Erlebnisse der Buschchaoten

29.03.2009 um 22:06 Uhr

Ray und Rika

Heute hat Ray von den Buschchaoten mit seinen Zweibeinern Eva und die Buschchaoten besucht.

Er und Jeannie haben sich sehr gefreut, sich wiederzusehen und tobten begeistert durch den Garten. Bruder Primo durfte Ray zumindest ein Küßchen durch das Auslaufgitter geben. Rika mußte sich ihren Gebärmutterkollegen erst einmal ganz genau ansehen. Schließlich war der Rayclan hauptsächlich wegen ihr angereist. Sie wollten sich Rika einmal genauer ansehen.
Also begrüßte Rika Ray draußen erst einmal mit kräftigem Bellen. Nachdem das keiner beachtete und Eva einfach alle in den Garten ließ, versuchte Rika Ray mit Knurren und leichtem Schnappen zu imponieren. Anfangs zeigte sich Ray davon beeindruckt, doch das dauerte nicht lange. Er merkte schnell, dass Rika da nur eine große Show abzog. Als Mama Jeannie dann zu den beiden stieß und sie Rika einmal mahnend angrummelte, fiel es Rika ganz schnell wieder ein, dass eine der Buschchaotenregeln ist, nett zu Besuchern zu sein. Also gab sie sich alle Mühe und es gelang ihr glänzend. Bald schon fanden Rika und Ray es klasse durch den Garten zu toben. Und auch bei den Zweibeinern schaffte Rika es schnell, sie von sich zu überzeugen. Schleimen und Schmusen passt beim Kaffeetrinken besonders gut. Fröhlich

Die Zweibeiner überlegten auf der Rückfahrt noch einmal kurz, um schon bald nach der Heimkehr Eva anzurufen und ihr zu sagen, dass sie alle zusammen Rika gerne in ihr Rudel aufnehmen möchten.
Und so wird Rika Karfreitag zu ihrem Bruder Ray übersiedeln. Eva findet das klasse und freut sich sehr für Rika. Fröhlich

25.03.2009 um 08:42 Uhr

3. Brief für Jeannie

Hallo Mama Jeannie,

 

heute vor einem Jahr habe ich Dich zum letzten mal gesehen. Für mich ist das eine Ewigkeit!!

 

Mit meinen Zweibeinern gehe ich einmal in der Woche auf den Hundeplatz. Dort habe ich eine ganz tolle Freundin, Paula, eine Labradordame. Wenn ich sie sehe, kann mein Frauchen mich kaum noch halten. Zur Begrüßung wird sie immer erst einmal eingekreist oder ich versuche unter ihren Bauch zu kommen. Letzten Samstag hat sie sich sogar vor mir hingelegt. Sie ist fast genauso verspielt, wie ich.

 

Letzten Samstag habe ich auch das erstemal dem Packo gesagt, daß ich es nicht mag, wenn er an meinem Schwänzchen schnuppert, während ich ganz lieb auf dem Rücken liege. Normalerweise knurre ich nämlich gar nicht. Früher habe ich manchmal geknurrt, wenn Ashley seine Nase in meinen vollen Fressnapf stecken wollte, aber das wollte Frauchen nicht.

 

Meine Zweibeiner haben mir schon ein paar nützliche Tricks beigebracht. Der beste Trick ist der, wie man am besten ein Hindernis (Miro) überwinden kann. Miro steht oder liegt öfter einmal irgendwo im Weg herum. Wenn er liegt, springe ich darüber und wenn er steht, krieche ich unter seinem Bauch durch. Mein Frauchen hat das zwar mit ihrem Bein mit mir geübt, aber beim Miro kann ich es dann praktisch anwenden.

 

Ansonsten hat mir mein Frauchen noch ein tolles Kommando beigebracht, es heißt „Fuß“. Wenn sie es besonders laut und bestimmt sagt, dann zwacke ich ihr in selben. Sie findet das zwar gar nicht so toll, aber warum sagt sie es dann???

 

So, jetzt freue ich mich schon ganz doll, daß ich dich am Sonntag wieder sehen darf. Frauchen hat erzählt, daß zwei neue Chaoten bei dir eingezogen sind. Da bin ich ja mal gespannt. Besonders freue ich mich natürlich auf dich, Primo und Rika.

 

Jetzt noch ein ganz liebes Küsschen

Von Deinem

 

Ray

24.03.2009 um 09:10 Uhr

Und da dachte man, er wäre vorbei

und zwar der Winter. Doch weit gefehlt. Seit gestern abend schneit es wieder und auch jetzt rieseln noch die Flocken aus dem Himmel.

Die Chaoten finden das natürlich ganz klasse und haben schon wilde Tobereien im Schnee veranstaltet. Besonders Ronja kam aus dem "InsichSchneewälzen" überhaupt nicht mehr raus und rutschte strahlend auf Bauch oder Rücken durch die weiße Pracht. Anschließend war sie mehr weiß-schwarz als schwarz-weiß.

Ginger bekam mal wieder vor lauter Eifer die Kurven nicht und hatte einen kurzen Zusammenstoß mit Primo. 2 Minuten humpeln, doch dann war alles vergessen und das Rennen ging weiter. Allerdings hat Ginger auch schon vor Tagen die Badesaison eröffnet und sah heute nicht ein, dass es dafür etwas zu kalt ist. Begeistert legte sie sich der Länge nach in den Bach und und verstand gar nicht, warum Eva sie da gleich wieder rausrief.

Auch Rika fand den Schnee toll und tobte mit Mama Jeannie durch die Gegend. Zwei bis zehn Wettrennen mit Primo waren natürlich auch drin.

