Gedankenwelt

03.02.2011 um 14:52 Uhr

Über mich oder dich??? (Sunny)

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Du beobachtest mich, nicht mit deinen Augen, sondern mit deinen Ohren. Traust mir in soweit, das du zum Teil die Augen schließt. Schade, dass du zu einer Zeit zutraulicher wirst, in der ich mich bald von dir verabschieden muss. Heute trennten meine Hand 2 Zentimeter von deinen Ohren. Zwei Zentimeter und ich hätte dich berühren können, du hast gefressen, bist einen Schritt zurück gegangen, aber du bist auch wieder zum Napf gekommen, hast weiter gefressen und hast es zugelassen, das meine Hand in deiner Nähe blieb. Ein Zentimeter trennte meine Finger von deiner Stirn, trennte meine Hand von deinen Ohren, da wurde es dir zuviel. Ich ließ dich in Ruhe, setzte mich wieder normal hin und beobachtete dich einfach. Ich wollte dich nicht reizen, nicht mehr verlangen als du zu geben bereit bist.

Ich bin denke sogar darüber nach, meiner Oma monatlich Geld zu schicken, damit sie dich weiterhin füttern kann, wenn sie es überhaupt möchte und machen würde. Die Überlegungen sind da, mal schauen wie ich mich entscheide. Ich würde gern wissen, dass es dir weiterhin gut geht, dass du weiterhin die Möglichkeit hast hier zu fressen, auch wenn ich es nicht mehr sein werde, die dich füttert. So zählt für mich doch nur der Gedanke, dass es dir gut gehen wird, wenn ich nicht mehr da bin.

Klar, du bist frei, du wirst dir oft genug schon selbst dein Futter besorgt haben, wirst oft genug einen Weg gefunden haben, weiterhin über die Runden zu kommen. Du bist eine Kämpferin, nur weil ich dir Futter hinstelle bin ich noch lang nicht dein Freund. Weiterhin behältst du dir das Recht, mich als Feind zu sehen. Ich nehme es an, sehe es und kann es nachempfinden.

 

 

 Bin ich wirklich so anders? Bin ich nicht auch manches Mal wie du? Passiert es mir nicht auch, dass ich an Freunden zweifle? Passiert es mir nicht auch, dass ich mir oft ein Hintertürchen offen halte, um zur Not fliehen zu können? Versuch nicht die Hand zu beißen, die dich füttern möchte. Versuche nicht der Person zu schaden, die dir etwas Gutes tun will. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich. Ich lerne erst zu sehen, was es heißt sich auf andere zu verlassen ohne verlassen zu werden. Ich kann es annehmen, dass mein Handeln bisher nicht anders war, weil ich nicht besser hätte handeln können. Wie soll ich Wissen umsetzen, wenn ich es vorher nicht wusste? Wie anders handeln, wenn ich es nicht besser wusste?

Wir halten also fest, dass zu jeder Zeit, meine Entscheidungen, mein Handeln nicht anders hätten sein können. Wir halten also fest, dass ich meine Fehlentscheidungen einfach annehmen kann. Ohne schlechtes Gewissen, ohne der Vergangenheit nachzutrauern, kann ich sagen, so wie es war, war es gut. So wie es war, sein wird, ist es gut und hat seine Berechtigung, hat seinen Sinn und wird mich im Laufe meines Lebens nicht negativ beeinflussen. Ich kann lernen mein Handeln anzunehmen. Ich kann lernen, mit meinen Entscheidungen zu leben. Ich kann lernen, das anzuziehen, was mir gut tun wird. Ich kann lernen, Menschen in mein Leben zu lassen, die mir zeigen, wie mein Magnet wirkt. Ich kann lernen, mein Wissen umzusetzen, danach zu leben, danach zu handeln.

Ich werde Situationen, die mich sonst überfordern zuzulassen, weil sie mir zeigen, woran es hapert. Sie können mir zeigen, wie ich die Funktion, die Wirkung des Magneten besser beeinflussen kann, bzw. was ich mir nicht wünsche. Denn „Abgelehntes, Gegensätzliches, Gleiches und Wunder“ kann er anziehen. Das zu sehen, zu verstehen, es zu beobachten und damit und davon zu lernen ist mein Wunsch.

18.12.2010 um 14:42 Uhr

Erfolgserlebnis...

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Du bist vorhin zu mir ins Wohnzimmer gekommen.Zwar nur zaghaft und auch nur ganz kurz.Doch ich hab mich wirklich darüber gefreut.Natürlich war es nur dem Futter zu verdanken,welches ich ins Zimmer gestellt habe.Doch trotzdem ist es ein Erfolgserlebnis für mich.Du bist zwar nicht lang geblieben,weil es für dich wohl einfach eine zu ungewohnte Situation war,doch ich freue mich.Aus Rücksicht habe ich es dir dann auch wieder auf den kleinen Vorsprung der Balkontür gestellt.Doch selbst da hast du ein "Nicht-Interesse" geheuchelt,als würde es dich nicht interessieren.Also habe ich es dir wieder in die Nähe des Gartenstuhls gestellt.Dort sitzt du mittlerweile meist,einfach um deine Pfoten auch vor dem Schnee zu schützen.

Die Unterkunft hast du bisher noch kein einziges Mal betreten.Selbst als ich dir gezeigt habe,das dort Futter steht.Naja ich kann nur hoffen,das du eine Stelle hast an der du dich aufwärmen kannst.Einen Unterschlupf der dir Zuflucht verspricht.

22.11.2010 um 16:15 Uhr

Schreckhaftigkeit...

