Gedankenwelt

31.10.2010 um 20:47 Uhr

So auf gehts ab gehts ...^^

Ab geht er der Peter!!!Heut Abend geht es los...ja ich freu mich...wieder raus mit den Mädels.Und endlich wieder tanzen.Endlich,da ist es mir heut grad mal egal, wie gähnend leer das Konto ist....man kann auch von Brot und Nudeln leben.....Tanzen,tanzen,tanzen und feiern ist die Devise.Ick freu mir nen Keks,und wie.Wird das geil,wird das cool.Endlich mal wieder ein wenig Ablenkung,endlich mal wieder ein paar andere Gedanken.....sie müssen ja nicht immer die gleiche Laier abspielen,nein heute sind sie tabu.Heut will ich davon nichts wissen-heute abend gibt es keine Gedanken nur Spass,nur tanzen und feiern.Heute abend bin ich in meinem Element.Vorher ein wenig vorglühen....damit es nachher nicht zu teuer wird.Damit es nachher nicht so viel Geld ist,welches da über den Tresen geht.Ick freu mir nen Keks...back mir nen Eis wie geil es heut abend wieder werden wird......fününühnünüh.....Mit oder ohne H das spielt heut keine Rolle^^.

31.10.2010 um 01:18 Uhr

...

Ich mag deine Bulligkeit.Deine Masse.Deine Kraft,vor der du nur so strotzt.Es ist interessant zu sehen,wie du mit deinen Weibern umgehst.Mitten unter ihnen liegst du auf der Weide und genießt es.Es ist wahnsinnig schön zu sehen,wie schnell ihr gewachsen seid.Wie schnell sich deine Überlegenheit gezeigt hat.

Du fasst Vertrauen zu mir.Du kommst zum Teil sogar schon an den Zaun wenn du mich siehst.Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, das du weißt wer ich bin.Auch wenn ich nur diejenige bin,welche das Gras von der anderen Seite des Zaunes holt.Es ist nur Fressen.Du bist nur ein Bulle.Ein stattlicher.Braun weiß bist du....und manchmal lässt du es sogar zu das ich dich anfasse.Deine Kühe sind meist ängstlicher.Es gibt ein oder zwei die es zulassen,die sogar mit ihrem Kopf über den Zaun kommen um vor dir an das Gras zu kommen.Auch sie kann ich zum Teil kraulen.Klar viele gehen an euch vorbei...einigen schaut auch ihr mit Sicherheit hinterher.Doch es freut mich,das ihr zu mir kommt.

31.10.2010 um 00:49 Uhr

Kraftakt...

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Ich habe Kraft...manchmal reicht sie eher für andere,als für mich selbst.Manchmal sind mir andere Menschen wichtiger.Manchmal denk ich eher über andere nach,als über mich selbst.

Über mich nachzudenken bedeutet Arbeit.Es ist nicht leicht,mir alldessen bewusst zu werden,was da in mir schlummert.Mir dessen bewusst zu werden,was sich noch verbirgt,was mich beeinflusst.Mich nicht so handeln lässt wie ich es gern haben würde.Mich nicht so handeln lässt wie es angebracht wäre,das es als normal gelten kann.

Ich bin nicht normal,das ist ok,das kann ich akzeptieren.Mein Denken beeinflusst mein Handeln,auch das ist normal,viele werden von ihren Gedanken beeinflusst.Viele Denken bevor sie handeln.Es ist nicht leicht seine Probleme zuzugeben.Klar wie heißt es so schön;Zeig mir deine Wunden und du wirst geheilt werden können.

Doch manchmal weiß ich nicht,ob ich wirklich geheilt werden möchte.Was bleibt von mir wenn all dies geht?Es ist nicht mehr viel.Einiges konnte ich schon verarbeiten.Einiges kann ich einfach so annehmen wie es ist.Doch einige Dinge schlummern noch.Sie verbergen ihr Gesicht.Zeigen sich nicht oft um nicht erkannt zu werden.

