Dakinis Welt

20.03.2006 um 05:33 Uhr

Mit Steinen kann man Treppen nach oben bauen....

von: Dakini

Simon Reinhard - Koerperlandschaften III

Reinhard Simon - Körperlandschaften II

Ein wirklich entspannendes Wochenende liegt hinter mir. Meine Batterien haben wieder eine Grundladung und ich freue mich auf alle Dinge die mir auf meinem Weg begegnen.

Nicht das der Eindruck entsteht ich sei am Boden zerstört. Ich empfinde es vielmehr als positiv, dass sich Belastendes löst und ich dadurch freier Durchatmen kann. Sicherlich ist es ab und an nicht einfach, aber wenn man da durch ist, ist man wieder einen Schritt weiter.

Letzte Woche sagte ein Freund zu mir, dass er doch sehr bezweifle, dass mir die Massage gut tut, eben weil Dinge aufgewuehlt werden, die in der Tiefe des Koerpers vergraben sind. Er konnte nicht verstehen, dass ich dies Aufwuehlende erst los werden kann, wenn ich es entdeckt habe und verarbeite. Das Gute an der Sache ist, dass immer nur so viel herauskommt, wie man selbst verkraften kann.

Mein Schutzengel hat in den letzten Wochen ganz maechtig gearbeitet. Wohl mit einem Vorschlaghammer, den er mir immer wieder um die Ohren schlug oder besser auf meinen Koerper, damit ich endlich wach werde und selbst feststelle kuerzer zu treten. Ich werde es tun. Die letzten Tage waren eine Wahrnung. Die leichte Gehirnerschütterung und die Prellungen hätten nu wirklich nicht sein müssen, aber vielleicht doch. Damit ich endlich mal zuhöre....

Steine die auf dem Weg liegen gilt es wegzuräumen oder zu nutzen etwas damit zu bauen. Ich werde sie unter anderem dazu nutzen mein 'Haus' wieder auf Vordermann zu bringen. In den letzten Monaten habe ich mich sehr geerdet und meinen ganzen Keller voller Müll geladen. Der wird nu abtransportiert. Mir ist klar dass dies dauert. Vielleicht sogar ein Jahr. Wer weiss, aber ein Schritt in die richtige Richtung ist getan.

Immer vorwärts Schritt um Schritt - es gibt kein Weg zurück

Bin auf heute gespannt.

14.03.2006 um 06:18 Uhr

Energie

von: Dakini

Daussin Alain - Nude

Ich muss zurückfahren, kürzer treten.

Doch wie kann ich das in der jetzigen Situation.

Eines ist mir bewusst,

wenn ich jetzt nicht ein paar Gänge zurückschalte

wird es sich mein Körper selbst holen.

 

Immer weiter Schritt um Schritt

es gibt kein Weg zurück......

 

Durch den Aufprall mit dem Hinterkopf auf die Fensterbank,

habe ich eine leichte Gehirnerschütterung und

eine herrliche Prellung mit Beule.

Irgendwie entschied ich mich,

 doch noch zum Arzt zu gehen.

Der Besuch hat mich erschreckt.

Meine Batterie ist leer.

Ich darf sie jetzt nicht kaputt machen...

13.03.2006 um 21:32 Uhr

Dieser Weg - Mein Weg

von: Dakini

 

Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielem wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr

Es war nur ein kleiner Augenblick
Einen Moment war ich nicht da
Danach ging ich einen kleinen Schritt
Und dann wurde es mir klar

Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielem wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf
Manche segnen dich
Setz dein Segel nicht
wenn der Wind das Meer aufbraust

Dieser Weg wird kein leichter sein
Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielem wirst du dir einig sein
Doch dieses Leben bietet so viel mehr

12.03.2006 um 06:20 Uhr

Bauchberührung

von: Dakini

Der Bauch - das unbekannte Universum

Holz George - Flesh of My Flesh

Die Bauchmassage ist ein wirklich intensives Thema. Es war ein Wochenende voller Emotionen die sich loesten, die hochkamen, die befreiten und/oder einen Prozess freitraten.

Schon bei der Armmassage merkte ich, dass diese mir in den Bauch hineinfuhr und einiges zum Arbeiten brachte. Ich liess mir danach eine Massage von meinem Lehrer geben. Eigentlich war ich mit der Intension hingegangen meine Beine und Füsse, die so müde waren, massieren zu lassen. Doch durch unser Vorgespräch kristalisierte sich ein anderes Bedürfnis heraus - Bauch, Brustkorb, Arme.

