GEDANKENFLUG

29.01.2010 um 09:34 Uhr

Biegsamkeit...

Ihr denkt -wieder einmal- zu hoch von meiner Biegsamkeit...

28.01.2010 um 00:24 Uhr

Kein Hindernis...

In Sachen Zärtlichkeit
da lebe ich gern
auf grossem Fuß

Und wenn der Schuh drückt,
geht mein Herz
auch barfuß weiter,
selbst im tiefsten Schnee.

Annette-Kasst-Riedlinger

27.01.2010 um 12:30 Uhr

Gefühltes...

Stimmung: die ganze Scala rauf und runter

Mein Inneres,

gleicht heute einer Waschmaschinenfüllung, in der Socken und Strumpfhosen mitgewaschen wurden...man will die Maschine ausräumen und zieht ein Knäuel heraus...alles ist ineinanderverschlungen...Socken wurden verschluckt vom Ärmel eines T-Shirts...Strumpfhosen haben Wäschestücke zu einem Knäuel verknotet...zusammengeschnürt...abgeschnürt...mühsam fängt man an zu entknoten...entwirren...trennen...man zieht mal hier, mal da...sehr mühsam die Trennung...es dauert...man denkt man kriegt diesen Wäschewust nie wieder auseinander...man verfolgt den Weg einer Strumpfhose...wo ist der Anfang?...wo das Ende?...oft schnürt man das Knäuel noch fester...und doch... irgendwann, mit sehr viel Geduld, ist es geschafft...die einzelnen Teile liegen wieder säuberlich getrennt im Wäschekorb...den Seelenknoten zu entwirren ist noch schwieriger...

 

27.01.2010 um 00:34 Uhr

Unsichtbare Banderillas...

Stimmung: verletzt

Ich fühle mich als hätte ich unsichtbare Banderillas im Nacken, ich blute, und keiner kann es sehen...

26.01.2010 um 18:59 Uhr

Na, dann mal los...

Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut. Morgen ist es vielleicht schon erlaubt.

Jean Genet, franz. Schriftsteller, 1910-1986

26.01.2010 um 09:10 Uhr

Du Träumerin...

werde ich öfter liebevoll verspottet...aber manchmal muß man in eine Traumwelt flüchten...zum Bestehen in der Realität...

25.01.2010 um 16:14 Uhr

Eine Woche ohne...

nein,  nicht was ihr jetzt denkt ;-)...ohne Internet...ich brauch das ja nicht, nein, würde ich nicht einmal vermissen, dachte ich immer...klare Fehleinschätzung...hat mir schon gefehlt...ihr habt mir gefehlt, mal kurz reinschauen, was wer so treibt...nun läuft er wieder, mein kleiner Freund, hatte sich einen Virus eingefangen...und ich bin wieder da J

   

18.01.2010 um 13:58 Uhr

Gebunden

ist man meist durch selbstbereiteten Ordnungszwang...also frei...

17.01.2010 um 00:35 Uhr

Was mich nervt...

Stimmung: genervt

sind desorientierte Info-Fresser, die die Worte eingespeichelt aber unverdaut mit dem  Begleitsatz: „Ich meins doch nur gut“ vor mir ausspucken...

16.01.2010 um 16:15 Uhr

Dauerkonserve Zweierbeziehung...

Man wollte Lebensmittel haltbar machen und erfand die Dauerkonserven, der natürliche Geschmack litt darunter oder ging ganz verloren, ebenso wie der Gehalt an Vitaminen und anderen wertvollen Stoffen. Gleichgültig! Hauptsache, die Ware hält sich!

Genauso sind viele Zweierbeziehungen: Dauerhaft gemacht, ohne Rücksicht auf die Qualität...




 

16.01.2010 um 01:20 Uhr

Immer wieder

Stimmung: traurig

treten Menschen in unser Leben,

die uns ein Stück begleiten und dann wieder verlassen,

einige nehmen einen kleinen Teil unseres Herzens mit,
andere hinterlassen Wunden in unserem Herzen

und wiederum andere schöne Erinnerungen.