In Österreich hatte ich ein gutes Gefühl.Ich dachte dort das sich einiges ändern kann.Das Gefühl war klasse,ich hätte dort die ganze Welt umarmen können.Es war gut zu wissen wo ich bin.Es war gut zu wissen wer ich bin.Was ich bin...Gedanken waren dort sehr positiv.Auch in der Näher meiner Mutter weiß ich um mich.Ich bin mir alldessen bewusster.Ich bin bewusst,mir selbst,Ich-bewusst....dort kann ich Kraft dafür aufwenden an mir zu arbeiten.Dort weiß ich wie ich an mir arbeiten kann.

Hier habe ich nicht oft das Gefühl diese Kraft zu haben.Hier habe ich eher selten den Gedanken Ich-bewusst zu sein.

Es gibt Zeiten,in denen ich auch hier meine Kraft sehe,darum weiß und damit arbeiten kann...

31.10.2010 um 00:46 Uhr

Freundschaftsdienst

Es ist fast als würde ich mir selbst helfen.Es scheint mir so als würde ich mir helfen,meinem früheren Ich.Unsere Vergangenheit ist unterschiedlich,jedes Leben ist schließlich anders,doch irgendwo kommt es mir so bekannt vor.Es ist mir so vertraut.Auch wenn uns bestimmt 10 Jahre trennen,wir verstehen uns,ich verstehe dich.Kann nachvollziehen, wie es dir geht.Kann nachempfinden wie du dich fühlst.Das es für dich total ungewohnt ist,dich mir anzuvertrauen.Doch überleg mal,es passt einfach,wir haben beide nicht gesucht und uns doch gefunden.Wir teilen etwas.Gemeinsam scheinen wir irgendwie zu passen.

Ich weiß, dass das Gesagte von dir bei mir gut aufgehoben ist und auch das meins bei dir gut aufgehoben ist.

Klar ist es seltsam,dass man einem fast Fremden soviel persönliches erzählt.Klar ist es nicht normal,doch sag mir,was ist heute noch normal.Andere verstehen nicht immer.Andere geben Ratschläge,die man am liebsten direkt in den Wind schießt.Wenn ich solche Ratschläge höre,würd ich am liebsten meist sagen,dann sag lieber gar nichts,wenn du nichts besseres zu sagen hast.

Es sind Situationen,in denen ich im Grunde kaum Kraft habe,doch ich geb sie dir gern,ich freu mich darüber dir helfen zu können, in dem ich dir einfach meine Aufmerksamkeit schenke.

31.10.2010 um 00:03 Uhr

Je suis fatigué

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Nichts passiert so wie es soll.

Nichts passiert so wie ich es will.

C´est la vie.

Tout devient bon oder auch nicht.

18.10.2010 um 18:59 Uhr

...

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Ein seltsames Gefühl, wenn man bedenkt, das man des öfteren gern vergisst, was man weiß. Ich vergesse gern. An Tagen wie diesen schert es mich einen feuchten Dreck, was ich weiß oder kann. Es kümmert mich nicht, es ist mir egal. Ich will es manchmal gar nicht wissen. Manchmal möchte ich gar nicht das es mir anders ergeht. Wo würden wir denn auch hinkommen, wenn es der Dame immer nur gut geht? Wo würden wir denn hinkommen, wenn die Dame nur noch alles positiv sieht? Wär das überhaupt noch die Dame? Wär es dann nicht so, als wäre sie jemand anderes?

Sie weiß um ihr Wissen. Sie weiß darum, das es ihr besser ergehen kann. Sie weiß, wie sie sich selbst helfen kann. Sie weiß so einiges, was sie betrifft...immerhin lebt sie schon das ein oder andere Jahr mit sich selbst zusammen. Doch an manchen Tagen verdrängt sie es, das Wissen darum. Da will sie sich nicht helfen. Da will sie, das es ihr genauso geht....ja genau so.... Sie will sich dann so fühlen wie früher, möchte wieder merken, auf andere Art und Weise, wie es war sie selbst zu sein. Möchte wieder so sein wie früher....möchte wieder leiden, sich suhlen und wälzen in schlechten Gedanken, möchte wieder verletzt werden, so wie früher. . .so kennt sie es doch.

