Häuslebau

30.01.2006 um 20:09 Uhr

Wir haben Telefon aber kein DSL - III

von: GEF   Kategorie: DSL

Wir haben gestern DSL neu bestellt. Wir haben auch schon eine Bestätigung des Eingangs unseres Auftrages bekommen. Dies ist keine Auftragsbestätigung, darauf wird extra hingewiesen. Es wird noch nicht gesagt, ob es möglich ist oder nicht. Eigentlich ist es doch völlig egal, ob das eine Aufrragsbestätigung ist oder nicht. Denn selbst mündliche Zusagen von der Hotline kann man doch unter Ulk verbuchen. So die Aussage von 06.01.2006: „Natürlich klappt das. Nehmen Sie Ihren Splitter mit und stecken sie ihn ein. Sie werden sehen, das geht schon in Ordnung“. Immerhin haben wir da so unsere Erfahrungen .

Wir haben DSL neu beantragt, damit die bei der Telekom auch wissen, dass hier welche sitzen, die darauf warten, dass das Netz überbaut wird. Da sind wir nun gespannt.

28.01.2006 um 16:56 Uhr

Küche

von: GEF

Heute morgen haben wir drei Baumärkte abgeklappert um dann doch im ersten eine Spüle zu kaufen. Sie sollte nicht weiß und kleiner und sein, als die die wir jetzt haben. Ersten Punkt haben wir uns erfüllt und kleiner sah sie im Baumarkt auch aus. Zu Hause haben wir das gute Stück ausgepackt und festgestellt: „sieht ja doch ziemlich groß aus“. Sie ist fast genau so groß wie die alte. Egal. Tom gefällt sie, also wird sie eingebaut. Nun sägt er in die neue Arbeitsplatte ein riesengroßes Loch. Das ist ein Krach, kann ich euch sagen.

26.01.2006 um 21:31 Uhr

Sofa im Häusle

von: GEF

Ich weiß nicht, ob ich das schon erwähnt habe, aber die letzten Tage haben wir ohne Sofa, ohne Kühlschrank und ohne Waschmaschine verbracht. Nun ist ohne Waschmaschine nicht das Problem – die stand ja noch in der alten Wohnung, da konnte man ja noch Wäsche waschen. Ohne Kühlschrank war nicht so prickelnd, obwohl wir den Kühlschrank auf den Dachboden bei diesen Temperaturen einigermaßen gut nutzen konnten, wenn man auf gefrorenen Kräuterquark zum Frühstück steht. Aber ohne Sofa, dass war echt die Härte! Abends vor der Glotze bei einem leckeren Gläschen Wein und etwas zum Naschen ... auf einem ... Gartenstuhl! Ohh, wie unromantisch.

Aber heute, heute haben wir unser Sofa hierher geliefert bekommen. Und nun können wir lümmeln ohne Ende. Lümmeln auf dem Sofa, das hier im Wohnzimmer riesengroß wirkt. Na, da müssen wir uns erst mal an den neuen Anblick des alten Sofas gewöhnen. Aber das Fernsehen macht endlich wieder Laune.

Die schweren Stücke haben wir nicht selber „umgezogen“ dafür haben wir eine Umzugsfirma beauftragt. Immerhin wiegt unser „Dirty Harry“ 80 Kilo. Da wir alle nicht mehr die Jüngsten sind, wollten wir das nicht selber machen, denn man muss doch keinen Bandscheibenvorfall provozieren. Jedenfalls haben heute große kräftige Männer unsere Waschmaschine, unseren Kühlschrank und unser Sofa ins Häusle gebracht.

*froh sein*

25.01.2006 um 20:48 Uhr

*vorsichtig freu*

von: GEF

Boah, ich hab schon ein paar klicks heute hier gemacht und bisher keine Fehlermeldung erhalten. Sollte ich mich schon freuen dürfen?

25.01.2006 um 19:37 Uhr

und schon wieder Mittwoch

von: GEF

Ich hab heute im Internet versucht eine Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von meiner alten Arbeit zu meinem neuen zu Hause zu finden. *haarerauf*Mindestens eine Stunde Fahrzeit muss ich rechnen. Manchmal sogar länger. Und umständlich ist die Fahrroute, das glaubt man kaum.

