Memoriae Ex Aeterna Nocte

31.08.2006 um 23:53 Uhr

Hochzeit eines toten Paares

von: AngelInChains   Kategorie: Gedanken / Essays   Stichwörter: Hochzeit, Tod, Begräbnis, China, Asien

Stimmung: Geht so.
Musik: Keine.

 

Im Original entnommen von soJAs Blog , moechte ich diesen Artikel hier nochmals online stellen, um evtl noch einen etwas anderen Leserkreis zu erreichen. Mir hat der Artikel auf jeden Fall sehr gefallen, vielleicht geht es ja auch dem einen oder anderen von euch so...

~*~

"Eine Hochzeit der post-mortem-Art gab es am Dienstag auf einem Friedhof in Guiping, autonome Guangxi Zhuang Region: Braut und Bräutigam lagen - Hochzeitskleidung tragend - in transparenten Särgen, von Blumen umbettet. Viele neugierige Leute waren zu der Hochzeit gekommen.

Der 26-jährige Bräutigam, Zhao Shiliang, war ein Lehrer einer Universität, seine 22-jährige Braut Rao Liping studierte noch. Die beiden Verliebten waren am Wochenende ertrunken, nachdem sie einen Jungen aus einem Fluss retten wollten. Zhao hatte Rao stets versprochen sie zu heiraten, wenn sie ihr Studium abgeschlossen habe. Aus diesem Grund hatte die Universität diese spezielle Hochzeit veranstaltet, berichtet "Nanguo Morning Post"."


31.08.2006 um 02:00 Uhr

Gedanken sind frei // Lieber denkend und unzufrieden, als blind und gluecklich?

Stimmung: Wie vorhin.
Musik: Doro.

 

Menschen neigen oft dazu, beurteilen zu wollen, ob etwas falsch oder richtig sei... Machen sie dabei nicht schon den allerersten Fehler, da Dinge nicht immer in Schubladen einteilbar sind, schon gar nicht der menschliche Geist? Kann man sagen, ein Mensch EMPFINDE richtig oder falsch, wo doch jeder ANDERS empfindet? Wenn man sagt, jemand ist krank, weil er anders ist, als die Massen, ist man dann nicht selbst krank, weil man es sich anmasst, einem Menschen persoenliche Dinge, Gefuehle, die eigentlich nur ihn etwas angehen, vorschreiben zu wollen? Menschen moegen vor dem Gesetz gleich sein (Das hoffe ich), das ist richtig so, sie sind koerperlich vielleicht auch weitestgehend gleich, aber seelisch, charakterlich, ist jeder Mensch verschieden. Es gibt solche, die sich aehneln, es ist sehr schoen, wenn solche sich begegnen, aber charakterlich sind eben nicht alle Menschen GLEICH. Daher kann man, zumindest bei Gefuehlen und Gedanken keine Regeln aufstellen. Verhaltensregeln vielleicht... Aber sie sind von Menschenhand definierte "Gesetze", meiner Meinung nach keine biologischen, sagen wir "unabaenderlichen", WAHREN Regeln. Sie sind nichts, was man Naturgesetz nennen koennte, sondern eine Erfindung. Oft sinnvoll, das stimmt. Aber Gedanken sind frei...

