Sie ist bei ihm und nicht bei mir
Ist das so richtig ist das fair
Ich weiß das alles nicht genau
Sie ist doch schließlich meine Frau
Wie soll ich alles das versteh´n
Soll ich noch warten, soll ich geh´n
Hör ich einfach auf meinen Bauch,
dann bleibt nur Nebel, bleibt nur Rauch.
Es fehlt die Klarheit der Betrachtung
Stattdessen völlige Umnachtung
Nur eines ist mir noch wirklich klar
Sie ist einmalig, sie ist wunderbar.
Mein Traum – er fliegt mit ihr dahin
Mir bleibt die Frage nach dem Sinn
Der Sinn für meinen Lebenskreis
Um mich herum wird es ganz leis.
Oh Schicksal unberechenbares
Schlugst heftig zu und offenbartest
Mir das, was ich getan hab
Zogst einen Strich, rechnetest ab.
Der Preis der Rechnung, ist mein Leben
Doch reicht es nicht, so ist das eben
Die ganze Schuld abzubezahlen
Was bleibt, sind endlos lange Qualen.
Wenn Liebe geht, doch nicht bei beiden
Wird der zurückbleibt ewig leiden
Wenn seine Liebe ehrlich ist
Wird dann der andre stets vermisst.
Ich kann die Liebe nicht abschalten
Und doch, kann ich sie nicht mehr halten
Ich schau ihr nur noch hinterher
Und möchte doch so gerne mehr.
Möcht sie in meinen Armen halten
Mit ihr die Tage neu gestalten
Zusammen Träumen neu erleben
Und hoch hinauf zu den Wolken schweben.
Möchte die Sonnestrahlen sehn
Die in ihren Augen tanzen gehen
Und wie der Wind spielt in ihren Haaren
Wie einst in unsern schönsten Jahren.
Möchte tanzen im Regen mit ihr
Und Tropfen für Tropfen küssen von ihr
Möchte sie auf Händen durchs Leben tragen
Ich möchte ihr noch sovieles sagen.
Oh Zeit du bis mir wohl entglitten
Hab nicht gemehrt wie sie gelitten
Heute nun ist es zu spät
Nein nicht der Wind, sondern mein Leben hat sich gedreht.
Ich liebe sie nur immer mehr
Von Tag zu Tag – es ist so schwer
Nur noch zum zuschaun bin ich da
Und sie erblüht, so wunderbar.
Sie strahlt vor Glück, doch nicht durch mich
Sondern durch ihn und wo bleib ich
Steh nur am Rand, bin nur Statist
Das Leben ist halt wie es ist.
Oh Herz gib ruh und quäl mich nicht
Ich seh auch so schon kaum noch Licht
Keinen Gedanken kann ich fassen
Ich kann nicht einfach von ihr lassen.
Sie ist die Liebe meines Lebens
Kann es nicht ändern, wäre vergebens
Ich denke ständig nur an sie
Und sie an ihn, welch Ironie.
Wenn sie bei mir ist, schau ich sie an
Weil ich einfach nicht anders kann
Und wenn sie lächelt, ist das schön
Und doch will sie ihn wieder sehn.
Warum tut Liebe nur so weh
Die Frage die ich nicht versteh
Sie ist doch da für Freud und Glück
Lässt doch soviel Leid zurück.
Ich werde leben, werde leiden
Werds ihr nicht sagen und nicht zeigen
Werd schaun, das sich ihr Glück vermehrt
Auch wenn mein Herz sie stets begehrt.
Und wenn sie möchte bin ich da
Ich werde warten Jahr für Jahr
Denn meine Liebe vergeht nicht
Ja A...– ich liebe dich.