Soll das etwa bedeuten, dass ich mich nicht mehr mit alten Freunden treffen kann???

Nein, dass wird heißen, dass ich mich ans Auto-Fahren trauen muss.

24.01.2006 um 19:57 Uhr

und noch ein Schritt

von: GEF

Tom hat heute meinen Spiegel mitgebracht und unseren kleinen Tisch. Langsam wird es heimisch. Wenn dann Donnerstag noch das Sofa kommt ....

22.01.2006 um 20:42 Uhr

Kälte bei uns

von: GEF

So kalt wie in Moskau ist es bei uns zwar noch nicht, aber so kalt wie die letzten Tage hatten wir es schon Jahre nicht mehr. Meine Mutter hat erzählt, als ich klein war ... Aber daran kann ich mich gar nicht erinnern. Erinnern kann ich mich an einen Winter, wo wir Gänge schaufeln mussten, damit wir überhaupt vom Grundstück kamen.

Heute nun muss unser neues Häusle die Kälteprobe bestehen. Wenn wir die Haustür öffnen dampft es richtig, so was hab ich wirklich noch nicht gesehen. Morgen früh werden wir die Mütze besser aufsetzen und nicht bloß in die Tasche stecken für den Fall, dass ich länger draußen sein muss. Ein Glück, dass meine Schwester mir gestern die Haare gekürzt hat, so brauch ich mir keine Gedanken um die Frisur unter der Mütze machen. *grins* Hoffentlich wird es bald wärmer.

21.01.2006 um 19:05 Uhr

Hochbett gebaut

von: GEF

Jenni möchte ein Hochbett in ihrem Zimmer. Zuerst war ich dagegen, denn dann wirkt das Zimmer kleiner. Tom war dafür, denn wir hatten gesagt, dass sie sich das Zimmer so gestalten könne, wie sie möchte. Also gut, sie bekommt ein Hochbett nach ihren Wünschen. Gestern hat also mein Mann den Baumarkt geplündert und Holz gekauft.

Tom hat heute den ganzen Tag gesägt und geschraubt und nun ist es fertig. Das Hochbett hat nur ein Bein, das findet Jenni am Besten. Die anderen drei Seiten haben wir direkt an die Wand geschraubt, das ist eben der Vorteil wenn man in den eigenen vier Wänden wohnt. Als es fertig war, war ich schon ein bisschen neidisch. Unter dem Hochbett kann sie nun den Schaukelstuhl aufstellen, den Oma ihr angeboten hat. Sie hat auch noch die Hängematte, die sie sich im letzten Jahr selbst gekauft hat. Mal sehen.

Als es aber ans Schlafengehen ging, hatte Jenni Bedenken. Sie fand es komisch so weit oben mit der Decke vor der Nase. Ja, das ist schon ein ganz anderes Schlafgefühl.

19.01.2006 um 22:43 Uhr

Teleskopschienen

von: GEF

Wir haben uns vor ein paar Tagen einen Herd gekauft. Zu diesem Herd gönnten wir uns ein paar Teleskopschienen für den Backofen. Als wir nun diese Schienen in unseren Herd einbauten, mussten wir feststellen, dass die nicht funktionieren. Also hat Tom die Dinger wieder eingepackt und ist wieder hin zu dem Laden. Immerhin haben die fast 80 Euro gekostet, dafür sollten sie schon leisten, wozu sie da sind. Der Verkäufer, der uns den Herd verkauft hat, war natürlich nicht da, aber ein andere Herr meinte nur, dass das nicht sein könne, sie haben schließlich schon über 100 dieser Schienen verkauft und nie hat ein Kunde die reklamiert. Tom fühlte sich, als ob der Typ ihn für zu blöd hält diese Schienen einzubauen. Siegessicher ging der Verkäufer auf den Herd zu und baute unsere Schienen ein und .... es ging nicht. Da guckte der gute Mann aber nicht schlecht, denn die Schienen waren für die Backbleche eben doch nicht geeignet. *ätsch*Kurzerhand hat der Verkäufer ein paar Teleskopschienen aus einem Vorführherd ausgebaut und Thomas in die Hand gedrückt. Und siehe da, Diese gehen!

