Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

07.01.2010 um 04:05 Uhr

Verehre die Johannisbeere !!!

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Eine lustige deutsche
Übersetzung, auf einem
Teepäckchen aus Polen entdeckt:



21.09.2009 um 04:45 Uhr

Mosttrinker sind Naturschützer

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Mosttrinker sind Naturschützer

 Na, dann Prosit !

29.10.2008 um 04:55 Uhr

Die grüne Fee

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

"Jetzt, meine Kinder, muss sich der Dichter
den Nektar bereiten aus des Absinthes grünem Gelichter ..."

Aus: Marcel Pagnol – Eine Kindheit in der Provence

Absinth von Ihnen.

Foto: Privat

Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch "die grüne Fee" (französisch: la Fée Verte) genannt (Wikipedia).

Vincent van Gogh soll sich angeblich im Absinth-Rausch das Ohr abgeschnitten haben.

15.07.2008 um 03:34 Uhr

Japanische Tee-Zeremonie

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Ich habe eine alte japanische Teetasse
geschenkt bekommen.

Wie alt sie ist, weiß ich nicht,
aber es heißt,
dass es ein Hochzeitsgeschenk
irgendeiner Ur-Großmutter
gewesen sei.

Ob das wohl stimmt ?

Wenn ich meinen japanischen Tee ausgetrunken habe
und die Tasse gegen das Licht halte,
lächelt mir auf dem Tassenboden
eine hübsche Japanerin entgegen:


Auf der Rückseite der Untertasse
sieht man den Futschijama.
Leider weiß ich nicht,
was darunter
geschrieben steht.

Kann vielleicht jemand Japanisch?

30.03.2008 um 17:44 Uhr

Einen schönen Rest-Sonntag noch ...!

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

29.02.2008 um 04:43 Uhr

Ein Glas Bier - aber wo ?

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

In München steht ein Hofbräuhaus ...

Hier geht's hinein:

Oder besucht man lieber das
älteste Gasthaus Münchens,
die HUNDSKUGEL ?

(Seit 1440)

Am Schönsten ist es, im Englischen Garten
im Freien zu sitzen und den Wasservögeln
am See zuzuschauen - und das im Februar !!!

Foto: Brigitte Stolle

19.12.2007 um 04:30 Uhr

Kulturgut Tasse

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Das Teil
mit dem Griff

Foto: Brigitte Stolle

Liselotte von der Pfalz schrieb über die "neuen Lustgetränke" Kaffee, Tee und Schokolade, die um das Jahr 1700 herum an den Fürstenhöfen Europas in Mode kamen:

"Ich kann weder thé noch chocolat noch caffé drincken; all das frembt Zeug ist mir zuwider: den chocolat findt ich zu süß, caffé kompt mir vor wie Ruß und das thé wie eine halbe Medicin, summa: ich kann in diesem Stück wie in viellen andern gar nicht alamode sein."

Für diese "neuen Lustgetränke" wurden damals eigens ein neumodisches Gefäß entwickelt: die Tasse. Die ersten Exemplare waren handgefertigt, kunstvoll bemalt und sehr edel im Material. Als später das Porzellan immer billiger wurde und auch das "gemeine Volk" seinen Kaffee schlürfen wollte, wurde aus den edlen Einzelstücken ein Massengut aus der Fabrik. Die letzte Gestalt des Teils mit dem Griff: das Wegwerfmodell aus Plastik.




Eine österreichische
Kaffeehaus-Spezialität:

Kaffee Melange
für 4 Personen

1 Liter Milchkaffee, 80 g geriebene Vollmilchschokolade, 500 ml geschlagene Sahne.

In jede Tasse Milchkaffee wird 1 Esslöffel. geriebene Schokolade eingerührt und großzügig mit Schlagsahne garniert. Mit zusätzlicher Schokolade verzieren und sofort servieren.

 
Meine absolute Lieblingstasse - die rechte:

"Man kann im Leben auf vieles verzichten,
aber nicht auf Katzen und Literatur."
 
