Fuck the title.
Stimmung: Fuck the system.
Ich habe acht Stunden Kartons geschleppt wie ein zwei Meter mal zwei Meter Mann und kann meinen Körper vor Schmerzen nicht mehr spüren. Morgen geht es weiter und übermorgen wohl auch. Auf niemanden kann man sich verlassen, aber das ist keine Erkenntnis des heutigen Tages. Schlappschwänze und Jammerlappen. Überall. Derweilen warte ich darauf, dass meine Schlaftablette wirkt und ich vergessen kann, dass meine alten Barbiepferde in einem großen Müllhaufen liegen und jetzt nicht mehr sind als genau das: Müll. Eine Wohnung mit Dingen wegzuschmeißen, die einen Menschen ein ganzes Leben lang begleiten haben, ist nicht so einfach, wie es klingt. Mir bleiben die Fotos und Erinnerungen, aber diese Ausbeute ist dürftig. Mais c'est la vie. Nothing more and nothing less. Ich könnte heulen, aber tu es nicht, will schlafen und kann es nicht. Ein dummer Moment um allein zu sein. Und auch daran lässt sich nichts ändern. Die Nacht ist noch jung und meine Knochen zu alt an diesem Abend.
Die Welt ist gut, wenn man männerfeindliche, weil männerreduzierende youtube-Videos guckt, auf denen sich der potenzielle Schauspielerschwarm gekonnt entblättert. Jetzt geht es meinem Hormonspiegel zumindest besser, der alten Sau.
