Frauen Bewegen Frauen

17.08.2017 um 16:25 Uhr

Als das Kopftuch noch ein Witz war

Hallo Ihr Lieben!

Da bin ich wieder. :-)

Und gleich geht es in die Vollen.

Kaum zu glauben, aber es gab eine Zeit vor dem Kopftuch. Der Vorschlag der Muslimbrüder an die Regierung in Ägypten, alle Frauen zu verschleiern, löste damals großes Gelächter aus. Wie absurd.

Wir erinnern uns sicher noch daran, dass es Ausnahmen waren, wenn orientalische Frauen eine Kopfbedeckung trugen. Meist waren es (ältere) Frauen, die in der Landwirtschaft arbeiteten u. nicht jeden Tag - wegen dem aufwirbelnden Staub u. der Spreu bei der Ernte - ihre Haare waschen wollten.

In Dorf Regionen, auch in Deutschland trugen es manchmal verheiratete, weise u. ältere Frauen als lockeren Schal, Stirnband mit Verzierungen u.ä.m., was ein Symbol dafür war, dass sie einem Haus vorstanden. Es war ein Symbol der Ehre u. Achtung bei offiziellen Anlässen.

Nie ging es darum sie als Frauen unter einem Schleier zu verstecken, weil ihr Geschlecht, ihre Haare, ihr ganzes Frausein, ihre Existenz stören, ja niedere sexuelle Instinkte bei Männern auslösen könnten. 

Terre des Femmes schrieb diese Tage auf ihrer Facebook Seite diesen Text:

„Laizismus statt Kopftuchzwang. 1954 hat der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser bei einer Versammlung über sein Zusammentreffen mit der fundamental islamischen Muslimbruderschaft berichtet.

Eines der Themen war die Forderung eines generellen Kopftuchzwangs für Frauen. Damals lachte das Publikum über die Vorstellung, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit zu verschleiern hätten, da es für sie unvorstellbar war. Religion war Privatsache. Heute verlaufen die Entwicklungen gegensätzlich...“

Hier die Rede Nasser‘ s zum Kopftuchzwang. Echt sehenswert kann ich nur sagen:

https://www.youtube.com/watch?v=zCzAgkBQrJI&feature=youtu.be

Auszug;

„Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser erzählt bei einer Versammlung über sein Zusammentreffen mit der fundamentalislamischen Muslimbruderschaft und deren Forderung eines generellen Kopftuchzwangs für Frauen. Das Publikum lacht über die Vorstellung, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit zu verschleiern hätten. Die Rede wurde 1966 gehalten. Damals, gut ein Jahrzehnt nach der Befreiung von den Kolonialmächten gab es in Teilen Arabien panarabische und moderne Bestrebungen. (Wer weiß denn heute noch, dass Syrien und Ägypten damals einige Zeit lang in einem Staat vereinigt waren?) Seither hat sich in der Region einiges geändert - die Gesellschaften wurden von religiösen Strömungen (re-)islamisiert. So schnell kann das gehen. Die Töchter der Frauen damals haben sich heute zu verhüllen.“

Wenn es nicht so ernst wäre, ist es wirklich zum Lachen.

Wie konnte das nur passieren?

Die EMMAs berichten schon seit 30 Jahren über diese Entwicklung. Nur wurden sie ja in den meisten Fällen nie ernst genommen, eher verlacht oder gleich als Rassisten bezeichnet. Obwohl es doch offensichtlich war, schon damals 1979, als Irans Frauen auf die Straßen gingen. http://www.emma.de/artikel/islamismus-264639

Auszug:

„Die Gefahr des religiösen Fundamentalismus ist eines der ganz großen Themen von EMMA. Der christliche Fundamentalismus ist nicht minder beunruhigend – der islamische jedoch weltweit in der Offensive. Im März 1979 folgte Alice Schwarzer dem Hilferuf der Iranerinnen, die schon in den ersten Tagen nach Machtantritt Khomeinis entrechtet wurden. Seither hat das Problem EMMA und ihre Herausgeberin nicht mehr losgelassen.

Über ein Vierteljahrhundert war EMMA im deutschsprachigen Raum eine der wenigen, ja oft die einzige Stimme, die über die Agitation der Fundamentalisten weltweit und mitten in Deutschland berichtete. EMMA stand damit lange nicht nur allein, sondern wurde auch des „Rassismus“ beschuldigt, vor allem aus linken und KonvertitInnen-Kreisen.“

Hier einige lesenswerte Texte zum Thema:

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/die-burka-verstoesst-gegen-das-grundgesetz-333243

Auszug:

Alice Schwarzer analysiert, warum die Vollverschleierung kein religiöses, sondern ein politisches Symbol ist. Und ein Leichentuch für Millionen Frauen im Islam. Beim Burka-Verbot geht es nicht um „Sicherheitsfragen“, sondern um die elementarste Menschenwürde. Die Akzeptanz der Burka ist eine islamistische Provokation.“

http://www.emma.de/artikel/verzeih-mir-katia-318377

Auszug:

„Die Schülerin Katia (Foto) wurde am 28. Januar 1994 erschossen, weil sie gegen das Kopftuch war. Die "schwarzen Jahre" nennen die Algerier die 90er, als bei ihnen der Bürgerkrieg der Islamisten 200.000 Menschen das Leben kostete. Die ganze Welt hat weggesehen. Die algerisch-französische Juristin Wassyla Tamzali lässt das bis heute nicht los.“

http://www.emma.de/artikel/afghanistan-fuehrt-scharia-ein-265860

Auszug:

Vor elf Jahren marschierte die NATO in Afghanistan ein. Das Anliegen, die afghanischen Frauen aus der Herrschaft der Taliban zu befreien, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, gilt seither als westliche Legitimation für diesen Krieg. Mission gescheitert. Vor wenigen Tagen waren es nicht die Taliban, die die afghanischen Frauen ihrer Rechte beraubten. Es war die afghanische Regierung selbst. Der amtierende Präsident Karzai, Hauptverhandlungspartner des Westens, hat nun offiziell gemacht, was der Religionsrat schon seit Wochen fordert: „Die Frau hat sich den Geboten der Scharia zu unterwerfen“, heißt es in seiner offiziellen Regierungserklärung. Denn: „Der Mann ist ein fundamentales Wesen, die Frau ist ihm untergeordnet.“

http://www.emma.de/artikel/emmakiwi-buch-die-grosse-verschleierung-265229

Auszug:

„Die große Verschleierung – Für Integration, gegen Islamismus“ (KiWi). In dem von Alice Schwarzer herausgegebenen Band schreiben Musliminnen, Islamwissenschaftlerinnen und andere Expertinnen, von Elisabeth Badinter bis Antonia Rados, über die islamistische Offensive von Teheran bis Köln und ihre fatalen Folgen.“

http://www.emma.de/artikel/hilferuf-aus-dem-iran-der-widerstand-ist-weiblich-264671

Auszug:

Sie werden verhaftet, gefoltert, vertriebenaber sie lassen sich nicht einschüchtern. Mittendrin oder vom Exil aus versuchen die Iranerinnen, das unmenschliche Regime zu reformieren.“

http://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-gegen-roths-kopftuch-318367

Auszug:

Sie riskieren ihre Freiheit ohne Kopftuchund können es kaum fassen, dass westliche Politikerinnen wie Claudia Roth es im Iran freiwillig tragen. Die mutigen Frauen der Anti-Kopftuch-Aktion „Meine heimliche Freiheit“ fühlen sich verraten. Bald eine Million protestieren mit ihnen auf Facebook.

Liebe Politikerinnen auf Iran-Besuch: Seit über 30 Jahren werden unsere Stimmen von den iranischen Medien unterdrückt. Seit mehr als 30 Jahren ist es den JournalistInnen verboten, die (Zwangs)Verschleierung zu thematisieren. Trotzdem haben Sie sicherlich in den Medien Ihrer eigenen Länder von der Facebook-Aktion „My stealthy Freedom“ gelesen. Sie werden also wissen, dass viele Frauen im Iran heimlich und manche sogar offen gegen Zwangsverschleierung aufbegehren. Wir wollen die Freiheit, selbst zu wählen, was wir anziehen – wir wollen nicht unser Leben lang nur heimlich den Schleier ablegen können…“

Die iranische Journalistin Masih Alinejad hat 2014 eben diese o.g. Initiative „My stealthy Freedom“ ins Leben gerufen auf Facebook. Eine großartige Sache!

http://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-ohne-schleier-316997

Auszug:

Hunderte Iranerinnen lüften ihren Schleier und posten Fotos davon auf Facebook. Eine mutige Aktion, die die aktuell steigende Revolte der Frauen zeigt. Denn unverschleiert auf die Straße gehen ist im Iran verboten. Als Strafe drohen Peitschenhiebe und Gefängnis. Doch viele Frauen wagen es dennoch. Innerhalb weniger Tage landeten hunderte Fotos auf Masihs Pinnwand: alle von Iranerinnen, die sich die Freiheit nehmen, den Schleier zu ­lüften. Inzwischen sind es tausende. Aus Protest gegen den Verhüllungszwang des Mullah-Regimes.

Dabei ist auch für die Städterinnen in Iran, einst Persien, das islamistische Kopftuch, das Haar und den Haaransatz streng verdeckt, relativ neu. Es war Ayatollah Khomeini, der nach seiner Machtübernahme 1979 die Verhüllung der Frauen zum Gesetz machte. Ausgerechnet am 8. März 1979, dem Internationalen Frauentag, hetzte er seine „Revolutionsgarden“ auf die Frauen – auf der Straße, im Büro, an der Uni – und ließ alle Kopftuchlosen mit Schimpf und Schande nach Hause jagen.

Bis heute werden Iranerinnen, die sich nur leicht widersetzen – indem sie den Schleier auch schon mal „verrutschen“ ­lassen – von „Sittenwächtern“ verhaftet und mit Auspeitschung oder Gefängnis bestraft. Der Ganzkörperschleier und das Kopftuch sind nicht nur praktisch eine Behinderung, sondern auch das Symbol für die Segregation der Geschlechter und den Ausschluss der Frauen

Die Iranerinnen, die sich auf Facebook ohne Schleier zeigen, sind unglaublich mutig“, schwärmte Masih Alinejad im Gespräch mit EMMA. Mehr noch: Sie sind Heldinnen, die den Millionen Frauen, die das nicht wagen (können), Mut machen. Auch wenn sich manche verständlicherweise hinter großen Sonnenbrillen verbergen oder gar nur von hinten zeigen. Aber sie tun es! Und sie werden immer mehr.“

Ihr solltet mal auf die Facebook Seite von Masih gehen. Nicht nur Frauen, inzwischen sind es auch Männer, Firmen, zuletzt ein Rapper, der für diese Initiative einen Song geschrieben hat. Jede Woche gibt es nun den #WhiteWednesday, an dem Frauen still protestieren, indem sie weiße Schleier/Tücher tragen. Männer solidarisieren sich mit weißen T-Shirts oder weißen Armbinden.

Jede Woche werden unzählige Videos veröffentlicht von Frauen, Familien, die sich auf den Straßen im Iran filmen, während sie mit weißer Kopfbedeckung oder gleich ohne durch Irans Straßen laufen. Eine fröhliche u. friedliche Protestbewegung des Iranischen Volkes.

Ich freue mich über jedes neue Video, jede Botschaft dieser mutigen Frauen! :-) So viele von ihnen sind deswegen schon festgenommen worden, wurden beschimpft auf offener Straße u. trotzdem kämpfen sie weiter. Respekt!!

„Meine heimliche Freiheit“ / „My Stealthy Freedom“:

https://www.facebook.com/StealthyFreedom

Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein… Und sicher auch das Regime im Iran. ;-) Das tobt inzwischen schon mit Schaum vor dem Mund u. beschimpft Frauen der #WhiteWednesday Bewegung als Huren u. ihre Männer u. Brüder, die sie natürlich unterstützen, als unmoralisch.

Da fragt sich natürlich das Iranische Volk wie es sein kann dass Frauen als unmoralisch bezeichnet u. ausgepeitscht werden, ihnen das Auto konfisziert wird, sie hohe Strafen bei Gericht zahlen müssen, nur weil ihnen das (Zwangs-)Kopftuch im Auto verrutscht. Während das Regime Sexualstraftäter u. andere Verbrecher laufen lässt? Wer ist denn hier unmoralisch, wer begeht denn die wirklichen Verbrechen?

Diese Woche hat sich eine neue Frau bekannt zum stillen Protest. Nachdem sie von der Polizei festgenommen wurde, weil sie im Auto saß u. ihr Kopftuch in den Augen der Moralpolizei verrutscht war u. das unmoralisch sei... Dafür wurde erst ihr Auto beschlagnahmt, dann wurde sie vor Gericht geschleift u. beschimpft, als wenn sie eine Schwerverbrecherin wäre. Als sie forsch fragte, wen sie denn mit ihrem verrutschten Kopftuch - im Auto - bei geschlossenen Scheiben bedrohen würde? Da hieß es, dass sie Strafe zahlen müsse, wenn sie einen Unfall verursache, also habe sie nun auch zu zahlen. Woraufhin sie sich auf der facebook Seite "My Stealthy Freedom" mit einem Video zu Wort meldete u. nun auch mit protestiert. Super!

Das sind doch mal mutige Frauen! :-)

Ich bitte euch diese Bewegung zu unterstützen, die Facebook Seite weiter zu verteilen an eure Freunde, an KollegInnen u. euch so zu solidarisieren mit den iranischen Frauen, die nur dafür auf die Straße gehen, um frei entscheiden zu dürfen, mehr nicht. Sie wollen kein Verbot, sie wollen nur die Wahlfreiheit, anziehen zu dürfen was sie möchten. Wer ein Kopftuch tragen will, kann das ja, aber sie möchten selber darüber entscheiden dürfen.

Zum Wochenende nun leichte Sommer Kost ;-)

Largest aquarium tank in the world

https://www.youtube.com/watch?v=hX7eEWFAiFE

Kuroshio Sea – 2nd largest aquarium tank, Okinawa, Japan

https://www.youtube.com/watch?v=u7deClndzQw

The rose garden of Kayoichou Park, Japan

https://www.youtube.com/watch?v=cF1eh1sfXmo

Habt ein friedliches Wochenende,

viel Kraft für die neue Woche
und liebe Grüße
Violine

 

22.06.2017 um 15:58 Uhr

Zeit um über Reformen nachzudenken

Hallo Ihr Lieben!

Demos sind ja ne feine Sache. :-)

Wenn denn auch mit Herzblut für eine Sache auf die Straße gegangen wird. Dann kann so ne Demo echt was bewegen in unserer Gesellschaft.

Leider war die Demo unlängst in Köln so ne halbe Sache. Eine Art Friedensmarsch, der aber eher danach klang, sich die Hände rein zu waschen. Der Islam sei doch friedlich, deswegen auch 'Ramadan-Friedensmarsch.

Necla Kelek fordert MuslimInnen dazu auf sich klar gegen Islamismus auszusprechen. Das machen, wenn überhaupt, die Wenigsten. Hier ihr Artikel:

http://www.emma.de/artikel/warum-die-ramadan-demo-koeln-verlogen-ist-334519

Auszug:

„Die Ramadan-Demo ist verlogen! Marek Lieberberg (Foto) fordert muslimischen Protest gegen Terror. Necla Kelek kritisiert die Halbherzigkeit von MuslimInnen wie Lamya Kaddor, für die der Islam so gar nichts zu tun hat mit dem Terror. Die Deutsch-Türkin findet: Alle MuslimInnen stehen in der Verantwortung gegen den Islamismus - so wie einst alle Deutschen gegen den Nazismus.

Nachdem „Rock am Ring“, Deutschlands größtes Musikfestival in der Eifel, kurzzeitig wegen einer Terrorwarnung geräumt werden musste, erklärte Veranstalter Marek Lieberberg empört: „Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen die Gewalttäter richten. Ich hab bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Was macht ihr da eigentlich?“ Der Appell des Konzertveranstalters, dessen jüdische Eltern den Holocaust überlebt haben, hat ein deutschlandweites Echo ausgelöst.

Kurz darauf meldete sich eine Muslimin mit einem Aufruf zu Wort. Unter dem Slogan „#NichtMitUns. Muslime und Freunde gegen Gewalt“ ruft die Religionslehrerin Lamya Kaddor aus Dinslaken zum „Ramadan-Friedensmarsch“ in Köln auf, um „ein mächtiges Zeichen gegen Gewalt und Terror“ zu setzen. Liest man den Aufruf, den Kaddor verfasst hat, beschleicht einen der Eindruck, es geht hier weniger um Protest gegen Terrorismus im Namen des Islam. Sondern es geht hier wohl vor allem darum, sich  die Hände in Unschuld und den Islam reinzuwaschen. Das signalisiert schon der Name: Ramadan-Friedensmarsch. Damit stellen die Veranstalter ausgerechnet den Protest gegen den Terror unter ein religiöses Motto.“

Und weiter aus dem Artikel von Necla Kelek:

„Man muss nicht Islamwissenschaft studiert haben, um festzustellen, dass die Legitimation der islamistischen Gewalt in der schriftgläubigen Interpretation des Koran selbst begründet liegt.

Meiner Meinung nach steht die Gemeinschaft der MuslimInnen in der Verantwortung, gegen die Propagierung von Terror in den Heiligen Schriften wie durch manche ihrer Gläubigen aufzustehen! Denn so, wie die Nazis zu Deutschland gehörten, gehören die Terroristen zur Umma, ist der Islamismus Teil des Islam. Damit müssten wir Muslime uns dringend auseinandersetzen. Solange dies nicht geschieht, ist so eine Ramadan-Demo unglaubwürdig. 

Übrigens: Dinslaken, die Stadt in der Lamya Kaddor seit Jahren den Islam lehrt, gilt als „Hochburg des Salafismus“ in Deutschland. Der Stadtteil Dinslaken-Lohberg geriet in die Schlagzeilen, als 2013 über zwei dutzend Männer von dort aus in den Irak und nach Syrien gereist sind, um sich der Terrorgruppe Islamischer Staat anzuschließen. Fünf davon waren Schüler von Lamya Kaddor. Wie es dazu kommen konnte - auch das wäre eine (selbst)kritische Reflexion wert.“

Ja, leider fehlt es an dieser Selbstkritik. Und das nicht erst seit den Anschlägen u. dem Terror. Die Probleme liegen ja bereits in der Nicht-Integration, in Parallelgesellschaften, in Moscheen in denen Gewalt gepredigt wird, hier bei uns.

Das nun folgende Interview möchte ich euch wärmstens ans Herz legen. Bitte lest es komplett bei der EMMA. Denn in den wenigen Ausschnitten, die ich hier poste, kommt nicht alles rüber. Es lohnt sich hinter die Fassade zu sehen, wie es der Islam-Gelehrte Abdel-Hakim Ourghi im Interview mit Alexandra Eul tut.

http://www.emma.de/artikel/prof-ourghi-marschiert-nicht-mit-334523

Auszug:

„Solche Demos sind auch nur kosmetische Korrekturen. Die Lösungen liegen woanders. Das heißt nicht, dass ich Mahnwachen und Demonstrationen nicht wichtig finde. Aber nicht, wenn Muslime hingehen und sagen: „Nicht in meinem Namen!“ Oder: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“ Anstatt realitätsnahe Antworten und zukunftsorientierte Lösungen für das Problem der Gewalt im Islam zu finden. Immer nur behaupten "Das alles hat nichts mit dem Islam zu tun", das finde ich naiv.

Natürlich hat der Islam mit der Gewalt zu tun. Uns alle, Friedliebende wie Terroristen, verbindet diese Religion! Zu behaupten, diese Islamisten seien keine Muslime, das ist doch Augenwischerei und hat nichts mit der Realität zu tun. Denn diese "heiligen Krieger" werden weder in Synagogen noch in Kirchen radikalisiert, sondern in Moscheen. Und sie bezeichnen sich auch noch als die „besseren Muslime“. Wir müssen also endlich dazu stehen, dass Muslime im Namen des Islams morden. Den Islamisten dienen doch etliche medinensische Koranpassagen als Handlungsanleitung - und auch das Handeln des Propheten selbst. Also kanonische Quellen der islamischen Rechts- und der Religionslehre.

Darüber hinaus beruft sich der islamistische Terror auf eine Gewalt propagierende, theologisch gut fundierte Ideologie. Dass es zum Beispiel im Koran Passagen gibt wie die Sure 9 Vers 29, die dazu auffordert, Krieg gegen alle diejenigen zu führen, die nicht zu der wahren Religion gehören. Also auch gegen Juden und Christen. Das einzugestehen, wäre ein erster Schritt in Richtung Lösung. Wir brauchen endlich den Mut, die Probleme zu benennen und das kollektive Verdrängen zu beenden.

Wir haben es ja in den Moscheen in Deutschland häufig mit sogenannten Import-Imamen aus muslimischen Ländern zu tun, die im Auftrag eines ausländischen Staates predigen. Oder auch mit Selfmade-Imamen ohne theologische Ausbildung. Solche Imame predigen oft eine Pädagogik der Unterwerfung. Da darf nichts hinterfragt und nicht reflektiert werden. Genauso läuft das auch im Koranunterricht, der die muslimischen Kinder von der westlichen Kultur isoliert. Da werden schon den Kindern Werte vermittelt, die nicht mit unserem westlichen Erziehungssystem im Einklang stehen. Es wird eine Pädagogik der Strafe vermittelt: Gott, der Strafende. Man muss sich an den Islam klammern. Man muss sich schützen vor der westlichen Kultur. Tenor: Wir Muslime sind die wahren Gläubigen, und wir sind die beste Gemeinschaft, die je gestiftet worden ist. Mit dieser Strategie werden die Muslime von anderen Glaubensgemeinschaften und Nicht-Religiösen isoliert.“

Und da mein Blog ein feministischer Blog ist möchte ich auch den nächsten Abschnitt aus dem EMMA-Artikel erwähnen.

http://www.emma.de/artikel/prof-ourghi-marschiert-nicht-mit-334523

Auszug:

Die Frauen sind Menschen zweiter Klasse in den islamischen Gemeinschaften. Dagegen würden wir Muslime Mahnwachen benötigen! Und Demos für die Reform des Islams. Denn diese Religion befindet sich zurzeit in einem pathologischen Zustand - und der ist hausgemacht.

