsten Morgen wieder auf, zurueck nach Cebu, um am Abend mit allen Koestlichkeiten gluecklich zurueck zu sein.
- An alle Spender, Sender und Transporteure dieser Gaumenfreuden! Nochmal ein grosses Dankeschoen, wir werden uns revanchieren! Kussssssssss –
Die Zeit verging wie im Flug, mit baden, sonnen, Neuigkeiten austauschen, essen, Volleyball spielen, trinken und gemuetlichen Rommeerunden.
Irgendwann hiess es dann schon wieder Sachen packen, und mit Boot und Bus ging es zurueck nach Cebu. Die Suche nach einer Unterkunft nahm nicht viel Zeit in Anspruch, allerdings liess es vom Standard her schon ein wenig zu wuenschen uebrig. Aber eigentlich nicht weiter verwunderlich, war es ja ein Stundenhotel. Dagegen kam uns unser Gaestehaus in Manila, welches auch eher schlicht war, schon wie eine Luxusherberge vor. Von Cebu ging es fruehs mit dem Flugzeug nach Manila. An Bord dieser Maschinen wurde bei jedem Flug ein kleines Quiz veranstaltet, wir kannten das ja schon von Hinflug. Also bewaffnete sich Andi mit allem moeglichen Utensilien, fuer die man, bei rechtzeitigem hochhalten, einen Preis bekam. Utensilien waren: Bordkarten, Bustickets, Schwiegermutterbild! usw. Das Quiz begann, Andi in heller Aufregung. Sie wollte als erstes einen schwarzen Guertel sehen, diesen hatten wir zwar, aber noch in der Hose. Er riss in affenartiger Geschwindigkeit seinen Hosenbund hoch und hielt der Stewardess sein Geschlechtsteil entgegen, aber das liess sie kalt. Ein anderer Mitreisender hatte seinen Guertel schon in der Hand und hob ihn nach oben. Mist, ein Gegner und er kannte auch noch das Spiel! Doch dann schlug Andis Stunde, 556 Peso passend. Mit zittrigen Fingern kramte er das Geld raus, gewonnen. Und wofuer hatten wir uns so ins Zeug gelegt? Nein, kein Freiflug, aber einer schoene CD-Tasche, fuer 12 CD’s.
Wir hatten noch einen Extratag in Manila eingeplant und dieser wurde mit Extremshopping verbracht. Am Abend goennten wir uns ein besonderes Abschiedsdinner und konnten dabei unsere kulinarischen Kenntnisse um Japan erweitern. Ehe wir uns versahen, sassen wir schon wieder im Taxi und brachten Stefanie und Thomas zum Flughafen.
- Hallo, schoen war es mit Euch!!!!!!!!!! Bis bald…..-
Unser Gepaeck hatten wir auch gleich dabei, fuhren wir doch mit Juergen zurueck nach Mindoro, um seine letzte Urlaubswoche zu versuessen. Das Programm blieb das Gleiche, ausser, dass wir jetzt nur noch zu dritt Rommee spielten. Natuerlich war auch diese Woche wieder im Nu rum und wir waren wieder alleine.
- Hallo, netter aelterer Herr! Auch fuer Dich nochmal atommaessige
Extragruesse, war wie immer Weltklasse!!!!!!!!!-
Da nun unser Luxusreisen per Flugzeug passé war, machten wir uns mit dem Bus auf gen Sueden. Wir wussten ja schon gar nicht mehr, wie es ist zu traveln. Aber es kam uns und unseren Aerschen sofort wieder in Erinnerung – mit einer 40 Stunden Hardcorebusfahrt. Auf jeden Fall haetten wir im Bus nicht verschlafen koennen, die Haehne, welche auf den hinteren Sitzen verstaut waren, waren die halbe Nacht am kraehen. Nach fast 2 Tagen im Bus, waren wir aber immer noch nicht ganz auf unserer Zielinsel. Wir machten gemuetlich Abendbrot im Hafen und suchten uns eine Bleibe fuer die Nacht, da das Boot erst am naechsten Morgen ging. So konnten wir uns endlich in einem Bett lang machen, doch die Freude waehrte nur kurz, wir wohnten direkt am Markt und da war frueh um 5.00 Uhr schon wieder Hochbetrieb. Um 9.00 Uhr ging unser Boot und nach 2 Stunden ankerten wir vor der Insel Bohol. Nun nur noch 2 Stunden Bus fahren, endlich mal wieder Bus, und wir erreichten die Chocolate-Hills. Dies sind ueber 1200 Huegel, deren Gras sich zum Ende der Trockenzeit braun faerbt, wie weisse SchokoladeJ
Bei uns waren sie eher gruen statt braun, aber trotzdem schoen anzusehen. In dem Komplex lernten wir noch ein deutsches Paerchen kennen, Steffi und Christian, mit ihnen machten wir noch Abendbrot, dadurch wurde es etwas spaeter. Da leider kein Zimmer mehr frei war, mussten wir von dem Komplex, der auf dem hoechsten Huegel untergebracht war, im Dunkeln ins naechste Dorf laufen. Passend dazu gab ich Gruselgeschichten zum Besten, heulte wie ein Werewolf und bereitete uns in dem dunklen Wald ganz schoen Herzklopfen.
