Freundschaft
Tage kommen, Tage geh’n
Und ich muss endlich mal versteh’n
Dass es so ist, so wie es ist
Dass du nicht länger bei mir bist
Doch ein Gefühl in mir schreit NEIN
Das kann und darf nicht sein
Und stellt sich gegen die Vernunft
Gewährt dir ewig Unterkunft
Die du nicht nötig brauchst, nicht nötig hast
So ist das halt, wenn man sein Leben voll verpasst
Ach ja das Leben, da war doch was
Wo ist die Freude, wo der Spass
Allein die Früchte von unserm Lieben
Sind mir auch weiter treu geblieben
Und das Glück, es ist noch hier
Es schickte einen Engel mir
Mit ihm, da flog ich durch die Nacht
Hab selbige zum Tag gemacht
Und fand zurück zu meinem Lachen
Wie lange wird sie wohl noch wachen
Über mich und meine Seele
Stets ist sie da, wenn ich mich quäle
Und stellt den Boden unter mich
Wenn er verschwunden ist aus meiner Sicht
JA schrei ich laut, es geht mir gut
Ein Engel macht mir wieder Mut
Und zeigt mir stets, was geht, was nicht
Seh ich nur Finsternis, dann macht sie Licht
Und treibt mich dann zurück ins Leben
Wie soll ich danken, was kann ich ihr geben
Eins weiß ich wohl, die Ehrlichkeit
Und auch Vertrauen, Offenheit
Mehr braucht es nicht, das ist mir klar
Und ihre Nähe, sie bleibt wahr
Mit einem Engel befreundet sein
Kein Glück kann letztlich größer sein
Es ist egal, ob es nen 2., 3. Flug noch gibt
Egal, ob ich noch bin verliebt
Die Freundschaft selbst ist schon genug
Es bleibt auch stets noch der Gedankenflug
Und eben diese Freundschaft, die so stark
Ertragen lässt das größte Leid – an jedem Tag
Ach ja die Tage, sie kamen und sie geh’n
Doch ich werd bleiben, werde besteh’n
Mit Ehrlichkeit, die so besteht
Bedingungslos das Leben trägt
Kurz um mit einer Freundschaft die so stark
Mein Leben hält und es zu halten auch vermag.