Bis dann, ja bis wieder die Vernunft siegt, sie zurück kommt, in die positive Gedankenwelt. In der Welt, in der sie seit diesem Jahr lebt. In der Welt in der sie sehen kann, in der sie fühlen kann, in der sie merken kann, dass sie lebt, ohne dafür leiden zu müssen. In der Welt in der sie um ihr Wissen weiß. In dieser Welt fühlt sie sich auch wohl, weiß um ihr Können, weiß um ihre Fähigkeiten und weiß darum das nicht alles schlecht ist, was ihr widerfährt. Nein schlecht keinesfalls, sie kann und darf daraus lernen.

Es ist nur manchmal zu positiv, sie gewöhnt sich erst langsam daran. Erst langsam werden diese Phasen des Vermissens kürzer. Erst langsam merkt sie auch ohne zu leiden, das sie lebt. Erst langsam kann sie ihr Wissen anwenden, es umsetzen...

So langsam aber sicher wird es wieder.

So langsam aber sicher weiß die Dame damit umzugehen.

So langsam aber sicher wird es wieder besser.

So langsam fängt die Dame an zu verstehen....

Dankeschön...

17.10.2010 um 14:28 Uhr

Mehr konnte ich nicht tun.

Ich sehe euch lieber fliegend. Ich sehe euch lieber wenn ihr krächzend auf dem Feld sitzt. Ich sehe es lieber, wenn ihr zusammen fliegt, über die Felder oder auf den Strassen euren Kollegen zuruft.

Am Samstag habe ich leider einen von euch gesehen, der es nicht mehr schaffen wird, einem Kollegen zuzurufen. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich dich gesehen, liegend, auf der Strasse. In der Nähe des Bauernhofes. Berührt hat es mich, dich dort so liegend zu sehen. Berührt hat es mich, dass es dich, einem Schamanen unter den Vögeln, wie es Seren_a so schön passend mal formuliert hat, so erwischt hat. Natürlich kann ich nur spekulieren was dir zugestoßen ist,jedenfalls, war es ein vorzeitiges Ende. Deine Reise ist beendet, doch sie wird mit Sicherheit weitergehen. An anderer Stelle, zu einer anderen Zeit. Ich habe dich aufgehoben, von der Strasse, empfand es als meine Pflicht, dir dadurch meinen Respekt zu zollen, habe dich also hochgehoben und dich an den Rand des Weges gelegt. Ich wollte nicht, dass du vllt noch überfahren wirst, wollte nicht sehen, dass du noch mehr von deiner ursprünglichen Schönheit verlierst. Deine Augen hattest du schon verloren, auch den Glanz deiner Federpracht.

Berührt hat es mich. Vorstellen wollte ich mir nicht, wie es dir ergangen sein mag. Ich wollte dir die letzte Ehre erweisen. In Gedanken habe ich mir ausgemalt, wie es dir wohl weiter ergehen wird. Das du nun fliegst, ohne Körper, ohne Flügel, ohne deine schwarze Federnpracht. Freuen würde ich mich, wenn es dir nun besser geht. Denn hier wirst du oft verpönt. Hier wirst du mit Unglück in Verbindung gebracht. Hier wurdest du oft mit schwarzer Macht in Verbindung gebracht....

Vielleicht besitzt du sie, doch auch mit dieser kann man gutes erreichen!

14.10.2010 um 22:05 Uhr

Weils so schön war gleich noch eins.

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Sunny1

Man beachte bitte nicht die Stühle, man beachte auch nicht diese komischen Röhren, dem geneigtem Leser sollte der Hauptaugenmerk dieses Bildes schnell klar sein ; )

14.10.2010 um 21:25 Uhr

Ein Bildchen ....

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

 Sunny beim Fressen

Süß siehst du aus, wenn deine Schnurrhaare mit kleinen Tropfen von Milch benetzt sind. Ich möchte meinen gespannten Lesern dich ja auch nicht vorenthalten, teilen möchte ich die Freude an dir! Und mal wieder merke ich, die Entfernung ist im Vergleich zum Anfang wirklich nichts mehr. Ein Meter, vllt ein halber. . .doch aufjedenfall näher als früher. Du zeigst mir, das du mich duldest, du zeigst mir das ich bleiben kann, auch wenn du mich noch mit Augen und Ohren bei meinen Bewegungen beobachtest. Auch wenn du manches mal noch einige Schritte zurückweichst, weiß ich doch, ich kann mich dir nähern, bis zu einem gewissen Punkt. Den will ich dir auch lassen, möchte nicht das du auf die Idee kommst, ich will dir etwas tun, nur Gutes Sunny, nur Gutes.

