Die Ruhe des Lebens wird nur unterbrochen durch die Stille des Seins.

20.07.2006 um 22:12 Uhr

Hatte ich erwähnt das ich dich liebe

von: Dormi1

Hatte ich erwähnt, dass ich dich liebe

Hatte ich gesagt, dass ich dich mag

Weißt du denn, wie ich mich sehne

Habe ich dich heute schon gefragt

 

Liebe ist so schön und so einmalig

Meine scheint unendlich schier zu sein

All diese Liebe zieht mich zu dir

Doch die deine - sie sagt nein

 

Heute geh ich wach und frei durchs Leben

Eine Freiheit die ich so nicht will

Meine Verstand sagt mir, dass ist okay so

Doch mein Herz das ist nicht still

 

Schmerz und Freude, Leid und Glück,

Liebe, Leid und kein Zurück

Zeit verspielt, verlor’n, vergeben

Sie verloren, doch nie aufgegeben

 

Stets bei ihr bin ich in meinen Gedanken

Nie allein ist sie, stets ist mein Herz bei ihr

Und wacht geduldig über sie

Beschützt sie, wie ein sanftes Tier

 

Wenn sie auch geht, ein Teil wird immer bleiben

Nie wird sie mir ganz verloren geh’n

Wenn ich sie auch selten nur noch treffe

In Gedanken werde ich sie ständig vor mir seh’n.

05.07.2006 um 00:03 Uhr

Die Blume

von: Dormi1

Wenn dir das Leben eine Blume schenkt

Dann frage nicht nach was es sich dabei denkt

Du musst sie pflegen und behüten

Und auch genießen - ihre blühten

Du musst sie gießen, nach ihr sehn

Dann bleibt sie wunderwunderschön

Da blüht sie auf, in allen Farben

Und versprüht Duft, an allen Tagen

Der dich betört und süchtig macht

Doch gib nur weiter auf sie acht

Denn wenn du sie mal nicht mehr gießt

Nicht nach ihr schaust ob sie noch sprießt

Dann wird sie weniger erblüh’n

Und auch nur wenig Duft versprüh’n

Dann liegt sie offen, doch versteckt

Bis sie ein andrer dann entdeckt

Und er sie mitnimmt, in seinen Garten

Und davon gibt es tausend Arten

Und wenn du’s merkst, ist sie schon weg

Nur noch ein loch an jenem Fleck

An dem sie doch so lange stand

Und leer ist nunmehr deine Hand

Doch diese Blume erblüht neu

Auf frischem Boden, ohne scheu

Mit frischem Wasser und auch Dünger

Und sie erstrahlt, wirkt plötzlich jünger

Und du stehst nur noch da am Zaun

Und kannst aus der Entfernung schau’n

Wie sie ein andrer pflegt und schützt

Diese Einsicht jetzt dir nicht mehr nützt

Und doch du freust dich sie zu sehn

Denn sie ist wunderwunderschön

Auch wenn du sie nicht mehr berührst

Es ist ihr Duft den du doch spürst

Und du siehst all diese Farben wieder

Wie früher einst und du hörst Lieder

Sie spielt der Wind, der sie sanft wiegt

Und du erkennst gewiss das Lied

Und du bist glücklich in der Trauer

Und auch um vieles, vieles  schlauer

Jetzt siehst du was sie braucht zum leben

Jetzt weißt du’s - könntest es ihr geben

Doch braucht sie’s nun von dir nicht mehr

Und so bleibt nun dein Garten leer

Für neue Blumen wäre der Platz jetzt da

Doch siehst du keine die so wunderbar

Wie die ist, die nun woanders blüht

Gehst durch die Welt, folgst jenem Lied

Welches dir der wind gespielt

Als du noch einmal hast dies glück gefühlt

Und kehrst zurück in deinen Garten dann

Und trotz der Trauer fängst du an

Ihn neu zu düngen und zu gießen

Auch wenn du weißt, hier wird nichts sprießen

Denn wenn das Leben dir eine Blume überlässt

Dann tut’s dies einmal, weil es sich auf dich verlässt.

02.07.2006 um 07:57 Uhr

Frag mich nicht wie es mir geht

von: Dormi1

Frag mich nicht wie es mir geht

Frag nicht wie es um mich steht

Ich möchte dich nicht anlügen

 

In mir drinnen ist es leer

Und der Schmerz macht es so schwer

Ich kann nicht aufhörn dich zu lieben

 

Meine Gedanken drehn sich nur

Stets in einen Tour

Um dich und um unsre Liebe

 

Diese hast du nun verlorn

Bei mir ist sie neu geborn

Ich glaub nicht das ich sie besiege

 

Viel zu schön ist das Gefühl

Wenn man liebt, denn andern will

Um so größer aber auch die schmerzen

 

Dem Verstand ist das klar

Keine Chance ist jetzt mehr da

Doch klar ist das nicht meinem Herzen

 