Was die Vertreter der männlichen Herrschaft in den Islamverbänden zum Beispiel über die Pflicht zum Kopftuch erzählen, ist eine der größten Lügen. Das Kopftuch ist keine islamische Vorschrift! Es gibt keinen Hinweis darauf im Koran. Es gibt nur zwei Verse, das Dekolleté zu bedecken. Aber mit solchen Behauptungen wie der Kopftuch-Lüge wollen diese Männer die Frauen unter Kontrolle bringen. Es gibt heute keine Gemeinschaft in der ganzen Welt, die so viel Angst vor der Freiheit der Frauen hat, wie die islamische. Es scheint, dass die Frauen zum ewigen Feind der Männer erklärt wurden. Und einen großen Beitrag zur Knechtschaft der muslimischen Frauen leisten auch die bereits unterdrückten Frauen.“

Wie gesagt, lest das komplette Interview. Es lohnt sich!

Mehr will ich dazu gar nicht sagen. ;-)

Mich wundert es immer wieder, wieso solche Interviews meist nur die EMMAs führen u. veröffentlichen. Wieso hauptsächlich sie es sind, die seit nunmehr über 35 Jahren vor Islamismus warnen, aufdecken, hinschauen?

Weshalb greifen andere große Medien das Thema denn nicht auf? Wieso schweigen unsere PolitikerInnen dazu? Zu heikel? Angst davor, als islamophob verschrieen zu werden oder als ausländerfeindlich? Angst vor der Nazikeule?

Nun, die EMMAs trauen sich. Und es gibt sie immer noch. Sie lassen sich eben nicht den Mund verbieten. Greifen heikle Themen auf, wo unsere Hauptmedien den Schwanz einziehen u. PolitikerInnen wegsehen.

Vielleicht gibt euch das o.g. Interview ja guten Diskussions-Stoff im Freundes- u. Bekanntenkreis. Vor allem aber wünsche ich mir, dass wir die liberalen Kräfte, die weltoffenen, demokratischen MuslimInnen unterstützen.

Vor einer Woche wurde in Berlin die erste Liberale Moschee eröffnet. Von einer Frau. Der Frauenrechtlerin u. Juristin Seyran Ates. Tolle Sache, wie ich finde. :-)

http://www.emma.de/artikel/wir-sind-nicht-mehr-zu-stoppen-334551

Auszug:

In Berlin hat Seyran Ates die erste Moschee eröffnet, in der Frauen predigen, Homosexuelle willkommen und Burkas verboten sind. EMMA hat mit Ates gesprochen. Die deutsch-türkische Juristin und Frauenrechtlerin will den erzkonservativen Islam-Verbänden die Deutungshoheit streitig machen. Die Resonanz ist überwältigend.

Ein großartiges Signal für einen liberalen Islam für die einen, eine ungeheure Provokation für die anderen. Die Morddrohungen ließen nicht lange auf sich warten. Im Gespräch mit EMMA erklärt Seyran Ates, warum sie dennoch keine Angst hat – und warum diese Moschee nicht die letzte ihrer Art sein wird.

Es gibt auch eine Menge Beschimpfungen und Drohungen. Ja, aber keine einzige davon bezieht sich darauf, was wir inhaltlich machen. Es gibt keinen einzigen theologischen Beleg, dass es falsch ist, was wir tun, sondern nur Behauptungen und Beleidigungen. Und da halte ich es mit Margaret Thatcher, die mal gesagt hat: „Solange ich nur persönlich angegriffen und beleidigt werde, und nicht inhaltlich, weiß ich, dass ich richtig liege.“

Der Hass gegen dich in den sozialen Medien ist enorm. Es wurde jetzt sogar eine Fatwa gegen dich ausgesprochen. Ich habe dazu eine Videobotschaft gemacht und diese Leute gefragt: Was habt ihr bisher gegen den IS, Al Quaida oder Boko Haram getan? Schreibt ihr denen auch diese Tiraden? Schreibt ihr irgendwelchen Taliban auch dieser widerlichen Mails? Dass ihr sie vergewaltigen und töten werdet und dass Allah sie verdammen soll? Ich frage sie: Wann habt ihr eine Fatwa gegen diese Extremisten erlassen? Was macht ihr gegen diesen Terror? Wir hingegen wollen mit dem Islam gegen den Islamismus kämpfen.

Welch eine mutige Frau!! Respekt!

Noch ein Artikel über die Eröffnung:

https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/06/erste-liberale-moschee-in-berlin.html

Auszug:

„Die Frauenrechtlerin und Juristin Seyran Ateş hat am Freitag in Berlin-Moabit ihre liberale islamische Moschee eröffnet. Ateş hat dort Großes vor. Sie will nichts weniger, als das Bild des Islam in der Öffentlichkeit verändern. Frauen und Männer beten hier künftig gemeinsam in einem Raum, auch das Vorbeten wird von Männern wie Frauen übernommen, ebenso die Predigten. Das ist bisher so in keinem muslimischen Gotteshaus in Deutschland möglich.

Aber vor allem will die Menschenrechtlerin das Bild vom Islam in der Öffentlichkeit verändern. "Es ist Zeit, dass die moderaten, liberalen Muslime endlich auch Gesicht zeigen", findet Seyran Ateş. Seit dem 11. September 2001 und den Anschlägen auf das World Trade Center habe sie immer wieder die Frage gehört: "Wo sind denn die friedlichen Muslime? Warum gehen sie nicht auf die Straße und protestieren gegen den Terror der Islamisten? Ich empfinde das genauso. Ich frage mich auch, wo sie sind."

Sie selbst war noch nie in einer deutschen Moschee, wie sie erzählt. "Mich hat es schon als Kind gekränkt, dass Männer und Frauen beim Beten getrennt wurden", empört sich die Anwältin, "dabei sind wir doch vor Gott alle gleich. Ich will in der Moschee Mensch sein." Lange hatte Ateş gehofft, dass jemand anderes ihre Idee aufgreifen und eine liberale Moschee gründen würde. "Mir wäre es Recht gewesen", sagt die Anwältin, die als Frauenrechtlerin schon häufig Morddrohungen erhalten hat, "ich wäre glücklich darüber, wenn ich jetzt nicht wieder den Kopf dafür hinhalte müsste, aber es hat kein anderer gemacht."

Bedauerlich u. erfreulich zugleich also.

Diese mutigen u. starken Frauen machen den Mund auf, obwohl es sie, auch hier bei uns, das Leben kosten könnte. Bis auf ganz wenige Männer, sind es mal wieder Frauen die voran gehen. Beschämend für die Männer mit den großen Klappen, die alle Frauen als Huren beschimpfen, die Frauen erniedrigen, weil die es wagen Menschen zu sein u. selber denken, aus der Reihe tanzen, sich nicht unterwerfen.

Nochmal ihre Frage, die ja auch Necla Kelek stellt u. die mich ebenso interessiert: Wo sind denn die friedlichen Muslime? Warum gehen sie nicht zu Tausenden auf die Straße und protestieren gegen den Terror der Islamisten? Und für eine Reform?!

Zum Wochenende nun wieder leichte Kost. ;-)

Zinnia Garden in Hananosato

https://www.youtube.com/watch?v=Ir3adS83Ch0

Buckelwale – Wildes Brasilien (ca. 2 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=ujKvmeCDJ5U

Tragt Sonnenhüte bei der Hitze ;-)

und liebe Grüße
Violine



08.06.2017 um 16:35 Uhr

Die Emanzen schweigen nicht ;-)

Hallo Ihr Lieben!

Großbritannien trauert um ihre Opfer.

Schwer zum Tagesgeschäft überzugehen.
Wenn nun auch noch die Opfer verhöhnt werden.

Nicht genug, dass Terror, wo immer er geschieht reine Menschenverachtung ausdrückt. Und in keinster Weise verharmlost oder verleugnet werden darf.

Wieso werden Mädchen u. Frauen, die nun mal allesamt Opfer wurden in Manchester pauschal unter den Teppich gekehrt? Der Terror richtete sich gegen ein Mädchen-Konzert. Aber keiner spricht darüber, warum nicht?

Die Mädchen, die Opfer werden von Islamisten als „Huren“ beschimpft?! Ja, geht’s noch?

Gut, dass EMMA sich nicht den Mund verbieten lässt u. immer heikle Themen angeht, während alle anderen Medien sich in Schweigen hüllen.

Lest selber. Diesmal etwas ausführlicher:

http://www.emma.de/artikel/manchester-das-fatale-schweigen-334505

Auszug:

Manchester: Das fatale Schweigen. Das Manchester-Attentat war ein gezielter Angriff auf Mädchen. Und auf die Emanzipation. Aber darüber wird geschwiegen, klagt nicht nur die Journalistin Emma-Kate Symons. Dieses Schweigen gerade unter den westlichen Feministinnen ist nicht neu. Es tritt immer dann auf, wenn es darum geht, den Frauenhass als Teil des politisierten Islams zu benennen.

Wir haben keine Angst!“ stand auf einem der vielen Schilder, die an diesem Sonntag auf dem Benefiz-Konzert „One love Manchester“ im Publikum in die Höhe gehalten wurden. 50.000 Menschen waren gekommen, darunter auch die Mütter und Töchter, die das Attentat auf dem Konzert von Ariana Grande am 22. Mai überlebt haben.

Nur einen Tag vor dem Konzert hatte es einen weiteren Anschlag in London gegeben. Waren Mädchen das erklärte Ziel von Manchester-Attentäter Salman Abedi? Das fragte nicht nur EMMA. Aber über diese so dringende Analyse wird seither geschwiegen. Auf Kosten von Mädchen und Frauen, allen voran in den muslimischen Communities. Emma-Kate Symons über ein fatales Schweigen.

Und weiter aus o.g. EMMA-Artikel:

„Auf der einen Seite stehen die selbsternannten „Homegirls im Hijab“ - wie die in New York lebende Aktivistin Linda Sarsour. Sie spielen den Zusammenhang zwischen dem frauenfeindlichen Weltbild der Islamisten und dem Terror-Attentat in Manchester herunter oder verschweigen ihn ganz. Flankiert werden sie von ihren westlichen Unterstützerinnen, die Angst davor haben, als rassistisch oder als islamfeindlich gebrandmarkt zu werden, wenn sie sich äußern.

Und auf der anderen Seite ihre liberalen muslimischen Schwestern, die sich schon lange fragen, weshalb so erzkonservative Ansichten über Sittsamkeit ausgerechnet von Feministinnen und von bestimmten Medienkreisen als repräsentativ für muslimische Frauen, als vorbildlich und fortschrittlich angesehen werden.

Eine verschleierte Französin formulierte es auf Twitter so: Die gerade mal acht Jahre alten Mädchen wären von Ariana Grande dazu angestiftet worden, sich wie „Huren“ anzuziehen. Und sie hätten es gewagt, im Dunkeln vor die Tür zu gehen. Das alles sei ein Anzeichen für „Dekadenz und Werteverfall.“

Nun sollen also auch die Frauen in der westlichen Welt mit Gewalt in eine Rolle gezwängt werden, die mit den Regeln des Islamischen Staates konform geht.Es ging nicht nur darum, die Mädchen und Frauen auf dem Konzert umzubringen. Es ging darum, ein ganzes Frauenbild zu vernichten“, schreibt Jenny Raflik in Le Monde. „Diese jungen Frauen stehen einerseits für Unschuld und andererseits für das erwachende Bewusstsein ihrer weiblichen Identität. Indem sie zum Ziel erklärt werden, wird das gesamte Bild der westlichen, emanzipierten Frau anvisiert.“

Wieso traut sich keiner – außer EMMA u. liberale Musliminnen – das Kind beim Namen zu nennen? Frauenhass, Frauenverachtung gehört zum radikal-islamistischen Weltbild.

Auch die arabischen Täter an Silvester hatten diese Haltung: Frauen u. Mädchen, die „westlich emanzipiert“ leben – abends vor die Tür gehen - verdienen es nicht anders. Ja sie fordern diese Männer - nach deren verschrobenen Menschenbild – geradezu auf, sie zu vergewaltigen, zu schlagen, sie zu beschimpfen, ihnen Gewalt anzutun, sie zu töten.

Zum Glück wurde erneute Gewalt gegen Frauen an Silvester 2017 verhindert:

http://www.blogigo.de/Frauen_bewegen_Frauen/Die-geschuetzten-Frauen/554/

Fröhliche Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte...

Ein Konzert mit Mädchen u. Müttern in Manchester...
Danach Cafes, Pubs, Bars, Tavernen in London...

Unlängst wurde in einem Artikel der Jüdischen Rundschau angefragt, warum es keinen Terror in Polen, Ungarn oder Japan gäbe?

http://juedischerundschau.de/warum-gibt-es-keinen-terror-in-polen-ungarn-oder-japan-135910809/

Wir können nicht „die Flüchtlinge“ dafür verantwortlich machen. Die meisten Täter lebten bereits Jahre - scheinbar - integriert unter uns. Unsere PolitikerInnen, unsere Regierungen haben Parallelgesellschaften geduldet.

Es wird nicht drüber gesprochen. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wieso lernen unsere PolitikerInnen denn nichts dazu? Wo bleibt die Ursachenforschung?

Darüber hat auch schon der bekannte Ahmad Mansour geschrieben u. gesprochen:

http://www.emma.de/artikel/islamisten-sind-rassisten-331083

Auszug:

Herr Mansour, Ihr gerade erschienenes Buch heißt „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen den religiösen Extremismus umdenken müssen“. Warum müssen wir das?

Spätestens seit den Attentaten in Paris begreifen wir, wie oberflächlich die Politik bisher agiert hat und wie sehr man auf Aktionismus setzt. Man reagiert immer erst, wenn es knallt. Da heißt es dann, das wären bedauerliche Einzelfälle und das hätte mit dem Islam gar nichts zu tun. Aber wir hätten längst darüber reden müssen, warum und in welchem Ausmaß sich Jugendliche, die in diesem Land aufgewachsen sind, von unseren Werten entfernt haben. Es findet keine Debatte über die Ursachen statt. Eine flächendeckende Strategie, mit der wir diese Menschen erreichen, bevor sie sich radikalisieren, gibt es nicht. Und nicht nur das. Die Politik erlaubt auch, dass ausgerechnet Leute, die Teil des Problems sind, damit beauftragt werden, die Deradikalisierungs und Präventionsarbeit zu übernehmen. Und das ist nicht nur falsch, es ist auch sehr gefährlich.

Unser Problem sind eben nicht nur Hassprediger und Salafisten. Wir müssen viel früher anfangen, nämlich bei einem problematischen Islamverständnis. Ich spreche von Geschlechtertrennung und Tabuisierung der Sexualität, von Buchstabengläubigkeit und von Angstpädagogik, von einem patriarchalen Gott, der genauso funktioniert wie der Vater: Er straft und lässt nicht mit sich diskutieren. Da gibt es keinen Platz für Zweifel und Selbstentfaltung. Ich rede von einem Opferdiskurs und von Feindbildern: Der Islam ist nur Opfer, der Westen und die Juden sind die Täter. Wer so ein Islamverständnis predigt, schafft die Basis für eine Radikalisierung. Die Islamisten haben nichts Neues erfunden. Sie bauen auf dem auf, was die Jugendlichen zu Hause oder in manchen Moscheen sowieso schon gehört haben und treiben es auf die Spitze....“

Das ist der springende Punkt. Es wird nicht nach den Ursachen gesucht.

Aber (noch) sind wir mündige BürgerInnen, haben Rechte, können offen ins Gespräch gehen mit zuständigen PolitikerInnen. Im Sinne von: Steter Tropfen höhlt den Stein. Hat bei der Emanzipierung auch funktioniert. ;-)

Von daher kann ich persönlich nur empfehlen unseren Politikern in den Ohren zu liegen. Fragen stellen, nerven, nachhaken. ;-) Ein Bewusstsein schaffen. Kann man z.B. hier tun: http://www.abgeordnetenwatch.de/

Oder die EMMA u. spezielle Artikel zum Thema weiter reichen an Freunde, Kollegen, in Praxen auslegen, an Abgeordnete schicken, bei Facebook teilen usw.

http://www.emma.de/thema/islamismus-111250

Zum Wochenende nun wieder leichte Kost. :-)

Beautiful Lotus Flowers – Best Relax Music (ca. 13 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=DasUQ-EdDqI

Skagit Valley Tulip Festival 2016 (ca. 6,50 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=b1JdnvOjUsY

Lasst es euch gut gehen

und liebe Grüße
Violine

25.05.2017 um 11:10 Uhr

Pray for Manchester

Hallo Ihr Lieben!

Überall in England hängen sie....

Schilder u. Lichtreklame mit diesen Worten:
Pray for ManchesterWe stand together

Es ist nicht in Worte zu fassen, wie erschüttert ich über das Leid bin....

Kinder. Mädchen. Junge Frauen. Jugendliche. Mütter.
Ausgelöscht. Herausgerissen. Verstümmelt. Traumatisiert.

Meine Gedanken sind bei den Opfern. Den trauernden Familien. Mit den jungen Leuten die in den Krankenhäusern um ihr Leben kämpfen. Den Menschen die Körperteile, Kinder, Mütter verloren haben...

Fragen werden laut...

http://www.emma.de/artikel/manchester-waren-maedchen-das-ziel-334493

Auszug:

„Manchester: Waren Mädchen das Ziel? Diese Frage stellt die internationale Presse nur zwei Tage nach dem Attentat bei dem Konzert in Manchester. Die Hinweise sind bedrückend. Ariana Grande ist ein Mädchen-Super-Star. Es war also klar, dass es vor allem Mädchen und deren Mütter treffen wird. „Das Manchester-Bomben-Attentat auf ein Konzert von Ariana Grande zielte auf junge Frauen – und wir müssen darüber reden!“ erklärte das feministische Popkultur-Magazin Bust als eine der ersten Stimmen. Das Attentat „reiht sich ein in eine lange Liste von Anschlägen, die sich direkt gegen Mädchen und junge Frauen richten“, schreibt Bust weiter. Der Bust-Analyse haben sich auch Medien wie die Washington Post, die linksliberalen Debatten-Magazine Salon.com und slate.com, der Rolling Stone, der kanadische Nachrichtensender CBC und die deutsche FAZ  angeschlossen.

Der Frauenhass - besser: der Hass auf emanzipierte Frauen - als Motiv für (Selbstmord)Attentate zieht sich wie ein roter Faden durch die vergangenen drei Jahrzehnte.

Die Vize-Generalsekretärin der Vereinten Nationen, die Nigerianerin Amina Mohammed, hatte erst vor wenigen Tagen in einer ergreifenden Rede vor der UN-Generalversammlung mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Frauen und Mädchen die erklärten Ziele der Islamisten sind. In Manchester war es eine Bombe auf einem Konzert, in Ländern wie Irak, Syrien, Jemen, Somalia, Nigeria oder Mali sind es systematische Vergewaltigungen und Versklavung.“

Hier der Artikel der Washington Post:

https://www.washingtonpost.com/world/europe/the-targeting-of-women-and-girls-in-manchester-may-have-been-intentional/2017/05/23/e87d3f42-3fb8-11e7-b29f-f40ffced2ddb_story.html?utm_term=.7908cd314c45

Auszug:

„In the last two years, mass killings claimed or inspired by the Islamic State have become a chilling reality in Western Europe: unexpected and impromptu truck attacks, bombings and shootings, in Paris, Brussels, Nice, Berlin and London. Manchester — where 22 were killed in an assault Monday outside a concert — seemed like just the latest chapter in a deadly saga that has claimed more than 300 lives. But then there were the details. Among other things, this was a concert meant to celebrate female empowerment, and many of the victims were young British women there to take part.“

Was muss noch geschehen?

Es ist an der Zeit! Für klare Ansagen der Islamischen Community. Weltweit. Öffentlich. Auf allen Kanälen.

Wir erinnern uns an die „Fatwa“, die - völlig absurd - über den Autor Salman Rushdie verhängt wurde vom iranischen Ayatollah Khomeini. Er wurde zu Freiwild erklärt, zur Schande. Und Rushdie musste untertauchen. Islamische Autoritäten erklärten allerdings diese Fatwa für illegal, weil ein Todesurteil ohne Gerichtsurteil nicht erlaubt ist. Es ist aber trotzdem bis heute gültig...

Weshalb veröffentlicht die Islamische Community u. deren angesehensten Obermuftis, bzw. anerkanntesten Gelehrten, wie die der Al-Azhar-Universität in Kairo nicht eine solche „Fatwa“ die diese terroristische IS/ISIS ebenso verdammt?

Im Grunde hat sie es schon getan, aber davon hören wir nichts, wieso eigentlich nicht? Und all die radikalisierten "Gefährder" scheinen davon auch noch nie etwas gehört zu haben in den Moscheen, in die sie hier oder sonstwo in Europa gehen...

Lest selber:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatwa

Auszug:

„Die Einflusssphäre der jeweiligen Fatwa beruht auf der persönlichen Autorität ihres Verfassers; das bedeutet, dass – anders als im Gerichtsurteil – die in der Fatwa vertretene Rechtsauffassung nur bindend für diejenigen ist, die diese Autorität auch anerkennen. In Ländern mit islamischem Recht werden Fatwas vor der Herausgabe meist von den nationalen Religionsführern diskutiert und beschlossen. Oftmals tun sie dies nicht völlig unabhängig von der Regierung. In solchen Fällen sind Fatwas kaum widersprüchlich und haben den Rang eines vollstreckbaren Gesetzes. Sollten sich zwei Fatwas widersprechen, wird meist von den Führern (in deren Händen ziviles und religiöses Recht liegt) ein Kompromiss erarbeitet, um zu klären, welche der beiden rechtlich wirksam sein soll.

Im Oktober 2014 verfassten 120 international hochangesehene Autoritäten eine Fatwa, in der sie dem verkürzten Verständnis des Korans durch die Anhänger des Islamischen Staates widersprechen. Das Dokument setzt sich intensiv und detailliert mit der Islam-Interpretation des IS auseinander. Es stützt sich vollständig auf Aussagen und Handlungen der Anhänger des IS und ist in Arabisch verfasst. Im Dezember 2015 wurde in Indien eine Fatwa durch ca. 70.000 indische islamische Geistliche gegen Terrororganisationen wie IS, Taliban, al-Qaida ausgesprochen. Inhalt war, dass diese Organisationen „nicht islamisch“ und „eine Gefahr für die Menschheit“ seien.“

Und weiter über diese Fatwa:

http://www.salzburg.com/nachrichten/dossier/islamischerstaat/sn/artikel/es-ist-im-islam-verboten-126184/?nc=1

Auszug:

„Mehr als 120 islamische Gelehrte und Theologen haben auf das Vorgehen des selbst ernannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi und des "Islamischen Staates" (IS) reagiert. Sie unterzeichneten eine Fatwa, ein Rechtsgutachten, in dem al-Baghdadi und seine Ideologie auf das Schärfste verurteilt werden.

