Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

12.04.2010 um 04:00 Uhr

Spanischer Nebel

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

„Schon damals wurde mein Vertrauen in die altbayerische Kochkunst, vom Rahmstrudel und den Strauben abgesehen, stark erschüttert. Die Wirtin in Tittmoning machte den grünen Salat sehr sonderbar an. Sie goss in eine Tasse Essig und Öl, nahm davon einen gehörigen Schluck in den Mund und prustete das Gemisch nach Art eines spanischen Nebels über die unschuldigen Blätter. Aber ein hungriger Seminarist frisst in seiner Eintagsfreiheit alles.“

 

Gefunden in: „Ein verliebtes Leben“ von Felix Schlagintweit

 

 

Blattsalate mit Radieschen

29.04.2007 um 07:20 Uhr

Eugen von Vaerst: Über Bücher und Salat

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Wer einen guten Salat zu bereiten versteht,
wird unstreitig ein gutes Buch zu schreiben
imstande sein!"

Eugen von Vaerst (1792 bis 1855),
Offizier in der preußischen Armee,
Schriftsteller und Theaterdirektor.
Er verfasste eine zweibändige
"Gastrosophie oder Die Lehre
von den Freuden der Tafel" (1851).

Ob das wohl zutrifft ?

18.04.2007 um 04:00 Uhr

George Bernard Shaw

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Tiere sind meine Freunde,
und meine Freunde esse ich nicht!"

George Bernard Shaw (1856 – 1950)

06.04.2007 um 07:15 Uhr

Hubertus Mynarek

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Professor Dr. Hubertus Mynarek (geboren 1929),
deutscher Humanist und Kirchenkritiker, Buchautor:

Die Metzelei an den Tieren, dieses KZ,
das durch die Jahrhunderte geht,
ist wesentlich verursacht durch die "Mutter Kirche".

01.04.2007 um 07:25 Uhr

Alice Walker

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Alice Walker (geboren 1944),
amerikanische Schriftstellerin

"Als wir eines Tages über
Freiheit und Gerechtigkeit sprachen,
saßen wir gerade bei Steaks.
Ich esse Elend, dachte ich mir,
als ich den ersten Bissen zu mir nahm.
Und spuckte ihn aus."

Von Alice Walker stammt
übrigens das Buch:
Die Farbe Lila

31.03.2007 um 07:00 Uhr

Jean Paul

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate


Jean Paul

(1763 - 1825)

"Aus wie vielen Marterstunden der Tiere bereitet sich
der Mensch eine einzige Festminute für seinen Gaumen!"

22.03.2007 um 04:00 Uhr

Gesund abnehmen mit Frau Dr. Kunstwadl

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate



Foto: aal_&_leo14 ©

Dies schrieb Johann Wolfgang von Goethe am 16. Juli 1798 an Johann Christian Kestner:

"[...] was das Äußere betrifft, so sagen die Leute, ich sei nach und nach dick geworden. Ich lege Euch eine Schnur bei, als das Maß meines Umfanges, damit Ihr messen könnt, ob ich mich von dieser Seite besser gehalten habe als Ihr, denn sonst waren wir ziemlich von einerlei Taille."

Dick geworden?
Was rät Frau Dr. Kunstwadl
dem Geheimrat?


Viel Obst und Gemüse essen!



Foto: aal_&_leo14 ©

Salat bevorzugen
(Schnitzel links liegen lassen!)


Auf Alkohol ...


Foto: Brigitte Stolle

- insbesondere Bier -



Foto: Privat

... und Süßigkeiten verzichten !



Foto: Brigitte Stolle


Klares Wasser trinken !



Foto: Privat

Quellwasser ist gesund !


Foto: Privat


Sich nicht Tag ein, Tag aus
hinter Büchern vergraben !


Foto: Brigitte Stolle

Körperliche Ertüchtigung
hilft beim Abspecken !


Foto: Brigitte Stolle

Für weiter Tipps und Tricks steht
unsere Expertin gerne zur Verfügung !

09.03.2007 um 04:02 Uhr

Karlheinz Deschner

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Gegenüber dem Tier ist der Mensch
Gewohnheitsverbrecher."

Karlheinz Deschner (geboren 1924),
Historiker, Philosoph, Autor

27.02.2007 um 04:00 Uhr

François Voltaire

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

François Voltaire

(1694 – 1778)
französischer Aufklärungsphilosoph
und Schriftsteller

"Gewiss ist es, dass dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint, im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?"

09.01.2007 um 04:00 Uhr

Friedrich Nietzsche über philosophische Vegetarier

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Alle antike Philosophie war auf Simplizität des Lebens gerichtet und lehrte eine gewisse Bedürfnislosigkeit. In diesem Betracht haben die wenigen philosophischen Vegetarier mehr für die Menschheit geleistet als alle neuen Philosophen, und solange die Philosophen nicht den Mut gewinnen, eine ganz veränderte Lebensweise zu suchen und durch ihr Beispiel aufzuzeigen, ist es nichts mit ihnen."

Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philiosoph

19.12.2006 um 04:00 Uhr

Emile Zola

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Die Sache der Tiere steht höher für mich
als die Sorge, mich lächerlich zu machen."

Emile Zola (1840-1902), französischer Schriftsteller

23.11.2006 um 04:05 Uhr

Karlheinz Deschner

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

"Die Speisekarte –
das blutigste Blatt, das wir schreiben."

Karlheinz Deschner (geboren 1924)
Historiker, Philosoph, Autor

Tierliebe Rezept-Ideen finden Sie auf den Kuh-Seiten.