 

02.10.2007 um 18:08 Uhr

Ein Glas Rotwein

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Gestern um genau dieselbe Zeit
konnte man noch ein Glas

im Freien genießen.

Und heute?

Regnet's !

Schade !

29.08.2007 um 16:10 Uhr

soJa's Biergärten, Karla und Leo

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

soJA hat bei Wikipedia Interessantes zum Thema Biergärten gefunden. Hier ist der Link zu Entstehung, Geschichte und Bedeutung. - Danke!

Passend zum Thema habe ich einen alten Beitrag nach vorne geholt. Ich hoffe, er gefällt noch immer:
 
Bayerisches Bierlob in B-Dur

Gefunden in der „Studentenzeitschrift Circel“,
Erlangen, 1910


Brave, biedere, brauchbare, bayerische Bierbrauerburschen bereiten beständig bitteres, bayerisches, braunes Bier – bekanntlich besonders billiges Bedürfnis begnügsamer, behaglich beisammensitzender, brüderlich besorgter Bürger.

Betörte, bierfeindliche Bacchusbrüder behaupten bisweilen bestimmt: Bayerisches Bier berausche bald, befriedige bloß Bauern, beraube besseren Bewusstseins, bereite Barhäuptigkeit, beschränke blühende Bildung, begründe breite Bäuche, befördere blinden Blödsinn.

Begeistert Bacchus besser, bleibt beim Besseren. Besingt Burgunder, Bordeaux, Brausewein, beschimpft böswillig bayerisches Bier.

Biedere Biertrinker, bevor Beweise Besseres bewähren, bleibt beigesellt beim braunen Becher, bleibt Bierfreund beim bestbekannten, bitteren, brauenen bayerischen Bier.


Wie wichtig dem Bayer sein Bier ist,
kann man auf diesem Plakat gut erkennen!



Ein Rezept mit Bier
finden Sie hier !

Aber nicht nur in Bayern wird gerne Bier getrunken,
wie Sie hier bei Karla Kunstwadl leicht erkennen können ...



... sondern auch LEO im fernen Skandinavien
nimmt gerne ein kühles Blondes zu sich !


LEO und sein Schulfreund + Richard Entenleber
Mehr von und über Leo
könnt ihr hier erfahren !
 

29.08.2007 um 04:10 Uhr

Neuer Wein - oder Bier?

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Temperaturbedingt gibt es in diesem Jahr
schon recht früh "Neuen Wein".

Schwierige Entscheidung im Biergarten:

Ein Glas Federweißer oder doch lieber ein Bier?

Was wählst du?

 
Gibt es eigentlich auch "Weingärten"?
 

07.07.2007 um 08:03 Uhr

Earl-Grey: Schmeckt auch eisgekühlt!

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Der Earl Grey-Tee

ist ein "Chinese", der mit dem ätherisch-würzigen Bergamotte-Öl (die Bergamotte ist eine Zitruspflanze; Pomeranze) aromatisiert wird. Seinen Namen hat der Tee von Charles Grey (1764–1845), der als britischer Premierminister das Preismonopol der East India Company im Teehandel mit China aufhob. Erfunden hat Mister Grey den Earl-Grey-Tee jedoch nicht, sondern er stammt aus China. Ursprünglich wurde der Tee von den Chinesen mit einem zusätzlichen Duft versehen, damit er auf der langen Schiffsfahrt nach England keinen Fisch- oder Teergeschmack annahm. Der Earl Grey ist bis heute der Inbegriff von feinem Tee.

Der chinesische Philosoph Lin Yutang hat in seinem Buch "Weisheit des lächelnden Lebens" dem Tee ein eigenes Kapital gewidmet. Er schreibt u. a.:

"In meinem Arbeitsraum gibt es keine Förmlichkeiten, und nur die vertrautesten Freunde haben Zutritt. Sie bekommen reich oder karg zu essen, wie mein Küchenzettel es eben fügt, und wir schwatzen und lachen und vergessen alles um uns herum. Wir fragen nicht, ob die Leute recht oder unrecht haben, und Ruhm und Reichtum dieser Welt lassen uns kalt. In unserer Muße sprechen wir von den Alten und von uns Heutigen, und in unserer Ruhezeit spielen wir mit den Bergen und Flüssen. Dann trinken wir dünnen hellen Tee und guten Wein, gerade das Richtige in dieser Stimmung köstlicher Weltenferne. So stell‘ ich mir die Lust der Freundschaft vor."