Immer wieder ist unser Herz frei für neue Menschen,

die in unser Leben treten und auch wieder gehen,

manche bleiben den Rest unseres Lebens,

die anderen haben uns um Erfahrungen reicher gemacht

und deshalb ist es schön sie zu kennen

oder sie gekannt zu haben.

 

13.01.2010 um 00:40 Uhr

Seele...

Der Durst der Seele ist qualvoller als der Durst, der sich mit Getränken stillen lässt, und die Angst der Seele ist qualvoller als die Sorge um die Sicherheit des Leibes.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke

12.01.2010 um 14:16 Uhr

Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war...

Du hast Dich verändert, sagt man mir...was ist los mit dir?...was ist passiert?...um mich ein einziger Aufschrei...Beschwerden...egoistisch sei ich geworden...

Ich habe tausend Dinge anderen zuliebe getan, Konzerte besucht, die ich nicht mochte, ich war stundenlang in der Stadt unterwegs um für irgendjemand irgendetwas zu besorgen. Marion macht das ja gerne! Natürlich! Habe mir einen gewisssen Körperteil aufgerissen, für Menschen die es nicht wert waren, die mir im nachhinein in selbigen hineintraten...war immer und überall zur Stelle, habe mir nächtelang Probleme anderer angehört... und ich?...ich mußte zusesehen wie ich zurechtkomme. Marion hat ja keine Probleme, die ist ja immer gut drauf...ja, klar...mit dieser Behauptung nimmt man mir ja schon die Luft aus dem Segel...Danke 

und jetzt:

Ich funktioniere nicht mehr auf Knopfdruck...nein...gehe nicht mehr über meine Grenze...denke auch einmal an mich, tue mir Gutes, sage ganz klar, bis hierhin und nicht weiter, habe gelernt mich zu schützen...endlich...und jetzt bin ich ein egoistisches Monster für euch...was habt ihr eigentlich geschätzt an mir? Meine übertriebene Hilfsbereitschaft? Meine Bereitwilligkeit mich ausnutzen zu lassen? Marion macht das, Marion ist für alle da. War es nur das? Wer war ich als Mensch für euch? War ich überhaupt ein Mensch für euch oder nur eine bequeme Einrichtung? Hättet ihr den Menschen geschätzt, müßtet ihr mich nicht nur verstehen, sondern euch mit mir freuen...Ich bin egoistisch? Danke! Ich fasse das als Kompliment auf. Es zeigt mir, daß ich meinem Ziel, nicht mehr manipulierbar, regierbar, unterdrückbar zu sein, einen Schritt näher gekommen bin... ich bin auf dem Weg in die Freiheit...meine Freiheit...bin endlich aufgewacht...ENDLICH!

Eine Handvoll Menschen, die, die mich lieben, mich wirklich schätzen, als Mensch, nicht als Marionette, freuen sich mit mir. Und für diese, für mich sehr wertvollen Menschen, bin ich auch weiterhin da, Tag und Nacht, ganz gleich was geschieht....

Eigentlich habe ich nur die Spreu vom Weizen getrennt....ist das egoistisch?

 

 

11.01.2010 um 09:45 Uhr

Vorübergezogen...

Stimmung: träumerisch

sind die Stunden mit Dir.
Sie waren warm und weich.
Jetzt tickt die Uhr härter als zuvor,
denn in jedem Schlag liegen Sehnsucht
und Wiederkehr.

08.01.2010 um 19:05 Uhr

Was glaubst du eigentlich, wer du bist?...

hast du mir entgegengeschleudert.

Ja, genau, das wüßte ich auch gerne. Sags mir!!!

Was glaubst DU wer ich bin??

Du hast mir immer nur gesagt was ich NICHT bin.

NICHT die Tochter, die du gerne hättest.

NICHT die perfekte Ehefrau.

NICHT die perfekte Hausfrau

 

Schuldgefühle produzieren, das Terrain auf dem du dich sicher bewegst.