Es löste sehr viel. Intensiver hatte ich eine Massage bis zu diesem Zeitpunkt noch nie erlebt. Es loeste sich Traurigkeit, über Jahre hinweg in eine Bauchecke geschoben. Ich konnte besser durchatmen, durch das Dehnen des Zwerchfells. Es bebte in mir. Nach dieser Massage hatte ich das Gefühl mein Bauch sei ein kleines Universum, dass nun voellig praesent war und warm. Schoen kuschelig warm.

Doch es loeste wie gesagt auch Traurigkeit. Es ist nicht schlimm, vielmehr befreiend, denn ich entlies ein wenig aus meinem Speicher, doch es ist ein Prozess, der begann und noch nicht zu ende ist.

Mit etwas gemischten Gefühlen ging ich in dieses Wochenende und nahezu ausgebrannt noch dazu. Es kam, es loeste sich und da ist noch mehr... Am Samstag hatte ich das Gefühl, der Grund meiner Batterien sei wieder ein wenig gefüllt. Sonntag begannen wir dann mit dem Bearbeiten der tieferen Regionen, ebenso mit dem Zwerchfell. Jetzt weiss ich auch, dass ganz viel unter meinem rechten Rippenbogen sitzt. Zusammen  mit der intensiven Arbeit in der Gruppe, ging das supertief.

Mein Bauch tat weh und ich wollte mich hinsetzen, achtete nicht darauf dass dort auch eine Fensterbank war und knallte beim Hinsetzen direkt an die Fensterbank. Mit Kühlpackung auf dem Kissen, liess ich mir dann aber in unserer Abschlussrunde dennoch den Bauch massieren. Es ist unbeschreiblich, welch herrliche Wärme hier entstehen kann. Meine inneren Erwärmer wurden so richtig angeschürt.

Es arbeitet nun, es tut gut. Ein Prozess der befreiend ist und mir wurde bewusst, dass der Koerper nur das akzeptiert und zulaesst, was er auch verkraften kann. Nur mein Kopf schmerzt und leichte Übelkeit ist noch da, auch das geht weg ;-) Gut zu wissen.

10.03.2006 um 07:54 Uhr

Istanbul

von: Dakini

Istanbul war eine Reise voller Eindrücke. Eine pulsierende Stadt mit 17 Millionen Einwohner, die meisten davon leben im asiatischen Teil. Zwei Brücken verbinden Europa mit Asien. Es regnete leider ununterbrochen, so dass wir nicht die ganze Schonheit Istanbuls aufsaugen konnten, doch war auch der verregnete Eindruck wirklich toll. Moscheen in den unterschiedlichsten Formen und Erscheinungsbildern, schlicht, mit Gold, klein, gross und mit wundervollen Ornamenten.

Am Anreiseabend nahmen wir nach einem köstlichen Abendessen mit unserer Kollegin aus Istanbul einen 'Absacker' in der Roof Top Bar des Hotels. Wir hatten einen Blick direkt auf die Brücken, den Bosporus und so es durch den Nebel möglich war auch über die Stadt. Wir waren fasziniert und konnten uns nicht satt sehen. Weniger erstaunt, vielmehr sehr überrascht waren wir dann über die Rechnung der Bar. Für 2 Bailays on Ice, haltet Euch fest, musste ich umgerechnet 38 Euro bezahlen. Mein Kollege fuer 3 inländische Biere 22 Euro. Was eine Rechnung. Nunja aber schoen wars ;-)

 

Besonders ergreifend war am nächsten Tag der Weg zum Kunden. Wir überquerten das erste Mal den Bosporus. Sich bewusst zu werden gerade von Europa nach Asien zu fahren hat etwas Kribbelndes. Auf alle Fälle möchte ich mir Istanbul anschauen, wenn die Sonne scheint und die Stadt auf sieben Hügeln in ihrere vollen Pracht erscheint.

Auf der Fahrt zum Flughafen hatten wir es nass und kalt, da der Regen durch das Loch an der Türe, wo zuvor ein Aschenbecher prangte, der herausgebrochen war, Regen und Wind hereinkam. Ausserdem roch es etwas komisch, nach Gas, und der Fahrer fuhr wie ein Henker. Am Flughafen angekommen entdeckte ich dann im Kofferraum einen riesigen angerosteten (schon fast durchgerosteten)  Gasbehälter, der wohl für den Antrieb des Autos zuständig war. Wir waren froh heile angekommen zu sein.