"Beim Teetrinken" heißt es weiter, "ist es von Wichtigkeit, dass wenig Gäste zugegen sind. Durch viele Gäste würde es geräuschvoll, und dadurch ginge etwas von dem eigenen Zauber des Tees verloren. Allein Tee trinken heißt "still und zurückgezogen"; zu zweit trinken heißt "gemütlich"; zu dritt oder viert trinken heißt "bezaubernd"; mit fünften oder sechsten trinken nennt man "gemein", und mit sieben oder acht ist es, und zwar in einem verächtlichen Sinn "ein Akte der Menschenfreundlichkeit".

Als geeignete Momente fürs Teetrinken nennt Lin Yutang:

Wenn Herz und Hände müßig sind.
Wenn man vom Gedichtelesen müde ist.
Wenn man beim Denken gestört wurde.
Wenn man Gesang und Liedchen hört.
Wenn man an einem Feiertag still in seiner Klause sitzt.
Wenn man auf dem Ch’in spielt und Gemälde betrachtet.
Bei einem guten Gespräch in tiefer Nacht.
Vor einem hellen Fenster und einem aufgeräumten Schreibtisch.
Wenn der Tag heiß ist und linde Lüfte wehen.
In einem Wald mit hohem Bambus.
Wenn die Kinder in der Schule sind.
In der Nähe von Quellen und wunderlichen Felsen.

Und Augenblicke, in denen man aufhören soll, Tee zu trinken:

Beim Arbeiten.
Beim Briefeöffnen.
Wenn es stark regnet oder schneit.
Bei großen Weingelagen in zahlreicher Gesellschaft.
An Tagen mit vielen Geschäften.

Mehr von Lin Yutang ?

Bei heißem Sommerwetter trinke ich Earl Grey am liebsten eisgekühlt. Ich friere Zitronenwasser zu Eiswürfeln und gebe diese in den bereits kalt gestellten Tee. Dazu gibt es Früchte wie zum Beispiel hier auf meinen Fotos: Saftige Wassermelonen und zuckersüße Aprikosen.

Foto: Brigitte Stolle

29.06.2007 um 04:05 Uhr

Quiz zum Thema BIER

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Quizfrage:

Was ist denn bloß mit
dieser Bierflasche passiert?


 

22.06.2007 um 04:07 Uhr

Nach dem Biergenuss ...

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke   Stichwörter: Bier

Nach dem Genuss von Alkohol bitte
auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Gefunden in der Schweiz:



Hat zwar nichts mit Fleischlos-glücklich
und auch nichts mit Bier zu tun ...

Darf ich eure Aufmerksamkeit aber vielleicht doch
auf eine weitere Rezension meines aktuellen Buches
"Ameisentage" lenken?

Vielleicht kann man ja ein Bier dazu trinken !!!???

28.05.2007 um 08:05 Uhr

Erdbeerbowle

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Erdbeerbowle

Für 5 Personen:

500 g frische Erdbeeren
100 ml Grand Marnier
100 g Zucker
1 l trockener Weißwein
1 Flasche eiskalter Sekt

Erdbeeren waschen, entstielen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in ein Bowle-Gefäß geben. Die Früchte mit Zucker und Grand Marnier marinieren und zugedeckt circa 1 Stunde ziehen lassen. Dann den Weißwein dazugeben und alles gut verrühren. Das Ganze mindestes 2 Stunden kalt stellen. Gläser zu drei Vierteln mit der Bowle füllen. Mit Sekt auffüllen. Minzblättchen als Dekoration.

Man serviert Bowle gut gekühlt – gibt aber keine Eiswürfel hinein!

