Erlebnisse der Buschchaoten

24.09.2007 um 07:04 Uhr

Dunkle Spaziergänge

Ab jetzt ist es schon wieder soweit. Die morgendlichen Spaziergänge starten um 6.00 Uhr in absoluter Dunkelheit. Den Chaoten macht das nichts aus. Ganz im Gegenteil. Eva hat manchmal den Eindruck, daß die Bande es aussnutzt, daß Eva sie nicht wirklich sehen kann. Primo meinte heute morgen, man könnte ja auch quer über das Feld laufen, statt drumherum. Doch das hatte Eva gesehen und der junge Mann wurde gleich zurückgerufen. Der vorwurfsvolle Bick, den Primo Eva zuwarf, sprach Bände.
Nett finden alle auch die Dunkelheitsrennen. Es wird losgerast und da der Bach ja, wenn es hell ist, bestimmt an einer anderen Stelle ist, bemerkt man ihn erst im letzten Moment und muß sich richtig strecken, um da noch trockenen Fußes rüber zukommen. Aber selbst Tascha, die solche Sprünge gerne umgeht, schaffte heute den absoluten Weitsprung.
Justin läuft seine Kontrollwege auch im Dunkeln gewissenhaft ab und kommt immer mal wieder zu Eva zurück, um zu sehen, ob sie denn auch wirklich den richtigen Weg eingeschlagen hat. Manchmal "verläuft" Eva sich nämlich auch und dann muß Justin immer ein ganz schönes Stück hinter Eva herlaufen, die dann aber auch einfach nicht umdrehen will. Im Hellen nimmt Justin dann meistens die Abkürzung über die Wiesen, aber so ohne Tageslicht bemerkt er Evas "Verirrungen" nicht so schnell.

18.09.2007 um 20:53 Uhr

Primo, Blindenführhund Celly und ein Nachmittag in Marburg

Heute nachmittag durfte Primo Eva nach Marburg begleiten. Eva traf sich dort mit einem Reporter vom Hessischen Rundfunk (HR 4), der von Eva einiges über Border Collies erfahren wollte. Da der Reporter blind ist, begleitete ihn seine schwarze Labradorhündin Celly, die zum Blindenführhund ausgebildet ist.
Während sich der Reporter, Eva und eine Bekannte des Reporters unterhielten und Eva sich daran gewöhnen mußte, daß ständig ein Mikrofon dabei war, durften Primo und Celly miteinander spielen. Celly hatte nämlich Pause und durfte ohne Leine und Führgeschirr rumtoben. Primo fand Celly sehr nett und flirtete die Hündin an. Zwischendurch kamen auch andere Hunde, die Primo ebenfalls alle begrüßen mußte. Nur wenn Menschen ohne Hund kamen, nahm Eva Primo an die Leine, da er auch da der Meinung ist, er müsse jeden begrüßen und manche Menschen mögen das eben nicht so. Naja und die 2 Pferde und der Esel hätten eine stürmische Begrüßung von Primo wahrscheinlich auch nicht gut gefunden.
Wenn Eva Primo wieder von der Leine ließ, forderte er als erstes Celly zu einem neuen Spiel auf, in das sie sich einige Male gerne verwickeln ließ.
Aber auch die Krähen hatten es Primo angetan. Oft lief er auf sie zu, um dann fasziniert zu beobachten, wie sie in die Luft stiegen. Doch wenn Eva rief, kehrte Primo jedes Mal wieder artig zurück. Celly konnte er mit diesem Spiel allerdings nicht beeindrucken und so beschloß Primo gegen Ende, daß er Celly noch einmal so richtig zeigen müsse, was er doch für ein toller Kerl ist. Und so ließ er sich von Celly "jagen" und achtete immer darauf, daß sie noch mitkam.
Als alle wieder am Auto waren, verabschiedete sich Primo von den Zwei- und Vierbeinern und versuchte natürlich noch einmal schnell einen seiner Schlabberküsse zu patzieren.

Was aus dem Interview geworden ist, erfährt Eva in gut 2 Wochen.