Die Unterzeichner zählen zur sunnitischen Orthodoxie. Unter ihnen finden sich zahlreiche Vertreter aus Ägypten, darunter Großmufti Scheich Shawqi Allam sowie hochrangige Gelehrte der renommierten Al-Azhar-Universität, der Mufti für Jerusalem und Palästina, ferner Imame und Theologen unter anderem aus den Arabischen Emiraten, Tunesien, Marokko, Tschad, Indonesien, Indien, Pakistan, dem Irak und dem Sudan sowie Theologen und Gelehrte aus der westlichen Welt. Aus Saudi-Arabien findet sich nur ein Unterzeichner der Fatwa.

Es gibt eine Zusammenfassung in 24 Thesen, die wir im Folgenden veröffentlichen. Dazu stellen wir einige Passagen aus der Fatwa selbst. Die Übersetzung stammt vom Verein für islamische Bildung und interkulturellen Dialog.“

Wieso wird diese Fatwa nicht öffentlich u. weltweit verbreitet? Weshalb schreiben die Muslimischen Communities davon nichts auf ihren Webseiten, reden darüber regelmäßig in den Moscheen, verbreiten diese Fatwa in den Sozialen Netzwerken, auch unter den muslimischen Flüchtlingen?

Ich musste erst suchen gehen, um diese Info zu entdecken. So wie es bei uns regelmäßige(!) Info-Veranstaltungen gibt über Gewaltschutz, Gewalt gegen Frauen ist tabu, Sexueller Missbrauch, etc., damit das in den Köpfen der Menschen ankommt, so sollte m.E. ebenso verfahren werden mit Statements (Fatwas) zu radikalisierten, menschenverachtenden Islamisten-Gruppen.

Der selbsternannte IS (Islamische Staat) ist haram! Verflucht. Jeder Muslim weiß, was das bedeutet. Das wäre mal ein klares Signal. Auf so ne Ansage von den Muslimischen Communities warte ich, immer noch...

Den Opfern dieses furchtbaren Anschlags,

den Angehörigen gilt mein herzlichstes Beileid!!
Pray for ManchesterWe stand together!

Zum Wochenende wieder entspannende Töne. :-)

Der Schmetterling – Musik Piano

https://www.youtube.com/watch?v=BIbo9VeDVf4

Und noch ein tolles Duett!! ;-)

(gefunden bei Musikmadeinheaven – Danke!)

Bette Midler and Wyonna Judd – The Rose – Best Duet

https://www.youtube.com/watch?v=M5q0KmjU0Qk

Habt eine gute Zeit

und liebe Grüße
Violine

20.04.2017 um 16:02 Uhr

Die lieben Nachbarn

Hallo Ihr Lieben!

Es war ja nichts anderes zu erwarten...

Und doch ist es ein Schrecknis mit anzusehen, wie sich die Türkei, dank ihrem „Führer“ zu einer Diktatur entwickelt. Traurig. Dank auch den Deutsch-TürkInnen, die in Mehrheit für eine anti-demokratische Regierung gestimmt haben.

Ja, wisst ihr denn nicht was Demokratie bedeutet?

Oder „zurecht gerückt“ durch islamistische Vereine u. Verbände, die sich ungehindert seit Jahren in Deutschland ausbreiten. Religionsfreiheit gegen Rechtsstaat? Blinde Blindenführer... Unwissenheit über das, worum es bei dieser Wahl ging? Gewählt haben sie nun, unsere Nachbarn von nebenan...

Zu Recht regen sich demokratische Türkinnen auf, die in Europa leben weil sie sich mit unseren Grundrechten identifizieren u. sie schützen wollen, mehr als unsere eigene Regierung:

http://www.emma.de/artikel/tuerkinnen-pro-erdogan-334327

Auszug:

Necla Kelek klagt an: Meine Landsleute genießen Rechtsstaat und Demokratie, aber wählen Rechtlosigkeit und einen Alleinherrscher - für die Türkei. Moscheen und Islamverbände in Deutschland waren Brutstätten der Pro-Erdogan-Wahl. Deutschland muss jetzt Loyalität mit der Demokratie fordern!

Erdogan ist am  Ziel angekommen. Er wird nun daran arbeiten, die gesamte Macht bei sich zu konzentrieren und zukünftig als von Allah erwählter Sultan, Kalif und Kadi, also weltlicher und religiöser Führer sowie oberster Richter in einer Person aufzutreten. Die Demokratie hat er schon früher nur als einen "Zug" verstanden auf dem Weg zu seinem Ziel: eine islamische Türkei. Auf diesem Weg haben ihm viele, die heute entsetzt sind, den Rücken gestärkt: von der SPD, den Grünen und der Linken, bis hin zur CDU in Deutschland und darüber hinaus die EU. Bei den westlichen Eliten galt die Türkei lange als das Vorzeigeprojekt für die Vereinbarkeit von Demokratie und Islam.“

Und weiter schreibt Necla Kelek:

„Diese romantische Hoffnung wurde gestern Abend endgültig zunichte gemacht. Denn Erdogans Haltung des tek millet (ein Volk), tek devlet (ein Reich), tek lider (ein Führer) führt ihn nun mit der Zustimmung der Straße zur Alleinherrschaft. Der Weg zur Errichtung eines "Gottesstaates" ist frei. Direkt vor der europäischen Haustür scheitert ein demokratischer Staat an Islamisierung und Autokratie. Und 2 von 3 der insgesamt 1,4 Millionen Wahlberechtigten (Deutsch)Türken in Deutschland haben dazu beigetragen.

Am Abend der Abstimmung fuhren Autokorsos mit Erdogan-Fans um den Berliner Breitscheid-Platz - den Ort des grausamen Lastwagen-Attentas - und spielten die (Mehter)Kriegsmusik der Osmanen. Es waren meist junge Männer, wohl hier geboren und aufgewachsen, die den Sieg des vermeintlich starken Mannes am Bosporus feierten. Mit ihrem EVET haben sie Nein zur Demokratie und Nein zur Integration gesagt. Sie wollen Türken sein und bleiben.

Diese Identität haben sie in ihren traditionellen Familien und den aus der Türkei gelenkten islamistischen Moscheen gelernt. Und von der linksgrünen Politik - wie   „ihren“ Abgeordneten Özcan Mutlu, Christian Ströbele oder Aydan Özoguz - wurden sie in einer Opferrolle als angeblich "Ausgegrenzte" bestärkt. Jetzt weinen dieselben Krokodilstränen über den Weg der Türkei in die Diktatur. 64% der Ja Stimmen wurden in den Moscheen in Deutschland organisiert. Die Wahlkampagnen Erdogans haben die Moscheen getragen. Wie lange möchte unsere Gesellschaft diese Orte der Antidemokratie als Religionsfreiheit schützen?!“

Das frage ich mich schon lange u. die EMMAs sowieso schon. Denn die schreiben seit Jahren über diese Unterwanderung unserer Demokratie u. Rechte durch Islamisten:

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/hand-in-hand-mit-den-tuerkinnen-334249
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-schulter-schulter-334145
http://www.emma.de/artikel/die-parteien-muessten-sich-trauen-311633
http://www.emma.de/artikel/kampf-den-salafisten-333933

Einige Beispiele:

http://www.emma.de/artikel/ueber-dem-rechtsstaat-das-goettliche-gesetz-333739

Auszug:

„Das göttliche Gesetz über allem? Islamisten unterwandern seit Jahren systematisch unser Bildungs- und Rechtssystem. Die Behauptung, die Burka sei eine „religiöse Pflicht“ ist Teil ihrer Strategie (Foto Nora Illi mit dem Algerier Rachid Nekkaz). Das hat Folgen, vor allem für Mädchen und Frauen in den Communitys. Aber niemand fragt nach, auch nicht nach der Rolle der Islamverbände bei dieser Entwicklung.“

http://www.emma.de/artikel/religion-gegen-rechtsstaat-312933

Auszug:

Religion gegen Rechtsstaat. Schon lange bekämpfen religiöse Fundamentalisten in Deutschland den Rechtsstaat mit allen demokratischen Mitteln. Frankreich zeigt, wie die Antwort darauf lauten sollte. Zum Beginn des neuen Schuljahrs trat dort die „Charta der Laizität“ in Kraft. Paragraf 1 lautet: „In der laizistischen Republik sind Staat und Religion getrennt.“ Was das bedeutet, wird im Folgenden erklärt: „Jeder ist frei zu glauben oder nicht zu glauben.“ Und: „Laizität bedeutet die Ablehnung von Gewalt und Diskriminierung und garantiert die Gleichheit von Mädchen und Jungen.“ Daraus folgt: „Das Tragen von Zeichen oder Kleidung, mit denen die Schüler ostentativ eine Religionszugehörigkeit demonstrieren, sind verboten.“ Das gilt für das islamische Kopftuch, das christliche Kreuz sowie die jüdische Kippa. „Niemand wird künftig mit Berufung auf seine Religion die Teilnahme am Unterricht verweigern können“, erklärte Bildungsminister Vincent Peillon. „Die Laizität der Schule ist kein Hindernis für die Freiheit, sondern ihre Voraussetzung.“

Das fehlt uns hier. Die Trennung von Staat u. Religion. Denn solange Religionsfreiheit gültiges Recht aushebeln kann, antidemokratische islamistische Vereine auf unserem Boden frei agieren u. die großen Kirchen u. Religionsgemeinschaften staatlich subventioniert werden sind Staat u. Religion eben nicht getrennt.

Was den türkischen Nachbarn u. sein Motto: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ angeht... sollte doch unsere Regierung aus der Nazi Geschichte gelernt haben. Wehret den Anfängen... Wieso haben das viele PolitikerInnen nicht sehen wollen? Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft wurden aufgefordert hier(!) für oder gegen einen Diktator abzustimmen?

Von Aufklärungsveranstaltungen des Bundes u. der Länder zum Thema: Deutsche Staatsbürgerschaft u. Diktaturen habe ich niergends nichts gehört. Nichts in den Öffentlich Rechtlichen. Ist ja deren Aufgabe: Information u. Bildung. Wie heißt es dort: „Einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.“ Tja... bisher konnte ich in all den Jahren seit es bei uns MultiKulti gibt noch keine Sendung entdecken, die regelmäßig(!) zu festen Sendezeiten unsere Grundrechte, Werte, Menschenrechte u. die Loyalitätserklärung sendet. Von wegen Integration...

Deutsch-türkische WählerInnen scheinen immer noch nicht verstanden zu haben was Demokratie wirklich bedeutet. Wie wohl die meisten wissen, muss jede/r neue StaatsbürgerIn bei der Übergabe des deutschen Passes eine Loyalitätserklärung abgeben auf unsere Grundrechte u. Gesetze vor Zeugen.

http://www.einbuergerungstest.biz/ablauf-anforderung-einbuergerung/loyalitaetserklaerung

Wie passt das zusammen mit dem Ergebnis des Referendums? Als Konsequenz wäre nun dran: Den deutschen Pass einziehen bei Menschen, die gezielt(!) antidemokratisch handeln. Denn wer lieber in einer Diktatur lebt, sollte das dann auch tun. Auf jeden Fall einen Auffrischungs-Kurs in Demokratie belegen, das ist mal dran... Und nein: Ich hab nichts gegen den Islam, Religion ist Privatsache. Das ist nur meine ganz persönliche Haltung als Staatsbürgerin, die nie im Leben gegen die demokratischen Rechte stimmen würde, die mir/uns hier ein sicheres u. freies Leben garantieren.

Aber jeder Mensch kann ja dazu lernen! Auch unsere NachbarInnen. ;-)

Zum Wochenende gibt’s nun wieder Gezwitscher. :-)

Nachtigall mit Gesang

https://www.youtube.com/watch?v=tpj4EHKYp7I

Nightingale singing

https://www.youtube.com/watch?v=xsqr2RJ-bgo

Nightingale Sings (nur Fotos mit tollem Gesang)

https://www.youtube.com/watch?v=V8xKv28ZTI0

Lasst es euch gut gehen

und liebe Grüße
Violine

06.04.2017 um 15:08 Uhr

Die Freiheit muslimischer Frauen

Hallo Ihr Lieben!

Wir können uns glücklich schätzen.

Unsere freiheitlich-demokratischen Rechte geben uns Freiheiten, die andere Menschen in dieser Form noch nie erleben durften.

Es geht um freie Köpfe. ;-)

Aktuell wird mal wieder über das Verschleiern der Frauen gesprochen, bzw. darüber was z.B. in Österreich erlaubt ist u. was nicht.

https://www.gmx.net/magazine/panorama/experten-islam-schreibt-kopftuch-32255260#.homepage.channel3_0.Islam%20schreibt%20kein%20Kopftuch%20vor.0

Auszug:

„Österreichs Bundesregierung plant ein Kopftuchverbot für bestimmte Amtsträgerinnen. Werden Muslimas damit gezwungen, gegen die Regeln ihrer Religion zu verstoßen? Experten verneinen.

"Der Koran schreibt weder Kopftuch noch Vollverschleierung vor", sagt der Linzer Islamexperte Karl Jaros gegenüber unserer Redaktion. Lediglich sei davon die Rede, "dass sich Männer wie Frauen außer Haus anständig kleiden sollen." Erst recht gebe im heiligen Buch der Muslime keine Anweisung, dass Frauen neben dem Haar auch auch ihr Gesicht verhüllen sollten. Das sei erst später "aufgrund orientalischer und byzantinischer Sitten hineininterpretiert." Soll heißen: Historisch betrachtet ist das Kopftuch weniger ein religiöses als ein kulturelles Symbol.

Tatsächlich gibt es im Koran nur drei Suren, aus denen sich eine Vorgabe an Frauen, Tücher zu tragen, ableiten ließe. Am deutlichsten noch an dieser Stelle: "Sag den gläubigen Frauen, ihren Blick zu senken und auf ihre Keuschheit zu achten, und nicht ihre Reize (in der Öffentlichkeit) über das hinaus zu zeigen, was davon sichtbar sein mag; darum sollen sie ihre Kopfbedeckungen über ihre Busen ziehen" (24:30-31). Nach Ansicht der meisten Koranexperten lässt sich daraus aber kein religiöser Zwang zum Kopftuch - und erst recht nicht zur Verhüllung des Gesichts - ableiten. Das Kopftuch habe mehr mit der arabischen Kultur als mit dem islamischen Glauben zu tun, argumentiert die Schweizer Islamexpertin Saïda Keller-Messahli.“

Wir erinnern uns:

Auf Facebook gibt es eine Seite von Iranischen Frauen "My Stealthy Freedom" (Meine heimliche Freiheit). Dort hatten sich durch eine Aktivistin motiviert unzählige Frauen gemeldet u. Bilder gezeigt, wie sie ihre Kopftücher abnehmen u. glücklich ihre befreiten Haare, den Kopf in den Wind halten. EMMA berichtete:
http://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-ohne-schleier-316997

Auszug:

„Hunderte Iranerinnen lüften ihren Schleier und posten Fotos davon auf Facebook. Eine mutige Aktion, die die aktuell steigende Revolte der Frauen zeigt. Denn unverschleiert auf die Straße gehen ist im Iran verboten. Als Strafe drohen Peitschenhiebe und Gefängnis. Doch viele Frauen wagen es dennoch.“

Hier geht es zur Facebook Seite:

https://www.facebook.com/StealthyFreedom

Sind wirklich bewegende Fotos. Dann gab es eine Fortsetzung letztes Jahr, als viele Männer, Ehemänner u. Brüder sich die Kopfbedeckungen der Frauen aufgesetzt haben, aus Protest. Sie waren entsetzt, wie eingeschränkt dadurch das ganze Leben ist. Dabei haben sie das Tuch ja höchstens einige Stunde getragen. Iranische Frauen tragen es ihr Leben lang...

http://www.emma.de/artikel/maenner-unter-dem-schleier-333123

Auszug:

„Im Iran riskieren einige Männer viel, um ihre Solidarität mit den Frauen zu flaggen: Sie verschleiern sich und stellen diese Fotos auch noch ins Netz. #MenInHijab heißt der Hashtag, unter dem verschleierte Iraner neben ihren unverschleierten Frauen posieren. Ein Risiko für beide.

„Ich habe den Schleier nur für eine sehr kurze Zeit getragen, aber ich war nicht mehr ich selbst“, sagt dieser Mann (Foto oben). „Das war ein schreckliches Gefühl, völlig inakzeptabel für jeden emanzipierten Menschen. Man verliert seine Identität. Jede Frau, die morgens aus dem Haus geht, muss so ihre Identität zurücklassen.“

Das ist ja wohl das Mindeste, was ein Mann tun kann, um seine Frau zu unterstützen!“ sagt ein zweiter (Foto rechts). „Vor allem hier im Iran, wo die Islamische Republik propagiert, dass die Ehre eines Mannes vom Schleier seiner Frau abhängt.“ Und er fährt fort: „Es ist erschütternd zu realisieren, dass in einem Zeitalter, in dem woanders in der Welt Staatschefinnen regieren, die iranischen Frauen noch nicht einmal selbst bestimmen dürfen, was sie anziehen.

Jetzt läuft gerade eine neue Aktion, in der Frauen ohne Kopf Bedeckung in öffentlichen Gebäuden wie Kirchen u. Moscheen singen. Selbst in Christlichen Kirchen werden Frauen von der Moral-Polizei genau beobachtet u. aufgefordert ihren Kopf zu bedecken.

Sie dürfen hier nicht singen! Denn offen Freude zeigen, lachen u. singen ist verboten im Iran, ganz besonders für Frauen... Findet ihr wieder auf der Facebook Seite von „My Stealthy Freedom“:

https://www.facebook.com/StealthyFreedom/

Seht euch die Videos an. Die Stimmen der Frauen sind echt überwältigend schön. :-) Aber ist ja alles verboten. Kann sein, dafür kommen sie ins Gefängnis, werden ausgepeitscht... 

Den Mut dieser Frauen, der bewegt mich wirklich sehr.

Wenn ihr diese Frauen unterstützen wollt u. bei Facebook seid, teilt die Seite u. gebt sie weiter an Bekannte u. Freunde.

Diese Tage entdeckte ich dass es noch andere Frauen gibt, die sich aus den Fesseln der islamistischen Enge befreien wollen. Nicht vom Islam. Glaube ist Privatsache. Das muss ja heutzutage immer dazu gesagt werden, um nicht als islamophob zu gelten. Interessant dabei, dass aufgeklärte Muslime unsere Überkorrektheit belächeln. Hier der Artikel:

http://www.deine-korrespondentin.de/die-schoenheit-des-glaubens-zurueckholen-aktivistin-raheel-raza-will-den-islam-reformieren/

Auszug:

Die gebürtige Pakistanerin Raheel Raza, 67, lebt in Kanada, arbeitet als Journalistin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin und ist Präsidentin des „Council for Muslims Facing Tomorrow“. Sie wirbt für einen modernen, liberalen Islam und findet den Westen im Umgang mit Islamisten naiv. Für ihre kontroversen Positionen erhält sie Todesdrohungen.

Frau Raza, Sie haben im vergangenen Herbst eine mehrwöchige Tour durch Europa gemacht. Was hat Sie dort am meisten beeindruckt? Ich war erstaunt, wie politisch korrekt die Europäer sind, mehr noch als die Kanadier. Europäische Regierungen überschlagen sich fast, um die Migranten zufriedenzustellen.“


Und weiter aus o.g. Artikel:
Manche Zuwanderungskritiker behaupten, der Islam sei per se nicht mit westlichen Werten vereinbar. Sie sind jedoch selbst gläubige Muslimin.
„Ja, und hätte ich genügend Zeit und Geld würde ich liebend gern eine eigene Moschee gründen: von Frauen für Frauen. Ich bin in Pakistan mit einem ganz anderen Islam aufgewachsen. Meine Eltern waren praktizierende Muslime, aber bei uns zu Hause gab es Musik, Bücher und Toleranz für Andersgläubige.“

Was wollen Sie mit dem Namen „Muslims Facing Tomorrow“ ausdrücken? „Über mehrere Jahre hinweg wurde ich zu einer jährlichen Konferenz namens „Facing Tomorrow“ nach Israel eingeladen, die der damalige israelische Präsident Shimon Peres veranstaltete. Er versammelte Menschen aus aller Welt in Jerusalem, um über künftige globale Herausforderungen und mögliche Lösungen zu diskutieren. Ich fragte die Veranstalter, ob ich den Namen für meine eigene Organisation verwenden könne, denn er ist so relevant für unsere aktuellen Probleme: Viele Muslime wünschen sich heute, wieder im 7. Jahrhundert zu leben, anstatt nach vorn zu schauen und die Moderne und die Aufklärung zu begrüßen. Ich dagegen will mich der Zukunft zuwenden.

Genau solche Frauen braucht es! :-)

Und wir sollten diese reformierten/liberalen MuslimInnen unterstützen. Denn bisher hat unsere Regierung eher die radikalen Islamisten bestärkt. Wenn ihr nicht direkt aktiv werden wollte, dann gebt das Wissen darüber zumindest weiter an eure 'Sozialen Netzwerke'. ;-)

Zum Wochenende wieder schöne Bilder. :-)

Bunte Blumenwiesen in den Alpen (ca. 10 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=aHqqj-NSCZI

Wiesenträumerei mit Entspannungsmusik (8 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=3OPqtSXPIzE

Schmetterlinge-Blumenwiese Brandenburg ( ca.9 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=1EIKOUob48o

Liebe Frühlingsgrüße

Violine

10.01.2017 um 09:44 Uhr

Die geschützten Frauen

Hallo Ihr Lieben!

Nach einer kleinen Pause geht’s nun weiter.:-)

Wir Frauen können wirklich froh sein, dass die Polizei diesmal alles getan hat, um uns an Silvester zu schützen. Dafür sollten wir dankbar sein!

