Spanischer Nebel
„Schon damals wurde mein Vertrauen in die altbayerische Kochkunst, vom Rahmstrudel und den Strauben abgesehen, stark erschüttert. Die Wirtin in Tittmoning machte den grünen Salat sehr sonderbar an. Sie goss in eine Tasse Essig und Öl, nahm davon einen gehörigen Schluck in den Mund und prustete das Gemisch nach Art eines spanischen Nebels über die unschuldigen Blätter. Aber ein hungriger Seminarist frisst in seiner Eintagsfreiheit alles.“
Gefunden in: „Ein verliebtes Leben“ von Felix Schlagintweit