19.11.2006 um 07:15 Uhr

Sven Hedin

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate


"Ich habe es nie über mich bringen können,
ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs
Neue anzuzünden mir die Macht fehlt."

Sven Hedin (1856-1952),
schwedischer Asienforscher

und Vegetarier

19.10.2006 um 04:17 Uhr

Tolstoi

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate


Leo Tolstoi
(1828 – 1910):

"Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit; der Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung. Er ist das Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist."

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07.10.2006 um 07:47 Uhr

Albert Einstein

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Albert Einstein (1879 - 1955):

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben
auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur
vegetarischen Ernährung."

06.10.2006 um 04:15 Uhr

Berühmte Vegetarier - Plutarch

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Plutarch
(45-120 n.Chr.)
"Über das Fleischessen":

"Könnt ihr wirklich die Frage stellen,
aus welchem Grunde sich Pythagoras
des Fleischessens enthielt?

Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen
Umständen und in welchem Geisteszustand es
ein Mensch das erstemal über sich brachte,
mit seinem Mund Blut zu berühren, seine
Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen
und seinen Tisch mit toten, verwesenden
Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt
hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt
und geschrien, sich bewegt und gelebt
haben, Nahrung zu nennen... Um des
Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne,
das Licht und die Lebensdauer,
die ihnen von Geburt an zustehen."

Dann fordert Plutarch die Fleischesser
offen heraus: "Wenn ihr nun behaupten
wollt, dass die Natur solche Nahrung
für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst,
was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit
euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe
eines Schlachtmessers, einer
Keule oder eines Beils."

24.09.2006 um 07:20 Uhr

Albert Schweitzer

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Albert Schweitzer (1875 - 1965):

"Meine Ansicht ist, dass wir, die wir für die
Schonung der Tiere eintreten, ganz dem
Fleischgenuss entsagen und auch gegen
ihn reden. So mache ich es selber."


Tierliebe Rezept-Ideen finden Sie auf den Kuh-Seiten.

17.09.2006 um 07:10 Uhr

Hans Christian Morgenstern

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste
an uns zu vergelten.


Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren
er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste,
würde die Anzahl der Pflanzenesser ins
Ungemessene steigen.

Hans Christian Morgenstern, geb. am 6. Mai 1871
in München, gestorben am 31. März 1914 in Meran,
deutscher Dichter und Schriftsteller.

04.09.2006 um 04:15 Uhr

Ovid

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Sterbliche, hütet euch doch mit frevelnder Speise
der Leiber euch zu beflecken! Es gibt ja Getreide
und Obst, das der Bäume Zweige belastet, die Reben
sind voll von strotzenden Trauben; Kräuter gibt es
voll Süße und andere, die man
mit Feuer weich und milde kocht;
man raubt euch die Feuchte der Milch nicht,
niemand nimmt euch den Honig,
der duftet vonThymianblüten.
Reichtum spendet die Erde verschwenderisch,
friedsame Nahrung,
und sie gewährt euch Gerichte, die frei sind von
Mord und Blute.

Ovid (43 v. Chr. – 18 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, war ein römischer Dichter. In Tristia IV, 10 gibt er den Ort und das Datum seiner Geburt an: den 20. März 43 v. Chr. in Sulmo (heute Sulmona, Mittelitalien). Sein Vater war ein wohlhabender Angehöriger des Ritterstandes und wollte, dass Ovid und sein Bruder die Ämterlaufbahn einschlugen. Ovid folgte diesem Wunsch auch zunächst, brach diese Laufbahn aber bald ab und wandte sich der Dichtung zu. Im Herbst des Jahres 8. n. Chr. hielt sich Ovid gerade auf der Insel Elba auf, als ihn der Beschluss des Kaisers Augustus erreichte, dass er nach Tomis (heute Constanţa) am Schwarzen Meer verbannt wurde (In Rumänien gibt es noch heute den Vornamen "Ovidiu"). Weder ein Gerichtsverfahren noch ein Beschluss des Senats legitimierte diese Verbannung, wie Ovid später schreibt. Als offizieller Grund für die Verbannung Ovids wurde sein Werk ars amatoria genannt, das Kaiser Augustus, der die traditionellen Werte wie Ehe und Familie sehr schätzte, ein Dorn im Auge war. Dennoch wurde häufig vermutet, dass dies nur ein vorgeschobener Grund gewesen sei, da die ars amatoria zum Zeitpunkt der Verbannung bereits einige Jahre alt war. Ovid selbst deutet in seinen Tristien einen weiteren, aktuellen Grund, nur an: Er habe etwas "gesehen, was er nicht habe sehen dürfen". Was genau das war, konnte bis heute aber niemand ergründen. Ovid versuchte viele Jahre lang, den Kaiser zu erweichen und seine Rückberufung zu erreichen, indem er seine Exildichtung nach Rom sandte. Doch sein Bestreben blieb zeitlebens ohne Erfolg. Als Augustus starb, berief auch dessen Nachfolger Tiberius Ovid nicht zurück. Ovid starb an seinem Verbannungsort im Jahr 18 n. Chr.

26.08.2006 um 07:30 Uhr

Leo Tolstoi

von: buchzeiger   Kategorie: Kulinarische Zitate

Wenn du keinen Menschen töten kannst – gut,
kannst kein Vieh und keine Vögel töten – noch besser;
keine Fische und keine Insekten – noch besser.

Bemüh dich so weit wie möglich zu kommen.
Grüble nicht, was möglich ist und was nicht –
Tu, was du mit deinen Kräften zustande bringst –
Darauf kommt alles an.

Leo Tolstoi (1828 bis 1910)