Denn es ist wieder geschehen. Ein Männer Mob von Nafris (Nordafrikanischen Intensivtätern) hat sich erneut in Köln eingefunden, um auf Frauen los zu gehen, sie sexuell zu belästigen.

Den Grünen fiel nichts Besseres ein, als auf eben die Polizei zu schimpfen, die uns Frauen beschützt hat. Und wieso? Weil ihnen der Begriff Nafris nicht gefallen hat... Dass die Grünen an der Realität vorbei arbeiten, ist bekannt, aber so schlimm, das hat auch mich überrascht.

Wie gut, dass Alice Schwarzer mal einiges klar stellt:

http://www.emma.de/artikel/silvester-geht-ideologie-vor-realitaet-333975

Auszug:

„Alice Schwarzer: Wieder mal soll nicht gesagt werden, wer die (potenziellen) Täter waren. Nämlich polizeibekannte „nordafrikanische Intensivtäter“, kurz „Nafris“. Das Vorgehen der präventiv handelnden Kölner Polizei sei rassistisch gewesen, befand Grünen-Chefin Peter. Über die Frauen, die in dieser Nacht effektiv geschützt wurden, verlor sie kein Wort.

Wenn es nicht so bitter ernst wäre, wäre es zum Totlachen! Da haben tatsächlich wieder 2.000 Männer derselben Provenienz versucht, am Kölner Hauptbahnhof Trouble zu machenund manche reden tagelang nicht etwa über diese wahrlich erschütternde und dreiste Wiederholung - und auch nicht darüber, dass die Polizei diesmal Schlimmeres verhindern konnte. Nein, sie reden darüber, dass die Polizei im Dienstverkehr die ihnen bekannten „nordafrikanischen Intensivtäter“ mit „Nafris“ abkürzt. Große Empörung. Rassismus!

„Dieselbe Sorte Mann wie ein Jahr zuvor hatte es also tatsächlich erneut gewagt, in Köln auf ihre Art „feiern“ zu wollen. Was bedeutet hätte: Frauen wieder mit Demütigungen und sexueller Gewalt aus dem öffentlichen Raum verjagen und so auch die „hilflosen“ Männer an deren Seite dissen. Dass das diesmal nicht so gelaufen ist, war ausschließlich der Strategie des neuen Kölner Polizeichefs zu verdanken.“

Und weiter aus o.g. Link:

Nordafrikaner müssten, wenn das Gesetz endlich nicht mehr von den Grünen verhindert wird, also problemlos abgeschoben werden können. Zumindest die, die Papiere haben. Bei allen anderen stellen auch die Herkunftsstaaten sich gerne dumm. Klar. Sie kennen diese Klientel von Kleinkriminellen und sehnen sich nicht nach deren Rückkehr. Diese entwurzelten, brutalisierten und islamisierten jungen Männer benehmen sich in ihren Herkunftsländern nämlich genau wie bei uns.

Österreich hat auf die Masche der betroffenen Länder eine einfache Antwort gefunden: Es droht Ländern, die ihre nicht asylberechtigten oder gar delinquenten Bürger nicht zurücknehmen wollen, mit wirtschaftlichen Sanktionen. Das ist eine Sprache, die international verständlich ist. Zur Erinnerung: Auch der Mörder von Berlin, Anis Amri, war ein polizeibekannter „nordafrikanischer Intensivtäter“.

Auch Polizeipräsident Mathies ist überrascht, dass sich 2000 Nordafrikaner abermals zusammen gerottet haben.:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/silvesternacht-in-koeln-motive-nordafrikanischer-taeter-14604922.html

Auszug:

Doch dass es dann dermaßen viele sein würden – mittlerweile ist von rund 2000 „fahndungsrelevanten Personen“ die Rede – hat aber auch Polizeipräsident Jürgen Mathies überrascht. Polizeipräsident Mathies fand in einer Bilanzpressekonferenz am Montag deutlich Worte: Wären nicht so viele Beamte im Einsatz gewesen, dann hätte die Situation wie vor einem Jahr kippen können.

Mit der – vergleichsweise kleinen – Problemgruppe alleinreisender junger Männer aus Algerien, Marokko und Tunesien, die so gut wie keine Aussicht auf Asyl haben, gibt es in Nordrhein-Westfalen schon seit langem große Schwierigkeiten.

Dietmar Kneib, der Inspektionsleiter Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf, ist dagegen überzeugt, dass es den jungen Nordafrikaner doch auch um ein demonstratives Zeichen ging. Er sei überrascht über das massive Auftreten in Köln, Düsseldorf und anderen Städten gewesen, sagte der erfahrene Kriminalbeamte der Frankfurter Allgemeinen Woche (Freitagsausgabe). „Man muss schon davon ausgehen, dass es ein Statement gewesen ist.

Und genau diese „Machtdemonstration“ gegen demokratische Werte, wollen viele nicht sehen. Ganz besonders nicht die Grünen.

Vielen scheint entgangen zu sein, dass der radikale Islam – die reformfreudigen MuslimInnen ausgenommen – stets betont, dass Islam immer Unterwerfung bedeutet. Sprich das Ziel aller islamistisch geprägter Gewalt ist die Unterwerfung Israels u. des Westens.

Dazu möchte ich gerne einen Kommentarin (kira m.) bei den EMMAs zitieren.

http://www.emma.de/comment/44919#comment-44919

Auszug:

„Man ist hier in Dland wild entschlossen, den Schandfleck der Nazi-Zeit durch undifferenzierte Willkommenskultur zu übertünchen. Wer warnt, gilt dabei als „Spielverderber“. Auch daß einige seit letztem Silvester mit einem großen Kater aus der Multikulti-Party erwacht sind, ändert daran nicht viel. Die meisten haben keine wirklich interkulturellen Erfahrungen und müssen erst auf die harte Tour Bekanntschaft mit der Realität machen. Sie sehen es ja, Übergriffe, Vergewaltigungen, selbst Morde werden als „Nebenwirkungen“ hingenommen. Verwerflich und schlimm ist es dagegen, wenn man Hochkriminelle als Nafris oder Räuber bezeichnet.“

Genau diese Naivität u. Angst als Nazis verschrien zu werden – ganz besonders durch die Grünen - hindert unsere Regierung daran effektiv gewaltbereite u. die Demokratie mit Füßen tretende Islamisten vor die Tür zu setzen.

Ich hoffe die erneuten Silvester Ereignisse haben nun endlich Konsequenzen. Immerhin wird inzwischen über Gesetzesänderungen diskutiert um solche Menschen ausweisen zu können.

Wir sollten statt gegen Islamisten u. der Angst Schürerei FÜR den reformierten Islam eintreten u. die Menschen unterstützen, die sich zur einem freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsbild bekennen u. es auch leben wollen. Wie z.B. dem Liberal-Islamischen Bund oder dem Muslimischen Forum:

https://lib-ev.jimdo.com/wir-%C3%BCber-uns/
http://www.muslimisches-forum-deutschland.de/

Soviel zum Thema für heute. :-)

Um ein wenig intensiver recherchieren zu können werde ich evtl. mehr Raum zwischen den einzelnen Beiträgen lassen u. nicht immer jede Woche schreiben. Aber es gibt hier ja reichlich Lesestoff für euch u. auch die Kommentar Funktion für einen Austausch. ;-)

Für diese Woche noch ein amüsanter u. lehrreicher Text, den ich unter den Positiven Nachrichten entdeckt habe:

https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten/ungleiche-zwillinge-kurzgeschichte-ueber-die-unterschiede-von-optimisten-und-pessimisten

Auszug:

Jeder Mensch nimmt die Welt auf seine eigene Art und Weise wahr. Ob wir eher optimistisch oder pessimistisch durch unser Leben gehen hängt von unseren Gedanken ab. Es gibt immer mindestens zwei Sichtweisen. Eine davon führt unweigerlich zu mehr Glück und Zufriedenheit. In der folgenden Kurzgeschichte wird ein Vater mit diesen unterschiedlichen Sichtweisen seiner Zwillinge konfrontiert.“

Ergänzend u. passend zum Thema noch eine andere Geschichte:

https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten/gelebte-naechstenliebe-bahnfahrende-helfen-fluechtling-und-ruehren-ihn-zu-traenen

Zum Schluss etwas Entspannendes:

Relax Music & Beautiful Big Cats (2 Std.)

https://www.youtube.com/watch?v=OTpIombTKVI

Habt eine gute Zeit

und liebe Grüße
Violine

22.09.2016 um 19:12 Uhr

Mutige Jesidinnen

Hallo Ihr Lieben!

Nach den langen Wochen ohne Internet

wird es nun Zeit um wieder voll einzusteigen. :-)

Los geht es mit einer sehr, sehr mutigen Frau.


Der Jesidin Nadia Murad. Sondergesandte der UN. Eine Überlebende des IS-Terrors. Die ihre Peiniger verklagen will zusammen mit der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney.

Lest selber:

http://www.emma.de/artikel/nadia-murad-die-kaempferin-332373

Auszug:

Sie wurde vom IS verschleppt, ihre Familie ermordet. Am 17. September wird die 23-jährige Jesidin (Foto Mitte) nun zur Sondergesandten der UN ernannt. Und mit Amal Clooney will sie gegen ihre Peiniger klagen. Gerade traf sich Menschenrechtsanwältin Clooney, die auch bereits am Internationalen Strafgerichtshof in den Haag tätig war, mit Nadia Murad und Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der ein Hilfsprojekt in Baden-Württemberg initiierte, in dem Nadia mit 1.000 anderen Jesidinnen Schutz gefunden hat. Im Frühjahr 2016 war die unermüdlich reisende Nadia Murad in Köln, um dafür zu kämpfen, dass die 3.000 Frauen und Kinder, die immer noch in der Gewalt des IS sind, endlich befreit werden. EMMA hat sie getroffen.“

Und weiter heißt es im o.g. Artikel:

„Vor dem UN-Sicherheitsrat hat Nadia Murad Basee Taha eine Erklärung verlesen, hat nüchterne Worte gefunden für etwas, wofür es kaum Worte gibt. „Sie trennten Männer und Frauen. Sie führten uns in die Schule. Vom Fenster aus konnte ich sehen, wie sie die Männer töteten.“ Sechs ihrer Brüder und Halbbrüder werden an diesem Tag von den IS-Kämpfern ermordet, ebenso ihre Mutter. Die Angehörigen der jesidischen Religion gelten in den Augen der Terroristen als „Ungläubige“, als „Teufelsanbeter“. Das ist Grund genug, sie umzubringen. Nadia töten sie nicht. Sie wird mit anderen Frauen und Kindern mit dem Bus nach Mossul gebracht. Als Kriegsbeute für die Soldaten des IS. 

Man kann die Rede von Nadia Murad auf der Homepage der Vereinten Nationen immer noch aufrufen. Kann in jedem ihrer Worte die Anstrengung hören, die es sie kostet, ihre Geschichte zu erzählen. Sie spricht ohne Pause, als habe sie Angst, sonst nicht wieder beginnen zu können.“

Passend zum Thema Islamistische Terroristen, möchte ich diese Analyse von Alice Schwarzer vorstellen:

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-ueber-den-gekraenkten-mann-333285

Auszug:

„Alice Schwarzer analysiert die Motive von Amokläufern und Terroristen - und findet, dass die sich ziemlich ähneln. Aber welche Rolle spielt der Islam? Es ist der politisierte Islam, der Öl ins Feuer der gekränkten Muslime gießt. Wir müssen unterscheiden zwischen Islam und Islamismus

In Deutschland wurden im Jahr 2015 rund 117.000 Frauen vergewaltigt; jede Fünfte vom eigenen (Ex)Ehemann bzw. (Ex)Freund. Etwa 643.000 Frauen wurden Opfer von Gewalt in Beziehungen (verschleiernd „häusliche Gewalt“ genannt). Und 320 wurden getötet; jede Zweite vom eigenen Ehemann bzw. Freund.

Was ist der Unterschied zwischen unserer alltäglichen Gewalt und den öffentlichen Gewaltorgien im Namen Allahs zum Beispiel in Ochsenfurt, wo der Täter seinem letzten Opfer die Axt ins Gesicht hieb und die Worte gerufen haben soll: „Ich mach dich fertig, du Schlampe!“?

Der Unterschied ist die weitgehende ­Legitimierung von Gewalt in den patriarchalen Herkunftsländern der Täter, sie kennen keine Frauenbewegung und keine Gleichberechtigung. In ihren Ländern sind Frauen rechtlos und ist Gewalt ein Herrenrecht. Verschärfend hinzu kommt die Befeuerung dieser traditionellen Frauenverachtung durch die islamistische Propaganda, sie gießt Öl ins Feuer. 

Die heimliche private Gewalt gilt nur dem einen Individuum – die demonstra­tive öffentliche Gewalt soll uns alle in Angst und Schrecken versetzen. Das gilt für islamistisch motivierte Attentäter ebenso wie für Amokläufer. In beiden Fällen ist der Täter der narzisstisch gestörte, der ­gekränkte Mann.“

Und weiter aus o.g. Text:

Was können wir tun? Der salafistischen Agitation in den Flüchtlingslagern und Parallel­gesellschaften muss strikt Einhalt ­geboten werden. Die Muslim-Verbände, die bisher mit ihrer rückwärtsgewandten, schriftgläubigen Propaganda eher den Islamisten in die Hände gespielt haben, müssen verpflichtet werden, aktiv zu Aufklärung und Integration beizutragen. 

Die „verlorenen Seelen“ (Kamel Daoud) schließlich müssen eine reale Chance zur Integration bekommen und verpflichtet werden, Rechtsstaat und Gleichberechtigung der Geschlechter zu respektieren. Gegen die unrettbar an die fanatischen Gotteskrieger „verlorenen Seelen“ allerdings muss in aller Entschiedenheit und mit allen Mitteln vorgegangen ­werden. Denn der gekränkte Mann kann gefährlich werden. Lebensgefährlich.“

Was die Jesidinnen betrifft stehen einige von ihnen direkt an der Front und setzen sich zur Wehr.

https://de.sputniknews.com/politik/20160712/311332557/ihr-werdet-vernichtend-geschlagen-jesidinnen-bataillone-kaempfen-gegen-daesh.html
https://www.welt.de/politik/ausland/article155679697/Es-ist-ein-schoenes-Gefuehl-IS-Kaempfer-zu-toeten.html

Auszug:

Sie wurden von den IS-Terroristen entführt, gedemütigt und vergewaltigt. Nun schlagen die Jesidinnen zurück, und sie wollen dabei mehr als nur Rache: die Weltrevolution und die Befreiung der Frau.“

Außerdem konkrete Hilfe für Jesidinnen in den Flüchtlingsunterkünften:

http://wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2367&Itemid=184

Auszug:

„Während andere Organisationen ihren Beitrag in Form von Nahrung, Medizin oder Kleidung für den Winter leisten, bieten die mobilen Teams von WADI in Dohuk eine andere Art der Hilfe.

Unsere Dohuk-Teams bestehen aus engagierten jungen Frauen, die verschiedene Flüchtlingslager und andere Einrichtungen besuchen, in denen jesidische Flüchtlinge leben, um ihnen dort psychologische Hilfe anzubieten.

Zusätzlich zu dieser psychologischen Hilfe unterstützen die Teams die Flüchtlingsfrauen auch mit Hygiene-Artikeln und der damit in Zusammenhang stehenden Versorgung. Dies ist ein wichtiger, aber all zu oft vergessener Teil von Hilfsaktionen, denn leider gibt es die Tendenz, die grundlegenden Bedürfnisse von Frauen in Notsituationen zu vernachlässigen. Sie sprechen mit weiblichen Überlebenden von Missbrauch durch den IS und mit Frauen und Mädchen, die aus der Gefangenschaft des IS entkommen konnten und bieten ihnen jede mögliche Hilfe.

Die mobilen Teams in Dohuk wenden sich vor allem an jesidische Frauen und Mädchen, die dem IS entfliehen konnten und sowohl physisch als auch psychisch stark traumatisiert sind.“

Eine effektive Hilfe, wie ich finde.

Sicher freut sich das Team über Unterstützung.

Zum Wochen Ausklang nun wieder Friedlicheres. ;-)

Zugvögel (ca. 2,37 Min.)

https://www.youtube.com/watch?v=a78_uH574F4

Die fantastische Reise der Vögel (1 von 3) – Europa

https://www.youtube.com/watch?v=hgCbDZuGCCQ

Euch einen guten Start ins Wochenende

und liebe Grüße
Violine

22.07.2016 um 17:38 Uhr

Der Wolf und die Demokratie

Hallo Ihr Lieben!

Wieder einmal überschlagen sich die Ereignisse.

Es kann einem Angst u. Bange werden.
Gibt es noch Hoffnung?

Was Erdogan Demokratie nennt, ist reale Diktatur.

Menschen werden willkürlich zu Zielen seines Zorns.
Ein aufgepeitschter Männer-Mob beherrscht die Straßen.

Hier einige Texte von Menschen, die ihre Heimat lieben u. nun trauern über diese Tragödie, dieses Unrecht, diese Übernahme eines Staates durch meuchelnde Islamisten.

Beginnen möchte ich mit Seyran Ates Text:

http://www.emma.de/artikel/seyran-ates-hassmails-von-deutsch-tuerken-333091

Auszug:

Seyran Ates: Hassmails von Deutsch-Türken. In der Türkei können die DemokratInnen sich nicht wehren – aber warum lässt man die fanatischen AKP-Anhänger auch mitten in Deutschland wüten? So manche türkische Organisation, wie Ditib, lässt jetzt die Maske fallen und bejubelt den Staatsstreich des Präsidenten in der Türkei. Gegenhalten!

Mein Twitter- und Facebook-Account ist voll von Hasskommentaren der Erdogan-Anhänger. Sie bezeichnen mich als „Hure“, „Schlampe“, „Fotze“ etc., der man die Kehle durchschneiden müsste. Ich solle ja nicht mehr in die Türkei reisen. Ich solle ein Einreiseverbot bekommen etc. Was ist mein Verbrechen? Ich habe eine eigene Meinung, die sich nicht mit dem Parteiprogramm der AKP deckt. Das genügt. Ich bin ein Staatsfeind.“

Und weiter schreibt Seyran Ates im o.g. Artikel:

Was hat die deutsche Integrations- und Bildungspolitik falsch gemacht, dass so viele AKP-Anhänger mitten in Deutschland so denken und handeln? Warum konnte ihnen auch über Jahre und Jahrzehnte kein demokratisches Denken vermittelt werden? Warum haben diese Männer (Es sind quasi nie Frauen) einen so wuchtigen Hass, vor allem auch auf Frauen? Die Antwort ist einfach: Sie hassen uns, weil wir uns ihren Steinzeit-Ansichten widersetzen. Emanzipierte Frauen sind raus aus der Höhle, sie gehen einen aufrechten Gang.

Deutschland sollte gerade jetzt ebenfalls die Gunst der Stunde nutzen und sich die türkischen Organisationen hierzulande und deren Reaktionen auf die Ereignisse in der Türkei sehr genau anschauen. AKP-WählerInnen, DITIB, Kopftuch-Feministinnen - sie alle lassen sich so fröhlich über die grauenerregenden Verhältnisse in der Türkei aus, dass sich die deutsche Politik - und vor allem auch die Deutsche Islamkonferenz - die Frage stellen muss, mit wem sie bisher über die vermeintliche Integration des Islam in Deutschland diskutiert hat.

In der Türkei reicht es der Masse aus, wenn Erdogan jemanden als Terroristen denunziert. Wer dem widerspricht oder Zweifel anmeldet, wird automatisch zum Staatsfeind erklärt. Die Anhänger von Erdogan, der Mob, der blutrünstig auf den Straßen nur auf eine Gelegenheit wartet, weiteren Gegnern den Hals durchzuschneiden, kann einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Solche Menschen befinden sich auch hier in Deutschland.“

Seit über 30 Jahren schreiben die EMMAs u. warnen vor religiösem Fundamentalismus, diesen endlich ernst zu nehmen. Aus falsch verstandener Toleranz, was nichts anderes als Duldung bedeutet, werden hier bei uns Islamistische Aktivitäten zugelassen, die unsere Demokratie unterwandern. Hier geht es zur Übersicht: http://www.emma.de/artikel/islamismus-264639

Die Autorin Esmahan Aykol schreibt direkt aus Istanbul:

http://www.emma.de/artikel/kurdun-disine-kan-degdi-333075

Auszug:

„kurdun dişine kan değdi“ Auf Deutsch: Der Zahn des Wolfes hat Blut geleckt. Eine Momentaufnahme aus Istanbul von der türkischen Autorin Esmahan Aykol.

Erdogan hat den verhetzten Mob von der Kette gelassen. Es ist lebensgefährlich in der Türkei für alle, die nicht auf den Knien liegen. Seit heute früh herrscht in der Türkei Ausnahmezustand. Man wird überall in Istanbul angehalten. Junge Soldaten “kontrollieren” einen: fragen nach dem Ausweis, durchsuchen Taschen.

Nach der Freitagnacht, als über uns F-16-Jets flogen und Dschihad-Rufe aus den Moscheen erschallten, sahen wir im Fernsehen Fotos von zu Tode geprügelten Menschen. Es war traumatisch. Meine Putzfrau, eine Kurdin aus Diyarbakir, die seit den 80ern in Istanbul lebt, erzählte heute Morgen, dass ihre Tochter seit Freitagabend nicht mehr redet. Sie sitzt da und sagt kein Wort.

Im Türkischen gibt es ein Sprichwort: „kurdun dişine kan değdi.“ Wortwörtlich übersetzt heißt es: “Der Zahn des Wolfes hat Blut berührt.” Anders gesagt: Wenn ein Wolf Blut geleckt hat, ist er nicht mehr aufzuhalten. Wenn das stimmt, wird unser Land für kleine Schafe hoch gefährlich.