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

...ich finde es toll zu sehen,das meist nur noch deine Ohren mich "beobachten".Deine Augen schließt du zuweilen.Genießt mit geschlossenen Augen.Ich finde es beruhigend dich zu beobachten,selbst meine Bewegungen machen dir meist nichts mehr aus.Es sind die Geräusche die dir Angst machen.Selbst Geräusche die du selbst verursachst lassen dich zurückschrecken.Es stimmt mich nachdenklich.Was ist dir widerfahren,das du so schreckhaft bist?So gerne würde ich dich mal nur kurz berühren,dir zeigen,das ich dich wirklich mag.Du kommst zu mir,frisst bei mir,bist sehr willkommen bei mir.Ich würde dir gern deine Schreckhaftigkeit nehmen.

Es tut mir gut dich zu sehen.Dir beim Fressen zuzuschauen.Dich zu beobachten.Dein Strecken zeigt mir,das du es wirklich genießt.

Doch was wird in den kalten Monaten?Sie beginnen jetzt.Wo findest du einen warmen Platz für dich?Gern würde ich dir mein Zuhause dafür anbieten...doch ich denke soweit bist du nicht.Klar,meine Hand duldest du zum Teil in deiner Nähe,doch ich darf sie dann nicht bewegen.Sie muss bewegungslos liegen...keine Gefahr für dich darstellen.Wie soll ich dir dann anbieten,das du ins Warme kommen kannst,darfst und bei mir willkommen bist?

14.10.2010 um 22:05 Uhr

Weils so schön war gleich noch eins.

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Sunny1

Man beachte bitte nicht die Stühle, man beachte auch nicht diese komischen Röhren, dem geneigtem Leser sollte der Hauptaugenmerk dieses Bildes schnell klar sein ; )

14.10.2010 um 21:25 Uhr

Ein Bildchen ....

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

 Sunny beim Fressen

Süß siehst du aus, wenn deine Schnurrhaare mit kleinen Tropfen von Milch benetzt sind. Ich möchte meinen gespannten Lesern dich ja auch nicht vorenthalten, teilen möchte ich die Freude an dir! Und mal wieder merke ich, die Entfernung ist im Vergleich zum Anfang wirklich nichts mehr. Ein Meter, vllt ein halber. . .doch aufjedenfall näher als früher. Du zeigst mir, das du mich duldest, du zeigst mir das ich bleiben kann, auch wenn du mich noch mit Augen und Ohren bei meinen Bewegungen beobachtest. Auch wenn du manches mal noch einige Schritte zurückweichst, weiß ich doch, ich kann mich dir nähern, bis zu einem gewissen Punkt. Den will ich dir auch lassen, möchte nicht das du auf die Idee kommst, ich will dir etwas tun, nur Gutes Sunny, nur Gutes.

Ich finde es wirklich schön, dich beobachten zu können. Und so manches Video und Foto habe ich schon von dir :)

13.10.2010 um 16:26 Uhr

Auch wenn mein Vater es nicht versteht.

von: Fledergetier   Kategorie: Sunny

Ich werde dich weiterhin füttern, auch wenn du nicht mir gehörst. Auch wenn du weiterhin fauchst, wenn ich dir zu nahe komme. Ich werde mich weiterhin daran erfreuen, dich zu sehen, wie du dich reckst und streckst. Weiterhin werde ich mich um dein Wohlbefinden kümmern, soweit du mich eben lässt. Ich erfreue mich an dir. Mir gefällt es zu sehen, wie du wartend vor meiner Balkontür sitzt und weißt wenn ich da bin, bekommst du etwas zu fressen. Ich möchte für dich da sein, wenn ich es kann, wenn ich es vermag. Du dankst es mir mit deiner Anwesenheit, damit das du wieder kommst, damit das du sitzen bleibst, obwohl ich mich zu dir setze, obwohl ich, nur einen halben Meter von dir entfernt, dich beobachte. Du kommst wieder. Wieder zurück zu mir. Du gefällst mir. Ich mag es zu sehen wie unabhängig du dich doch fühlen und geben kannst. Wer ist freier als eine streunende Katze? Wer kann es mehr genießen?

Du bist meine Teilzeitkatze, Sunny hab ich dich genannt, weil du es vermagst Sonne in meine Gedanken zu bringen, weil du es vermagst mich abzulenken. Weil du mir zeigst, wie es sein kann, wenn man gebraucht wird. Du zeigst mir das ich nicht nur mir selbst gegenüber Verantwortung habe. Dir gegenüber habe ich Verantwortung übernommen, aus eigenen Stücken, nicht gezwungen. Ich habe dich ein zwei mal gesehen, dir zuerst ein Schälchen Wasser-Milch-Gemisch hingestellt, als ich dann sah das es leer war am nächsten Tag, habe ich es eine zeitlang wiederholt, bis ich anfing das Schälchen immer ein wenig mehr in Richtung meines Balkons zu stellen. Dann fing ich an dir Futter hinzustellen, du hast es gefressen. Bis ich also die Schalen direkt vor meine Balkontür gestellt habe, gewartet habe ich auf dich, erstmals konnte ich dich dann auch beobachten, zuerst nur bei geschlossener Tür, auf der Couch sitzend, doch nach und nach habe ich probiert wie weit du es zulässt mich in deiner Nähe zu wissen, bis jetzt. Jetzt kann ich die Tür auflassen, die Schalen einen halben Meter entfernt von der Tür hinstellen, mich hinsetzen und dich beobachten.

Danke dir dafür.

Du weißt ich will dir nichts tun.

Du weißt ich kümmer mich um dich.

Danke dir.