Zwischenwelt(en)

28.12.2008 um 01:01 Uhr

Jetzt mal ein paar Stunden weiter gedacht.

von: Discovery   Kategorie: Beziehungsweise

Vor einem Jahr.. Da hab ich eine ganze Weile am verabredeten Ort gewartet, kalte Füße bekommen. Nur im realen, nicht übertragenen Wortsinn.
Lediglich ein Kommunikationsfehler, T9 oder so.
Aufgeregt war ich. Wie Sau! Aber ziemlich mutig, finde ich. Konnte locker über die ungünstige Platz(not)wahl hinwegsehen und mich ganz und gar auf den Kennenlernschwatz, gespickt mit allerlei Gelächter und Zurückhaltung (Letzteres natürlich erst in der Rückschau beurteilbar), konzentrieren.
Hätte ich damals schon gewusst, welche Rolle Du spielen wirst, hätte ich nichts anders gemacht.
Nüschte.
Genau so war es gut. Und richtig.
Ich weiß. Seitdem gibt es nichts, was triefender, tropfender klänge, aber was soll ich lügen.

Von ganzem Herzen.
Mein Schmock.

Du liest das hier nicht.
Ich glaube, das ist ganz gut so. Vermutlich würdest Du mich einfach nur für völlig überzogen verkitscht halten. Zu Recht.
Ha! Siehste, ich kann nämlich auch Peinlichkeiten zulassen.

Wir kriegen das hin.
Unsere Zukunft.

24.12.2008 um 00:45 Uhr

...

Und es tut wirklich weh. Wer hätte gedacht... das.

23.12.2008 um 21:24 Uhr

Oh du fröhliche.

Ach, wozu noch bunt drumrum reden. Dieses Weihnachten wird sich in die Reihe der katastrophalen Besinnlichkeiten der letzten Jahre einordnen. Dem traditionellen Beisammensein entgehe ich durch die Einführung eines gänzlich innovativen Konzeptes:
Rotwein-Themenabend.
Allein.
Tausche emotionales Fiasko in Familie gegen affektiven Solo-GAU.
Ob nun hier oder 20 oder 150 Kilometer entfernt, die große Heulerei wird nicht aufzuhalten sein, wozu also Zuschauer?!
Die Generalprobe findet heute statt. Gründe der irrationalen Aufwallung:
Ebay als weihnachtlicher Geschenkebasar ist einfach ungeeignet und am Ende steht man mit leeren Händen da, ohne Zweitfallschirm, weil auch auf die Kauflandreserve kein Verlass ist. Außerdem:
Das Bund mit 3 Haus-, 3 Wohnungs-, 1 Briefkasten-, 1 Fahrrad- und einem Mensaschlüssel sowie dem unersetzlichen geschenkten Schweizanhängeband ist abhanden gekommen und nicht mehr auffindbar. Und:
Ich denke an morgen und an die Vierundzwanzigsten der letzten vier Jahre. Des Weiteren:
Dies und Das. 70 Quadratmeter schmocklos zum Beispiel.
Deshalb: Sturmfrei in der selbstfremden WG ausnutzen, selbstfremde Boxen uffjedreht und Kopf schütteln, rhythmisch bis es weh tut.

18.12.2008 um 21:01 Uhr

Ungetanzt.

Mal fließen lassen. Rhythmisch, kaskadenartig von einem Reiz zum anderen.
Nee, nicht
alles im Lot, aber immer noch auf Kurs.
Ich suche solche Momente (heute, so alleine und zufrieden damit) zu selten. Es könnte ja einer mit Dir verpasst werden. (Und ich wollte doch alles anders machen, dem stetigen Vermissen ausweichen.)
Bald schon ein Jahr und immer noch "Keinen Zentimeter" ohne Dich.
Nie, nie, nie für möglich gehalten das. Daran muss ich denken, wenn mir alles wieder nicht denkenswert erscheint.
Die Zwischenwelt teilen ist eben doch die zwei Punkte überm
IchliebÄdich.

18.12.2008 um 20:01 Uhr

Tanzen.

Ich möchte tanzen. Laut laut laut!

09.12.2008 um 11:45 Uhr

Modern.

von: Discovery   Kategorie: Außenwelterleben

Ich will es nicht glauben. Die Vokuhila, das größte figaröse Verbrechen der 80er, reinkarniert ungestraft vor sich hin. Überall.
Als ich das bei einem Freund eines Freundes eines Freundes sah, drehte ich mich betreten weg, den nackten Finger in der Tasche verbergend.
In der Straßenbahn konnte ich das ungläubige Glotzen nicht mehr verhindern. Der sprichwörtliche Unfall, von dem man nicht wegsehen kann.
Gerade gönne ich mir zum Essen ein bisschen Fernsehen und bin sprachlos. Wie kann man denn... Ich prangere das an!

09.12.2008 um 03:22 Uhr

Dieser Schwachmat.

Dieser Idiot. Dieser dämliche Vollhorst. Hirnloser Parasit. Ein langhaariger Pseudoöko mit abonnierter Achsolässigkeit. Arsch Arsch.. Pimmel! Ohne Ohrenzuhalten.
Wenn ich ihn sehe, will ich kotzen. Und zwar ihm auf die Füße. Nein, besser noch direkt in dieses breite Grinsen.
Nicht nur, dass die Wohnung seit Wochen aussieht wie Sau, komme ich heut nach der Arbeit nach Hause, steht die Bude gleich mal ganz offen. Nachts. Um zwei. Dieser Penner.
Ich wünsche ihm, dass er mir morgen nicht begegnet.
In drei Wochen kann er mich mal. Auf Wiedersehen, Hackfresse.
Zwischenmitbewohner? Braucht kein Mensch.