A walk to remember

02.05.2009 um 13:28 Uhr

Manchmal muss man einfach loslassen... auch ich...

Stimmung: Hm... :)
Musik: David Cook- Permanent

Und ich dachte, ich kann damit umgehen, nach dem Abitur viele Menschen gehen zu lassen, die mir wichtig sind. Ich dachte wirklich ich kann das. Und dann erzählt mir eine Freundin von ihren Plänen und wohin sie zum Studieren geht. Und ich wusste es ja. Dass sie fortgeht nach unserem Abschluss. Aber mit einem Mal ist es in so greifbare Nähe gerückt, dass ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Es bricht mir ein bisschen das Herz, sie gehen zu lassen. Ausgerechnet sie. 13 Jahre Freundschaft, auch wenn wir uns in letzter Zeit ein bisschen aus den Augen verloren haben. Weil es immer viel zu selbstverständlich war... obwohl es das doch eigentlich nicht war. Der Gedanke daran, dass ich sie vielleicht nie wieder sehe, weil wir uns dazu einfach nicht mehr nahe genug stehen, bringt mich fast um. Es ist, als hätte die Zeit, in der wir ständig etwas gemacht haben nichts bedeutet... Aber in Wirklichkeit war es die beste Zeit, die ich je hatte. Ich hätte ihr das sagen sollen, bevor wir uns soweit voneinander entfernt haben, dass es für uns beide nur noch peinlich werden würde. Aber es ist ok... Auch wenn es die schlimmste Erfahrung von allen wird...

Seltsam, aber irgendwie hab ich jetzt trotzdem gute Laune ;)

02.05.2009 um 13:24 Uhr

Ausstand nach 13 Jahren

Letzte Woche habe ich meine Vereinsmitgliedschaft aufgekündigt. 13 Jahre. 13 verdammte Jahre war ich in diesem Verein. Teilweise zwar nicht aktiv, aber ich war immer irgendwie dabei... Und jetzt hab ich gekündigt. Weil ich keinen Spaß mehr daran habe. Aber als ich den Brief bekommen hab in dem stand, dass mir zum Ende dieses Jahres gekündigt wird... Es war mir nicht bewusst, dass es so schwierig werden wird, eine Zeit hinter mir zu lassen, von der ich dachte, dass sie mir nichts mehr bedeutet.

02.05.2009 um 13:24 Uhr

Ein seltsames Gefühl

Ich kann jetzt wieder schreiben. Das freut mich. Hatte ich in letzter Zeit doch ziemlich viel, was ich gerne aufgeschrieben hätte. Aber jetzt scheint es nicht mehr wichtig.  

Es ist ein seltsames Gefühl. Nie mehr Schule. Der morgen des letzten Schultages war furchtbar. Aber danach war es gar nicht so schlimm. Nicht, dass ich schon realisiert hätte, dass ich nie wieder unbeschwert die Gänge entlanglaufen oder mich über ein oder anderen Lehrer beschweren werde. Ich bin froh, über das bisschen Schonzeit, dass mir über die Prüfungen noch bleibt.