Ich finde es wirklich schön, dich beobachten zu können. Und so manches Video und Foto habe ich schon von dir :)

13.10.2010 um 16:26 Uhr

Auch wenn mein Vater es nicht versteht.

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Ich werde dich weiterhin füttern, auch wenn du nicht mir gehörst. Auch wenn du weiterhin fauchst, wenn ich dir zu nahe komme. Ich werde mich weiterhin daran erfreuen, dich zu sehen, wie du dich reckst und streckst. Weiterhin werde ich mich um dein Wohlbefinden kümmern, soweit du mich eben lässt. Ich erfreue mich an dir. Mir gefällt es zu sehen, wie du wartend vor meiner Balkontür sitzt und weißt wenn ich da bin, bekommst du etwas zu fressen. Ich möchte für dich da sein, wenn ich es kann, wenn ich es vermag. Du dankst es mir mit deiner Anwesenheit, damit das du wieder kommst, damit das du sitzen bleibst, obwohl ich mich zu dir setze, obwohl ich, nur einen halben Meter von dir entfernt, dich beobachte. Du kommst wieder. Wieder zurück zu mir. Du gefällst mir. Ich mag es zu sehen wie unabhängig du dich doch fühlen und geben kannst. Wer ist freier als eine streunende Katze? Wer kann es mehr genießen?

Du bist meine Teilzeitkatze, Sunny hab ich dich genannt, weil du es vermagst Sonne in meine Gedanken zu bringen, weil du es vermagst mich abzulenken. Weil du mir zeigst, wie es sein kann, wenn man gebraucht wird. Du zeigst mir das ich nicht nur mir selbst gegenüber Verantwortung habe. Dir gegenüber habe ich Verantwortung übernommen, aus eigenen Stücken, nicht gezwungen. Ich habe dich ein zwei mal gesehen, dir zuerst ein Schälchen Wasser-Milch-Gemisch hingestellt, als ich dann sah das es leer war am nächsten Tag, habe ich es eine zeitlang wiederholt, bis ich anfing das Schälchen immer ein wenig mehr in Richtung meines Balkons zu stellen. Dann fing ich an dir Futter hinzustellen, du hast es gefressen. Bis ich also die Schalen direkt vor meine Balkontür gestellt habe, gewartet habe ich auf dich, erstmals konnte ich dich dann auch beobachten, zuerst nur bei geschlossener Tür, auf der Couch sitzend, doch nach und nach habe ich probiert wie weit du es zulässt mich in deiner Nähe zu wissen, bis jetzt. Jetzt kann ich die Tür auflassen, die Schalen einen halben Meter entfernt von der Tür hinstellen, mich hinsetzen und dich beobachten.

Danke dir dafür.

Du weißt ich will dir nichts tun.

Du weißt ich kümmer mich um dich.

Danke dir.

13.10.2010 um 14:49 Uhr

Dir eine gewisse Hilfe gewesen zu sein, freut mich!

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Ich kann nicht genau sagen wieso, ich kann auch nicht sagen, was gestern anders war. Was ich aber sagen kann, für dich war es gestern richtig und wichtig das wir reden. Du hast geredet und ich habe dir zugehört, innerhalb von zwei Stunden hast du mich an die Hand genommen und deinen Lebenslauf ansatzweise erzählt. Du hast von dir, über dich, über deine Familie, über deine Probleme, mit denen du dich rumärgerst, geredet. Ich konnte nur über deine Offenheit staunen, es hat mich berührt, mich erschreckt, doch ich hab mich über dein Vertrauen in mich gefreut. Wir kennen uns nicht, nicht richtig, auch gesucht haben wir uns nicht, doch gefunden haben wir uns. Das was gestern war, hat genau so gepasst, genauso hast du es gebraucht, auch wenn du dir mit Sicherheit jetzt schon wieder Gedanken machst, warum das so war, warum das alles aus dir rausgesprudelt ist. Ich habe dir aufmerksam zugehört, habe hier und da tief schlucken müssen, ob der Dinge die du mir erzähltest, doch ich habe dir gern mein Ohr geliehen.