Dafür durften wir dann wieder ein paar Stunden mehr in Istanbul verbringen, da wegen des Schnees in Frankfurt die Maschine gar nicht erst rausging. Später sassen wir dann noch eine ganze Weile im Flugzeug auf dem Rollfeld. Als dann der Kapitän laut ins Mikro rief: Dann man tau....fing doch glatt ein Fluggast an zu telefonieren.....Unglaublich. Als ihn die erste Flugbegleiterin ansprach doch das Telefon sofort auszuschalten, meinte er nur,,,,jetzt habe ich hier 2 Stunden gesessen u nichts passierte, jetzt will ich aber telefonieren. Man glaubt es nicht. Es war ein gezehter erster Güte und es bedarf 3 Flugbegleiter um diesen Menschen dazuzubringen sein Handy auszuschalten. Knalltuete.

Weils so schoen war kreisten wir noch 1 Stunde ueber Frankfurt. Was war ich froh, als ich nach Mitternacht endlich in meinem kuscheligen Bett lag.

Eine interessante Reise ging zu Ende.

09.03.2006 um 06:21 Uhr

Mancheinmal....

von: Dakini

dakini_rickus-laura-erotic-duo.jpg

Möchtest Du mal,
so ganz ungehemmt,
einfach mal oral
und ganz unverklemmt
meine Lippen berührn
und meine Glut anschürn?

Mit der Zunge still umkreisen,
sanft in meine Lippen beissen,
was für eine Qual,
hätte ich die Wahl,
wünscht ich mir oral.

Words: Dakini
Image: Laura Rickus - Erotic Duo

09.03.2006 um 01:08 Uhr

Ich will doch nur spielen...

von: Dakini

dakini_monroe-marilyn-netstockings.jpg

…Dass du nicht mehr schläfst
Weil es dich erregt wenn ich mich beweg’
Wie ich mich beweg’

Dass du fast verbrennst unter meiner Hand
Wenn ich dich berühr hab ich nicht geahnt

Ich sitz nur so rum tu so dies und das
Fahr mir durch das Haar und schon willst du was

Lass mal lieber sein
Hab zuviel Respekt vor deinen Gefühlen

Ich will doch nur spielen …

Textauszug von Annett Louisan

05.03.2006 um 22:06 Uhr

Changes

von: Dakini

 

Van Den Bogerd Escha - Notturno

Escha Van Deen Bogerd - Notturno 

Gerade veraendert sich viel. Veraenderung im Sinne von der Sicht auf einige Dinge, Beziehungen zu 'Freunden', Verstaendnis von Bekannten. Zum einen fuehle ich mich da ein wenig verloren und zum anderen ist mir bewusst, dass wenn ich da durch bin, es mir noch viel besser gehen wird.

Ein paar Freunde melden sich auf einmal nicht mehr. Sie scheinen von der Bildflaeche verwunden. Sie reagieren weder auf Email noch auf SMS oder gar Anrufe. Mittlerweile moechte ich einfach nur noch mein Fahrrad aus deren Keller haben und die Tuere hinter mir schliessen. Loslassen dauert eben seine Zeit. Nach dem Warum darf ich da gar nicht mehr fragen, denn es gibt keine Antwort darauf. Zumindest werde ich darauf keine Antwort bekommen.

Ein paar Menschen mit denen ich viel zu tun habe, scheinen mich nicht zu verstehen. Dabei habe ich keinerlei Problem mich klar auszudruecken, doch kommt es mir ab und an vor als seien meine Worte chinesisch, wenn ich deren Gesichtsausdruck wahrnehme. Im grassen Gegensatz dazu stehen die Menschen, die mich inspirieren, die ich inspirieren kann, mit denen ich kommunizieren kann ueber so viele unendliche Dinge. Dieser Gegensatz zwischen denen die mich nicht ganz zu verstehen scheinen, weil ich vielleicht einen anderen Rhytmus habe, und denen die sehr wohl nachvollziehen koennen was ich mitteile, macht mich zur Zeit nachdenklich - obwohl ich das nicht moechte.

Gerade jetzt faende ich es einfach nur schoen, wenn mich ein Partner in die Arme nehmen wuerde und ich das Gefuehl haette geborgen zu sein. Diese menschliche Naehe fehlt gerade sehr.

Es gibt da jemanden, den ich sehr mag, aber dessen Spiel ich nicht nachvollziehen kann. Ich sollte nach der Spielanleitung fragen oder mich viel eher einer anderen Tuere zuwenden.

All dies kommt gerade heraus, ausgeloest von Massagen, die den Ort in mir beruehren u beruehrt haben, welcher meine Traurigkeit speicherte. Deshalb bin ich auch sehr zuversichtlich, dass wenn dieses 'Lager' ausgeraeumt ist, meine Sicht noch positiver wird, als sie zuvor schon war.

