Verehre die Johannisbeere !!!
Übersetzung, auf einem
Teepäckchen aus Polen entdeckt:
Mosttrinker sind Naturschützer
 Na, dann Prosit !
"Jetzt, meine Kinder, muss sich der Dichter
den Nektar bereiten aus des Absinthes grünem Gelichter ..."
Aus: Marcel Pagnol – Eine Kindheit in der Provence
Foto: Privat
Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich auch "die grüne Fee" (französisch: la Fée Verte) genannt (Wikipedia).
Vincent van Gogh soll sich angeblich im Absinth-Rausch das Ohr abgeschnitten haben.
Ich habe eine alte japanische Teetasse
geschenkt bekommen.
Wie alt sie ist, weiß ich nicht,
aber es heißt,
dass es ein Hochzeitsgeschenk
irgendeiner Ur-Großmutter
gewesen sei.
Ob das wohl stimmt ?
Wenn ich meinen japanischen Tee ausgetrunken habe
und die Tasse gegen das Licht halte,
lächelt mir auf dem Tassenboden
eine hübsche Japanerin entgegen:
Foto: Brigitte Stolle
In München steht ein Hofbräuhaus ...
Hier geht's hinein:
Oder besucht man lieber das
älteste Gasthaus Münchens,
die HUNDSKUGEL ?
(Seit 1440)
Am Schönsten ist es, im Englischen Garten
im Freien zu sitzen und den Wasservögeln
am See zuzuschauen - und das im Februar !!!
Das Teil
mit dem Griff
Foto: Brigitte Stolle
Liselotte von der Pfalz schrieb über die "neuen Lustgetränke" Kaffee, Tee und Schokolade, die um das Jahr 1700 herum an den Fürstenhöfen Europas in Mode kamen:
"Ich kann weder thé noch chocolat noch caffé drincken; all das frembt Zeug ist mir zuwider: den chocolat findt ich zu süß, caffé kompt mir vor wie Ruß und das thé wie eine halbe Medicin, summa: ich kann in diesem Stück wie in viellen andern gar nicht alamode sein."
Für diese "neuen Lustgetränke" wurden damals eigens ein neumodisches Gefäß entwickelt: die Tasse. Die ersten Exemplare waren handgefertigt, kunstvoll bemalt und sehr edel im Material. Als später das Porzellan immer billiger wurde und auch das "gemeine Volk" seinen Kaffee schlürfen wollte, wurde aus den edlen Einzelstücken ein Massengut aus der Fabrik. Die letzte Gestalt des Teils mit dem Griff: das Wegwerfmodell aus Plastik.
Eine österreichische
Kaffeehaus-Spezialität:
Kaffee Melange
für 4 Personen
1 Liter Milchkaffee, 80 g geriebene Vollmilchschokolade, 500 ml geschlagene Sahne.
In jede Tasse Milchkaffee wird 1 Esslöffel. geriebene Schokolade eingerührt und großzügig mit Schlagsahne garniert. Mit zusätzlicher Schokolade verzieren und sofort servieren.
Gestern um genau dieselbe Zeit
konnte man noch ein Glas
im Freien genießen.
Und heute?
Regnet's !
Schade !

Temperaturbedingt gibt es in diesem Jahr
schon recht früh "Neuen Wein".
Schwierige Entscheidung im Biergarten:
Ein Glas Federweißer oder doch lieber ein Bier?
Was wählst du?
Der Earl Grey-Tee
ist ein "Chinese", der mit dem ätherisch-würzigen Bergamotte-Öl (die Bergamotte ist eine Zitruspflanze; Pomeranze) aromatisiert wird. Seinen Namen hat der Tee von Charles Grey (1764–1845), der als britischer Premierminister das Preismonopol der East India Company im Teehandel mit China aufhob. Erfunden hat Mister Grey den Earl-Grey-Tee jedoch nicht, sondern er stammt aus China. Ursprünglich wurde der Tee von den Chinesen mit einem zusätzlichen Duft versehen, damit er auf der langen Schiffsfahrt nach England keinen Fisch- oder Teergeschmack annahm. Der Earl Grey ist bis heute der Inbegriff von feinem Tee.
Der chinesische Philosoph Lin Yutang hat in seinem Buch "Weisheit des lächelnden Lebens" dem Tee ein eigenes Kapital gewidmet. Er schreibt u. a.:
"In meinem Arbeitsraum gibt es keine Förmlichkeiten, und nur die vertrautesten Freunde haben Zutritt. Sie bekommen reich oder karg zu essen, wie mein Küchenzettel es eben fügt, und wir schwatzen und lachen und vergessen alles um uns herum. Wir fragen nicht, ob die Leute recht oder unrecht haben, und Ruhm und Reichtum dieser Welt lassen uns kalt. In unserer Muße sprechen wir von den Alten und von uns Heutigen, und in unserer Ruhezeit spielen wir mit den Bergen und Flüssen. Dann trinken wir dünnen hellen Tee und guten Wein, gerade das Richtige in dieser Stimmung köstlicher Weltenferne. So stell‘ ich mir die Lust der Freundschaft vor."