Es hat gepasst, ich war da, hatte Zeit für dich und so telefonierten wir fast 4 Stunden lang. Ich freu mich wirklich. Auch wenn die Themen nicht zum freuen waren, doch ich erkenn mich in dir. Es kommt mir vieles so bekannt vor. Mit Sicherheit haben wir uns deswegen gefunden, vllt kannst du von mir lernen, vllt kann ich von dir noch lernen...interessant ist es aufjedenfall. Es ist schön zu sehen, das ich anderen helfen kann, es überhaupt zulassen kann, es war mir im Grunde schon immer sehr wichtig für andere da zu sein. Es lenkt ab. Es kann beruhigend sein, für andere da zu sein. Doch oftmals kann ich es nicht, weil ich selbst nicht weiß wie ich mir gerade helfen soll, wie ich mit mir klarkommen soll. Oft war es auch so, dass ich mich komplett abgekapselt habe, nur um nicht mit anderen konfrontiert zu werden, nur mich, nur meine Probleme, nur meins gesehen habe. . .

Klar ist es das worum es geht, es geht um mich...das muss ich wohl noch lernen, ich muss noch lernen für mich da zu sein, darf noch lernen mir selbst Zeit einzugestehen, klar klingt es egoistisch wenn man sich selbst über andere stellen will oder es möchte. ..  .doch worum geht es denn? Es geht darum das ich Ich bin, das ich mir Zeit gebe, wenn ich sie brauche, das ich sie mir nehme, ohne darauf zu achten das es anderen vllt gerade angenehmer wäre, das ich für sie da bin. Denn ihnen bringt es auch nichts, wenn ich mir selbst keine Zeit gebe, ihnen dafür umsomehr....denn das Gleichgewicht würde ins wanken geraten.

Ich kann nur schwer beschreiben, wie zwiespältig meine Gedanken dazu sind. Einerseits möchte ich für andere da sein, ihr Leben teilen, daran teilhaben, auf der anderen Seite möchte ich mich weiter um mich kümmern, möchte weiter für mich da sein, für mich weiter lernen, mit mir und meinem Leben umgehen zu können.

Es sind zwei Seiten, die ich gerade nur schwer zusammenführen kann, jedenfalls momentan. Ich brauche Geduld, keine Frage, ich brauche Zeit, keine Frage, ich darf noch lernen, darf noch erkennen wie es sich zusammenstellen lässt, ob es das überhaupt braucht...

Es wäre eben die Frage was ich mir für mein Leben wünsche, wünsche ich mir, dass ich anderen helfe, ihnen zur Seite stehe, ihnen beistehe und mich um Lösungen für ihre derzeitigen oder kommenden Situationen kümmere, oder wünsche ich mir mir selbst beistehen zu können, mir selbst zu helfen um es dann vllt auch bei anderen besser zu können, sollte ich also erst egoistisch werden oder bleiben, um mich dann um andere kümmern zu können? Ist es das? Interessante Gedankengänge nach einem Telefonat, das ich mit jemandem führte um ihn erzählen zu lassen, ohne es zu nah an mich ran zu lassen, denn mich durch die Probleme anderer belasten zu lassen, das versuche ich zu vermeiden, denn der betreffenden Person und mir ist damit nicht geholfen...

12.10.2010 um 17:28 Uhr

Es kommt und wird auch wieder gehen

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Stimmung: interessant bis seltsam

Diese Gefühle beim lesen alter Einträge. Stöbern in der Vergangenheit war schon immer mit Gedanken verbunden. Schon das lesen dieser Momentaufnahmen meines eigenen Lebens, sie erinnern, sie schmerzen auch noch zum teil. Manchmal brauch ich das. Manchmal will ich es wieder lesen, will wieder wissen, wie ich mich gefühlt habe.

Um mich abzulenken? Um den aktuellen Gedanken aus dem Weg zu gehen? Ich weiß nicht warum, ich weiß auch nicht ob es ein Schema gibt, ob man es irgendwie erkennen kann...