Die naechste Frage, die mich beschaeftigt, waere eine "uralte" Diskussion, der Konflikt schlechthin, sozusagen, zwischen den Denkern und den nicht denken wollenden Massen. Ich sage: Es ist schlecht, wenn Menschen nicht denken, wenn sie die Wahrheit nicht erkennen wollen, sondern sich blenden. Andere sagen mir, ich sei krank, da ich mir Gedanken mache, ich solle das Leben doch lieber geniessen, ich haette ja nur eines. Wer hat Recht? Hat ueberhaupt jemand recht? Ich sehe ein, dass man gedankenlos vielleicht eher Spass haben kann, und vielen Menschen scheint Spass das wichtigste im Leben zu sein. Aber jeder hat andere Prioritaeten und eine von meinen nennt sich WAHRHEIT. Sicher kann man daran scheitern, ich stimme auch zu, dass man verrueckt werden kann, wenn man eine Frage loesen will, die sich einfach nicht loesen laesst, wenn es beispielsweise um das Dasein nach dem Tod geht oder um die Entstehung des Universums. Dinge, die niemand von uns beurteilen kann, es wird NIE eine wirklich sichere Antwort geben. Vermutungen, Theorien, wissenschaftliche Arbeiten, Gedanken. Aber eine KLARE Antwort auf die Fragen? Ich kann gut dalegen, wieso ich persoenlich finde, dass das Nachdenken wichtig ist und fuer mich ueber dem ewigen "Spass" steht. Erstens geschehen viele schlechte Dinge, wenn der Mensch nicht nachdenkt... Gedankenlosigkeit fuehrt zu Krankheit (AIDS durch Sex ohne Verhuetung), Elend (Kriegsfuehrung ohne Gedanken an die Opfer) und Unfaellen (Wenn man beispielsweise Schutzmassnahmen nicht beachtet). Sprich: Wenn man nie nachdenkt, dann koennen Dinge passieren, die sich keiner wuenscht. Daher halte ich es nicht nur fuer EGOISTISCH, sondern auch fuer GEFAEHRLICH, komplett gedankenlos, dumpf und geblendet durchs Leben zu gehen! Vielleicht hat es mit meiner Erziehung zutun, ich weiss es nicht. Schon immer sagte man mir, zu lernen sei wichtig und ich habe, das muss ich zugeben, zum Teil auch Spass daran. Ich stelle mir gerne Fragen zu meinen Interessensgebieten und habe Freude, wenn ich neue Dinge erfahre. Was ich schlimm daran? Ich fuehlte mich nicht als vollwertiger Mensch, waere ich geistig hohl, unterbelastet, wuerde nie nachdenken, wie ein toter Schwamm vor mich hin vegetieren - NEIN, danke! Ich moechte denken und ich faende es schoen, wenn mehr Menschen denken woellten und wuerden. Wieso ist Nachdenken "out" geworden? Ja, es macht vielleicht mal ungluecklich, wenn man beispielsweise das Elend der Welt betrachtet, aber ist es der richtige Weg, die Augen einfach zu verschliessen und so zu tun, als gaebe es all das gar nicht, als lebe man in einer "heilen Welt"?! Ist das der richtige Weg? Nein, ich glaube, das vergroessert das Elend noch, weil ALLE wegsehen und damit niemand etwas gegen die Probleme unternimmt! DENKEN ist wichtig. Und ich habe auch einen pesoenlichen "Drang", soetwas wie die Realitaet (Was auch immer sie sei) herausfinden zu wollen. Einfach ein Interesse, eine NEUGIER auf Erkenntnis. Wie kann es sein, dass einigen Menschen das Interesse an ihrer Umwelt vollkommen fehlt? Dass sie sich nur fuer TV-Serien, vielleicht auch noch die Fussball-Bundesliga und dann auch noch irgendeinen Star-Tratsch interessieren und fuer sonst nichts? Sicher, die Interessen jedes Menschen sind verschieden, aber ich finde es doch merkwuerdig, dass einige Leute vor dem Aussen, vor ihrem Umfeld schon, vor Allem um ihre Wohnung herum, die Augen meisterhaft verschliessen. Was meint ihr, sollte jemand sich Zeit genommen haben, dies zu lesen: Lieber blind und gluecklich, als sehend uns daher vielleicht manchmal deprimiert?

Ich persoenlich meine uebrigens, dass man sehrwohl "sehend" sein kann, ohne dauerhaft Depressionen zu haben. Man kann sich Problemen bewusst sein, kann versuchen, sie zu loesen, und trotzdem auch Glueck empfinden. Sich Auszeiten nehmen, sich auch mal ablenken (Lesen, malen, was auch immer - Was einem Freude und ein Stueckchen "heile Welt" bringt, wenn man so will), aber eben nicht blind durch die Gegend laufen. Ich bin dankbar fuer jede Person, die die Augen nicht verschliesst, dagegen vorgeht, sich vielleicht "sogar" sozial engagiert. Und wenn sie nur erkannt hat, dass es wichtig ist, nicht blind zu sein, dann ist das doch schon ein erster Schritt und Lob wert...

cn P

31.08.2006 um 01:18 Uhr

Literatur, Kindheit - Stoeckchen

von: AngelInChains   Kategorie: Stöckchen   Stichwörter: Stöckchen, Umfrage, Literatur, Kindheit

Stimmung: Schon etwas ruhiger. Dafuer kommen die Kopfschmerzen langsam wieder :(
Musik: Journey.

 

Ein Geruch auf den du sofort reagierst:
* Allergisch bin ich auf schlechtes Parfuem. Patchouly und Weihrauch hingegen finde ich angenehm.