Die Türkei ist heute eine Gesellschaft der Angst und des Traumas geworden. Wer kann, verlässt das Land. Ein schwuler Freund von mir hat in Kanada Asyl beantragt. Eine Freundin, alleinerziehende Mutter, flieht nach London mit ihrem Sohn. Und ich? Ich bekomme jeden Tag ein bis zwei Heiratsanträge von Bekannten, die wissen, dass ich den deutschen Pass habe.“

Necla Kelek analysiert den vermeintlichen Putsch u. den Mob, der nun auf den Straßen tobt.

http://www.emma.de/artikel/erdogan-will-von-seiner-schwaeche-ablenken-333061

Auszug:

„Necla Kelek kommt gerade von einem mehrmonatigen Aufenthalt in der Türkei zurück. Die Deutschtürkin analysiert die Verhältnisse aus Innensicht. Die Einschätzung der deutschen Politik, hier sei ein „Putsch“ von „Demokraten“ abgewehrt worden, ist ein Irrtum. Das ist die Herrschaft der verhetzten Straße.

Erdogans Anhänger in Deutschland und selbst der deutsche Außenminister Steinmeier sprechen von dem „Mut der Demokraten“, sich den Putschisten entgegengestellt zu haben. Welch eine Verdrehung von Tatsachen. Erdogan hat in dieser Nacht die Menschen auf die Straße geholt. Dort regiert seither der Mob.

Weiter aus dem o.g. Artikel:

Es ist eine fixe Idee des Islam, sich immer zum Opfer zu machen, und die islamische Bewegung glaubt, nur Gewalt würde ihr zu Anerkennung verhelfen.

Erdogans Botschaft in allen Reden ist eine dichotomische Weltsicht, die die Welt in Gläubige und Ungläubige teilt, in Anhänger und Gegner. Politik als der Kampf des guten Islam gegen die böse Welt. Und das Prinzip: “Wer mich nicht liebt, soll mich fürchten.“ Systematisch erklärt er alle zu Gegnern und zu Terroristen, die seinem Diktat nicht folgen.

Dass Erdogan jetzt Gülens Auslieferung von den USA fordert, gehört zu den Irrationalitäten, die vermuten lassen, dass der türkische Präsident die Verbindung zur Realität verloren hat. Man wird die alten Verschwörungstheorien wieder aufleben lassen, wonach die USA der Gral alles Bösen ist.“

Und noch ein anderer Artikel zum Untergang der Demokratie in der Türkei:

http://www.gmx.net/magazine/politik/putsch-tuerkei/tod-demokratie-31698422#.homepage.hero.Der%20Tod%20einer%20Demokratie.0

Auszug:

Die türkische Führung hat einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausgerufen. Im Land stirbt die Demokratie, man kann beobachten, wie es unter Präsident Erdogan in den Abgrund stürzt. Eine Trauerbekundung.

Bislang hat der Staatspräsident, der unbedingt eine Präsidialdemokratie einführen will und deshalb eine Verfassungsänderung fordert, autoritär geherrscht. Jetzt nimmt er diktatorische Züge an. Man werde sich, natürlich, an rechtsstaatliche Maßstäbe halten und die Demokratie stärken.

Erdogan giert nach kultischer Verehrung. Er will, dass die Menschen ihn feiern, ihm zujubeln, ihm zu Füßen liegen. Das versteht er unter Respekt. Wenn seine Fans ihm zurufen: "Ein Wort von dir, und wir töten! Ein Wort von dir, und wir sterben!" oder sogar, wie neulich in Istanbul, in aller Öffentlichkeit schreien: "Ich bin nur das Haar an deinem Hintern!", dann ermahnt Erdogan sie nicht, zur Besinnung zu kommen, nein, er lächelt ihnen väterlich zu, fühlt sich geschmeichelt und lobt sie ob ihrer Loyalität. Eine solche Gesellschaft hat nicht nur ein politisches Problem, sondern auch ein psychologisches. In der Türkei herrscht ein Klima der Angst.“

Wir können so einen Hass nicht verstehen, so eine Unterwerfung.

Unsere Regierung hat sich täuschen lassen u. will scheinbar nicht erkennen, wie gefährlich Islamisten sind. Der Flüchtlingsdeal mit einem Lügner u. Scharlatan. Ein Wolf im Schafspelz. Wohin wird das führen?...

Manchmal wird uns Angst und Bange wenn wir die ganzen Terrorakte um uns herum sehen, die vielen Menschen, die leiden u. sterben, weil Menschen, Islamisten, meinen Gott spielen zu dürfen. Blinde Hörigkeit, Realitätsverlust. Uns fehlen die Worte...

In solchen Zeiten tut es Not einen festen Halt zu haben. Für manche mag das Buddha sein oder Krishna, die Natur, vielleicht aber auch der Gott der Bibel...

Jesus sagte mal: „Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in MIR Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Die Bibel, Johannes Evangelium, 16, 33. Quelle: http://bibeltext.com/john/16-33.htm )

Zum Wochenende möchte ich euch wieder Wohltuendes mit auf den Weg geben.:-)

Vogel des Jahres 2016: Der Buntspecht

https://www.youtube.com/watch?v=Xyuosq6x-LY

Und wer mal durch Jerusalem fahren will per Bus, kann das jetzt 2 Stunden lang aus der Ferne tun.;-) Eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus (Linie 99) durch ganz Jerusalem (ohne Ton). Zurück lehnen, z.B. bei Regenwetter schöne Musik einstellen u. dann per Video durch das sonnige Jerusalem fahren.;-)

Jerusalem City Tour

https://www.youtube.com/watch?v=GL9wGzIooOs

Gerade noch entdeckt:

Rezept für einen Hefezopf. Danke an den Zaubermantel.:-)
http://www.blogigo.de/Zaubermantel/Hefezopf/1820/

Euch eine friedvolle Woche

und liebe Grüße
Violine

 

17.12.2015 um 07:29 Uhr

Unsere Werte schützen

Hallo Ihr Lieben!

Es tut sich was beim Frauenschutz. Nachdem nicht nur die EMMA, sondern auch FlüchtlingshelferInnen u. Fraueninitiativen schon seit Monaten Forderungen stellen, damit den Flüchtlingsfrauen geholfen wird, passiert nun endlich was.

Das ist mal ein guter Anfang:

http://www.emma.de/artikel/schwesig-foerdert-schutz-von-frauen-331079

Auszug:

Die Ministerin reagiert auf die Forderungen von FlüchtlingshelferInnen und Fraueninitiativen: Sie stellt vier Millionen Euro für traumatisierte Frauen bereit. Außerdem sollen 200 Millionen als Kredite für den Auf- und Umbau von Unterkünften bereitgestellt werden, in denen Frauen und Kinder sich sicherer fühlen können. „Dort wo sich Kinder, Jugendliche und Frauen aufhalten, müssen besondere Maßnahmen zum Schutz vor Übergriffen und geschlechtsbezogener Gewalt ergriffen werden.“ Das forderte gestern Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) und schritt zur Tat.“

Natürlich geht es um viel mehr. Die Flüchtlinge der letzten Generationen leben in Parallelwelten, mitten in Deutschland. PolitikerInnen haben weggesehen, die Probleme nicht ernst genommen u. gemeint mit einem Job sei es getan. Eben nicht.

Es kann nicht angehen, dass Menschen schon seit Jahrzehnten hier leben u. immer noch schlecht oder gar kein deutsch sprechen, vorwiegend Frauen. Dazu ganze Viertel ähnlich wie Ghettos nur von ausländischen MitbürgerInnen frequentiert werden u. es kaum Kontakte u. Austausch mit Deutschsprachigen gibt. Integration sieht anders aus.

Obendrein haben sich in diesen Communitys schon Scharia Justizsysteme gebildet - geduldet vom deutschen Rechtssystem - u. die Jugend flüchtet sich aus Perspektivlosigkeit oft zu radikalen Islamisten. Dort werden sie radikalisiert u. glauben den Irrsinn, der ihnen dort einsuggeriert wird.

Um daran etwas zu ändern u. die nun anreisenden Flüchtlinge sofort über unsere Gesetze zu informieren u. tatsächliche Integration zu fordern - reichlich verspätet - werden nun die ersten Rufe laut unter PolitikerInnen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article149380959/CDU-will-Vorrang-der-deutschen-Gesetze-vor-Scharia.html

Auszug:

„Auf ihrem Parteitag Mitte Dezember will die CDU nach Angaben des Magazins "Der Spiegel" die Forderung nach einer Integrationsverpflichtung für Zuwanderer beschließen. Die Idee für eine Vereinbarung zwischen Staat und Migranten stamme von der rheinland-pfälzischen Unionschefin Julia Klöckner, meldete das Magazin am Samstag. Demnach sollen sich Migranten verpflichten, unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie den Vorrang der deutschen Gesetze vor der Scharia anzuerkennen. Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfe nicht als Ausdruck religiöser Vielfalt akzeptiert werden. Außerdem sollten die Einwanderer zusichern, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Bei Verstößen solle es die Möglichkeit geben, Sozialleistungen zu kürzen oder den Aufenthaltsstatus zu ändern.“

Ist es nicht beschämend, dass so etwas erst jetzt eingefordert wird von einigen wenigen PolitikerInnen?! Es geht hier um unsere Grundrechte. War die Pflicht sich an unsere Gesetze zu halten bisher also egal? Das suggeriert doch so eine Forderung.

In England sind genau dafür vor einigen Tagen sogar MuslimInnen auf die Straße gegangen. Sie wollen in europäischem Land wo sie leben - mit zugesicherten Menschenrechten – es dann nicht mit der Scharia bei Familienangelegenheiten zu tun bekommen. Recht haben sie!

http://www.emma.de/artikel/musliminnen-gegen-scharia-gerichte-331063

Auszug:

„Ein säkulares Gesetz für alle!“ fordern 400 Frauen und Männer in einem Offenen Brief an den britischen Premierminister David Cameron. Die Lage ist desaströs. Die sogenannten „Scharia-Gerichte“ können in Großbritannien die Familiengerichte ersetzen. Durch massive Kürzungen bleibt gerade Frauen keine andere Wahl.

Hört auf, die Diskriminierung von Frauen zu billigen!“ Sie alle eint eine Sorge: Zunehmend ersetzen in Großbritannien in muslimischen Communitys sogenannte „Scharia-Gerichte“ die staatliche Rechtsprechung – und das mit Billigung des Staates. Immer öfter fällen Imame oder andere muslimische Autoritäten Urteile in Scheidungs-, Erb- und anderen Fällen, die eigentlich vor ein Familiengericht gehören.

Dem Vorwurf, ein Angriff auf die „Scharia-Gerichte“ sei islamfeindlich, entgegnet Maryam Namazie von der Initiative „One Law for All“: „Religiöse Gerichte abzuschaffen stellt nicht das Recht auf Religionsausübung in Frage. Aber wenn wir diesen Gerichten erlauben, Recht zu sprechen, dann bringen wir damit zum Ausdruck, dass muslimische oder jüdische Frauen in diesem Land nicht die gleichen Rechte haben wie andere. Das ist nicht akzeptabel!

Klasse Aktion! So was wünsche ich mir hier.

Zum Glück gibt es bei uns auch klare Stimmen, wie die EMMAs, die schon seit Jahren ein Umdenken fordern. Meistens interessiert das die PolitikerInnen nicht. Die Folgen dieser Ignoranz sind nur allzu deutlich.

In der neuen EMMA u. auf EMMA-online gibt es ein wirklich lesenswertes Interview mit Ahmad Mansour, der mit Jugendlichen aus der muslimischen Kultur zusammen arbeitet in dem bekannten Projekt „Heroes“. Er bringt es wunderbar auf den Punkt:

http://www.emma.de/artikel/islamisten-sind-rassisten-331083

Auszug:

„Ahmad Mansour kritisiert die Extrabehandlung von muslimischen Mädchen im Schwimmunterricht etc. Dagegen müssten die Muslimverbände protestieren! Der Muslim plädiert für ein Umdenken im Kampf gegen den religösen Extremismus, da, wo er anfängt: bei der Segregation der Geschlechter. Ahmad Mansour weiß, wovon er spricht: Der heute 39-Jährige wuchs in einem arabischen Dorf in Israel auf.

Spätestens seit den Attentaten in Paris begreifen wir, wie oberflächlich die Politik bisher agiert hat und wie sehr man auf Aktionismus setzt. Man reagiert immer erst, wenn es knallt. Da heißt es dann, das wären bedauerliche Einzelfälle und das hätte mit dem Islam gar nichts zu tun. Aber wir hätten längst darüber reden müssen, warum und in welchem Ausmaß sich Jugendliche, die in diesem Land aufgewachsen sind, von unseren Werten entfernt haben. Es findet keine Debatte über die Ursachen statt. Eine flächendeckende Strategie, mit der wir diese Menschen erreichen, bevor sie sich radikalisieren, gibt es nicht. Und nicht nur das. Die Politik erlaubt, dass ausgerechnet Leute, die Teil des Problems sind, damit beauftragt werden, die Deradikalisierungs und Präventionsarbeit zu übernehmen. Und das ist nicht nur falsch, es ist auch sehr gefährlich.“

Ich gebe euch ein wenig mehr wieder aus dem Interview, was Chantal Louis führte, weil es mir so aus der Seele spricht:

Wir müssen viel früher anfangen, nämlich bei einem problematischen Islamverständnis. Ich spreche von Geschlechtertrennung und Tabuisierung der Sexualität, von Buchstabengläubigkeit und von Angstpädagogik, von einem patriarchalen Gott, der genauso funktioniert wie der Vater: Er straft und lässt nicht mit sich diskutieren. Da gibt es keinen Platz für Zweifel und Selbstentfaltung. Ich rede von einem Opferdiskurs und von Feindbildern: Der Islam ist nur Opfer, der Westen und die Juden sind die Täter. Wer so ein Islamverständnis predigt, schafft die Basis für eine Radikalisierung.

Wir müssen eine klare Sprache sprechen. Wer nicht erlaubt, dass ein Mädchen am Schwimmunterricht teilnimmt, ist ein Rassist. Wer in Kauf nimmt, dass ein muslimisches Mädchen weniger lernt als ein nicht-muslimisches, ist ein Rassist. Auf keinen Fall dürfen wir unsere Werte relativieren. Aber wir müssen Räume schaffen, wo wir auf einer emotionalen Ebene mit den Jugendlichen über ihre Themen reden. Und wenn man sie dann nach ihren Argumenten fragt, werden sie ganz schnell merken, dass sie eigentlich keine haben.“

Bitte lest das ganze Interview u. reicht es weiter an andere. Wenn unsere PolitikerInnen ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, bzw. mal wieder nichts blicken, dann sollten wir aber handeln, soweit es uns möglich ist. Ich könnte mir vorstellen dass Ahmad Mansour mit dem Projekt „Heroes“ an Schulen eingeladen werden kann.

Wenn ihr Fragen habt könnt ihr euch auch an die EMMAs wenden, die haben das Projekt vor einiger Zeit mal vorgestellt.

Zum Wochenende habe ich noch ein kleines Schmankerl von Luise F. Pusch. Viel Vergnügen beim Lesen:

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/reife-haut/

Auszug:

„Ich war kurz vor Weihnachten in der Apotheke, und an einer Säule prangten gut sichtbar ein paar Flyer, die Auskunft gaben über allerlei Krankheiten und andere Heimsuchungen: “Blasenschwäche” zum Beispiel, “Reife Haut” und “Kopfläuse”. Meine schöne reife Haut auf einer Stufe mit “Kopfläusen”? Ich war beleidigt.(...)“


Lasst es euch gut gehen :-)
und liebe Grüße
Violine



27.03.2015 um 08:03 Uhr

Homosexuelle im Islam

Hallo Ihr Lieben!

Es gab sie schon immer.
Nur werden sie nicht gerne gesehen. Homosexualität in islamischen Ländern ist lebensgefährlich. Doch nicht nur dort, auch in europäischen u. deutschen Moscheen müssen sie mit Repressalien rechnen oder werden bedroht u. ausgeschlossen aus der Community.

Unlängst gab es in Berlin eine heiße Debatte darum, ob Homosexuelle sich öffentlich zeigen dürfen oder nicht u. wie dies gehandhabt werden könnte. Der Streit begann schon damit die Diskussion direkt in der Moschee zu führen oder lieber auf neutralem Boden.
http://szenelesbe.com/berlin-debatte-um-homosexualitaet-im-islam/

Auszug:
„Debatte um Homosexualität im Islam. Auch im weiteren Verlauf des Abends – zum Beispiel seitens Ender Cetin, Vorsitzender der Sehitlik-Moschee – ging es um diese Widersprüche, die es seiner Meinung allerdings geben sollte. Seiner Ansicht nach sollte Homosexualität im Islam nach wie vor verboten sein, egal, ob es im Koran explizit erwähnt ist oder nicht. Homosexualität sei eine Privatangelegenheit und solle auch weiterhin als eine solche gehandelt werden. Lichtblick bliebt, wie so oft, das Publikum und sprach Probleme direkt an ohne sie zu umschmücken oder gar zu verschönern. Sie pickten mutig direkt in die Wunde und sprachen an, dass die Liebe zwischen Homosexuellen im Islam öffentlich nicht anerkannt ist und sich Betroffene so oftmals gezwungen sehen, Lüge zu leben und ihr wahres Ich zu verheimlichen.“

Genau das ist der Konflikt gläubiger Muslime, die homosexuell sind. Um ihren Glauben leben zu dürfen müssen sie lügen, um nicht verfolgt u. bedroht zu werden.

Hier ein weiterer Artikel zum Thema:
http://www.cicero.de/weltbuehne/schwule-muslime-maenner-die-maenner-lieben-und-allah/56506/seite/2

Die muslimische Fotografin Samra Habib hat diesen Konflikt offen gelegt u. porträtiert Schwule u. Lesben, die sich zum Islam bekennen. Sehr mutig finde ich.
http://www.welt.de/vermischtes/article129220133/Homosexuelle-Muslime-Uns-gab-es-schon-immer.html

Auszug:
„Islam und Homosexualität – das klingt nach einem Widerspruch. Die Fotografin Samra Habib porträtiert Männer und Frauen, die sich offen zur gleichgeschlechtlichen Liebe und ihrer Religion bekennen. So unterschiedlich diese Fotos sind, eines haben sie gemeinsam: den Mut der Porträtierten. Denn Samira, Dali und al-Farouk bekennen sich mit der Veröffentlichung ihrer Porträts gleichzeitig zu ihrer Homosexualität und zu ihrem muslimischen Glauben. Damit sind sie nicht allein: Auf ihrem Blog "Just Me and Allah" zeigt die 33-jährige Fotografin Samra Habib zahlreiche Porträts junger homosexueller Muslime und Muslima.

Die Fotografin Habib beschreibt sich selbst als homosexuelle Muslima und Feministin. Ihre Idee zu einer Fotoserie über Gleichgesinnte kam da ganz automatisch: "Warum sollte man nicht islamische Traditionen begehen können und gleichzeitig homosexuell sein? Genau diese Diskussion möchte ich mit meinen Fotos in Gang bringen."


Der schon öfters hier im Blog erwähnte Liberal Islamische Bund setzt sich für diese Minderheit muslimischer Homosexuelle ein, wie auch der o.g. Artikel weiter schreibt:
„In Deutschland setzt sich vor allem der Liberal-Islamische Bund (LIB) um die Islamwissenschaftlerin und Autorin Lamya Kaddor für homosexuelle Muslime ein. Der LIB bezieht sich dabei gerade auf jene Koran-Passagen, die der muslimischen Mehrheit zufolge Homosexualität als Sünde oder krankhaftes Verhalten geißeln. Für den LIB ist klar: "Eine homosexuelle Orientierung ist nach unserer Auffassung weder sündhaft noch krankhaft, sondern Teil der Vielfalt der Schöpfung."

Für diese Haltung droht liberalen Muslimen nicht nur viel Kritik. Das Bekenntnis zur gleichgeschlechtlichen Liebe kann im schlimmsten Falle tödlich enden: In Ländern wie Jemen, Iran, Saudi-Arabien, Sudan und in Teilen der Vereinigten Arabischen Emirate können homosexuelle Praktiken mit der Todesstrafe geahndet werden.“


Solch eine mutige Haltung sollten wir unterstützen u. sei es auch „nur“ durch persönliche Emails z.B. an die Fotografin oder den Liberal-Islamischen-Bund. Besonders weil zur Zeit die fundamentalen Islamisten versuchen Angst u. Schrecken zu schüren.

Zum Wochenende bin ich mal wieder auf den Seiten von FemBio fündig geworden. Diesmal geht es um frauenfreundliche Sprache. Elisabeth Brock, Übersetzerin gibt uns einige praktische Tipps, die lesenswert sind:
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/frauen/frauenfreundlich-uebersetzen-ein-paar-praktische-tipps/

Auszug:
„Als sprachbewusste Feministin oder feministische Spracharbeiterin habe ich den Ehrgeiz, „gerecht“ zu sprechen und zu schreiben, d. h. Frauen sprachlich jederzeit sichtbar zu machen oder zumindest geschlechtsneutral zu formulieren. Am liebsten drücke ich mich einfach symmetrisch aus (Bürgerinnen und Bürger) – soviel Zeit und Platz muss sein – und umgehe damit die unschöne Schrägstrichlösung, das Binnen-I (Bürger/innen, BürgerInnen) und andere irritierende Auswege. Um nicht mit Patienten und Patientinnen zu langweilen, spreche ich oft von Kranken, Pflegebedürftigen, von Menschen, die pflegerische Unterstützung brauchen oder kranken Menschen.

In einem Sportartikelkatalog begegnete ich kürzlich gar dem Ein-Frau/Ein-Mann-Zelt! Weshalb wird nicht schlicht ein Ein-Personen-Zelt angeboten? Dass wir zunehmend einer Sprache begegnen, die harmonisch klingt und selbstverständlich beide Geschlechter benennt, ist wohltuend und das Ergebnis unserer jahrzehntelangen, oft als Nerverei empfundenen Bemühungen ... Trotzdem: Es gibt noch zu tun(...)“


Ich wünsche euch ein fröhliches Wochenende
und liebe Grüße
Violine

20.03.2015 um 08:52 Uhr

Unverhüllt und Frei

Hallo Ihr Lieben!

Uns bleibt nichts erspart.
Die Nachrichten überschlagen sich mal wieder um uns von den Gewalttaten islamistischer Mörder ins Bild zu setzen. Diesmal in Tunesien, davor in Frankreich...

Und im eigenen Land? Eigentlich sollte es nicht mehr erstaunen, wenn nun selbst das Verfassungsgericht die islamistische Symbolik abnickt u. Recht zu Unrecht erklärt. Denn unsere Regierungsparteien haben ja zur Genüge deutlich gemacht, dass vermeintlich religiöse Toleranz vor den verfassungsmäßigen Grundrechten stehen.