 

11.09.2007 um 19:39 Uhr

Ein Trip nach Österreich

Am letzten Freitag startete Eva mit Jeannie, Bella, Tasha und Primo nach Österreich zu Evas Freunden Ute und Günter und zur tierischen Verwandtschaft Happy und Ofra (von den Buschchaoten) und Ailin, eine Tochter von Happy und Justin. Ronja, Justin und Jill waren wieder bei Hundesitter Mark.
Es war ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so richtig mitspielte.
Am Samstag besuchten Eva und Ute mit der ganzen Bande (die dann allerdings im Auto warten mußten), die knapp 3 Wochen alten Welpen bei Kathrin in der Nähe von München. Agassie (Justins erfolgreicher Sohn aus Ungarn) ist der Vater der Welpen und Eva konnte es sich nicht entgehen lassen, die Enkelkinder von Justin in Natura zu sehen. Die kleinen sind wirklich sehr gelungen und Eva wünscht jedem der Vieren ein wunderschönes tolles Zuhause.
Am Samstagnachmittag folgte ein Spaziergang in der Nähe von Ute und Günter an der Salzach. Die hatte leider so viel Hochwasser, daß die Hunde dort nicht ins Wasser konnten, da die Strömung viel zu stak war. Aber an einem ruhigen Seitenarm der Salzach konnte die Bande sich dann in die Fluten stürzen, was auch alle begeistert taten.
Am Sonntag besuchten Ute, Eva und Günter einen Gottesdienst in der Gemeinde von Ute und Günter. Dort gab es ein Wiedersehen mit Mister Sunshine von den Buschchaoten. Mister Sunshine ist der Gemeindehund und bei jedem Gottesdienst mit dabei. Schließlich ist sein Herrchen der Leiter der Gemeinde. Nach kurzem Zögern erkannte Sunshine auch Eva und freute sich sehr, sie zu sehen. Während des Gottesdienstes demonstrierte Sunshine, wie brav er ist. Die ganze Zeit (knapp 2,5 Stunden) lag er artig ohne Leine am Mischpult und rührte und regte sich nicht. Danach machte er einen "Zug durch die Gemeinde" und wurde überall liebevoll begrüßt und gestreichelt. Auf dem Parkplatz gab es anschließend ein tierisches Familientreffen. Zu Jeannie, Bella, Tasha und Primo gesellte sich auch noch Bilbo, ein Sohn von Happy und Paul, der ebenfalls ein wunderschöner Hund ist. Alle tobten fröhlich und ausgelassen auf dem Parkplatz. Primo und Sunhsine gerieten einmal kurz aneinander, doch Mama Jeannie ermahnte ihre beiden Söhne kurz und danach vertrugen sich alle bestens.

Gestern mußten Eva und Gang leider schon wieder fahren und heute kehrte auch das restliche Rudel in die Buschchaotenbehausung zurück.

Eva und Chaoten schicken heute einen ganz lieben Geburtstagsguß an alle Hunde aus dem M-Wurf, da sie heute 3 Jahre alt geworden sind.

02.09.2007 um 10:48 Uhr

Die Trennung ist vorbei

Seit heute dürfen Primo und Tasha wieder miteinander toben. Bis gestern hatte Eva die beiden strickt getrennt und Primo mußte mit Bella und Mama Jeannie vorlieb nehmen. Paul ist schon seit über einer Woche wieder zu Hause und so konnten in dieser Woche keine weiteren Hunde(macho)rennen stattfinden.
Tasha ist zwar mit ihrer Läufigkeit noch nicht ganz fertig, aber sie ist nicht mehr in der Standhitze. Unbeobachtet dürfen Tasha und Primo zwar immer noch nicht sein, aber wenn Eva dabei ist, darf wieder gespielt und die Wiese nach Mäusen abgesucht werden. Primo ist zwar immer noch mächtig interessiert an Tasha, aber diese setzt sich einfach auf ihr Hinterteil, wenn Primo zu aufdringlich wird und läßt ein leichtes Knurren hören. Nachdem das heute morgen beim Spazierengehen 2 mal passiert war, hat Primo sich wohl gedacht, daß es besser ist zusammen zu spielen, als gar nichts von Tasha zu haben.