Sommerfrüchte - Sonnenfrüchte

Foto: Brigitte Stolle

13.05.2007 um 08:00 Uhr

Cappuccino

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Foto: Brigitte Stolle

Due cappuccini, per favore!

15.02.2007 um 04:11 Uhr

Prost

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Prost in 50 Sprachen ?

Kann man hier nachschauen!

 Zum Beispiel Finnisch:
Kippis, Karla!
 

 

19.01.2007 um 04:05 Uhr

Bier ist gesund

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Was wir schon immer geahnt haben -
jetzt ist es endlich amtlich!



Überarbeitet? Bier hilft entspannen!
Nervös? Bier beruhigt die Nerven!
Verkrampft? Bier lockert die Glieder!

 

Die Äbtissin Hildegardis von Bingen war die berühmteste Ärztin des 12. Jahrhunderts. Ihr Rat: "Cerevisiam bibat! - Trinkt Bier!

1725 schrieb der kursächsische Arzt Henckel: "An einem guten Biere ist mehr gelegen als an medizinischen Goldessenzen, Herzpulvern und derlei Siebensachen. Brauhäuser und Bierkeller sind die vornehmsten Apotheken."

31.12.2006 um 08:30 Uhr

Silvesterpunsch – Teepunsch

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Ich wünsche allen ein
gutes neues Jahr 2007!

 

Silvesterpunsch Teepunsch

Haben Sie zu Silvester schon einmal
einen Punsch zubereitet?

Schon Friedrich Schiller hat sich daran versucht:

Vier Elemente, innig gesellt,
bilden das Leben, bauen die Welt.
Presst der Zitrone saftigen Stern!
Herb ist des Lebens innerster Kern.
Jetzt mit des Zuckers linderndem Saft
zähmet die herbe, brennende Kraft!
Gießet des Wassers sprudelnden Schwall!
Wasser umfänget ruhig das All.
Tropfen des Geistes gießet hinein!
Leben dem Leben gibt er allein.
Eh‘ es verdüftet, schöpfet es schnell!
Nur wenn er glühet, labet der Quell.

 

Sie können sich Ihren Punsch nach den Anweisungen
Schillers zusammenbrauen oder das folgende Rezept
(für 4 Personen) ausprobieren:

 

2 Flaschen Rotwein
6 Stück Würfelzucker
Saft von 1 Zitrone und 2 Orangen (unbehandelt)
100 g Zucker
1/2 Zimtstange, 3 Nelken
1/2 Liter Tee

Der Würfelzucker wird an den Zitronen- und Orangenscheiben abgerieben. Die Zitrone und die Orangen werden ausgepresst und der Saft über die Zuckerwürfel gegossen. Dazu kommen Rotwein, Zucker, Zimtstange und Nelken. Das Ganze wird erhitzt (nicht kochen lassen!). Nachdem man die Gewürze entfernt hat, wird der heiße Tee dazugegossen. Wer will, gibt noch einen Schuss Rum hinzu.

Sehr heiß servieren!

25.11.2006 um 15:00 Uhr

Weinquiz

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Weinquiz

Das Lösungswort erhält man, wenn man die
Buchstaben der richtigen Lösungen in der
Reihenfolge 1. bis 6. aneinanderreiht.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen und
bedeutet auf Deutsch: "Es möge nützen"!

Viel Spaß !!!




1.) Ende September, Anfang Oktober werden die Weintrauben geerntet. Wie nennt der Winzer diesen Vorgang?

P – Lese
B – Schreibe
L – Faulenze

2.) Die geernteten Trauben werden in der Traubenmühle oder Traubenquetsche zu einem Brei zerquetscht. Wie nennt man das Ergebnis?