Alles ist erlaubt. Wer mit der „Verletzung religiöser Gefühle“ daher kommt schafft es dass alle buckelnd in die Knie gehen. Deutsche PolitikerInnen haben nichts aus der Geschichte gelernt u. kein Rückgrad mehr, aus Sorge für ausländerfeindlich erklärt zu werden.

Jetzt also mal wieder das Kopftuch:
http://www.emma.de/artikel/kopftuch-ein-lebensfernes-fatales-urteil-318599

Auszug:
„Das Kopftuch ist heute weltweit ein Symbol für die Geschlechter-Apartheid. Wie kommen sechs VerfassungsrichterInnen zu so einem Urteil? Fragt Alice Schwarzer. Der ideologische Krieg um das Kopftuch wird jetzt in jede einzelne Schule getragen werden. Lehrerverbände sind entsetzt über das Urteil aus Karlsruhe.

Mädchen und Frauen unter fundamentalistisch-muslimischer Herrschaft – ob in Familien, Communities oder Ländern -, die sich nicht verschleiern, sind Freiwild und riskieren ihr Leben. Schon alleine wegen des Leids dieser Millionen unter den Schleier gezwungenen Frauen müsste jede Frau in einem freien Land, die „freiwillig“ den Schleier trägt, dieses blutbesudelte Stück Stoff ablegen. Aus Solidarität.

Dieses Kopftuch erklärt jede unverhüllte Frau zum Freiwild – und die Männer zu Tieren. Und es macht aus Frauen und Männern unterschiedliche Wesen von zwei Sternen. Genauer gesagt: die Männer zu den einen, die volle Rechte haben, und die Frauen zu den anderen, die weitgehend rechtlos und der Besitz dieser Väter, Brüder, Ehemänner sind. Diese Frauen sind die „Ehre“ der Männer, die notfalls nur mit Blut zu reinigen ist, mit dem Blut der „unehrenhaften Frau“.“


Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fassen wir also mal zusammen: Weltweit rotten sich vermeintlich den „wahren Islam schützende“ Männergruppen - mit einigen konvertierten Frauen dabei - zusammen um alle „Nichtgläubigen“, wozu auch gläubige MuslimInnen gehören, zu ermorden u. zu unterwerfen.

Frauen u. Mädchen werden entweder gleich erschossen oder vergewaltigt u. verkauft. Wer keinen Schleier, kein Kopftuch trägt wird dazu gezwungen unter Waffengewalt.

Das Kopftuch als Symbol der Unterdrückung u. Ächtung eines ganzen Geschlechts. Denn in deren verqueren Köpfen gilt die Frau als die „Böse u. Verführerin“, die verhüllt werden muss. Diesen mordenden Mob ist es allerdings völlig schnuppe, ob Frauen verhüllt sind oder nicht, alle werden willkürlich vergewaltigt u. auf dem Sklavenmarkt an andere Männer verkauft zum „weiter benutzen“.  Eine Auslegungssache des Korans.

Im festen Glauben daran dass Waffengewalt, Unterdrückung u. Hirn in den Hosen der „wahre Islam“ sei. Wenn die einzige Hoffnung dieser „Reingläubigen“ ein Himmel voller Jungfrauen ist, was kann man anderes erwarten. Frauen tauchen in deren Himmel nirgends auf, nur als willige Jungfrauen. Ein Glaube also, der als einziges Ziel, als Erfüllung u. Offenbarung die männliche Macht über Frauenkörper sieht. Noch dazu kommen alle männlichen Märtyrer direkt ins Paradies zu den Jungfrauen.

Um nicht missverstanden zu werden - solche Sätze müssen Deutsche stets nachschieben wegen der NS-Vergangenheit - ich spreche hier von fundamentalen Islamisten, die den Islam vor ihren militanten Karren spannen, ihn politisieren, benutzen als Rechtfertigung zum Morden u. um Frauen zu unterdrücken. So wie früher Christen mit ihrer Religion Hexenverbrennungen u. Kreuzzüge rechtfertigten.

In vorwiegend islamistisch-fundamental geprägten Staaten gilt die Scharia u. damit verschwinden Frauen u. Mädchen hinter Schleiern u. geschlossenen Türen, ohne Zugang zu Bildung. Eine lebensgefährliche Dummheit, die sich durch Frauen u. (westliches) Wissen bedroht fühlt.

Unser Verfassungsgericht hat also das Symbol der Unterdrückung - den Schleier - mit diesem Urteil befürwortet in einem scheinbar demokratischen Land u. das ist ein Skandal ohnegleichen. Zugleich Bestätigung dafür, dass bei uns Religion u. Staat nicht getrennt sind.

Empört euch! FÜR die muslimischen Frauen u. Mädchen, die bei uns auf Freiheit u. Rechte gehofft haben. FÜR eine Aufhebung dieser Geschlechtertrennung.

Zum Wochenende konnte ich passenderweise noch einen Text zum Thema Pegida u. Presse finden, der hilfreich ist sich mit dem Unwohlsein auseinander zu setzen, was da  um uns herum geschieht:
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/frauen/pegida-und-presse/

Außerdem gibt es jetzt ja sooo viel zu entdecken. :-)
Der Frühling ist da!

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende
und liebe Grüße
Violine

08.02.2015 um 19:12 Uhr

Keine Frauenfeindlichkeit sondern Reformen

Hallo Ihr Lieben!

Mal mehr oder weniger begegnet uns im Islam u. natürlich im fundamentalen Islamismus Frauenfeindlichkeit. Auch wenn es stets Ausnahmen gibt.

Ein aufgeklärter u. reformierter Islam wäre sicher für alle Menschen islamischen Glaubens befreiend. Leider gibt es bisher nur wenige Islam Gelehrte, die den Mut haben für Reformen zu kämpfen.

Auch in deutschen Moscheen tauchen immer wieder Gastprediger auf, die den dortigen Männern einen frauenfeindlichen Islam verkünden, wie unlängst in Berlin geschehen:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article137084396/Frauenfeindliche-Sex-Tipps-in-Islamisten-Moschee.html

Auszug:
„Die Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln ist ein bekannter Islamisten-Treffpunkt. Nun hat ein Gastprediger dort eine frauenfeindliche Hetzpredigt gehalten: Eine Frau dürfe "niemals Nein" zu Sex sagen. Und die fällt extrem misogyn aus: "Eine Frau darf niemals Nein sagen – unter keinen Umständen! Nicht einmal, wenn sie ihre Tage hat." Es gebe auch dann nichts, das einen Ehemann davon abhalten dürfe, "den Körper seiner Ehefrau zum Vergnügen zu benutzen".

Es reicht nicht aus wenn dann unser Justizsystem anläuft oder solche Hassprediger überwacht werden vom Verfassungsschutz. Die Vorsteher solcher Moscheen sollten sich distanzieren von so einem Frauenhass oder auch bei Aufrufen zu Gewalt eingreifen.

Obwohl diese Frauenverachtung bekannt ist gibt es immer wieder Frauen, die sich blauäugig auf eine Ehe mit islamistischen Kämpfern einlassen u. ihnen in die Kriegsgebiete folgen. Die Radikalisierung beginnt in den Moscheen hier in Deutschland.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/syrien-und-irak-100-frauen-aus-deutschland-im-kampfgebiet-a-1017134.html

Auszug:
„Sie sind meist 16 bis 27 Jahre alt, oft begleiten sie ihre Männer in den Dschihad: Nach SPIEGEL-Informationen sind rund hundert Frauen aus Deutschland in die umkämpften Gebiete Syriens und des Irak gereist. Viele Frauen begleiten ihre Ehemänner auf deren Weg in den Dschihad. Etliche sind nach Syrien gereist, um dort einen islamistischen Kämpfer zu heiraten, einige gingen mit dem Ziel, selbst in den Kampf zu ziehen. Überwiegend werden die Frauen wie ihre Männer in einschlägigen Moscheen radikalisiert, aber auch das Internet spielt bei ihrer Rekrutierung eine Rolle. Im Web gibt es einen regelrechten Heiratsmarkt für Salafisten, berichtet der SPIEGEL.“

Das Erwachen kommt meist zu spät. Deshalb ist Aufklärung u. Wissen so lebenswichtig. In den meisten Fällen sogar lebensrettend.

Unsere Regierung hat in der Hinsicht seit Jahrzehnten versagt, was unser Bildungssystem betrifft. Duldung von Parallelgesellschaften, samt Scharia Rechtssystem in Deutschland hat uns dorthin geführt wo wir jetzt stehen.

Zum Glück gibt es intelligente Menschen, muslimische Frauen u. Männer, die dieser Entwicklung nicht gutheißen, sondern Reformen wollen. Diese Menschen sollten wir unterstützen.

Ich habe einen interessanten Artikel entdeckt:
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article135320195/Reformierter-Islam-braucht-kein-Jungfernhaeutchen.html

Auszug:
In einer Gesellschaft, in der es keine sexuelle Revolution gab, also die Haltung, Sexualität selbstbestimmt zu leben, gibt es keine Beziehung zwischen Mann und Frau außerhalb einer sexuellen. Junge Frauen und Männer, die sowohl in einer Beziehung leben als auch gleichzeitig Freundschaften zum anderen Geschlecht pflegen, trifft man in der Türkei ganz selten.

Die unterdrückte Sexualität lässt bei vielen Leuten ein übersteigertes Bedürfnis nach etwas wachsen, das sie nicht kennen und nur erahnen. Wer in diesem Milieu aufgewachsen ist, kann gar nicht anderes, als einer gestandenen Mutter von fünf Kindern, die im Gespräch mit einem jungen Mann gesehen wurde, etwas zu unterstellen.“


Und weiter aus dem o.g. Artikel:
„Nur durch eine neue, moderne Interpretation von Religion. Bislang legitimiert sie das Bild des triebgesteuerten Mannes. Ich kenne aufgeklärte türkische Männer, für die das Kopftuch eine Beleidigung ist, weil sie sagen: "Ich bin nicht triebgesteuert. Eine Frau braucht sich vor mir nicht verhüllen." Die Idee des Kopftuchs beruht auf einer permanenten Unterstellung.

Den aufgeklärten Islam gibt es vor allem in Frankreich, England und Amerika. Genau dort, wo die Situation schon so eskaliert ist, dass außer Frage steht, ob bestimmte Islamauslegungen eine Bedrohung sind für die freie, demokratische, laizistische Gesellschaft. Davon geht man aus und eben deshalb gibt es eine klare muslimische Gegenbewegung: Imame, die sich für ein Kopftuchverbot stark machen, für Gleichberechtigung eintreten – und trotzdem anerkannte Religionsgelehrte sind.


Hier geht es zur Webseite des Liberal-Islamischen-Bundes:
http://www.lib-ev.de/
(Liberal-Islamischer Bund)

Eine solche „Gegenbewegung“ sollten wir ermutigen u. sie bekannt machen. Auch bei unseren blinden PolitikerInnen, die wohl ein wenig Unterweisung brauchen. Denn bisher scheinen sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben u. null Ahnung zu haben.

Es gibt also Hoffnung!

Für die neue Woche wünsche
ich euch viel Kraft u. liebe Grüße
Violine

02.02.2015 um 08:39 Uhr

Die heimliche Freiheit und Roths Kopftuch

Hallo Ihr Lieben!

Was bedeutet Freiheit?

Während mutige Iranerinnen heimlich ihre Kopftücher herunter reißen, obwohl sie dafür ins Gefängnis kommen könnten oder noch schlimmere Strafen auf sie warten, zeigte sich Claudia Roth von den Grünen bei einem Staatsbesuch ‚freiwillig‘ mit Kopftuch.

Kein Wunder erleben iranischen Frauen das als Verrat u. bitten nun in einem öffentlichen Protestschreiben: „Tragen Sie nicht ohne Not selbst ein Kopftuch in einem Land mit Zwangsverschleierung.“

http://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-gegen-roths-kopftuch-318367

Auszug:
„Sie riskieren ihre Freiheit ohne Kopftuch – und können es kaum fassen, dass westliche Politikerinnen wie Claudia Roth es im Iran freiwillig tragen. Die mutigen Frauen der Anti-Kopftuch-Aktion „Meine heimliche Freiheit“ fühlen sich verraten. Bald eine Million protestieren mit ihnen auf Facebook.

Liebe Claudia Roth, liebe Vesna Pusić,
wir haben eine Bitte an Sie und alle anderen Politikerinnen, die den Iran besuchen: Fordern Sie, dass in unserem Land die Menschenrechte respektiert werden – wozu die Freiheit gehört, selbst zu entscheiden, ob eine Frau sich verschleiert oder auch nicht! Und tragen Sie nicht ohne Not selbst ein Kopftuch in einem Land mit Zwangsverschleierung.

Schließlich erwarten auch die iranischen Regierungsmitglieder bei Staatsbesuchen in Ihrem Land, dass sie deren „islamischen Werte“ respektieren. Sie weigern sich zum Beispiel, Empfänge zu besuchen, bei denen Alkohol ausgeschenkt wird. Warum protestieren Sie also nicht gegen das Gesetz, das sogar Sie verpflichtet, sich während eines offiziellen Besuchs im Iran zu verschleiern?“


Ja, weshalb diese Verschleierung oder ist es eine Anbiederung? Inzwischen gelten die Grünen ja als Wendehälse, die sich anpassen u. ihr Fähnchen nach dem Wind ausrichten.

Mutig sind die Frauen, die trotz Zwangsverschleierung ohne Schleier ein Statement abgeben.
http://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-ohne-schleier-316997

Michelle Obama und andere haben uns gezeigt wie es geht. Natürlich haben Staatsbedienstete nichts zu befürchten. Auch eine Claudia Roth könnte problemlos ohne Schleier  in solchen fundamentalen Ländern erscheinen.
http://www.emma.de/artikel/hallo-claudia-es-geht-auch-anders-318371

Auszug:
Queen Elizabeth hat den verstorbenen König Abdullah schon persönlich chauffiert. Und First Lady Michelle Obama kam zu seiner Beerdigung mit wehendem Haar. In Saudi-Arabien dürfen Frauen nicht Autofahren, nicht öffentlich auftreten und müssen tief verschleiert sein. Diese beiden haben einfach gehandelt!“

Weshalb also bedeckt sich eine Frau Roth „freiwillig“?

Sie landet nicht im Gefängnis, wird nicht ausgepeitscht oder umgebracht, weil sie Personenschutz erhält als Reisende im Auftrag der deutschen Regierung. Sie hätte also Narrenfreiheit, um mal diesen Begriff zu wählen.

Vor einigen Jahren bereiste ich ein arabisches Land u. wurde verfolgt, bedroht u. geschlagen weil ich kein Kopftuch getragen habe. Irgendwann sah ich mich gezwungen ab u. an ein solches zu tragen. Was allerdings die Männer nicht davon abgehalten hat mich als Frau sexuell zu belästigen. Selbst voll verschleierte Frauen, von denen man nur oder kaum noch die Augen sah, konnten sich auf der Straße vor sexuellen Übergriffen kaum retten.

Mir soll also niemand weismachen die Verschleierung der Frauen würde sie schützen. Mitnichten. Wer als Frau zu erkennen ist wird belästigt, nur weil sie Frau ist.

Im Koran - auf den sich diese Islamisten berufen - gibt es keine Erwähnung einer Vollverschleierung oder Kopfbedeckung für Frauen!

Ich möchte hierzu gerne einen Text empfehlen:
http://islam.alrahman.de/22_kopftuch&verschleierung.htm
(Traditionen, die zu religiösen Vorschriften gemacht wurden)

Auszug:
„Das Stichwort ist hier Dschilbab, was irgendeine Bekleidung wie 'Frauenhemd', 'Kleid' etc. bedeutet. Auf keine Weise bedeutet es eine Bedeckung irgendeines speziellen Körperteils. Jedoch haben die Interpretationen der traditionalistischen Muslime diesem Wort derart viele Bedeutungen zugeschrieben, die vollständige Körperbedeckung gemäß einigen, die Bedeckung von zwei Augen oder einem Auge gemäß anderen und des Körpers mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und Füße gemäß anderen. Wäre Gottes Absicht gewesen, Frauen von Kopf bis Fuß verhüllt zu sehen, hätte Er es ausdrücklich erwähnt. Die Kopfbedeckung und die Verschleierung der Frau, ist nichts außer eine spätere Fabrizierung der Traditionalisten. Beispielsweise hat Gott jeden Bereich der Glieder ausführlich beschrieben, die während der Waschung gewaschen werden sollen. Hätte Er gewollt, eindeutig definierte Grenzen zu setzen, hätte Er sie deutlich gekennzeichnet.“

Zu damaligen Zeiten trugen Frauen recht offenherzige Kleidung, oft brustfrei. Diese sollten zum Schutz vor Belästigungen oder bei bestimmten Anlässen mit einem Tuch bedeckt werden, je nach Situation. Es ging also nie darum Frauen hinter Schleiern zu verstecken. Was daraus gemacht wurde sehen wir heute.

Wenn sich also westliche Frauen „freiwillig“ verschleiern, obwohl sie nicht dazu gezwungen werden frage ich mich doch was sie damit signalisieren wollen?

Und wenn Islamisten (Männer) solche gravierenden Probleme haben mit unverhüllten u. selbst mit verhüllten Frauen nicht klar kommen, wäre es dann nicht an der Zeit dort hin zu sehen? Nicht die Frauen sind „das Problem“, sondern diese Männer.

Ich wünsche mir mutige Frauen, Politikerinnen die ohne Kopftuch mal konkrete Fragen stellen bei solchen Staatsbesuchen u. sich vorher schlau machen (*Frau Roth zuwink*).

Das kann frau wohl von solchen Frau Roths erwarten, die im Namen unseres Staates ein muslimisches Land bereisen. Ich habe zwei Stunden für meine Recherche gebraucht, um zu erfahren, dass es keinen Kopftuchzwang im Koran gibt.

Die Wahrheit macht bekanntlich frei! :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch
einen guten Wochenstart
u. liebe Grüße
Violine

22.01.2015 um 17:31 Uhr

Moscheen auf Seife u. wegretuschierte Frauen

Hallo Ihr Lieben!

Das Empören hört gar nicht mehr auf.

Diesmal stört es einige Muslime dass auf einer Aldi-Seife eine Moschee zu sehen ist. Das sei eine Verunglimpfung der Religion weil Kuppel u. Minarette nichts auf Gebrauchsgegenständen zu suchen hätten.

Muslime fühlen sich in ihren Gefühlen verletzt heißt es dort. Hier geht‘ s zum Artikel:
http://www.welt.de/wirtschaft/article136502475/Muslime-empoeren-sich-ueber-Aldi-Seife-mit-Moschee.html

Auszug:
„Die Seife "Ombia – 1001 Nacht" verströmt "orientalischen Duft", heißt es bei Aldi. Doch Muslime fühlen sich in ihren Gefühlen verletzt: Die Verpackung zeigt eine Moschee. Aldi reagierte kleinlaut. Die Moschee auf der Verpackung sei eine Verunglimpfung der Religion, hieß es dem Bericht zufolge von den Usern im sozialen Netzwerk. "Die Moschee mit ihrer Kuppel und den Minaretten ist für muslimische Menschen ein Anblick, der für sie Würde und Hochachtung bedeutet. Und gerade aus diesem Grund finde ich es nicht angebracht, diese bedeutungsvolle Abbildung auf irgendeinem Gebrauchsprodukt darzustellen", zitiert die "WAZ" einen Facebook-Nutzer.“

Scheinbar haben sich diese muslimischen Protestler noch nicht ihre eigenen Produkte, Gebrauchsgegenstände u. Lebensmittel in muslimisch-arabischen oder türkischen Läden angesehen. Dort wimmelt es von Moscheen u. Minaretten.

Ich habe mich mal umgesehen in türkischen u. arabischen Supermärkten. Dort gibt es Kaffee u. Tee mit Moscheen drauf, Käselieferanten deren Logo ein Minarett enthält, Henna u. Couscous mit Moscheen auf den Packungen. Hier einige Beispiele:

Ömür Käse, Lieferanten Logo mit Minarett:
http://www.oemuer.de/nc/produkte/produkt/g/hirtenkaese_55.html
Baktat Couscous, mit Moschee u. Minaretten:
http://fddb.info/db/de/lebensmittel/baktat_couscous_original/
Sultan Jasmin Reis, mit Moschee u. Minaretten:
http://www.basmatirice.de/content.php?pid=26

Auf „Gebrauchsgegenständen“ also, wo es laut Aussage der fundamentalen Islamisten u. Aldi-Seifen Kritiker keine Abbildungen von Moscheen u. Minaretten geben darf, weil es die islamische Religion verunglimpfe.

Wieso gehen diese Fundamentalisten nur auf die Barrikaden bei westlichen Produkten oder europäischen Medien u. Zeitungen? Vielleicht sollten sie erstmal vor der eigenen Tür kehren.

Und wieso knicken deutsche Händler sofort ein u. nehmen ihre Produkte aus den Regalen? Lassen wir uns jetzt von religiösen Fundamentalisten diktieren was erlaubt ist u. was nicht?

Vor einigen Tagen hat eine jüdisch-fundamentale Zeitung alle Frauen wegretuschiert beim Solidaritäts-Marsch von PolitikerInnen für Charlie Hebdo u. die Meinungsfreiheit.
http://www.emma.de/artikel/sag-mir-wo-die-frauen-sind-318305

Auszug:
Wo sind Merkel & ihre Kolleginnen? Die israelische ultraorthodoxe Tageszeitung "Hamodia" ließ die Politikerinnen per Photoshop von der Bildfläche verschwinden. Die jüdisch-fundamentalistische Zeitung bildet grundsätzlich keine Frauen ab. Und so bestand plötzlich die Reihe der StaatschefInnen des Pariser Soli-Marsches nur aus Männern.“

Wie schnell europäische Händler religiösen Fanatikern nachgeben zeigt auch das Beispiel der ausradierten Frauen im Ikea-Katalog für Saudi-Arabien. Ikea wollte es diesem islamischen Staat recht machen, der Frauen nur unter Schleiern duldet u. hat alle Frauen aus dem Katalog entfernt.
http://www.emma.de/artikel/eine-frauenfreie-welt-verkauft-sich-besser-266109

Auszug:
„Dabei hatte Ikea es doch nur gut gemeint, als sie aus ihrem schönen neuen Katalog für Saudi-Arabien mit der tätigen Hilfe „örtlicher Franchise-Partner“ alle Frauen aus dem Katalog wegretuschierten. Denn die Saudis sehen Frauen eben nicht so gerne in der Öffentlichkeit – und schon gar keine, die nicht unter einem schwarzen Tuch verschwinden. Der Elch mit dem eingekniffenen Schwanz streute sich Asche aufs Haupt und wurde dennoch zum Gespött in der westlichen Welt. Nun machen sich auch FreundInnen von Ikea ans Retuschieren von uns allen vertrauten Ikonen und ersetzen Frauen durch Ikea-Möbel.“

Vergessen wir jetzt langsam unsere Rechte zu Gunsten falsch verstandener religiöser Toleranz? Ducken statt aufmucken?!