"Beim Teetrinken" heißt es weiter, "ist es von Wichtigkeit, dass wenig Gäste zugegen sind. Durch viele Gäste würde es geräuschvoll, und dadurch ginge etwas von dem eigenen Zauber des Tees verloren. Allein Tee trinken heißt "still und zurückgezogen"; zu zweit trinken heißt "gemütlich"; zu dritt oder viert trinken heißt "bezaubernd"; mit fünften oder sechsten trinken nennt man "gemein", und mit sieben oder acht ist es, und zwar in einem verächtlichen Sinn "ein Akte der Menschenfreundlichkeit".
Als geeignete Momente fürs Teetrinken nennt Lin Yutang:
Wenn Herz und Hände müßig sind.
Wenn man vom Gedichtelesen müde ist.
Wenn man beim Denken gestört wurde.
Wenn man Gesang und Liedchen hört.
Wenn man an einem Feiertag still in seiner Klause sitzt.
Wenn man auf dem Ch’in spielt und Gemälde betrachtet.
Bei einem guten Gespräch in tiefer Nacht.
Vor einem hellen Fenster und einem aufgeräumten Schreibtisch.
Wenn der Tag heiß ist und linde Lüfte wehen.
In einem Wald mit hohem Bambus.
Wenn die Kinder in der Schule sind.
In der Nähe von Quellen und wunderlichen Felsen.
Und Augenblicke, in denen man aufhören soll, Tee zu trinken:
Beim Arbeiten.
Beim Briefeöffnen.
Wenn es stark regnet oder schneit.
Bei großen Weingelagen in zahlreicher Gesellschaft.
An Tagen mit vielen Geschäften.
Bei heißem Sommerwetter trinke ich Earl Grey am liebsten eisgekühlt. Ich friere Zitronenwasser zu Eiswürfeln und gebe diese in den bereits kalt gestellten Tee. Dazu gibt es Früchte wie zum Beispiel hier auf meinen Fotos: Saftige Wassermelonen und zuckersüße Aprikosen.
Nach dem Genuss von Alkohol
bitte
auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
Gefunden in der Schweiz:

Erdbeeren waschen, entstielen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in ein Bowle-Gefäß geben. Die Früchte mit Zucker und Grand Marnier marinieren und zugedeckt circa 1 Stunde ziehen lassen. Dann den Weißwein dazugeben und alles gut verrühren. Das Ganze mindestes 2 Stunden kalt stellen. Gläser zu drei Vierteln mit der Bowle füllen. Mit Sekt auffüllen. Minzblättchen als Dekoration.
Man serviert Bowle gut gekühlt – gibt aber keine Eiswürfel hinein!
Sommerfrüchte - Sonnenfrüchte

Die Äbtissin Hildegardis von Bingen war die berühmteste Ärztin des 12. Jahrhunderts. Ihr Rat: "Cerevisiam bibat! - Trinkt Bier!
1725 schrieb der kursächsische Arzt Henckel: "An einem guten Biere ist mehr gelegen als an medizinischen Goldessenzen, Herzpulvern und derlei Siebensachen. Brauhäuser und Bierkeller sind die vornehmsten Apotheken."
Ich wünsche allen ein
gutes neues Jahr 2007!
Silvesterpunsch Teepunsch
Haben Sie zu Silvester schon einmal
einen Punsch zubereitet?
Schon Friedrich Schiller hat sich daran versucht:
2 Flaschen Rotwein
6 Stück Würfelzucker
Saft von 1 Zitrone und 2 Orangen (unbehandelt)
100 g Zucker
1/2 Zimtstange, 3 Nelken
1/2 Liter Tee
Der Würfelzucker wird an den Zitronen- und Orangenscheiben abgerieben. Die Zitrone und die Orangen werden ausgepresst und der Saft über die Zuckerwürfel gegossen. Dazu kommen Rotwein, Zucker, Zimtstange und Nelken. Das Ganze wird erhitzt (nicht kochen lassen!). Nachdem man die Gewürze entfernt hat, wird der heiße Tee dazugegossen. Wer will, gibt noch einen Schuss Rum hinzu.
Sehr heiß servieren!
Weinquiz
Das Lösungswort erhält man, wenn man die
Buchstaben der richtigen Lösungen in der
Reihenfolge 1. bis 6. aneinanderreiht.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen und
bedeutet auf Deutsch: "Es möge nützen"!