Immer wenn ich dachte, ich bekomme etwas Boden unter die Füße, hast

du ihn mir wieder weggezogen. Kein Netz das mich hätte auffangen können.

Brutal aufgeknallt. Vielleicht hat der letzte Aufprall bewirkt, daß ich wach wurde.

Jetzt sitzt du vor mir und spielst mir den "sterbenden Schwan" vor, versuchst die

Mitleidstour. Kannst nicht verstehen, daß sie nicht funktioniert. Auf diese Art

war ich doch immer zu fassen. Ich sehe Verständnislosigkeit in deinen Augen.

Ja, auch Wut. Und ich? Was fühle ich? Nichts? Ich weiß es nicht. Kann man überhaupt nichts fühlen? Nein, das funktioniert genausowenig wie nichts denken...im Moment kann ich mein Gefühl nicht analysieren...Ungewißheit in mir...die Abgrenzung...hab ich sie endlich wirklich geschafft oder schirmt mich mein Schutzmechanismus ab?..solange bis alles auf einmal wieder  ausbricht...im Moment fühlt es sich gut an...wie eine Pufferzone...deine Pfeile treffen mich nicht mehr...meine Mutter, denke ich...was ist sie für mich? Was sollte, müßte ich fühlen?...

   

06.01.2010 um 12:43 Uhr

Du bist

Stimmung: sentimentale Phase ;-)

mein Wolkenschieber...

Du machst ...
aus Wolken - Himmelblau
aus Regen - Sonnenschein
aus Zweifel - Zuversicht


05.01.2010 um 11:22 Uhr

Wer? ...

Wer trocknet deine Tränen?

Wer streichelt dein Gesicht?

Wer nimmt dich in die Arme, wenn deine Welt zerbricht?

Wer lässt dich einfach reden?

Wer glaubt dir was du fühlst?

Wer sagt dir liebe Worte, nach denen du dich sehnst?

 

Wer kann so lange schweigen wenn deine Seele spricht?

Wer möchte mit dir weinen, wer schämt sich dafür nicht?

Wer schenkt dir seine Liebe und fordert nichts zurück?

Wer gibt dir eine Chance?

Wer wünscht dir echtes Glück?

Ein Freund

 

03.01.2010 um 13:53 Uhr

Ich wünsche dir Stille...

Ich wünsche dir Stille,
denn dein Tag ist zu laut,
und sein Lärm bringt dir Pein.
Es gelingt dir nicht mehr, bei dir selber zu sein.

Ich wünsche dir Stille.
Weißt du noch, was das ist?
Lass es nicht so weit kommen,
dass du Stille schon nicht mehr vermisst!

Ich wünsche dir Stille,
um Kraft zu behalten.
Um innezuhalten, um Atem zu holen,
muss Schweigen walten.

Ich wünsche dir Stille.
Bevor dich das Treiben der Welt
taub und stumpf gemacht hat,
geh' hinaus in den Wald
und verlasse die Stadt

oder schließe dich ein,
bis die Stille dein eigen.
Hat der Tag dich geschunden,
hilft dir Einkehr im Schweigen.
Nur die Stille allein lässt dich wieder gesunden !

Elli Michler

Aus: Ich wünsche dir Zeit, Die schönsten Gedichte von Elli Michler,
© Don Bosco Verlag, München, 3. Aufl. 2006
www.ellimichler.de

02.01.2010 um 12:52 Uhr

Soviel Weisheit in einem Wortspiel...

 

Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will,
dann mag ich auch, wenn ich soll,
und dann kann ich auch wenn ich muss.
Denn schließlich:
Die können sollen, müssen wollen dürfen.

01.01.2010 um 12:25 Uhr

Ich wünsche dir Zeit...

Ein gesundes, harmonisches, friedliches und erfolgreiches Neues Jahr wünsche ich Euch!

...und etwas sehr wertvolles...Zeit...sehr schön ausgedrückt in einem Gedicht von

 

Elli Michler

 

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!