 

05.03.2006 um 20:31 Uhr

Schneeeeeee, Schneeeeee, Schneeeeeeee......

von: Dakini

Anonymous  - Winter Landscape

Was eine Tour und soooo viel Schnee. Nachdem ich ja am Montag direkt auf dem Bürgersteig auf die Schnauze gefallen bin und die linke Seite komplett geprellt wurde,  einschliesslich Blutergüssen und dem Spott der Kollegen ;-) packte ich meine Sieben Sachen für die erste Tour und machte mich am Mittwoch superfrueh nach Belfort.

Was ein Spass. Nach den letzten Stundenstehübungen auf der Autobahn, habe ich nun immer eine Thermoskanne mit heissem Tee dabei. Eis, Schnee, Stau.... mit Madonna etwas erträglicher. Flau wird es mir dabei, wenn ich auf der Nachbarfahrspur Megaunfälle sehe oder rückwärtsrollende LKWs. Nach schlappen 8 Stunden hatte ich die kurze Tour hinter mich gebracht. Und immer nur Schnee, Schnee, Schnee. Es hoerte gar nicht mehr auf zu schneien.

Am nächsten Tag hatten wir Meeting bis Abends. Mit Sorgen guckten wir immer wieder aus dem Fenster, denn auch da hoerte es nicht auf zu schneien. Um 17:30 Uhr machten sich mein Kollege und ich mich auf gen Garmisch Partenkirchen. Um 00:30 Uhr waren wir dann endlich dort. Nach zwei Koestritzern an der Hotelbar fiel ich wie Schwermetall ins Bett.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück mit den Kollegen und einem Stresspurarbeitsmorgen, beschloss ich den Nachmittag der Wellness zu widmen. Für 15 Uhr machte ich einen Termin - Fusswellness und Gesichtskomplettantistressfaltenwegblendendausseeanwendung.

Ich sage Euch. Einfach gigantisch. 3 Stunden treatment. Entspannung pur, bis zu dem Zeitpunkt, als langsam die Dollarzeichen in meinem Kopf ratterten. Die Nachdenkfalten scheinen der netten Dame nicht entgangen zu sein und sie bot mir sofort eine Creme an, mit der ich sofort wesentlich frischer (na Danke) aussehen wuerde. Grosszuegig verzichtete ich auf diese Zaubercreme. Im Hotelzimmer zurueck guckte ich sofort in den Spiegel. Die Augenraender waren nicht verschwunden, na das hatte ich doch mindestens erwartet bei diesem Preis....grins.

Damit der nächste Tag nicht genauso kostenintensiv wurde, holte ich mir im Ort Ingwerbadebrausetabletten fuer die innere Waerme, ein Arnikamassageoel und einen leckeren Tee. Dies Programm hat mich glatte 18 Euro gekostet und war fast genauso effektiv wie der Tag zuvor.

Dafuer durfte ich dann heute von Garmisch ueber Muenchen nach Frankfurt fahren. Wisst ihr eigentlich wieviel Schnee da draussen herumliegt. Unglaublich.  So (siehe unten)

sah es uebrigens in Muenchen aus.  Und nur am Rastplatz musste ich einmal von drei superfreundlichen Menschen aus dem Schnee geschoben werden. Lediglich 6 Stunden 15 waren fuer diese Strecke noetig.

Ich entwickle mich langsam zum Schneefahrer, aber eine Bitte haette ich da noch....... lass doch endlich mal die Waerme kommen oder zumindest viel Sonnenschein und blauer Himmel.

01.03.2006 um 06:33 Uhr

On the road again...

von: Dakini

 

Anonymous  - Roadster

Nachdem es mich gestern quer auf dem Bürgersteig zerlegt hat wegen Glatteis, mache ich mich heute mit Arnika Globuli, Ibuprophen und  Heparin gen Frankreich. Morgen Abend gehts weiter nach Garmisch und nächste Woche endet es dann in Istanbul ;-)

Sicherlich werde ich danach einiges zu berichten haben und zwar nur Schönes. So. Das habe ich beschlossen. Die Geister die mich die letzte Woche begleitet haben, setze ich jetzt, ja genau jetzt, in den Zug nach nirgendwo und genau da sollen sie auch bleiben. Die guten können natuerlich bleiben.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche, lasst es Euch gut gehen und seid vorsichtig, draussen ist es glatt ;-)

GLG

Daki