Nun ja, Eva findet es schön, dass die Hunde so viel Spaß haben, doch sie würde sich über wärmere Tage und einem schönen Frühlingsbeginn auch freuen.

21.03.2009 um 17:42 Uhr

Sie werden erwachsen

So langsam werden Ginger und JayJay erwachsen. Ginger ist jetzt knapp so groß wie Oma Jill und JayJay ist sogar schon etwas größer als Ginger und Jill. Gegenüber ihrem Idol Primo sehen die beiden natürlich immer noch wie Zwerge aus, aber das wird wohl auch immer so bleiben. Primo hat sich seine leicht herablassende, aber liebevolle Art den beiden gegenüber behalten und zeigt ihnen so einiges von der Welt.
Ginger und JayJay sind fröhliche, verschmuste Hunde und besonders JayJay ist sehr auf Eva fixiert. Er liegt im Haus immer in der Nähe von Eva und legt am liebsten seinen Kopf auf Evas Fuß. Nur das Spielen mit Ginger und Rika kann ihn davon abhalten.

 Ab und zu hebt JayJay jetzt auch schon einmal sein Bein, wenn er sein kleines Geschäft erledigt. Allerdings nur wenn er wirklich Zeit hat. Soll es schnell gehen, hockt er sich lieber hin. Doch wenn er sich die Zeit nimmt, schaut er stolz um sich, ob Eva es auch sieht. Und wenn sie wirklich mal schaut, stellt er mitten in seiner Verrichtung das Hinterbein hin und hebt das andere Hinterbein und strahlt Eva dabei so richtig an, als wolle er sagen: "Schau mal, ich kann es auch mit dem anderen Bein."

Ginger ist eine sehr aufmerksame Hündin, die sich gerne in der Nähe von Primo aufhält. Küßchen gibt sie allerdings nur Oma Jill und Uroma Ronja. Sie weiß jetzt sehr genau, dass Primo die Küsserei zwar selber gerne macht, aber nicht gerne geküßt wird. JayJay ist weiterhin ihr liebster Tobekumpel und auch wenn die beiden noch so wild rumtollen, wenn Eva sie ruft, sind sie beide sofort zu Stelle.

Und auch Rika fühlt sich bei den Buschchaoten (immer noch) sehr wohl. Momentan ist sie läufig und somit hat Eva das Spielen mit Primo und JayJay ohne Aufsicht zur Zeit verboten. Interessanterweise zeigt Primo kaum Interesse an seiner Schwester und wenn er wirklich mal genauer kontrollieren will, trennt Jeannie die beiden sofort. Ob sie wohl weiß, dass die beiden Geschwister sind?
Zum Glück ist die Trennungszeit fast rum und in ein paar Tagen dürfen alle wieder den ganzen Tag miteinander rumtoben. Solange leistet Rika Jill in der Wohnung Gesellschaft, wenn die anderen im Auslauf sind.

19.03.2009 um 23:02 Uhr

Post für Primo (Teil 10) So langsam beginnt die Kür

Lieber Primo,
meine Tina hat ja nun seit einiger Zeit genügend Ausbildung, um von zuverlässigem Handeln sprechen zu können.
Daher habe ich mit einem vorsichtigen Training in Sachen Feinheiten angefangen. Das sieht momentan so aus:
Ich schlunze halt mit meinem Menschen auf die erste morgendliche Pinkelrunde, müde sind wir beide.........
Ich werde dann langsam fit, mein Mensch nicht. Mein Mensch findet es irgendwie toll, wenn wir Rehe oder Hasen treffen und ich die nicht jage, obwohl ich das schon gerne täte. Wenn ich aber demonstratives Nichtjagen mache, spielen wir zusammen und das ist echt der Oberhit!!!! Ärgerlicherweise treffen wir aber manchmal echt zuwenig Nichtjaghasen. Und dann bleibt mein Mensch müde und spielt nicht so richtig. Momentan forsche ich an der Idee, mit der ich meinen Menschen etwas subtiler verhohnepiepel Fröhlich
Ich tue einfach so, als hätte ich irgendwas nicht gejagt, obwohl da gar nix war! Ziemlich erfolgversprechend das Ganze, zumindest morgens Fröhlich

Primo, ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das auch funktioniert, aber Spaß macht`s auf jeden Fall.

Liebe Grüße, Deine Penny
Fröhlich

06.03.2009 um 00:01 Uhr

Ein besonderer Tag

Heute vor 20 Jahre wurde sie geboren und mit ihr fing alles an.
Die Border Collie-Leidenschaft von Eva.
Toska war und ist immer noch Evas Traumborder schlechthin. Auch wenn sie nur 9 Jahre alt wurde, hat sie sich unvergeßlich in Evas Leben eingefügt. Wäre Toska eine "Zicke" gewesen, wäre es bei einem Border Collie geblieben.
Doch so wurden es im Laufe der Jahre viele, die Eva ein kleines oder auch ein langes Stück in ihrem Leben begleitet haben. Hätte das damals jemand Eva prophezeit, sie hätte es nie geglaubt. Dieser kleine freche kurzhaarige Fratz, der Anfang Mai 1989 sich Eva als ihre Besitzerin aussuchte, sollte so einen Einfluß auf Evas weiteres Leben haben. Eva wollte nur einen ersten eigenen Hund und stolperte mehr oder weniger über den Border Collie. Und seitdem hat keine andere Rasse mehr eine Chance bei Eva. Sie ist dem Border Collie regelrecht verfallen und immer wieder fasziniert von diesen tollen Hunden.
Und deshalb möchte Eva an diesem Geburtstag von Toska nur eines sagen:

Toska, mein geliebtes Hundemädchen. DANKE für alles !!