Ein Geschmack bei dem du schwach wirst:
* Das variiert.

Eine unglaubliche Nachspeise:
* Eis? Was sollen ueberhaupt diese laecherlichen "Superlative"?

Ein Buch, das Du gerne weiterempfiehlst:
* ETA Hoffmann: Nachtstuecke.

Ein Autor, der Dich bewegt hat:
* Georg Trakl.

Ein Künstler vor dessen Werk du grosse Achtung hast:
* Caspar David Friedrich.

Ein Spiel das du gerne spielst ( egal ob Brettspiel und/oder PC):
* Auch das variiert immer.

Der Platz an dem du Zuhause am liebsten sitzt:
* Zuhause auf dem Bett, bei meinem Vater am Notebook im Wohnzimmer (Da habe ich auch sonst nichts).

Deine liebste Tageszeit:
* Nacht.

Ein Gebäude oder Monument , das du gerene von deinem Schlafzimmerfenster aus sehen möchtest:
* Ein Friedhof waere schoen, aber auch nur ein historischer, kulturell wertvoller.

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1. You’re stuck inside fahrenheit 451, which book do you want to be?
* Das waere egal, man wuerde mich ja sowieso verbrennen.

2. Have you ever had a crush on a fictional character?
* Nein, nicht wirklich...

3. The last book you bought is:
* Brjussow: Der feurige Engel, sofern ich mich erinnern kann. Interessehalber.

4. The last book you read:
* Wie neulich schon erwaehnt, es ging um einen Weimarer Friedhof. In letzter Zeit lese ich sonst eher irgendwelche Artikel im Internet oder Zeitungen.

5. What are you currently reading?
* Im Moment habe ich so schon zu viel um die Ohren, leider.

6. Five books you would take to a desert island:
* Hoffmann: Nachtstuecke, Trakl: Gedichte, Goethe: Faust 1, Wilde: Dorian Gray, Poe: Gesammelte Kurzgeschichten.

7. Welches Buch hat es aus deiner Sicht verdient auswendig gelernt zu werden?
* Faust. Viele Zitate daraus liebe ich.

8. Leidest du mit den Charakteren im Buch?
* Eigentlich habe ich nie eine emotionale Bindung zu fiktiven Personen.

9. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?
* Hm... Ich lese fast nur Klassiker.

10. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
* Hoffmanns Nachtstuecke.

11. Welche Kinderbücher magst du noch?
* Ich finde einige Maerchen ganz gut.

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1. Eine Sache die du heute tust, von der du mit 16 nie gedacht hättest, dass du sie jemals tun würdest:
* Ich sitze sehr oft zuhause, bin nicht mehr so oft auf Spaziergaengen. Dachte, bevor ich alt werde, wuerden noch Jahrzehnte vergehen ;)

2. Das letzte, was du gekauft hast, ohne dass es irgendeinen Sinn gehabt hätte:
* Selbst Dekoration macht Sinn. Sie erfreut das Auge. Wirklich sinnlose Dinge kaufe ich nicht, da kann ich mein Geld fuer bessere Dinge verwenden.

3. Einen Spitznamen von dir, den heute niemand mehr verwendet / kennt:
* Irgendjemand nannte mich mal "Dunkle Braut". Das ist so abgegriffen gewesen, schon damals, ich fand es nie schoen.

4. Ein großes Ziel in deinem Leben, das du noch erreichen willst:
* Ich haette gerne einen Beruf, mit dem ich auch gluecklich bin.

5. Den größten Unsinn, den du als Kind gebaut hast:
* Ich habe mal eine Uhr mit einem Schiessgummi von der Wand geschossen. Das gab Aerger. Aber ich finde mich talentiert ;) Nein, es war nicht der groesste Unsinn. Aber etwas, was jedem in Erinnerung geblieben it.

6. Ein aus heutiger Sicht vielleicht peinliches Poster, das du in deinem Zimmer hängen hattest:
* Sind Fotos von leichtbekleideten finnischen Saengern peinlich? ;)

7. Dein größter “Medienauftritt” (Fernsehen, Zeitung, Radio etc.):
* Die Berichte ueber meine 1. Fotoausstellung. Ich war zwar auch schon bei Berichten im Fernsehen, aber die find ich emotional unwichtig. Meine eigene Ausstellung jedoch - Darauf bin ich "stolz".

