Und es ist Freitag der 13.
Abends fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch mal die Telekom anrufen wollte. Das habe ich dann gleich noch gemacht. Wie das in einem CallCenter so ist lande ich mal wieder bei einem Mann, mit dem ich noch nie gesprochen habe (ätzend!). Ich erkläre mein Anliegen und fange mit dem kleinsten Übel an, nämlich, dass die Anruferkennung, die Clipfunktion, nicht geht. Das müsste ich am Telefon neu einstellen, meinte der Kerl. Ich erkläre ihm, dass es am Telefon nicht liegen kann, weil in der alten Wohnung konnte ich sehen, wer mich angerufen hat. Und da ging es noch. Ich habe das gleiche Telefon. Ich habe es lediglich in der Wohnung abgestöpselt und in der neuen Wohnung wieder eingestopselt also warum sollte ich nun eine neue Einstellung vornehmen müssen? Der Typ meint dann ich sollte mal im Handbuch nachlesen. *grrrrr* Das will ich aber so nicht glauben und ...
dieser Call-Center-Agent will nachfragen und ...
hängt mich ab. Nun gibt es nach jedem Gespräch bei der Telekom (wenn der Mitarbeiter das Gespräch beendet, was ich für ein CC sehr bedenklich finde) die Möglichkeit den Service zu bewerten.
Diesen Spaß gönne ich mir, denn meine Zufriedenheit liegt weit unter Null.
Ich werde nach der Freundlichkeit gefragt, gut da kriegt er eine drei, unhöflich war er ja nun nicht.
Ich werde nach der Kompetenz gefragt, da kriegt er von mir ne vier und eine Computerstimme sagt, dass ist schade.
Etwas später werde ich gefragt, ob mein Problem abschließend bearbeitet wurde, da darf ich mit ja oder nein antworten, also ein klares Nein.
Zum Schluss werde ich noch gefragt, ob ich mit dem Service zufrieden bin, na das gibt doch eine glatte 6. Die Computerstimme erklärt mir, dass ich nun zu einem Qualitätsmanagementmitarbeiter verbunden werde, weil ich auf die letzte Frage eine 5 oder 6 gewertet habe.
Na gut denke ich, ziemlich angesäuert, und lande ich bei einer Mitarbeiterin, die sich nach meinem Anliegen erkundigt. Ich erzähle noch mal und man glaubt es kaum, diese QM-Mitarbeiterin kann auf meinen Auftrag zugreifen, kann sogar lesen was da drin steht, muss nirgendwo zurückfragen und versteht sogar was da steht und hat dann auch noch den Mut mir das zu sagen. Leider ist das was sie mir sagt, nicht so toll. Sie erklärt mir, dass DSL hier nicht zur Verfügung steht. Bereits am 06.01. hätte ein Servicetechniker die Leitung geprüft und festgestellt, dass DSL nicht möglich ist. „Ach,““ frage ich warum konnte mir das vorher keiner sagen?“
Ich bitte darum, mir das schriftlich zu bestätigen, damit ich meinem DSL-Anbieter etwas vorlegen kann, dass ich nicht fristgerecht kündigen konnte.
Auf meine Frage, wann denn hier in der Siedlung mit DSL gerechnet werden kann, kann sie natürlich nichts sagen. Ich solle immer mal wieder nachfragen, denn die Netze werden sukzessive ausgebaut. Na, das hilft mir nicht weiter, aber ändern kann ich es auch nicht.
Nun ist diese eine Sache abgeschlossen und wir werden uns wieder an Modem-Betrieb gewöhnen müssen – wie steinzeitlich!