Wir können stolz sein in einem Rechtsstaat zu leben, der - mehr oder weniger - unsere Rechte schützt. Doch mit jedem Nachgeben machen wir uns lächerlich u. verraten unsere eigenen Grundrechte.

Ist es ein Wunder dass diese religiösen Fundamentalisten die Grenzen austesten, wie weit sie gehen können. Wir, bzw. Aldi in diesem Fall, zeigt kein Rückgrat wenn sie sich bei solchen idiotischen Protesten wie mit dieser Aldi-Seife auch noch entschuldigen.

Wir brauchen auch keine Gegen-Pegida Demos, sondern mutige Menschen, die FÜR unsere Rechte auf die Straße gehen oder z.B. an Aldi schreiben oder Ikea.

Traut euch Ihr Lieben!

Zum Wochenende bin ich über eine österreichische Frauen Beratungsstelle in Wien gestolpert, die sich „Orient Express“ nennt. Passt ja irgendwie zum Thema. ;-)
http://www.orientexpress-wien.com/de/wir_fuer_frauen/beratung/

Auszug:
„Orient Express ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein, der eine Frauenberatungsstelle, ein Kurszentrum sowie eine Notwohnung für junge Frauen betreibt. Wir beraten und betreuen türkisch- und arabischsprachige Frauen mit Migrationshintergrund niederschwellig, anonym und kostenlos.“

Außerdem gibt es im Berliner „Frauenzentrum Schokofabrik“ ein Hamam, ein türkisches Bad für Frauen. Optimal bei diesem Winterwetter. Erholung pur. :-)
http://www.hamamberlin.de/

Auszug:
„Unser Bad ist ein Bad zur Reinigung und Pflege von Körper und Seele. Entspannung sowie Kommunikation in wohltuend warmer Atmosphäre sind wesentliche Elemente der Hamamkultur. Im Hamam der Schokofabrik arbeiten und treffen sich Frauen unterschiedlichster kultureller Herkunft. Verweilen, Waschen und Plaudern in den orientalischen Baderäumen ist ein Genuss weit weg von Hektik und Alltag. Im Hamam nehmen Körper und Geist ein Bad in der milden Wärme und dem sanften Licht. Beim Hamam geht es nicht nur um bloße Körperreinigung, sondern um ein wahres Fest der Sinne.“

In diesem Sinne wünsche ich euch
ein entspanntes Wochenende
u. liebe Grüße
Violine

11.01.2015 um 17:37 Uhr

Mit gleichem Maß messen

Hallo Ihr Lieben!

Es wird mal wieder debattiert.
Darüber wie weit Satire gehen darf.
Ja, Charlie Hebdo war ein Schock, aber...

Und dann folgt eine hitzige Diskussion darüber ob die Karikaturisten denn nicht zu weit gegangen seien u. diesen Akt der Gewalt selber losgetreten hätten.

Ich kann diese Ja, aber‘ s nicht ab, sorry. In diesem erschütternden Fall schreit uns dabei förmlich entgegen, dass die ja wohl selber Schuld sind mit ihrer „grenzwertigen“ Satire. Sooo war das natürlich nicht gemeint u. blabla.

Mal wieder eine Verdrehung der Tatsachen. Opfer werden zu Tätern oder zu Auslösern gemacht. Selber Schuld. Da hört bei mir dann der Spaß auf.

Es geht um die Mohammed-Karikaturen.

Während sich also alle Welt, besonders die muslimische Welt u. allen voran einige gewaltbereite u. ungebildete Fanatiker aufgerufen fühlen diese Karikaturen zu Teufelswerk zu erklären u. Menschen auslöschen, übersehen die meisten dabei dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

In den arabisch-islamischen Zeitungen werden seit Jahrzehnten täglich(!) extrem verunglimpfende u. blutrünstige Karikaturen über Andersgläubige, bzw. Ungläubige (z.B. über Juden u. Christen) veröffentlicht.

Hier nachzulesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nahost-medien-quotenjagd-mit-antisemitismus-a-400708.html
http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/02/08/antisemitismus-in-der-arabischen-welt/
http://honestlyconcerned.info/2013/11/07/arabische-antisemitische-karikaturen/
http://www.aro1.com/wenn-arabische-mainstream-tageszeitungen-mit-stuermerkarikaturen-wetteifern%E2%80%A6/


Obwohl es fast schon zum Alltag gehört für die jüdische Bevölkerung weltweit in wiederwertigen Karikaturen beschimpft zu werden u. die arabisch-muslimischen Medien mit den Karikaturen Judenhass seit Jahrzehnten schüren gibt es keine marodierenden Juden die Zeitungen niederbrennen oder Karikaturisten abschlachten.
https://heplev.wordpress.com/2013/10/09/die-judische-reaktion-auf-tausende-antisemitischer-arabsicher-karikaturen-keine-krawalle-keine-verletzten-keine-toten/

Meinungsfreiheit bleibt Meinungsfreiheit.

Deshalb bitte ich alle die, die mal wieder herumtönen - mitten hinein in die Trauer der Betroffenen - dass es auch Grenzen gibt was Satire u. Religion angeht mit gleichem Maß zu messen.

Kein Mensch regt sich darüber auf, dass Juden u. Christen samt ihrer Religion von überwiegend islamistischen arabisch-muslimischen Zeitungen herabgewürdigt werden - seit Jahrzehnten. Und die, die am lautesten schreien, die islamischen Kritiker, sollten dann doch bitte erst mal vor der eigenen Tür kehren.

Wenn das geklärt ist kann auf Augenhöhe über die Grenzen von Satire debattiert werden. Statt mit dem Messer in der Hand auf europäische Karikaturen zu zeigen u. den Dreck im eigenen Land nicht zu sehen.

Wenn ich gerade von „sehen“ spreche. Scheinbar ist diesen Kritikern an Satire u. Pegida ganz entgangen dass es auch jüdische Opfer gegeben hat.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/terror-in-paris-wenig-aufmerksamkeit-fuer-die-juedischen-opfer-a-1012342.html

Auszug:
„Für die Toten des Angriffs auf "Charlie Hebdo" gab es weltweit riesige Anteilnahme - über die Opfer des Angriffs auf den jüdischen Supermarkt wird kaum gesprochen.“

Viele jüdische Menschen haben Angst u. das zu recht. Denn wie oben beschrieben wird unter der arabisch-muslimischen Bevölkerung systematisch Judenhass (u.a. mit Karikaturen) geschürt u. das regelmäßig.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ueberfall-auf-koscheren-supermarkt-frankreichs-juden-in-angst-a-1012326.html

Auszug:
„Nach dem Anschlag auf den koscheren Supermarkt in Paris wächst die Furcht vor einem mörderischen Antisemitismus: Manche französische Juden entscheiden sich für den Exodus - Richtung Israel.“

Das Ziel des fundamentalen Islamismus - nicht des Islams - weltweit ist die Auslöschung Israels u. die Unterwerfung aller Ungläubigen - mit Waffengewalt versteht sich. Das ist kein Ammenmärchen. Hier ein Interview von Palestinian Media Watch:
http://www.kosmopolitbureau.unwissenschaftlich.de/interview.html

Auszug:
„Seit nun fünfeinhalb Jahren werten wir palästinensische Zeitungen und Videofilme aus, übersetzen wir palästinensisches Fernsehen und Signifikantes aus allen palästinensischen Schulbüchern. Unser Ziel ist, ein umfassendes Bild zu gewinnen von dem, was in der palästinensischen Gesellschaft vorgeht in Bezug auf Juden und den Friedensprozess.

Wir haben eine offene und explizite Glorifizierung der Selbstmordbomber in den offiziellen Medien. Es geht darüber hinaus; in der islamischen Tradition steht ein Shahid nach dem Tode auf der höchsten Stufe zusammen mit den Propheten. Es geht nicht nur um Märtyrertum, es geht um mehr, es ist eine sehr, sehr mächtige religiöse Tradition, die andauert und sowohl den Erwachsenen wie den Kindern vermittelt, dass, wenn sie Israel bekämpfen, dabei sterben und zum Shahid werden, sie die höchsten Ehren nach dem Tode empfangen.

Die Palästinenser sehen den Krieg mit Israel als ersten Schritt, als Teilnahme an einer globalen islamischen Aufgabe, die zuletzt den gesamten Westen zum Islam bewegen soll.


In aller Deutlichkeit: Das ist das Ziel der gewaltbereiten Islamisten, nicht des Islam u. auch nicht der voll integrierten Muslime, die alle Gewalt im Namen ihres Gottes ablehnen.

Viele muslimische Familien in Europa sind verzweifelt, weil ihr Kinder sich diesen Islamisten anschließen. Was bedeutet, dass sie in den meisten Fällen schon verloren haben.

Und ja, ich kann den Mund wieder nicht halten. Die Wahrheit ist krass u. trotzdem muss sie benannt werden. Das Wegsehen unserer PolitikerInnen aus falsch verstandener Toleranz - als religiöse Toleranz ummäntelt - hilft uns nicht.

Deswegen ist der Austausch, der Dialog so wichtig u. die Aufklärung.

Redet miteinander u. sprecht mit euren muslimischen Nachbarn über eure Ängste aber auch über Wege wie wir unsere PolitikerInnen dazu bringen können gewaltbereite Islamisten nicht weiter zu dulden. Da sind wir u. ebenso die muslimischen Gemeinden gefordert.

Angst hilft nicht weiter sondern Klarheit!

Das musste ich jetzt mal schreiben. ;-)

Für die neue Woche
viel Kraft u. liebe Grüße
Violine

Nachtrag:
Ich habe diesen erstaunlichen Text entdeckt u. möchte ihn euch nicht vorenthalten. Endlich klare Worte eines Muslims zu den gewaltbereiten Islamisten. Klasse!
http://www.welt.de/politik/ausland/article136355172/Wenn-es-euch-hier-nicht-gefaellt-haut-doch-ab.html

Auszug:
„Ahmed Aboutaleb, muslimischer Bürgermeister von Rotterdam, hat mit einem wütenden Aufruf an Islamisten viele Sympathien gewonnen: Wer die westliche Freiheit nicht wolle, solle doch die Koffer packen.“

09.01.2015 um 09:42 Uhr

Wir lassen uns nicht einschüchtern

Hallo Ihr Lieben!

Manchmal fehlen einem die Worte.
Und trotzdem... Gerechtigkeit hat den längeren Atem.
Es lohnt sich immer Widerstand zu leisten!

Das vorweg.
Ich hoffe, dass der Anschlag auf die Satirezeitung Charlie Hebdo in Paris Handlungen nach sich zieht, die unsere deutschen PolitikerInnen aus ihrem Multikulti Schlaf aufweckt.

Die Franzosen sind ein Volk das sehr sehr schnell auf die Barrikaden geht u. auch politische Entscheidungen positiv beeinflusst hat in der Vergangenheit.

Alice Schwarzer ist eine der wenigen JournalistInnen die sich traut offen Kritik zu äußern am Islamismus. Nicht am Islam - was frau leider immer dazu sagen muss

Während PolitikerInnen abwechseln die Pegida Bewegung pauschal in den Boden stampfen als rechts u. ausländerfeindlich, übersehen sie die BürgerInnen die sich ernsthaft Sorgen machen u. deshalb demonstrieren.

Bitte lest selber was uns da um die Ohren fliegt u. wer diese Gewalt finanziert:
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/sie-alle-fliehen-vor-den-islamisten-318215

Auszug:
„Wer den Flüchtlingen wirklich helfen will, muss auch die Gottesstaatler bekämpfen – in Syrien wie in Deutschland. Selbstverständlich müssen wir diese Flüchtlinge aufnehmen und ihnen beistehen! Aber: Wir müssten gleichzeitig die Ursachen des Horrors bekämpfen. Und das nicht nur mit Drohnen gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“ (die zu 70 % die Zivilbevölkerung treffen, wie alle Drohnen), sondern auch und vor allem, indem wir die verantwortlichen Staaten, die den Terror ermutigen und finanzieren, zur Verantwortung ziehen.

Und das sind nicht nur zutiefst anti-demokratische, islamistische Länder wie Saudi-Arabien oder Katar, mit denen wir beste diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen pflegen. Das ist auch das neuerdings IS-kritische Amerika, das die islamistischen Terroristen in den 1980er und 1990er Jahren aufgerüstet hat für den – so erfolgreichen wie folgenschweren – Kampf gegen die Sowjetunion (z.B. in Afghanistan). Es sind diese Gotteskrieger und ihre Söhne, die seither mordend durch das Morgenland marodieren.

Und was ist mit den Hunderten, ja Tausenden Konvertiten, die aus Europa in den Dschihad ziehen? Sind sie isolierte Phänomene, individuelle Ausrutscher? Oder sind sie die logische Ausgeburt einer falschen Toleranz, die über Jahrzehnte auch mitten in Deutschland der islamistischen Hetze in den Koranschulen und (so manchen) Moscheen nichts Positives entgegengesetzt hat – und das immer noch nicht tut?


Und weiter schreibt sie:
„Zurzeit gehört es zum guten Ton, empört zu sein. Empört über Pegida. Die seien fremdenfeindlich, undemokratisch, rechts! heißt es. Das mag durchaus für die Wortführer und so manche Mitläufer zutreffen.

Sollte die Politik das Unbehagen dieser überwältigenden Mehrheit nicht ernst nehmen, statt es weiterhin zu ignorieren, abzustrafen, ja zu dämonisieren? Denn es ist ja kein Unbehagen am türkischen Nachbarn oder an der türkischen Kollegin. Es ist ein Unbehagen an der offensiven islamistischen Agitation, der Propagierung der Scharia. Es ist das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.

Wo also bleibt die Empörung der politischen Klasse über die Forcierung von Parallelgesellschaften mitten in Deutschland (...)“


Genau darum geht es: Die Duldung von fundamental-islamistischen Parallelgesellschaften u. sogar Rechtssystemen mitten in Deutschland.

Es hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sich bei so einer Entwicklung unwohl zu fühlen. Doch fast jeder Mensch der es in Deutschland wagt Islamismus zu kritisieren wird sofort in den Topf fremdenfeindlich oder gar Nazi geworfen. Das ist mehr als naiv u. zudem gefährlich.

Frankreich hat keine solche Nazi-Vergangenheit, wenn es vielleicht auch 20% rechter Anhänger unter der Bevölkerung gibt (die gibt es überall). Deswegen hoffe ich darauf dass die französische Regierung uns ein Beispiel geben wird in der nächsten Zeit, wie mit gewaltbereiten Islamisten verfahren werden sollte.

Außerdem wird es Zeit dass sich die islamischen Gemeinden endlich mal klar distanzieren u. diesen Fanatikern die Rote Karte zeigen. Immerhin verurteilt ein Großteil der muslimischen BürgerInnen mit europäischen Pässen dieses Abschlachten.

Es wäre noch besser wenn sich auch die hochgeachtete muslimische Führungsliga, also die Immame eindeutig von diesen gewaltbereiten Islamisten distanzieren u. ihre Gläubigen aufrufen diese zu ächten u. Gewalt im Namen Allahs rigoros verurteilen. Das wäre ein Zeichen.

Alice Schwarzer ist bei ihren Freunden u. trauernden Ex-KollegInnen in Paris u. hat sich - wieder einmal - nicht gescheut die brisanten Karikaturen öffentlich zu zeigen.
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-aus-paris-ueber-das-attentat-318253

Während auf deutschen Kanälen darüber debattiert wird wie weit Satire gehen darf. Sagt mal geht‘ s noch. Ich glaub es hakt!?
Zum Glück gibt es inzwischen auch Spott u. kritische Karikaturen zum Attentat aus der arabischen Welt. Darin werden die IS u. islamistische Gewalttäter lächerlich gemacht:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/satire-in-der-islamischen-welt-spott-ist-gross-1.2133561

Was ich mir wünsche u. ehrlich gesagt auch erwarte: Dass sich alle Medien u. Blätter solidarisch hinter ihre französischen KollegInnen stellen u. überall auf den Titelseiten diese satirischen Karikaturen abdrucken, als Symbol dafür, dass wir uns nicht unsere freie Meinungsäußerung u. demokratischen Werte durch islamistische Gewalttäter nehmen lassen!

Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Zum Wochenende u. nach so viel Drama möchte ich heute mal auf Byron Katie hinweisen.
http://www.thework.com/deutsch/thework.asp

Auszug:
„The Work ist ein einfacher, kraftvoller Prozess der Überprüfung. Er lehrt dich, Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die alles Leiden in dieser Welt verursachen. Es ist ein Weg zu verstehen was dich verletzt, um deinen Problemen mit Klarheit zu begegnen.“

Liebe Grüße zum Wochenende
Violine

16.11.2014 um 19:51 Uhr

Essay über Islamistische Gewalt u. deren Hintergründe

Hallo Ihr Lieben!

Jeden Tag werden wir von Schlag-Zeilen geplagt, die uns islamistische Gewalt in die Wohnzimmer spült. Sehr beunruhigende Nachrichten.

Der Kommentar eines EMMA-online Lesers hat mich dazu gebracht mal ein wenig genauer hinzusehen. Denn es gibt diese gewaltbereiten Islamisten ja leider auch bei uns.

Hier der Kommentar bei EMMA-online:
„Ich habe mal einen Moslem gefragt, warum der Islam auf uns deutsche Christen so herabschaut. Seine Antwort war: "Weil eure Frauen Huren sind, eure Priester pädophil und eure Politiker korrupt."

Trotz dieser Verachtung u. Herablassung scheinen diese Menschen aber weiterhin gerne die Vorzüge Deutschlands genießen zu wollen.

Würden wir ähnlich direkte Worte wählen u. so über Muslime sprechen könnte das schon als Angriff auf den Islam angesehen werden der wütende Proteste oder gar Gewalt nach sich ziehen. Der fundamentale Islamist duldet keine Kritik.

Alice Schwarzer schrieb schon sehr früh über die Unterwanderung der muslimischen Gemeinden durch fundamentale Islamisten:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-42/artikel-2009-42-debatte-wir-muessen-handeln.html

Auszug:
„Seit Mitte der 1980er Jahre haben wir im Westen eine gezielte Unterwanderung der muslimischen Communitys durch die Islamisten zu verzeichnen. Ausgebildet werden die Agitatoren im Iran, in Ägypten oder Afghanistan, das Geld kommt aus Saudi-Arabien (ein Land, mit dem auch wir gerne Geschäfte machen). Diese Rattenfänger erzählen den arbeitslosen jungen Männern, sie seien die Grössten – und hätten das Recht, ihre sprachlosen Mütter ins Haus zu sperren und ihre freiheitsliebenden Schwestern unter den Schleier zu zwingen.

Zu den Fanatischsten gehören die Konvertiten/-innen, die eine grosse Rolle im pädagogischen und juristischen Bereich spielen. Auch innerhalb unseres Rechtssystems ist seit Anfang der 1990er Jahre eine systematische Unterwanderung zu verzeichnen. Ziel: die «Islamisierung» des Rechtsstaates, im Klartext: die Einführung der Scharia mitten in Europa. Partiell ist das bereits gelungen.“


Was ich mich frage ist woher kommt diese religiös geprägte Gewalt? Wo liegen deren Wurzeln? Weshalb sprengen sich islamistische Menschen z.B. auf israelischen Wochenmärkten in die Luft oder meucheln ihre eigenen Brüder u. Schwestern?

Was lässt muslimische Männer auf Schulmädchen (Musliminnen) schießen? Wir erinnern uns an Malala u. die entführten Frauen u. Mädchen in Nigeria:
http://www.emma.de/artikel/rede-vor-der-uno-ich-bin-dieselbe-malala-308927
http://www.tagesspiegel.de/politik/nigeria-islamisten-entfuehren-erneut-schuelerinnen/9847606.html

Oft wird damit argumentiert dass dies ein Produkt muslimischer Frustration sei, angesichts politischer oder wirtschaftlicher Unterdrückung. Da frage ich mich doch: Was ist mit all den unterdrückten Christen u. Juden, ganz zu schweigen von den Hindus u. Buddhisten? Wo ist deren religiös drapierte Gewalt?

Nicht muslimische Länder haben ebenfalls ihre unterdrückerischen, autoritären Regime, noch dazu Armut, Hunger usw. Doch anders als die uns täglich aus der islamischen Welt überflutenden Schlagzeilen gibt es keine Berichte praktizierender Christen, Buddhisten oder Hindus, die mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge in Gebäude unterdrückerischer Regime (z.B. China - Tibet) fahren oder mit Sprengstoffgürteln um den Bauch da stehen, während sie heilige Schriften schwingen u. brüllen: "Jesus (oder Buddha oder Vishnu) ist groß!"

Weshalb werfen die unterdrückten Indianer in Amerika keine Bomben oder die unterdrückten Tibeter? Selbst die damaligen Hebräer u. Christen haben ihre Kreuzzüge oder Angriffskriege beendet. Zu keiner Zeit gab Gott den Hebräern u. ihren jüdischen Nachkommen ein Gebot mit offenem Ende, Nichtjuden zu bekämpfen u. zu töten.

Das sieht leider ganz anders aus im Islam.
Das typische Kennzeichen aller gewalttätigen Gebote der islamischen Schriften ist deren offenes Ende: "Und kämpft gegen sie (die Nichtmuslime), ... bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist."