8. Vereine in denen du als Kind Mitglied warst:
* Hatte keine.

9. Dein aktueller Lieblingswitz:
* Kein bestimmter.

31.08.2006 um 01:09 Uhr

30.8.2006

Stimmung: Etwas genervt. Immerhin wirkt die Schmerztablette.
Musik: Guns n Roses.

 

Ich hatte noch verdammt viel zutun. Und ich habe mir vorgenommen, in meinem Bekanntenkreis herumzufragen und eine Liste aufzustellen, was fuer Menschen mit welchem Abiturergebnis wieviele Bewerbungen geschrieben haben und ob sie einen Studienplatz bekommen haben, oder nicht. Erschreckenderweise gibt es naemlich, wie ich es aus privaten Gespraechen mitbekommen habe, etliche, die mit einem guten 2er-Schnitt (2,2 beispielsweise) keinen Studienplatz mehr bekommen haben, weil es hiess, ihr Schnitt sei zu schlecht. Sollte ich irgendwann einmal eine komplette Liste haben, werde ich sie natuerlich hier online stellen. Aber gestern Abend kam ich nicht mehr dazu, musste so schon viel tippen, ausserdem kann ich noch gar keine sichere Umfrage machen, da gerade hier in Berlin die Briefe der Unis noch laengst nicht losgeschickt wurden. Um 2 Uhr ging ich, gar nicht muede, offline, dachte sehr viel nach (Ich weiss gar nicht, ob ich euch davon berichten sollte... Interessant waere einiges, aber ich will nicht zu lange herumschwafeln, wenn es hier sowieso keiner durchliest), ging erst sehr spaet schlafen.

Und dann hatte ich einen merkwuerdigen Traum, den ich nicht wirklich deuten koennte. Mal abgesehen von diversen anderen merkwuerdigen Erinnerungen... Ich hatte in einem Traum das "Vergnuegen", dem Teufel persoenlich gegenueber zu stehen. Richtig schoen nach christlicher Vorstellung verwandelte er sich aus zwei ploetzlich miteinader verschmelzenden boesen Personen vor meinen Augen. Nein, es waren Menschen, keine Pudel (Kleine Anspielung auf Goethes Faust). Und wo standen sie mir gegenueber? In einem weiss gekachelten oeffentlichen Klo, das von oben bis unten mit Blut beschmiert war, ranzig, wie aus einem billigen Splatterfilm (Nein, ich habe keinen gesehen), und ich stand knietief im Blut. Aha. So verwirrt, wie ich nun ueber Deutungen bin, war ich auch im Traum. Erstaunlicherweise aber sehr sehr gelassen und unbeeindruckt. Und dann ein anderer Traum... Ich war mit IHM auf dem Jahrmarkt (Nein, es geht nicht schon wieder um Angst vor oeffentlichen Toiletten! ;) ), sass da auf einer Bank und wurde von einem betrunkenen Obdachlosen angepoebelt und spaeter verfolgt. Zuerst hielt er eine lange Rede ueber den Wodka, den er in der Hand hielt, eine ganze Literflasche sogar, und danach lief er mir nach. Nun. Es waren keine Alptraeume. Eigentlich betrachte ich ALL das sehr sehr neutral.

Ich doeste vor mich hin, bis ich um 12 Uhr aufstand. Eine Motte entwischte mir... Mein Vater benahm sich wieder sehr kindisch und schrie herum, ging mir auf den Geist, mein Ausschlag wurde auch immer graesslicher. Dann ging ich nach dem "Fruehstueck" schliesslich los... Der Busfahrer heute war erstaunlich nett, 4 andere Menschen hingegen weniger. Eine alte Dame und 3 Asis hatten etwas an meinem Aeusseren auszusetzen, wieder fielen dumme Rufe wie "Satan holt dich!", usw. Dabei erstaunt mich nur eines: Wie koennen Menschen mich noch fuer einen Goth halten, so, wie ich im Moment herumlaufe? Sicher, meine Jeans und meine Lederjacke sind schwarz, meine Umhaegetasche mit Opeth-Aufnaeher ebenfalls. Mein Haar von Natur aus dunkelbraun. Aber ich trug ein gewoehnliches rotes Poloshirt, keinerlei Schmuck und war ungeschminkt! Man kann doch nicht schon jedem, der eine schwarze Jacke und Hose traegt, hinterherrufen, er sei ein Satanist! Wo sind wir mittlerweile hingekommen?