A – Märzsche
R – Maische
Z – Novembersche

3.) Die unter 2.) hoffentlich richtig erratene Sache kommt nun in die Traubenpresse, wo sie zu Saft gekeltert wird. Dieser frische Press-Saft, der süß, unvergoren und noch trübe ist, heißt nach dem lateinischen Wort "mustus"(jung, frisch):

P – Mus
N – Mist
O – Most

4.) Der nächste Schritt ist die Vorklärung der unter 3.) erratenen Sache. Durch Absitzenlassen oder Zentrifugieren werden Schwebstoffe und Trübteilchen aus dem frischen Press-Saft entfernt. Dann kommt der geklärte Saft in Fässer oder Tanks. Nach einigen Tagen setzt ein Umwandelungsprozess ein. Die Weinhefe, die sich von Natur aus in dem Press-Saft befindet, wandelt den natürlichen Zucker in zwei Spaltprodukte um: in Kohlensäure und ...

Q – Wasser
S – Alkohol
W – Milch

5.) Es arbeitet kräftig in dem jungen Press-Saft. Man sagt dazu:

Y – er gart
I – er gärt
H – er giert

6.) Aus dem Press-Saft wird dabei der trübe, hefereiche "Federweiße". Dazu passt ganz wunderbar

Z – Honigkuchen
D – Schokoladenkuchen
T – Zwiebelkuchen

15.01.2006 um 07:25 Uhr

Grüner Tee

von: buchzeiger   Kategorie: Getränke

Grüner Tee

Herkunft

Die Wiege des grünen Tees steht in China. Hier wurde er bereits 600 Jahre vor Christus in medizinischen Büchern erwähnt. Buddhistische Mönche bereiteten ihn als Heiltrank zur inneren Sammlung und geistigen Stimulierung. Das traditionelle Stammgewächs für grünen Tee ist Camellia sinensis, die chinesische Teepflanze.

 

Herstellung

Sie erklärt sowohl den Namen als auch den wesentlichen Unterschied zum Schwarztee: Beim grünen Tee werden nach dem Pflücken und Welken die Blätter mittels Dampf erhitzt. Das unterbindet die Oxidation der Zellsäfte, die Blattsporen schließen sich. Der gedämpfte und anschließend gerollte Tee wird mit Heißluft getrocknet und durch Aussiebung in verschiedene Blattgrade oder Standards eingeteilt. Beim schwarzen Tee werden die Blätter nach dem Pflücken und Welken zuerst gerollt. Die Zellwände brechen, der Saft wird langsam an die Oberfläche gepreßt. Die anschließende Fermentation wandelt durch Oxidation der Zellsäfte an der Luft den frischen grünen in schwarzen Tee um.

Zubereitung

Für alle Teesorten gilt: nur frisches Wasser verwenden. Im Unterschied zu Schwarztee sollte die Wassertemperatur bei der Zubereitung jedoch lediglich bei 60 bis 80 Grad liegen, für sehr feinen grünen Tee sogar nur zwischen 50 und 60 Grad. Dazu das Wasser kurz zum Kochen bringen, dann fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen. Die Blätter zum Aufgießen lose in die Kanne geben und je nach Geschmack ein bis zwei Minuten ziehen lassen.

Sorten

Bancha (Japan): frischer, leicht herber Charakter. Enthält von Natur aus etwa halb soviel Koffein wie übliche Sorten grünen Tees. ChunMee (Formosa): leicht herb und erfrischend blumig. Wird von Kennern hoch geschätzt und mit größter Vorsicht und Sorgfalt produziert. Gunpowder (China): herb-frisch, aromatisch. Das kugelförmig gerollte Blatt aus der ersten Pflückung gibt dem Tee seinen Namen. Kuchicha (Japan): leichter, feinherber, duftig frischer und aromatischer Geschmack mit dem typischen Charakter guter japanischer Tees. Sencha (Japan): ein Hauch von süßer, feiner Bitterkeit und frischem Grün. Ein Tee der Extraklasse.

Neue Erkenntnisse

Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel und verringert so das Risiko der Arterienverkalkung, reguliert den Blutdruck, entschlackt und entgiftet den Körper und wirkt vorbeugend gegen Karies. Jetzt entdeckten amerikanische Forscher vom Medical College of Ohio in Toledo sogar, dass grüner Tee eine Substanz enthält, die Krebszellen an ihrem Wachstum hindern soll.