Zwischenwelt(en)

30.05.2006 um 16:37 Uhr

Situationskomik

von: Discovery   Kategorie: So gesehen

Ich stand heute auf einem Kirchturm..

Und was lese ich?

Also ich fand's lustig.

30.05.2006 um 00:26 Uhr

Lügen haben kurze Beine.

Ehrlichkeit kommt auf Stelzen daher. Vorsicht, Stolperfalle! A. rief mich an. Gestern schon, aber da lag ich im Bett und die Verbindung war so schlecht - wir konnten eigentlich nur darüber reden, dass wir ein andernmal darüber reden müssen, über was auch immer. Das taten wir vorhin. Schaurig ehrlich. Schlechte Stimmung? Gemeinsames "hmmmm". Das beiderseitige "hmmmm" hat divergierende Auslöser, die Gründe dürften recht ähnliche sein. Tja, da ist sie wieder, die hormonfreie Seelenverwandtschaft, deretwegen ich immer noch ans Telefon gehe, wenn er anruft. Kurze Lagebesprechung, schon ist klar: "Da sind die [Piiiieeep]Gedanken nicht weit, oder?" "Verdammt nah, ja." "Ich fahre in den Urlaub, aber ich hab das Telefon ja dabei. Ok?" "Ok."

29.05.2006 um 17:57 Uhr

Dinner for one

Eigentlich würde ich jetzt gern das ein oder andere witzige Anekdötchen der wochenendlichen Verheiratung zum Besten geben, denn davon gab es tatsächlich welche, aber da müsste ich Hippocampus und frontalen Cortex anstrengen. Wesentlich präsenter knallt mir Fräulein Amygdala ihre Geschichten aufs mental-emotionale Tablett. Nicht ohne Platzdeckchen selbstverständlich. Gefühlsträchtige Erinnerungen krümeln nämlich.

Ach, aber vielleicht doch was harmloses vorneweg. Mein Englisch war zwar nicht Oxford-like geschliffen und glitzernd, aber smalltalk-tauglich und somit völlig ausreichend. Immerhin habe ich jetzt einen potentiellen (reichen!) Verlobten überm großen Teich. Der Gute weiß nur noch nichts von seinem Glück. Aber Blinddates mit Typen aus derselben Stadt sind ja auch langweilig.

Ja, für die restliche Zeit könnte man mal grob zusammenfassen: Ich war nicht ich selbst. Oder gerade doch. Oder immer abwechselnd, tip top, ja nein, rein aus, zugucken mitmachen, lachen heulen.

Warum? Ja, frag mich mal. Schlechtes Timing. So würde ich es nennen und damit trotzdem nichts aussagen. Große Liebe, viel Wärme, Einsamkeit, Schuldgefühl, Romantik, irre Komik, Verlust, Sehnsucht, Angst. Ein paar Stichpunkte zum Nachtisch. Das ganze Spektrum also, immer schön häppchenweise, garniert mit dicker Tränensoße im Überfluss.. bäh, ich bin satt.

25.05.2006 um 23:31 Uhr

Rätsel

Also wenn mir jemand damit weiterhelfen könnte... ich komme einfach nicht zur Lösung.. ok.. ich sehe, ich kann nicht direkt, quasi unmittelbar verlinken. Es geht ums Level 40.. bin am durchdrehen!

25.05.2006 um 22:55 Uhr

schüssss!

Sach ich da mal.. Lauter glückliche Menschen an diesem Wochenende, überall in der Republik verteilt. Tolle Aussichten. Aber was entdecke ich? Mein Lieblingsfilm in der ARD? Governing Dynamics.. yeah, baby, das rockt doch wohl. Allerdings nur im Original. Ich könnt schon wieder Klaus begrüßen. Ja, in der Tat, es kotzt mich einfach an. So. Das musste einfach mal gesagt werden. Was, und für wen auch immer.

 

Aber die Synchronstimme vom Herrn Crowe.. also die ist doch echt unter aller Sau. Punkt.

24.05.2006 um 23:35 Uhr

Cause all I want is to be with you

Cause all I want is to be with you
It's all I want
Hoping that you say you love me too
Cause all I want is to be with you

Old Nicola again. Ich trainiere nur mein Englisch für's Wochenende.. Klar. Da bin ich nämlich wieder mal aushäusig und darf verwandtschaftlicher Hochzeiterei beiwohnen. Natürlich freue ich mich für die beiden. Wirklich. Wie könnte ich auch anders? Und vielleicht kann ich aus mangelnder Vokabelkenntnis aktuell-sensible und würgereizbedingende Themen tatsächlich ausklammern. 3 Tage lang. Also wenn das nicht nach blankem Optimismus klingt..