Viel Spaß !!!

1.) Ende September, Anfang Oktober werden die Weintrauben geerntet. Wie nennt der Winzer diesen Vorgang?
P – Lese
B – Schreibe
L – Faulenze
2.) Die geernteten Trauben werden in der Traubenmühle oder Traubenquetsche zu einem Brei zerquetscht. Wie nennt man das Ergebnis?
A – Märzsche
R – Maische
Z – Novembersche
3.) Die unter 2.) hoffentlich richtig erratene Sache kommt nun in die Traubenpresse, wo sie zu Saft gekeltert wird. Dieser frische Press-Saft, der süß, unvergoren und noch trübe ist, heißt nach dem lateinischen Wort "mustus"(jung, frisch):
P – Mus
N – Mist
O – Most
4.) Der nächste Schritt ist die Vorklärung der unter 3.) erratenen Sache. Durch Absitzenlassen oder Zentrifugieren werden Schwebstoffe und Trübteilchen aus dem frischen Press-Saft entfernt. Dann kommt der geklärte Saft in Fässer oder Tanks. Nach einigen Tagen setzt ein Umwandelungsprozess ein. Die Weinhefe, die sich von Natur aus in dem Press-Saft befindet, wandelt den natürlichen Zucker in zwei Spaltprodukte um: in Kohlensäure und ...
Q – Wasser
S – Alkohol
W – Milch
5.) Es arbeitet kräftig in dem jungen Press-Saft. Man sagt dazu:
Y – er gart
I – er gärt
H – er giert
6.) Aus dem Press-Saft wird dabei der trübe, hefereiche "Federweiße". Dazu passt ganz wunderbar
Z – Honigkuchen
D – Schokoladenkuchen
T – Zwiebelkuchen
Grüner Tee
Herkunft
Die Wiege des grünen Tees steht in China. Hier wurde er bereits 600 Jahre vor Christus in medizinischen Büchern erwähnt. Buddhistische Mönche bereiteten ihn als Heiltrank zur inneren Sammlung und geistigen Stimulierung. Das traditionelle Stammgewächs für grünen Tee ist Camellia sinensis, die chinesische Teepflanze.
Herstellung
Sie erklärt sowohl den Namen als auch den wesentlichen Unterschied zum Schwarztee: Beim grünen Tee werden nach dem Pflücken und Welken die Blätter mittels Dampf erhitzt. Das unterbindet die Oxidation der Zellsäfte, die Blattsporen schließen sich. Der gedämpfte und anschließend gerollte Tee wird mit Heißluft getrocknet und durch Aussiebung in verschiedene Blattgrade oder Standards eingeteilt. Beim schwarzen Tee werden die Blätter nach dem Pflücken und Welken zuerst gerollt. Die Zellwände brechen, der Saft wird langsam an die Oberfläche gepreßt. Die anschließende Fermentation wandelt durch Oxidation der Zellsäfte an der Luft den frischen grünen in schwarzen Tee um.
Zubereitung
Für alle Teesorten gilt: nur frisches Wasser verwenden. Im Unterschied zu Schwarztee sollte die Wassertemperatur bei der Zubereitung jedoch lediglich bei 60 bis 80 Grad liegen, für sehr feinen grünen Tee sogar nur zwischen 50 und 60 Grad. Dazu das Wasser kurz zum Kochen bringen, dann fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen. Die Blätter zum Aufgießen lose in die Kanne geben und je nach Geschmack ein bis zwei Minuten ziehen lassen.
Sorten
Bancha (Japan): frischer, leicht herber Charakter. Enthält von Natur aus etwa halb soviel Koffein wie übliche Sorten grünen Tees. ChunMee (Formosa): leicht herb und erfrischend blumig. Wird von Kennern hoch geschätzt und mit größter Vorsicht und Sorgfalt produziert. Gunpowder (China): herb-frisch, aromatisch. Das kugelförmig gerollte Blatt aus der ersten Pflückung gibt dem Tee seinen Namen. Kuchicha (Japan): leichter, feinherber, duftig frischer und aromatischer Geschmack mit dem typischen Charakter guter japanischer Tees. Sencha (Japan): ein Hauch von süßer, feiner Bitterkeit und frischem Grün. Ein Tee der Extraklasse.
Neue Erkenntnisse
Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel und verringert so das Risiko der Arterienverkalkung, reguliert den Blutdruck, entschlackt und entgiftet den Körper und wirkt vorbeugend gegen Karies. Jetzt entdeckten amerikanische Forscher vom Medical College of Ohio in Toledo sogar, dass grüner Tee eine Substanz enthält, die Krebszellen an ihrem Wachstum hindern soll.