Angekommen an der Hauptstrasse hielten wir Ausschau nach 2 Mopedfahrern, die uns in naechste Gaestehaus bringen sollten. Die ersten beiden mussten/wollten wir hoeflich ablehnen, sie hatten zu ausgiebig das Wochenende gefeiert und konnten nur schlecht sprechen und wahrscheinlich auch fahren. Die 2, die uns schliesslich fuhren, hatten zwar auch eine “leichte” Fahne, aber waren noch sicheren Fusses und Bikes unterwegs. Aber am Sonntagabend jemand nuechtern auf den Philippinen zu erwischen, ist wirklich eine Kunst.
Beim Aufwachen aus tiefen Schlaf mussten wir feststellen, dass wir fuer diese Art des Reisens langsam zu alt sind, unsere Aersche hatten sich immer noch nicht von der Busfahrt erholt. Nach ausgiebigen Nescafegenuss stellten wir uns an die Strasse um auf die naechste Transportmoeglichkeit zu warten. Ziel war ein herrlich gelegenes Resort, mitten im Dschungel, direkt an einem Fluss. Eigentlich wollten wir nur 2 Naechte bleiben, am Ende war es eine Woche. Wir schwammen jeden Tag im Fluss, haben viel gelesen und machten Mopedausfluege. Einer davon fuehrte uns zu den kleinsten Primaten der Welt, die Tarsier-Affen. Sie gibt es nur auf dieser Insel und sie sind gerade mal so gross wie ein Hamster und haben riesige Augen.
Ab dem 3.Tag im Dschungel musste ich alleine schwimmen gehen. Ein Kilometer weiter flussaufwaerts gab es einen Wasserfall, beliebtes Ausflugsziel, zu dem taeglich mehrere Boote fuhren. Die kleinen einheimischen Jungs haengten sich oft an diese Boote und liessen sich mitziehen. Andi musste das natuerlich auch mal ausprobieren, haengte sich an ein Boot und liess gleich wieder los. Mit schmerzverzehrtem Gesicht schwamm er auf mich zu :”Meine Fingerkuppe ist ab, meine Fingerkuppe ist ab!” Natuerlich hatte er sich das einzige Boot ausgesucht, an dem unzaehlige scharfe Metallkanten waren. Mit einem Touristenpaar fuhren wir ins naechste Dorfkrankenhaus, die Wunde musste genaeht werden. Auf die Frage nach dem Arzt bekamen wir von den Schwestern zur Antwort, er waere die naechsten Tage bei einem Notfall in der Stadt. Sie schickten uns zum privaten Dorfarzt und obwohl wir zu den regulaeren Sprechstundenzeiten kamen, war die Praxis verriegelt und verrammelt.So schnell gaben wir nicht auf, und fanden ihn einige hundert Meter die Strasse hoch, an einem Kiosk. Gemuetlich gingen wir in die Praxis zurueck und die “OP” wurde vorbereitet. Zuerst musste er mal die Patientenliege frei raeumen, dann die sterilen Instrumente holen, und was er die anderen 5x oben in seiner Wohnung wollte, wissen wir bis heute nicht. Bevor er die Wunde das erste Mal ansah und Andi die erste Spritze bekam, waren schon mehr als 1,5 Stunden vergangen. Gespraechsthema Nummer 1 in dieser Zeit war, wie so oft in Asien, Adolf. Ich war Assistent und musste halten und verkleben und hatte von Andi die Hauptaufgabe bekommen, alles genaustens zu ueberwachen, wehe er schneidet zu viel weg. Er machte seine Sache gut und mit 4 Stichen war alles erledigt.
Jetzt war nur noch heilen und entspannen angesagt, bis unsere erste kleine “Kreuzfahrt” auf dem Plan stand. Es ging mit der Superferry ueber 2 Tage zurueck nach Manila, es war ein riesiges Schiff und wir hatten eine schoene Kabine. Sie war so schoen, dass noch 958 andere Passagiere darin Platz fanden.
War aber nicht schlimm, wir hatten ohne Klimaanlage gebucht, dadurch war ringsrum alles offen und es gab genuegend Frischluft. Wieder mal eine neues Reisegefuehl, eines das uns sehr gefaellt. Es war schoen, bei ruhigem Seegang, mit dem Dampfer zwischen den Inseln zu kreuzen und in den Sonnenuntergang zu fahren.
In Manila angekommen, ging es diesmal ganz schnell. Uebernachtet haben wir 2,5 Stunden entfernt, in Angeles. Von diesem abseits gelegenen Flughafen startete unsere Luxusfluggesellschaft. Im Vergleich zu Metro Manila ist es hier sehr gemutlich und sauber. Zum Abschied goennten wir uns einen fetten Broiler und wegen Juergens Geburtstag unterbrachen wir sogar unsere Alkoholabstinenz und tranken eine Menge Bier.
Der Flieger am naechsten Tag startete puenktlich und 3,5 Stunden spaeter waren wir wieder in Malaysia. In Kuala Lumpur hielten wir uns gar nicht lange auf und fuhren wieder mit dem “Riesensesselbus” nach Penang. Hier bekamen wir innerhalb von 2 Tagen unser Indonesienvisa, ganz ohne Probleme. Im “Little India” von Penang waren wir noch einmal indisch essen und es war richtig gut. Wenn man es nur mal isst, weil man Appetit drauf hat, ist es richtig geil. Wenn man es aber immer essen muss, weil es nichts anderes gibt, ist es eher nicht so lecker.
10.00 Uhr fruehs sitzen wir auf dem Boot gen Indonesien: “Sumatra wir kommen”.
Liebe Gruesse
Susi und Andi
PS. Spezialgruesse von Spezialgruessern an Spezialgruesser!!!!!!!!!!