A walk to remember

24.04.2007 um 19:11 Uhr

Gedichte und Sehnsucht ^^

Ich mag keine Gedichtanalysen... weil ich finde, dass es total vermessen ist, sich anzumaßen auch nur im Entferntesten in der Lage zu sein, einen Dichter zu deuten... aber machen muss ich es ja trotzdem... bis morgen... und ich will nicht. Heute in Deutsch habe ich bestimmt in jedem zweiten Satz den ich gesagt habe, irgendwas von Sehnsucht gesagt. Und mein Deutschlehrer war schon total genervt und meinte irgendwann, dass ihm die Sehnsucht in diesem Gedicht irgendwie gänzlich fehle und ich sie bitte weglassen solle. So viel zur individuellen Interpretation. Und die Veränderung des Gedichtes ist auch noch zu erfassen. Erfassen? Was für ein doofes Wort... ich seh noch nicht mal eine Veränderung... dafür hab ich bestimmt schon drei oder vier Mal von Sehnsucht geschrieben... ich kann es nicht lassen... tut mir leid XD

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenangelmagia schreibt am 24.04.2007 um 19:17 Uhr:Das finde ich auch dämlich...
    Man kann erstens niemals wissen, was ein Dichter mit seinen Zeilen sagen wollte.. Und zweitens, sollte doch wirklich jeder es so auffassen dürfen, wie er will...

    Furchtbar Texte auseinander nehmen zu müssen...
  2. zitierenschneehase schreibt am 24.04.2007 um 19:20 Uhr:Ja... und dann lernt man in der einen stunde, dass eine interpretation nicht falsch sein kann und in der nächsten bekommt man gesagt, dass die interpretation, die man hat falsch ist... und ich find das gedicht sehr wohl sehnsüchtig und wenn ers mir anstreicht, das ist es mir wert *g*
  3. zitierendreifingerfaultier schreibt am 24.04.2007 um 19:20 Uhr:Kann euch beiden da nur zustimmen, finde das genauso dämlich.
    In zwei Tagen darf ich auch wieder einen Text in einer Klausur auseinander nehmen, es geht um Erzählperspektiven.
    Als ob sich ein Autor gedanken macht was nun sein Erzähler weiß? Erschreibt sicher einfach nur, nichts weiter, und möchte dass deine Worte verstanden werden. Aber doch sicher nicht, dass sein Text zerpflückt wird?
  4. zitierenOneSinqLeTearx3 schreibt am 24.04.2007 um 19:21 Uhr:Wir machen grad genau das gleiche xD
  5. zitierenangelmagia schreibt am 24.04.2007 um 19:24 Uhr:ALso ich fänds furchtbar, wenn meine Texte auseinander genommen würden...
  6. zitierenOneSinqLeTearx3 schreibt am 24.04.2007 um 19:25 Uhr:Gedichtsinterpretation is recht cool ô.o
    also meine Hausarbeit über 'Die Stadt' von Theodor Storm war recht einfach xD
  7. zitierenangelmagia schreibt am 24.04.2007 um 19:27 Uhr:xD Dieses Gedicht musst ich schon zwei mal interpretieren xD Und jedes Mal wars falsch...xD
  8. zitierenschneehase schreibt am 24.04.2007 um 19:28 Uhr:ja eben... das hab ich gestern auch zu meinem lehrer gesagt... dass der dichter sicher nicht wollte, dass man seine texte auseinander nimmt... goethes mailied... mit dem ich mich gerade beschäftige... er wollte sicher nicht, dass wir sein gedicht irgendwann mal in total rationaler weiße analysieren... er wollte doch nur ein gedicht an seine angebetete schreiben... ich finde was zählt ist allein die wirkung und nicht krampfhaft die intention...
    ja, ich würde auch nicht wollen, dass man meine texte auseinander nimmt... ich bin doch selbst nicht mal in der lage immer alles genau zu "interpretieren" was ich geschrieben habe, wie soll es da jemand anders können?
    nene.... gedichtinterpretationen sind eindeutig ncihts für mich, auch wenn ich gedicht an sich toll finde
  9. zitierenOneSinqLeTearx3 schreibt am 24.04.2007 um 19:30 Uhr:Seh ich auch so...

    Ne Mauz bei mir wars auf anhieb richtig xD
  10. zitierenschneehase schreibt am 24.04.2007 um 19:30 Uhr:ich kenn das gedicht gar nicht xD
  11. zitierenangelmagia schreibt am 24.04.2007 um 19:32 Uhr:Irgendwie ist das schön das Gedicht..

    Am grauen Strand, am grauen Meer
    Und seitab liegt die Stadt;
    Der Nebel drückt die Dächer schwer,
    Und durch die Stille braust das Meer
    Eintönig um die Stadt.

    Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
    Kein Vogel ohn Unterlaß;
    Die Wandergans mit hartem Schrei
    Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
    Am Strande weht das Gras.

    Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
    Du graue Stadt am Meer;
    Der Jugend Zauber für und für
    Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
    Du graue Stadt am Meer.


    Ja, find ich auch. allein die Wirkung zählt :)
  12. zitierendreifingerfaultier schreibt am 24.04.2007 um 19:33 Uhr:Ah, das kenne ich. Ja, das ist nicht einfach. Ich habe mal eine Musterlösung davon gelesen, kommt man wirklich nicht drauf was das alles bedeuten soll! Oo
    Da haben wirs: "Es SOLL bedeuten"
    hm, gefällt mir nicht, dass es so "radikal" festgelegt wird, wie es zu sein hat. Es gibt doch so viele Deutungen...
  13. zitierenOneSinqLeTearx3 schreibt am 24.04.2007 um 19:33 Uhr:Is auch recht dumm... gehts um ne grau wirkende Stadt die als Trist dargestellt wird... aber dann am Ende als die 'liebende Heimatstadt' geschildert wird o.ô
    Muss man en paar mal lesen bevor mans versteht

    Wo wohnsu?
    Au Hessn? xD
  14. zitierenschneehase schreibt am 24.04.2007 um 19:36 Uhr:wern jetz? ich? oder er?^^

    Ja, das gedicht ist irgendwie schön... und ich hab gemerkt, dass ich beim ersten mal lesen gar nicht darauf geachtet habe, was das bedeuten könnte... beim zweiten mal hab ich mir dann mal überlegt was die intention denn sein könnte... müsst ich da jetz drüber schreiben würd ich was von heimweh oder so schwafeln... aber hm.. keine ahnung xD
  15. zitierenangelmagia schreibt am 24.04.2007 um 19:39 Uhr:Ich glaub, sie meint dich ^^
    Ja.. Würd ich auch xD Beim dritten Mal interpretieren dann *lol*
  16. zitierenschneehase schreibt am 24.04.2007 um 19:40 Uhr:Ich?^^ Na gut, dann werde ich nun meinen geheimen Wohnort preisgeben *lach*
    Ne du, Hessen ist es nicht, aber fast, ich komm auf Bayern xD
    Ja was ist denn nun die "richtige" interpretation, das interessiert mich jetzt aber mal^^
  17. zitierenOneSinqLeTearx3 schreibt am 24.04.2007 um 19:42 Uhr:Ja ich meinte sie -g-

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.