Ich merke nur, dass ich den Wunsch habe, den Wunsch zu lesen, zu erkennen, zu sehen...doch in der momentanen Situation, wäre es um Längen besser, wenn ich mich mit den aktuellen Gedanken befassen würde. Doch das will ich vermeiden, das verdränge ich, stelle es hinten an.

Versuche den Tag mit Kaffee und Schlaf zu verbringen, mit Gedanken...nunja, alte Gedanken, keine neuen...ich sehe Farben...doch auch das Grau...

Das Grau welches für mich bedeutet nicht denken zu wollen, das Grau welches mir ermöglicht einfach nur dahin zu schwelgen, nichts zu denken, nichts zu fühlen, nur Musik...nur auf der Couch zu liegen, nichts zu tun...und doch irgendwie alles....alles oder nichts, friss oder stirb...aber bitte im Grau, im Nebel, nicht Farben sehend...nicht denkend, nicht fühlend....nein nur.. .. nur Grau....und mehr nicht....

Ich weiß nicht was es ist, ich weiß auch nicht woher es kommt. Die Wünsche, die Erwartungen sind vllt einfach momentan wieder zu hoch, die Gedanken zu gedanklich und zu anstrengend, ich flüchte, bewusst...nur wovor?

Ich weiß das ich Kraft habe, ich weiß um so viele Dinge, die mir erspart bleiben könnten, wenn ich wollte, stattdessen, verdränge ich...ich will doch grad gar nicht sehen, was ich könnte...ich will doch gar nicht denken, es könnte schlecht sein, mir nicht gut tun...also versinke ich, flüchte, verschwinde und versuche nicht da zu sein, nur dahin zu schwelgen, nur nichts zu machen....

Was will ich denn? Was möchte ich? Was brauche ich? Was kann mir gut tun?

Nicht denken. Nicht fühlen. Nur Musik. Nur Musik und nichts tun....

09.10.2010 um 23:42 Uhr

Wie bunt ist es unter Wasser?

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

Ich frage mich, wie bunt kann ich sehen, wie farbenfroh kann ich es mir gerade erlauben. Möchte ich heute überhaupt farbig sehen? Oder ist es mir angenehmer grau zu sehen? Ich kann nicht genau sagen wie es kommt, es beschäftigt mich einfach. Zu merken, das ich wieder nachdenklich bin, oder werde. Klar im Großen und Ganzen ist das noch nichts dramatisches, kann es aber werden. Ich will mir nichts vormachen, es gibt Dinge die mich beschäftigen, es gibt Dinge, über die ich nachdenke, es gibt Dinge, die sollte ich mir anschauen und versuchen sie zu lösen. Ich weiß, dass es mir gut gehen kann. Ich weiß, dass ich Farben sehen darf und kann. Doch manchmal, an bestimmten Tagen will ich sie nicht sehen.

Ich kann nicht immer alles sehen. Ich will es auch nicht, um immer alles sehen zu können, brauche ich mehr Kraft. Ich hab sie, keine Frage, doch ich teil sie mir anders ein. Mir geht es gut dabei, manchmal die Augen zu verschließen. Mir tut es gut, manchmal nicht zu denken, es zu versuchen. Ich versuche so meine Kraft zu schonen, mich zu schonen.

Was soll ich auch sehen? Das ich oft überfordert bin? Das ich nicht nur einen Knacks weg habe sondern gleich ein ganzes Dutzend? Soll ich noch genauer hinschauen? Soll ich sehen, das ich oft dazu in der Lage bin mich selbst zu bestrafen? Soll ich sehen, das ich manchmal lieber im Grau verschwinde, als mir Gedanken zu machen, was weiter passieren soll, wird oder einfach über meine Zukunft nachdenken?