24.05.2006 um 22:29 Uhr

Ich verglühe. Vielleicht.

von: Discovery   Kategorie: So gesehen

24.05.2006 um 20:24 Uhr

Umgehauen

Da mag man die menschliche Psyche studieren, analysieren, theoretisieren - wenn es einen selbst betrifft, haut es einen eben praktisch um. Und da liegt man so an Ort und Stelle und winselt und jammert und tut sich selbst ganz schrecklich leid. Der Körper verweigert entweder die Aufnahme oder das Behalten der Nahrung, und das ist einem sogar ziemlich egal. Bis dieser Körper eben gänzlich streikt und auch die Gleichgültigkeit nicht mehr ermöglicht. Dann ist man nur noch damit beschäftigt, bei Bewusstsein zu bleiben und den Puls runter zu kriegen. Scheiß Liebesgesülze. Scheiß Psychosomatik.

21.05.2006 um 22:57 Uhr

Phantastisch!

Was haben wir gelacht an diesem Wochenende! Was haben wir besichtigt, besucht und fotografiert! Was war dieser Ausflug phantastisch! Was bin ich phantastsich unglücklich..

Ich denke, so bald werden hier keine neuen Einträge zu finden sein.

19.05.2006 um 01:55 Uhr

13813

Ich finde, das ist eine sehr schöne Zahl..

19.05.2006 um 01:16 Uhr

Hach Hach Hach

Erwähnte ich schon, dass ich aufgeregt bin? Vermutlich. Auch meinem unmittelbaren sozialen Umfeld ist das nicht entgangen. Welch Wunder. Ursache-Wirkungs-Forschung wäre an dieser Stelle müßig. Überflüssig. Sinnlos. Endlich mal wieder raus aus dieser Stadt, geplante Faulenzerei, frische Luft.. herrlich! Nur die Wetterprognose ist nicht die beste. So what? Schließlich habe ich ganz tief unten, hinten, na verschüttet im Kleiderschrank eben, meine alte Wind- und Regenjacke gefunden. Da kann mir doch quasi nix mehr passieren! Daumendrücken bezüglich sämtlicher Eventualitäten kann trotzdem nicht schaden. Danke schon mal.

18.05.2006 um 02:31 Uhr

Aufgeregt!

Ich!

Aufgrund des bevorstehenden Wochenendes. Ja, jetzt merke ich es ganz deutlich. Ich freu mich! Obwohl, oder gerade weil ich nicht weiß, was mich erwartet. Könnte der totale Reinfall werden, türlich, aber wer will denn unken? Es sind nicht irgendwelche Hoffnungen, die mich grad wach halten, vielmehr imaginäre Checklisten. Mückenspray? Hab ich. Schlafsack? Liegt bereit. Kochutensilien? Dank Kollegenfreund S. sicher verpackt in einer großen Kiste fertig zum Mitnehmen. (hach!) Ich glaube, das letzte Mal campen war ich mit Ex-LAG D.. Lange her. Zeit, den Kuli in die Hand zu nehmen, und neue Kapitel in Sachen Urlaub zu schreiben.

17.05.2006 um 21:53 Uhr

Verliebt!

Ich!

In die Stimme von Claus Kleber. Und wenn ich nur lange genug aufs Fernsehbild starre, verschwindet sogar die irritierende Asymmetrie seines Gesichts und ich seufze: Wow, was ein Mann!

 

Ich geh erstmal ne Runde an die frische Luft.

17.05.2006 um 20:55 Uhr

Traumdeutungen

Ich neige zu bizarrer Träumerei des nachts. Das ist nicht neu. Heute jedoch habe ich mich, zur Entspannung meiner forschungsgebeutelten Nerven, und um der Frage ' Was will mir meine Psyche da eigentlich sagen?' nachzugehen, auf einer Traumdeutungsseite im Netz umgesehen. Nicht aufgrund eines konkreten Kopfkinos, nein, vielmehr so allgemein. Manche Dinge tauchen ja gern immer mal wieder auf. Lustig lustig, was einem da so verkauft wird. Oder auch nicht. Beispiele? Schwangerschaft. Immer wieder mal gerne geträumt. Auszug aus der Symboldeutung: Hält sich eine Frau für schwanger, verheißt dies eine unglückliche Beziehung zu ihrem Mann und eher hässliche Kinder. Hässliche Kinder aus einem Traum zu prophezeien, halte ich doch für sehr gewagt. Aber nun gut. Zähne. Wenn jemand im Traum fürchtet, ihm könnten die Zähne ausfallen, geht es um die Angst, alt und nicht mehr begehrenswert zu sein oder um die Angst vor dem Erwachsenwerden. Und wenn man schon erwachsen ist? Nicht, dass das auf mich zuträfe.. rein hypothetisch gefragt. Spinnen. Sehr beliebt! Das ist eine Mahnung zur besonderen Vorsicht im Umgang mit Frauen, auch sind Gehirnreizungen möglich. Was bitte sind denn Gehirnreizungen? Da stehen auch Deutungen zu Makrelen, Raupenschleppern und Freimaurern drin. Schonmal davon geträumt? Also ich nicht.

http://deutung.com Da gibt's mehr davon..

