Libri amici, libri magistri - Bücher sind Freunde, Bücher sind Lehrer

10.02.2006 um 13:31 Uhr

Kelley Armstrong

Gestern abend habe ich das neue  Buch von Kelley Armstrong "Rückkehr der Wölfin" angefangen. Und es hat mich schon nach den ersten Seiten so in den Bann gezogen, wie bereits der Vorgänger "Nacht der Wölfin".

Auf jeden Fall zu empfehlen!


E
lena Michaels ist eine junge, attraktive Journalistin, die mit ihrem Freund Philip in Toronto zusammenlebt. Auf ihr Umfeld wirkt sie völlig normal, doch Elena hält ihre wahre Natur sogar vor Philip geheim: Sie ist der einzige weibliche Werwolf der Welt. Wenn ihre Natur eine Verwandlung fordert, schleicht sie sich aus der Wohnung in verlassene Straßen der Stadt. Dies muss nicht in Vollmondnächten geschehen, der Drang ist nur ungefähr dem Mondzyklus unterworfen und in bestimmten Bahnen steuerbar. Auch weitere Standards der bekannten Werwolfsgeschichten sind in diesem Roman variiert oder außer Kraft gesetzt. So töten etwa nicht nur Silberkugeln einen Werwolf, sondern Geschosse jeder Art, und der Wolf ist nicht das Symbol für die mordlüsterne Bestie im Menschen, sondern eine Wandlung zum natürlichen, tierischen Leben hin, triebhaft und nicht zivilisiert, aber keinesfalls zwingend böse.

Elena nun hat sich von ihrem Rudel abgewendet, um in Toronto ein normales, menschliches Leben zu führen. Doch als ihr Rudel, das nahe einer Kleinstadt im Staate New York beheimatet ist, von anderen Werwölfen bedroht wird, eilt sie ihm zu Hilfe. Und dort trifft sie auch ihren früheren Liebhaber Clay wieder, der sie einst zum Werwolf machte und der sie noch immer liebt. Während sich die Ereignisse zuspitzen, erkennt Elena, dass sie sich endgültig entscheiden muss -- zwischen Clay und Philip und vor allem zwischen einem Leben unter Werwölfen oder innerhalb der menschlichen Gesellschaft.

Die Nacht der Wölfin ist ein eher ungewöhnlicher Horrorroman. Elena und die anderen Figuren, ihr Innenleben, ihre Beziehung zueinander, nicht die übernatürlichen Ereignisse stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Auch wenn die Handlung streckenweise voraussehbar ist, erweitert Kelley Armstrong in ihrem Erstlingswerk die Werwolfsthematik doch um eigene interessante Gedanken und Ideen. Sie stellt dem als Gemeinschaft funktionierenden Rudel herumziehende, menschenmordende Einzelgänger entgegen. Und wenn sie beschreibt, wie die Wölfe nachts durch den Wald rennen, frei von Sorgen und den Wind im Fell, dann ist die Faszination für diese Wesen so greifbar, dass man als Leser am liebsten mit ihnen rennen möchte -- überallhin und bis zur völligen Erschöpfung.





Elena Michaels, Journalistin und einziger weiblicher Werwolf der Welt, schwebt in großer Gefahr. Eine Gruppe Wissenschaftler hat beschlossen, übernatürliche Wesen zu erforschen und ihrer Macht zu berauben. Elena findet sich in Gefangenschaft mit Hexen, Vampiren und Dämonen wieder, und zunächst scheint es, als seien die Tage der Schattenwesen gezählt. Doch dann erleben die Wissenschaftler ihr blaues Wunder: Gegen die Raffinesse und die dunklen Kräfte der Gefangenen ist kein Kraut gewachsen. Und schon gar nicht gegen das Temperament eines Werwolfs, wenn er wütend ist. Wie zum Beispiel Elena. Und vor allem Clay, ihr Lover ...

05.02.2006 um 13:27 Uhr

Favouritenliste


Liste meiner Lieblingsautoren

1. Kathy Reichs        

2. Iris Johansen          

3. Jack Kerouac          

4. Jean-Christophe Grange

5. Jeffrey Deaver              

6. Petra Hammesfahr

7. Anne Rice                                

8. Minette Walters           

18.05.2005 um 22:11 Uhr

Tania Kindersley

Kennt jemand Tania Kindersley? Ich kannte sie nicht, bis ich Anfang der Woche ein Buch von ihr regelrecht verschlungen habe.

Das Buch trägt den Titel 'Notting Hill Blues' und dreht sich um Nancy, die als Journalistin für eín Londonder Untergrund-Magazin schreibt und sich in Jack, einen Typen Marke 'Bad Boy' verknallt, der ihr natürlich jede Menge Probleme verursacht.

 Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durch gehabt, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Die Geschichte um Nancy hat mich so in den Bann gezogen, ich musste unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Tania Kindersley hat so eine bestimmte Art zu schreiben, man hat das Gefühl, die Personen in dem Roman persönlich zu kennen und leidet richtig mit ihnen.

Ich habe mir so eben die anderen Bücher von ihr ersteigert, mal schauen ob sie genauso gut sind.

'Notting Hill Blues' bekommt von mir eine glatte 1 mit 5 Sternchen!