Die christlichen Kreuzzüge damals waren, anders als der islamische Jihad, mit der Verteidigung/ Rückeroberung bedrohten u. verloren gegangenen christlichen Territoriums beschäftigt.  Im Gegensatz dazu wird der islamische Jihad als unbegrenzt angesehen, ja als religiöse Pflicht, die weiter gehen sollte, bis die ganze Welt entweder den muslimischen Glauben annimmt oder sich der muslimischen Herrschaft unterwirft. Das Ziel des Jihad ist es, die gesamte Welt unter das islamische Recht zu bringen. Die Mehrheit von dem, was wir heute als islamische Welt kennen, ist durch das Schwert des Islam erobert worden.

Wenn man sich nun bewusst macht dass Menschen zu allen Zeiten empfänglich für Gewalt sind, wirft es doch die Frage auf: Wenn dies ein Verhalten ist, das selbst Christen (Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Missbrauch...) an den Tag legen/legten - denen geboten ist zu lieben - was können wir dann wohl von - oft ungebildeten - Islamisten erwarten, welche dieselben gewalttätigen Tendenzen haben u. von ihrer Gottheit u. durch ihre heiligen Schriften geboten werden Ungläubige anzugreifen u. zu töten?

Das mal zum Hintergrund islamistisch geprägter Gewalt.

Unsere Regierung sollte sich klar darüber sein, dass sie mit jeder Duldung von islamistischen Rechten (Scharia) in Deutschland diese Haltung auch noch unterstützt u. sich lächerlich macht. Wer nimmt denn Politiker noch ernst, die zweierlei Recht zulassen, als wenn sie nicht mehr wüssten was demokratische Werte bedeuten.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1581305/
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/viermal-unrecht-im-namen-der-scharia-article1441876.html


Auszug:
„Muslimische Friedensrichter spielen bei Konflikten im Einwanderermilieu in Deutschland eine zunehmend wichtige Rolle. Ihre Legitimation sind Alter, Rang oder Wohlstand, ihr Gesetz ist die Scharia, das traditionelle islamische Recht. In Privatwohnungen oder Hinterzimmern bringen die Schlichter Täter und Opfer zusammen und handeln Vergeltung aus. All das geschieht hinter dem Rücken der deutschen Behörden. Straftaten wie Körperverletzung bleiben ungesühnt. Scharia und Friedensrichter – sie sind vor allem für Musliminnen fatal. „Frauen haben Entscheidungen zu erwarten, die gegen ihre Rechte und gegen ihre Würde sind“, so Seyran Ates, Rechtsanwältin und in Istanbul geborene Berlinerin.“

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/wie-oft-soll-sich-das-wiederholen-154436

Wie schon mehrmals hier betont, gibt es zum Glück reformfreudige MuslimInnen. Genau diese sollten wir unterstützen u. ihnen Mut machen!

Deshalb jetzt auch etwas wirklich Erfreuliches. Syrische Kurden haben gleiche Rechte für Frauen verkündigt! Und das mitten hinein in die Angriffe der IS. Toll!
http://diestandard.at/2000007923844/Syrische-Kurden-verkuenden-gleiche-Rechte-fuer-Frauen

Auszug:
„Die Verwaltung der syrischen Kurdenregion hat per Dekret Frauen die gleichen Rechte wie Männern zugesichert. Frauen und Männer müssten "in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens gleich" sein, zitierte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag aus dem Erlass der Provinz Hasakeh im Nordosten Syriens.

Demnach müssen Frauen mindestens 18 Jahre alt sein, um zu heiraten, und dürfen nicht gegen ihren Willen verheiratet werden. Polygamie wird ebenso wie sogenannte Ehrenmorde sowie Gewalt gegen Frauen und deren Diskriminierung verboten. Ferner erhalten Frauen das Recht zu erben.

Das Dekret sei ein "Affront gegen die Gesetze der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS), die Frauen extrem diskriminieren", erklärte der Direktor der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Während die Kurden gegen die Jihadisten kämpften, wollten sie zugleich der internationalen Gemeinschaft zeigen, dass sie sich für eine "demokratische Kultur" und die BürgerInnenrechte einsetzten.“


Genau solche Nachrichten machen Hoffnung!

Ich wünsche Euch eine gute Woche
und liebe Grüße
Violine

02.11.2014 um 19:30 Uhr

Vermeintlich religiöse Toleranz und die Folgen

Hallo Ihr Lieben!

Jetzt hat es sogar einen Kabarettisten getroffen.
Wie weit wird wohl diese „religiöse Toleranz“ in Deutschland noch gehen, bis unsere VolksvertreterInnen endlich aufwachen u. erkennen, dass es keine religiöse Toleranz gibt?

Diese scheinbare Toleranz ist eine traditionell-religiös eingefärbte Duldung von Verletzungen der zugesicherten Grundrechte, in der irrigen Annahme so Missverständnissen vorzubeugen. Welche Missverständnisse?

Die Angst als islamophob oder ausländerfeindlich eingestuft zu werden lässt zu, dass Grundrechte mit Füßen getreten werden u. inzwischen schon die Justiz unterwandert wird z.B. durch islamische „Friedensrichter“. Die Nazi-Vergangenheit muss dafür unterschwellig in den Hinterköpfen unserer PolitikerInnen als Rechtfertigung u. Unterlassungsgrund herhalten

Man stelle sich mal selbsternannte „Scharia-Polizisten“ in anderen Ländern vor. Die würden mit dem nächsten Flieger wegen Verletzung von demokratischen Grundwerten schon am nächsten Tag aus dem Land fliegen, samt Stempel im Pass als „unerwünschte Personen“, damit sie nie wieder einreisen können.

In Deutschland wird geduldet und weggesehen.

Dieter Nuhr wird von seinen KollegInnen im Stich gelassen, weil er es gewagt hat den Islamismus zu kritisieren. Dieses Schweigen ist ein feiges Statement. Es reicht schon, dass diese Islamisten ihn öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnen konnten.
http://www.emma.de/artikel/laesst-sich-dieter-nuhr-mundtot-machen-317955

Auszug:
„Er ist der einzige deutsche Kabarettist, der es wagt, den Islamismus via Satire zu kritisieren. Jetzt soll auch Dieter Nuhr eingeschüchtert werden. Der Osnabrücker Kampfsportstudio-Besitzer Erhat Toka hat Anzeige erstattet und fordert: „Stoppt den Hassprediger!“ Und wo sind Nuhr’s KollegInnen?

Den ZuschauerInnen, die am Samstag zum Auftritt von Dieter Nuhr wollten, bot sich vor der Osnabrückhalle ein in Deutschland bis dato nie gesehenes Bild: Rund 30 Männer und Jungen – Frauen waren keine dabei - hatten sich mit Plakaten vor der Halle postiert und forderten den Kabarettisten sinngemäß auf, den Mund zu halten. „Stoppt den Hassprediger!“ stand dort und: „Politische Reden gehören in den Landtag und nicht auf die Bühne!“


Wie weit soll das eigentlich noch gehen?

Alice Schwarzer u. die EMMAs haben schon sehr früh erkannt wohin dieser radikale Fundamentalismus führen wird.
http://www.emma.de/artikel/iran-die-betrogenen-264297
http://www.emma.de/artikel/fuer-integration-gegen-islamismus-265225
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/warum-krieg-264804
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/die-frauen-sich-selbst-vergessen-265950
http://www.emma.de/artikel/islamismus-264639
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/alice-schwarzer-der-faz-fuer-ein-burka-verbot-265182
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/kobane-was-fuer-eine-verdammte-verlogenheit-317845
http://www.emma.de/artikel/femenprotest-gegen-hinrichtung-317975


Diese Analyse von Alice Schwarzer über zunehmend gewaltbereite Islamisten, die uns zur Zeit sehr beunruhigen ist lesenswert.
http://www.aliceschwarzer.de/artikel/maennlichkeitswahn-von-koeln-bis-kobane-317951

Auszug:
„Die gewaltbereiten Rocker, die ihr Geld in der Regel mit Zuhälterei und Erpressung verdienen, treten an gegen eine ganz ähnliche Sorte Mann: gegen islamistische Söldner, die sich inszenieren wie Kreuzritter, nur ist ihr Pferd im 21.Jahrhundert ein Panzer und ihre Lanze ein Maschinengewehr. Beide Spezies sind nicht gerade zimperlich, schon gar nicht mit Frauen. Sie vergewaltigen sie, verkaufen sie, versklaven sie – ob nun auf dem deutschen Prostitutionsmarkt oder auf den Märkten in Syrien oder im Irak.

Wir haben es beim „Islamischen Staat“ mit der kollektiven und tödlichen Eskalation eines Phänomens zu tun, das wissenschaftlich „Rekonstruktion von Männlichkeit“ genannt wird: die Wiederherstellung von „Männlichkeit“, von „echtem“ Mannsein, von der diese Sorte Mann in Zeiten der Verunsicherung träumt und die Balsam ist auf die Seelen entwurzelter, frauenloser, marodierender Jungmänner.“


Auch die bekannten Amokläufer u. „Ehrenmörder“ (Einzeltäter), die gezielt Frauen u. Mädchen erschießen u. abschlachten handeln nicht etwa im Namen irgend einer Religion(auch wenn sie diese als Rechtfertigung benutzen), sondern um ihre „Männlichkeit“ wieder herzustellen oder die Machtverhältnisse zu „klären“.

Zu den „ersten Amtshandlungen“ dieser islamistischen Männerbünde gehört die sofortige Einführung der Scharia. Diese Form der islamischen Rechtsprechung benachteiligt immer(!) Frauen und Mädchen.

Heißt für das weibliche Geschlecht: Vollverschleierung, Einführung der Genitalverstümmelung an Mädchen, Zwangsverheiratung von (minderjährigen) Mädchen, Verkauf in die Prostitution, Schulbildung für Mädchen u. Frauen wird verboten(Sünde), Massenvergewaltigungen erlaubt.

Alle männliche Fundamentalisten - auch christliche u. andere Religionen, ebenso Atheisten - nehmen den Frauen u. Mädchen zuallererst sämtliche Grundrechte / Menschenrechte.

Dieser Männlichkeitswahn, wie ihn Alice Schwarzer so trefflich bezeichnet, ist nichts anderes als Machtmissbrauch auf Kosten von Frauenrechten.

Wie wir inzwischen erfahren konnten gibt es auch schon unzählige frustrierte, oft ungebildete, arbeitslose junge Männer(und auch Frauen), die in den Orient reisen, um sich an diesem Gemetzel zu beteiligen.

Junge Männer, die keinen Bock mehr haben chancenlos in Deutschland zu leben, die sich infizieren lassen u. ausfliegen, um zu einer Gruppe, einer Gemeinschaft gehören zu können, die nur aus Männern besteht. Massenmördern.

Junge Frauen, die keine Lust auf Job Center haben u. lieber die Bräute von brutalen Vergewaltigern, Rechtlosen u. Mördern sein möchten.

Wie konnte das passieren?

Diese Frage sollte sich unsere Regierung stellen. Eine Regierung, die wegsieht u. Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land duldet aus falsch verstandener Toleranz. Die ein Menschen- u. Frauenbild vermittelt was geprägt ist von Respektlosigkeit.

Die Wirtschaftsinteressen höher achtet als Menschenleben u. dadurch ein soziales Gefälle geschaffen hat, indem Arme noch ärmer werden u. Bildung die sozial Schwächeren kaum erreicht.

Die Integration sagt, aber Ausgrenzung meint u. dabei versäumt hat einen Rahmen zu schaffen ausländischen BürgerInnen Sprache, Kultur u. Verfassung so nahe zu legen, dass sie nicht auf Grund ihres Wohnsitzes deutsche Pässe erhalten, sondern weil ihnen die demokratischen Werte lieb u. teuer sind, ebenso wie eine ausreichende Bildung, um sich selber versorgen zu können u. nicht von Sozialleistungen abhängig sein zu müssen.

Wie unsere Regierung das alles wieder ins rechte Lot setzen will weiß ich nicht, weil bisher nicht zu erkennen ist, ob überhaupt eine Bereitschaft da ist aus Fehlern zu lernen.

Für uns ist es wichtig diese Dinge zu erkennen u. beim Namen zu nennen. Dann besteht auch die Möglichkeit mit den zuständigen Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Zum Glück gibt es mutige Frauen, die handeln u. hinsehen. Wie diese Kurdinnen u. Deutschen, die sich zusammengeschlossen haben, um entrechteten Frauen Hilfe anzubieten u. aufzuklären:
http://www.emma.de/artikel/utamara-kurdinnen-und-deutsche-gegen-machos-317947

Auszug:
„In Linz am Rhein steht ein Frauenhaus, das Kurdinnen und Deutsche gemeinsam betreiben. Sie helfen Frauen und klären auf(...)In diesem Frauenhaus sind alle willkommen: Deutsche, Türkinnen, Kurdinnen, Jesidinnen. Es ist das erste einer Serie von Frauenprojekten, die EMMA vorstellt.“

Aufklärung u. Wissen ist so wichtig! Das Erlernte tragen diese Frauen weiter an ihre Angehörigen u. FreundInnen und so auch an ihre Kinder u. Männer.

Hier geht es zur Webseite:
http://www.utamara.org/index.php/de/ueber-uns

Bitte unterstützt diese Frauen!

Jetzt wünsche ich euch einen guten Wochenbeginn
und liebe Grüße
Violine

29.08.2014 um 08:18 Uhr

Islamistischer Terror - Es gibt noch Hoffnung

Hallo Ihr Lieben!

Uns erschüttern in den letzten Wochen die nicht mehr abbrechen wollenden Berichte in den Medien über die brutale u. mit Leichen gepflasterte Spur der Islamistischen Terrorgruppe IS.

Zu Beginn sprachen die meisten Medien von einer kleinen militanten Gruppe. Inzwischen ziehen tausende schwer bewaffnete Fundamentalisten durch Syrien u. den Irak um einen Islamischen Staat, ein Kalifat auszurufen. Nicht nur dort.

Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Damit sind „alle Ungläubigen“ gemeint. Alle Christen, Juden, Andersgläubige. Und natürlich alle Frauen. Die offiziell zu Sex-Sklavinnen erklärt wurden von den Dschihadisten. Ein Aufruf zur Massenvergewaltigung von Frauen u. zur Genitalverstümmelung aller Mädchen.

Was bisher weit weg erschien rückt nun bedrohlich näher. Denn immer mehr westliche, auch deutsche junge Menschen lassen sich ködern. Wer im Westen keine Perspektiven mehr sieht kann im Nahen-Osten zu (zweifelhaftem)Ruhm gelangen. Ausbildungslager für Massenmörder. Sex-Sklavinnen gibts als Bonus oben drauf. Die Reisekosten ins Paradies(dem Tod) werden selbstverständlich übernommen.

Bisher hat der Westen weggesehen u. alle Warnrufe von Fachleuten überhört.
http://www.emma.de/artikel/islamismus-wacht-der-westen-jetzt-auf-317605

Auszug:
„Das blindwütige Morden der islamistischen Terroristen ist nicht neu. Es begann vor 35 Jahren - nur hat der Westen bisher weggeguckt.  Als EMMA begann, vor den islamischen Fundamentalisten zu warnen, haben fast alle abgewunken - und so manche bezichtigten EMMA gar des "Rassismus". Das war 1979, als Alice Schwarzer wenige Wochen nach der Machtergreifung von Khomeini in Teheran war. Als sie zurückkam, berichtete sie voller Entsetzen darüber, dass die neuen Herren des Iran einen "Gottesstaat" errichteten, in dem Dieben die Hand abgehackt und (angeblich) untreue Ehefrauen gesteinigt würden. Und: Dass die verschleierten Kämpferinnen Khomeinis wohl kaum Macht in dem neuen Staat bekommen, sondern um diese betrogen würden. So kam es. Und noch viel schlimmer.“

Der sogenannte „Sex-Dschihad" ist eine der vielen erschreckenden u. irre geleiteten Ideen dieser unberechenbaren Fundamentalisten. Alles ist erlaubt u. wird mit „Religion" gerechtfertigt:
http://www.emma.de/artikel/sex-dschihad-der-heiligen-front-317595

Auszug:
„Der IS (Islamische Staat) unterwirft und ermordet bei seinem Kreuzzug alle „Nichtgläubigen“. Die Frauen werden versklavt und in den Sex-Dschihad geschickt.

Andere Berichte berichten von öffentlichen Plakaten von Mossul: „Wir rufen alle Menschen dieses Landes dazu auf, uns ihre unverheirateten Mädchen zu bringen, so dass sie ihre Pflicht im Sex-Dschihad für die kämpfenden Brüder in der Stadt erfüllen und jeder, der dies nicht tut, wird die Macht der Scharia zu spüren bekommen.“

Mitte Juli wurde durch die UN-Sonderbeauftragte Jacqueline Badcock bekannt, dass der IS die genitale Verstümmelung aller Mädchen und Frauen im irakischen Mossul befohlen habe. Die Fatwa zitiert drei Hadithe (Erzählungen über das Leben Mohammeds), in denen der Prophet unter anderem sagt, die weibliche Beschneidung lasse das Gesicht der Frau erstrahlen und sei gut für den Mann.“


Zu den EMMAs, die sehr früh erkannt haben, welche Folgen es hat, diese Entwicklung nicht ernst zu nehmen gehört auch Ayaan Hirsi Ali. Sie bezieht sich u.a. auf die Hamas, die mit den gleichen Zielen der IS(Islamischer Staat) Menschenleben auslöscht.
Hier ein wirklich lesenswerter (englischer) Artikel:
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=19195

Auszug:
"You can negotiate with fellow human beings with whom you have some kind of common ground. The assumption as we negotiate is that there is fair play. The problem with negotiating with Hamas is that they have a vision, a certain kind of utopia. And for that utopia to be realized, the State of Israel must be completely destroyed. Shariah law has to be established, ideally, all over the world. You can never trust a Jew, you can never trust a Christian. That is the utopia. Women have to behave a certain way, they have to be locked up, it is very totalitarian.

'They will do that because of their philosophy on life and death. They welcome death, death death. In the Hamas narrative, which is also the Wahabi narrative and the Salafi narrative, you get to ecstasy and self actualization after you die, not before you die, don't be silly. So now you have millions of people who welcome death, and that is very confusing for Westerners to understand. They do not want to understand.“


Wir haben es hier also weltweit mit Millionen von Islamisten zu tun, deren größtes Ziel es ist durch den Mord an „Ungläubigen“ sofort ins Paradies zu kommen. Sie begrüßen den Märtyrer-Tod. Christen, Juden, Andersgläubige begrüßen das Leben, das ist der Unterschied.

Selbstverständlich gibt es viele, viele Muslime, die keine radikalen Islamisten sind u. deren Denkweise scharf verurteilen. Das sind auch die Hoffnungsträger, die, die eine Umkehr, ja eine Reform des Islam fordern.

Ich hab mich mal ein wenig umgehört u. bin fündig geworden:
http://www.lib-ev.de/
(Liberal-Islamischer Bund)
http://www.lib-ev.de/index.php?c=2

Auszug:
„Der LIB vertritt ein pluralistisches Gesellschaftsbild und bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dementsprechend lehnt der LIB jegliche Form von rassistischer, u.a. antisemitischer, antichristlicher oder antiislamischer Auffassung ab.“

Das klingt schon viel besser.

In Paris wurde 2012 die erste Moschee für Lesben u. Schwule eröffnet, eine Sensation u. zugleich natürlich Angriffsfläche für Fundamentalisten.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/Islam-Moschee-fuer-Homosexuelle

Auszug:
„In Paris eröffnet eine Moschee für Lesben und Schwule. Der Gründer war einst radikaler Salafist – heute kämpft er für einen fortschrittlichen Islam. In der neuen Moschee sollen auch Frauen neben Männern beten können – und nicht, wie traditionell, auf einer Empore oder in einem abgetrennten Teil des Raumes. Zahed und seine Mitstreiter wollen nicht nur Schluss machen mit dieser äußerlichen Trennung, es geht ihnen um etwas viel Grundsätzlicheres – um einen "fortschrittlichen Islam", wie sie sagen. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Religion und Homosexualität, glauben sie, erlaube es, den Dogmatismus im Islam grundsätzlich infrage zu stellen. "Wir wollen zeigen, dass es kein Widerspruch ist, homosexuell, feministisch und muslimisch zu sein", sagt Zahed.“

Mich freut es ungemein, dass gerade diese vom Islam ausgegrenzten Menschen solch ein starkes Zeichen setzen! Für Männer und Frauen.

Ich hab noch etwas entdeckt bei meiner Recherche. Es gibt eine Gruppe deutscher Muslime, die sich stark machen gegen Terror auf Grund der Religionszugehörigkeit zum Islam:
http://www.muslime-gegen-terror.de/aufruf.php?stopper=ja

Auszug:
"Ich erkläre hiermit, dass ich jegliche Form von Gewalt gegen Zivilpersonen aufgrund meiner Religionszugehörigkeit zum Islam ablehne. Der Islam verbietet die Tötung, Verletzung und psychische Misshandlung unbeteiligter Zivilpersonen. Kein Akt des Terrors ist durch meine Religion, den Islam, zu rechtfertigen. Ich verurteile daher auf das Schärfste jeglichen Missbrauch meiner Religion zur Rechtfertigung von Terrorakten."

Das macht doch wirklich Hoffnung!

Zum Wochenende greife ich mal wieder in die linguistische Schatzkiste von Luise F. Pusch:
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/frauen-in-maennerkleidung-oder-der-boyfriend-blazer/

Auszug:
„Dieser Text ist in vieler Hinsicht (unfreiwillig) komisch, aber darum geht es mir jetzt nicht. Was ich an „boyfriend“ in der Modesprache so faszinierend finde, ist seine aufschlussreiche (um nicht zu sagen raffinierte) Funktion in der langen Skandalgeschichte der „Frauen in Männerkleidung“.

Zur Behebung der verkaufsschädigenden Mannweib-Lesben-Assoziation hat die Modebranche das Bestimmungswort „boyfriend“ erfunden. Es signalisiert: Das verdächtige Kleidungsstück wurde vom Boyfriend ausgeliehen, und also ist mit der Trägerin alles in Ordnung, sogar in allerbester Hetero-Ordnung.“

Wenn dann also alles wieder in „geordneten Bahnen“ läuft. :-)
Wünsche ich Euch ein fröhliches Wochenende
u. liebe Grüße
Violine