Ich sehe es...zu oft...ich merke es zu oft und könnte mich jedesmal selbst dafür schlagen, so zu sein. Ich will so nicht sein. Ich möchte mit Freude dran denken können, dass ich anderen helfen möchte, Menschen in meiner Umgebung. Doch was sagen sie mir? Was zeigen sie mir? Als mein Spiegel, der sie nunmal sind. Zurzeit kann ich nicht oft dahin schauen, es zeigt mir zuviel. Es zeigt mir zuviel von mir.... Es zeigt mir meine Baustellen. Klar weiß ich um sie, doch immer und ständig daran zu arbeiten, dafür fehlt mir einfach die Kraft. An Tagen wie heute versuche ich mir selbst einen Riegel vorzuschieben, versuche meine Gedanken zu bremsen, höre Musik, die mich ablenken soll, versuche zu schlafen, damit ich mich nicht in Gedanken verliere....doch was mach ich gerade? Ich verliere mich nicht, noch nicht, dass würde anders aussehen, es wäre schlimmer, negativer, gerade ist es nur, dass es raus muss. Einen Platz braucht, außerhalb.

Auch die Träume an die ich mich erinnere, in letzter Zeit beschäftigen mich. Normalerweise hab ich schon sehr lang keine Erinnerung an meine Träume gehabt. Die letzten zwei irritieren mich. Sie sollen mir etwas zeigen, was ich bewusst vllt gar nicht sehen will. Sie zeigen mir was mich unbewusst vllt in letzter Zeit so nachdenklich stimmt. Doch ganz dahinter gekommen, was sie mir zeigen wollen, bin ich noch nicht.

Das kleine Mädchen, der Kartenspieler...das Essen gehen...die Familie, die Art und Weise wie ich mich gefühlt habe...sehr seltsam alles...auch der zweite Traum, von dem ich mit Schmerzen erwacht bin...als wäre es wirklich passiert, ich musste erst testen ob ich meine Finger, meine Hände überhaupt bewegen kann, sehr real war es für mich...zu real fast und eben sehr irritierend. . .

07.10.2010 um 00:01 Uhr

Ich...

von: Fledergetier   Kategorie: Gedanken und mehr

..sollte wohl einfach die Vernunft mal siegen lassen. Mich schlafen legen, doch irgendwie ist da was, das mich daran hindert. Etwas das sagt, nein du kannst noch nicht gehen, nicht schlafen, bleib noch, entdecke es...nur was?

Ich hab gelesen, alte Einträge, Einträge die die Vergangenheit beschreiben, Teilstücke meines Lebens...

Sie stimmen mich nachdenklich, sovieles...geschrieben, gedacht . . .wo führt es mich hin, was soll es mir gerade zeigen?Das es nicht mehr so ist,das weiß ich....nunja, jedenfalls nicht mehr so wie früher, es ist anders...

Heute kann ich anders damit umgehen...sehe anders, bemerke anders..doch die Situationen...manchmal sind sie nicht anders als früher,manchmal sind sie die gleichen....ähnlich...doch was machen sie mit mir. . .die alten Themen...auffrischen?Nein, das möchte ich nicht, die Zeit wird kommen, alte Themen zu bearbeiten, sie sich anzusehen, zu lernen, zu verzeihen, anzunehmen...ist heute dafür die Zeit?Ich weiß es nicht, was hält mich wach?Der Wunsch nach Erkenntnis?!Der Wunsch zu verstehen, was will es mir sagen, was soll ich gerade sehen?

Soll ich sehen, wieviel es noch gibt, an dem ich arbeiten muss? Soll es mir zeigen das ich schon weit gegangen bin?Das ich weiter bin als ich vor ein paar Jahren oder Monaten überhaupt gedacht habe?

Ich sehe...

Ich bemerke...

...doch annehmen kann ich noch nicht alles, noch nicht alles verzeihen, es braucht noch etwas Zeit, die habe ich...was sonst,wie so oft warte ich einfach darauf, das etwas passiert.Wie so oft warte ich...

Ich warte...auf...

Wartend....wach bleiben, sehen was passiert, denken....

Ich kann es nicht beschreiben, das Gefühl, das mich beschleicht, wenn ich einfach so schreibe, dahin denke, es kommen die seltsamsten Gedanken herbei, ohne sie zu rufen, ohne sie willkommen geheißen zu haben, ohne sie hineingebeten zu haben....Ohne meine Erlaubnis kommen sie herbei und schleichen sich ein....

STOP!!!

Nicht weiter, nicht wieder so...ich will nicht, nein...