15.05.2006 um 03:08 Uhr

Nee, doch nicht.

Ich hatte meinen Eintrag für heute so gut wie fertig. Aber ich hab mich umentschieden. Exercising the right not to write!

Thank you Ms. D., You just illustrated the point.

14.05.2006 um 00:16 Uhr

Oh!

Man guckt einen schönen Film, und genau an der Stelle, an der es wirklich traurig, also so melodramatisch mit Moll-Musik und Sepia-Tönung dahergeht, setzt im realen Leben der Regen ein und dauert genau diese eine traurige Szene lang. Wirklich passiert, gerade eben.

12.05.2006 um 03:04 Uhr

Fast vergessen.

Zwei Jahre dümpeln M. und ich nun an unserer Forschungsarbeit herum. Zwei Jahre Kampf mit Protokollen, Hirnströmen und undurchsichtigen Daten. Um heute mit drei Rechenvorgängen festzustellen, dass wir im Grunde nichts vorzuweisen haben. Keine Signifikanz ist auch ein Ergebnis, ja ja, business as usual, deprimierend ist es trotzdem. Irgendwie.

Ich denke, ich sollte jetzt schlafen. In ein paar Stunden rückt schließlich meine Familie hier an.

12.05.2006 um 02:38 Uhr

Und warum überdenken?

Weil es lediglich der Frühling ist. Suit yourself!

12.05.2006 um 02:10 Uhr

Kompanie: Rückzug!

Mit A., Apfelschorle und Cola im Kino gewesen. "Tsotsi". Beeindruckend. Anrührend. Unerwartet. Wohl ungleich mehr, wenn man einige Zeit dort unten gelebt hat. Was ich von mir (zum Glück?) nicht behaupten kann.

Anschließend Bierchen trinken. Weil bis zu meiner Haustür die Emotionen zum Film noch nicht ausdiskutiert waren und ein kleines Schwarzes plötzlich besser passte als alkoholfrei. Ich lausche Abenteuern aus Südafrika, gescheiterten Träumen aus Israel und weiche dem überall schwebenden Make your life extraordinary mit geschickten Gedankenbewegungen aus. Berührung hieße Wahnsinn oder wenigstens Verlust der Ratio. Wir haben solches Glück. Unendliche Optionen und noch einiges an Lebenszeit. Wenn alles gut läuft, natürlich. Meine (neue) Sicht auf Existenz und Lebenshunger scheint A. zu verunsichern. Sollte ich die Gelegenheit nutzen? Mal so ganz selbstsicher, mutig und Knall auf Fall, quasi von hinten durch die Brust ins Auge, ad hoc und total spontan? Ach, ich war ja so kurz davor. Das mit der Offensive überdenke ich aber lieber noch mal.

11.05.2006 um 01:01 Uhr

Surprise Surprise!

Oder: Tag der Überraschungen.

  1. Ich habe erstaunlich gut und vor allem tief geschlafen.
  2. Ich wurde durch einen unerwarteten Anruf meiner liebsten B. geweckt und wir haben ne Stunde ausnahmslos Blödsinn gequatscht.
  3. Disziplin brachte mich dazu, ein paar Seiten zu studieren.
  4. A. brachte mich dazu, die Disziplin zu vergessen, zwei Nachmittagsmilchkaffees in der Stadt zu trinken und leckere Sachen fürs Abendbrot zu kaufen.
  5. Ich hab mich nur einmal den Dichtern hingegeben. (Ich genese!)
  6. Mein Abendbrot war tatsächlich lecker.
  7. Meine Putzwut überwältigte mich und meine zweite Etage ist wieder gemütlich.
  8. Für die erste Etage hätte zwar die Wut gereicht, nicht aber die Zeit. Ex-Mitbewohner P. rief mich an und lud mich ein zu einem Ausflug in die Außenwelt. (Da war ich doch heut schon!)
  9. Ich hab meine Alkoholabstinenz "ausgesetzt". Wir haben einfach in der Landschaft gesessen und ein Bier getrunken. Ganz wie früher.
  10. Als es zu kalt wurde, sind wir kurzerhand auf ein Konzert gegangen. Er kannte die Band, ich nicht. Er war begeistert, ich erst recht! Wieder vier neue Kandidaten fürs CD-Regal. Ich sag nur soviel: K's Choice auf Holländisch. Ausführlichere Kritik sicher zu späterem Zeitpunkt, erstmal brauche ich ja die Musik zu Hause, nech?

Hach.. ein gelungener Tag. Einer, der dem angestrebten Carpe Diem sehr sehr nahe kommt.