Zuhause rackerte ich mich am PC richtig ab. Zuerst in einer Community meinen administrativen Pflichten nachgekommen, dann Daten gesichert, Bilder bearbeitet, noch mehr Daten gesichert (Das haetten einige Administratoren bei ihrer Arbeit auch mal machen sollen *raeusper* Bevor ich Umbauarbeiten mache, sorge ich immer dafuer, dass zur Not auf den alten, fehlerfreien Zustand zurueck gegriffen werden kann), noch mehr Grafikarbeiten gemacht, ein paar Emails geschrieben, Texte getippt (Ich hasse mein Notebook! Da kommen noch mehr Kosten auf UNS zu: Die Tastatur ist kaputt. Es ist mittlerweile unmoeglich, darauf zu schreiben, weil die meisten Buchstaben nicht mehr funktionieren :( ), dann bisschen... Naja, sehr viele andere Dinge erledigt. Ich hatte eine ganze Liste, die habe ich geschafft, da bin ich stolz drauf. Details sind wohl nicht so wichtig, dass sie hier genannt werden muessten... Dann kam ER heim, ich habe weiter gearbeitet, bis ich Kopfschmerzen hatte, da pausierte ich ein wenig. Es wurde Abend, spaeterer Abend, der Himmel war wunderschoen violett und durch Wolken in verschieden getoente Streifen "geschnitten", aber bei UNSERER Kamera war der Akku leer, deswegen konnten WIR keine Bilder machen *amok*

Es war Zeit, zu gehen... Kurz zuvor hatte ich noch schnell ein Abendessen hinuntergeschlungen, viel zu schnell und zu heiss, dann hatte ich mich gehetzt, noch schnell zur Bushaltestelle zu kommen, war eigentlich schon zu spaet. Und dann stand ich da, mit IHM, neben mehreren Asis an der Haltestelle, hatte starke Magenprobleme, Bauch- und Kopfschmerzen, Kreislaufschwaeche. Es ging mir miserabel... Vielleicht haette ich doch nichts mehr essen sollen? Dann haette ich wenigstens "nur" Kopfschmerzen gehabt. Das alles besserte sich ueber die Fahrt nicht, und ich musste ziemlich hetzen, gefroren habe ich bei dem Wetter auch noch, trotz eigentlich ausreichender Kleidung. Die Motten an der Haustuer waren heute weniger zahlreich, aber noch immer genuegende. Zuhause angekommen habe ich mich in meinem Zimmer nicht sonderlich umgesehen. Mein Vater schrie wieder nur hysterisch herum, hatte mal wieder meine Sachen verwuehlt, redete nur rassistischen oder einfach nur hirnrissigen Bloedsinn, beschimpfte mich, unterstellte mir Dinge, die auch einfach nur daemlich sind... Ich koennte kotzen. Als ich dann irgendwann online konnte, ging es so weiter. Komme kaum dazu, einen Satz zu schreiben, immer werde ich vollgelabert. Schon 10 Minuten, nachdem ich endlich online konnte, wurde ich angegroehlt, ich solle endlich schlafen gehen, es sei schon spaet - Kurz nach Mitternacht! Das ist doch nicht "wie jeden Tag", auch, wenn mein "Vater" das behauptet. Zwischen 0 und 2 Uhr liegt meiner Meinung nach ein Unterschied.

Und jetzt werde ich weiter belaestigt, aber ein wenig will ich noch schreiben... Ja, mittlerweile ist es leider spaet, das kommt vom Generve, ausserdem habe ich sehr viel zutun. Etliche Emails zu beantworten (Nach Finnland, Oesterreich, Deutschland, in die USA und wer weiss, wohin sonst noch), nette Unterhaltungen... Eigentlich hatte ich noch viel mehr vor, bin aber nicht so weit gekommen. Und zuhause bei IHM kann ich morgen nicht alles erledigen bzw will nicht, wegen der kaputten Tastatur, die einem nur den Nerv raubt. Wuerde jetzt eigentlich noch gerne aus den Emails zitieren, die ich einigen Freundinnen und Gefaehrten geschickt habe, aber ich weiss nicht, ob das hier irgendwen interessieren sollte. Es ging um die globale Erderwaermung, um Finnland, um die Gesellschaft, Universitaeten... Solche Dinge. Ich fand es interessant. Und generell versuche ich im Moment, wieder ein wenig mehr Inhalt in einige vor sich hin laufende "Beziehungen" zu bringen, mal sehen, wie das funktioniert - Freuen wuerde es mich. Aber bevor ich weiterschwafele, ich werde mich nun anderen Dingen widmen. Gehabt euch wohl.

cn P