Ihr seid nicht willkommen, es ist gut so wie es ist, es ist ok...alles ist ok...ich werd damit klarkommen, so wie es ist, ist es gut...ich finde es gut. . .mehr nicht, nicht mehr. .. Warum denken es wäre schlecht?Warum denken es würde mir nicht gut tun?

Es tut mir gut, mir geht es gut, es ist ok...

Und so liege ich hier vor dem Lappi, denke, schreibe, doch im Grunde möchte ich es nicht.Im Grunde weiß ich, ich sollte nicht so denken, ich sollte mich einfach an der Tatsache an sich erfreuen, mich darüber freuen, denn es ist schön....

Ich sollte schlafen, Gedanken Gedanken sein lassen, schlafen, nicht denken, nicht...so. . .nicht so schlecht . . .es steht mir nicht mehr.Ich bin positiv, darf, kann und will es sein, es ist ok....alles ist ok...

Einatmen, ausatmen,nicht denken, nur einfach....

Mein Lieblingswort, wenn alles einfach einfach wär....ja einfach ist es.Nicht zu denken.Es sollte einfach sein...

Es ist einfach ok....ok einfach. . .

PUNKT!!!

06.10.2010 um 20:42 Uhr

Schwarz...

von: Fledergetier   Kategorie: Tokeh Tequila

...sind deine Augen in der Nacht, schwarz sind sie um besser zu sehen. Wie oft habe ich mir schon deine Augen gewünscht. Einfach in den Spiegel schauen zu können, in schwarze Augen, so wie es die deinen sind.

Ich mag es wenn du blau bist, so schön zartblau, deine orangefarbenen Punkte kommen so mehr zur Geltung. Auch violett mag ich dich, doch für dich ist es keine gute Farbe, für dich ist sie gleichbedeutend mit Stress.

Dein schwarzer Rachen, auch nicht unbedingt positiv wenn ich ihn sehen kann, es zeigt das du mich warnst. Du warnst mich, wenn ich dir zu nah komme. Doch deine Ruhe, das abhängen, kopfüber an der Scheibe, ich mag es. Dann kann ich dich beobachten.

Im Grunde haben wir zwei uns gesucht und gefunden, du als bissig und aggressiv betitelt, auch als nachtaktiv, und ich. . .bin ich es nicht auch manchmal?

Daran zu denken, dich vllt abzugeben, quasi zu tauschen, ein lachendes und ein weinendes Auge kommen zu tage.....

Für dich mein lieber...oder meine liebe? Auch etwas was ich nicht weiß....schon interessant.

02.10.2010 um 14:37 Uhr

Trotz...

...meines nicht wirklich wachen Zustandes habe ich die so offensichtlich von dir stammende Feder bemerkt, wie langsam sie zu Boden fiel, wie gut sichtbar, dass ich sie bemerke. Sie zeugte von deiner Anwesenheit, auch wenn ich dich im ersten Moment nicht sehen konnte. Ich hielt an, schaute in den Ästen nach einer Spur von dir, doch nichts ließ darauf schließen das du dort oben beobachtend sitzt.

Also fuhr ich wieder weiter, wissend das du aber da gewesen sein musst. Und dann sah ich dich, wie immer über alles erhaben, fliegend, und nur ein Stück weiter wieder landend...ich bemerke dich gern. Sehe dich gern, beobachte dich gern. Es gibt mir ein sehr gutes Gefühl.

So auch die vierfache Begegnung heute morgen, ich merke zu gern, bzw finde es zu schön bemerken zu dürfen, sehen zu dürfen. Auch die fliegende Begleitung genieße ich, auch wenn ich es nicht immer zeigen kann. Euch zu sehen, um euch zu wissen, schönes Gefühl...egal wie müde und halb tot ich mich gerade auch fühlen mag, es lässt mich einfach nur schmunzeln und mich freuen.

01.10.2010 um 15:47 Uhr

Gestern...

...war Dankeschöntag.

Ich sage heute danke, danke dafür!

Ich freu mich grad und gestern einfach nur darüber.

Danke!!!

Und stolz auf mich bin ich auch ein klein wenig ^^

Kann es denke ich auch ruhig sein.

Muss man ja mal sagen...