Wo ist nur der Zauber hin

So wie eins ganz zu Beginn

Als wir schwebten über allen Dingen

 

Heut gelingt mir dies nicht mehr

Und doch wünsch ich’s mir so sehr

Dieses Glück zurück zu dir zu bringen

 

Deine Küsse, deine Haut

Sind so sinnlich so vertraut

Und doch werd ich sie nie mehr spüren

 

Deine Augen und dein Haar

Und dein Duft so wunderbar

Werd ich dich jemals wieder verführen

 

Wenn die Liebe dort vergeht

Und doch anderseits besteht

Heißt das immer einer der wird leiden

 

Ich wünsch dir Liebe wünsch dir Glück

Bleib ich auch dabei zurück

Bin ich doch lieber dieser von uns beiden

 

Denn dich glücklich heut zu sehn

Ist so traumhaft ist so schön

Und dies Glück darf niemand von dir nehmen

 

Das ich dich liebe weißt du – ja

Und vergeht auch Jahr um Jahr

Ich werd mich für immer nach dir sehnen

02.07.2006 um 07:56 Uhr

Sie ist bei ihm

von: Dormi1

Sie ist bei ihm und nicht bei mir

Ist das so richtig ist das fair

Ich weiß das alles nicht genau

Sie ist doch schließlich meine Frau

 

Wie soll ich alles das versteh´n

Soll ich noch warten, soll ich geh´n

Hör ich einfach auf meinen Bauch,

dann bleibt nur Nebel, bleibt nur Rauch.

 

Es fehlt die Klarheit der Betrachtung

Stattdessen völlige Umnachtung

Nur eines ist mir noch wirklich klar

Sie ist einmalig, sie ist wunderbar.

 

Mein Traum – er fliegt mit ihr dahin

Mir bleibt die Frage nach dem Sinn

Der Sinn für meinen Lebenskreis

Um mich herum wird es ganz leis.

 

Oh Schicksal unberechenbares

Schlugst heftig zu und offenbartest

Mir das, was ich getan hab

Zogst einen Strich, rechnetest ab.

 

Der Preis der Rechnung, ist mein Leben

Doch reicht es nicht, so ist das eben

Die ganze Schuld abzubezahlen

Was bleibt, sind endlos lange Qualen.

 

Wenn Liebe geht, doch nicht bei beiden

Wird der zurückbleibt ewig leiden

Wenn seine Liebe ehrlich ist

Wird dann der andre stets vermisst.

 

Ich kann die Liebe nicht abschalten

Und doch, kann ich sie nicht mehr halten

Ich schau ihr nur noch hinterher

Und möchte doch so gerne mehr.

 

Möcht sie in meinen Armen halten

Mit ihr die Tage neu gestalten

Zusammen Träumen neu erleben

Und hoch hinauf zu den Wolken schweben.

 

Möchte die Sonnestrahlen sehn

Die in ihren Augen tanzen gehen

Und wie der Wind spielt in ihren Haaren

Wie einst in unsern schönsten Jahren.

Möchte tanzen im Regen mit ihr

Und Tropfen für Tropfen küssen von ihr

Möchte sie auf Händen durchs Leben tragen

Ich möchte ihr noch sovieles sagen.

 

Oh Zeit du bis mir wohl entglitten

Hab nicht gemehrt wie sie gelitten

Heute nun ist es zu spät

Nein nicht der Wind, sondern mein Leben hat sich gedreht.

 

Ich liebe sie nur immer mehr

Von Tag zu Tag – es ist so schwer

Nur noch zum zuschaun bin ich da

Und sie erblüht, so wunderbar.

 

Sie strahlt vor Glück, doch nicht durch mich

Sondern durch ihn und wo bleib ich

Steh nur am Rand, bin nur Statist

Das Leben ist halt wie es ist.

 

Oh Herz gib ruh und quäl mich nicht

Ich seh auch so schon kaum noch Licht

Keinen Gedanken kann ich fassen

Ich kann nicht einfach von ihr lassen.

 

Sie ist die Liebe meines Lebens

Kann es nicht ändern, wäre vergebens

Ich denke ständig nur an sie

Und sie an ihn, welch Ironie.

 

Wenn sie bei mir ist, schau ich sie an

Weil ich einfach nicht anders kann

Und wenn sie lächelt, ist das schön

Und doch will sie ihn wieder sehn.

 

Warum tut Liebe nur so weh

Die Frage die ich nicht versteh

Sie ist doch da für Freud und Glück

Lässt doch soviel Leid zurück.

 

Ich werde leben, werde leiden

Werds ihr nicht sagen und nicht zeigen

Werd schaun, das sich ihr Glück vermehrt

Auch wenn mein Herz sie stets begehrt.

 

Und wenn sie möchte bin ich da

Ich werde warten Jahr für Jahr

Denn meine Liebe vergeht nicht

Ja A...– ich liebe dich.