19.01.2006 um 20:39 Uhr

mülltonne und Klingellei

von: GEF

Ab heute sind wir nun stolzer Nutzer (Besitzer kann man schlecht sagen) einer Mülltonne.

„Heute Abend müssen die Mülltonnen raus und die gelben Säcke“, sagte mir die Nachbarin. „Wir haben doch noch gar keine Tonne“ sagte ich. „Doch habt ihr!“ Die haben irgendwelche Leute einfach über den Gartenzaun gestellt und das war’s. Tom hat sie gleich auf unseren vom Vermesser eingezeichneten Müllplatz gestellt, daher konnte ich sie nicht sehen. Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen und haben wir sie gleich mal befüllt. Ist zwar nicht mal halb voll, aber man bezahlt sowieso, dann können von der GAB das Ding gleich mal leeren.
Sieht jetzt richtig hübsch aus auf der Straße, wie alle Nachbarn ihre Tore geschmückt haben, mit den Tonnen und Säcken. Jedenfalls ist es schon ziemlich wichtig eine Mülltonne zu haben. Das weiß man erst, wenn man keine hatte.

Den Versuch eine Funk-Klingel anzubauen hatten wir heute auch. Tom hat bei Conrad eine Klingel – genauer einen Funk-Gong mit 100m Reichweite bestellt, den wir heute geliefert bekommen haben. War so ganz hübsch anzuschauen. Nun ist unser Flur, wo üblicherweise ein Türgong hingehört, vom Zaun ca. 50m entfernt, da sollten 100m Reichweite doch kein Problem darstellen, dachten wir. Das war unser Fehler, wir haben uns mal wieder von den Versprechungen eines Versandhandels reinlegen lassen. Wir glaubten also das wir ein richtig gutes Produkt gekauft haben und wir steckten das Gong-Teil in die Steckdose. Das Kind mit dem Klingelknopf schickten wir raus, sie solle vorne mal klingeln.... Kind kommt wieder und nichts. Es hat nichts geklingelt. Enttäuschung machte sich breit. So schnell geben wir aber nicht auf und stecken das Teil noch mal in eine Steckdose im vordersten Raum unseres Häusles. Tom geht nach vorn, auf halben Weg klingelt er und es funzt. *freu* aber zu früh! Ganz vorne klingelt wieder nichts. Naja, sind unsere Ytong-Steine doch sehr gut, was Strahlen- und Funkwellendämmung angeht, für diesen speziellen Fall aber eben doch nicht gut. Ha! Da kommt uns die Idee das Geläut mal auf den Boden einzustöpseln, denn da sind ja keine Wände im Weg. Ach und siehe da, es gongt. Nur wenn wir die Luke zum Boden zu machen, ist davon kaum noch was zu hören. *schon schlecht* Wir stellen das Hauptteil ohne Steckdose ans Kinderzimmerfenster und Tom läuft zum 5. Mal nach vorne an den Zaun (was die Nachbarn bloß denken?), er läutet unterwegs und wir hören es gongen. Er läuft nach vorn und nichts. Naja, wer will denn schon eine Klingel im Kinderzimmer, das ist ja auch wirklich blöd. Gleicher Versuch am Küchenfenster und wir müssen einsehen, dass es eben doch nicht das Richtige für uns ist.

Also packen wir das gute Teil wieder ein und schicken es zurück.

Hat jemand eine Idee, wo es eine Funkklingel gibt (welches Modell), die auch mindestens 50m Reichweite durch Ytong-Mauern schafft?

17.01.2006 um 21:13 Uhr

wir können wieder kochen

von: GEF

Ich bin jetzt immer so müde. Woran das wohl liegt? Immerhin hatten wir gerade Vollmond, aber eigentlich glaube ich nicht an so was. Heute morgen hat mich jedenfalls eine Kollegin um 5 Uhr aus dem Schlaf geholt. Ich hab von ihr geträumt, wie sie mich an die Schulter fasst und irgendwas zu mir sagt. Da war ich hellwach. Ich hab aber keine Idee, was sie im Traum von mir wollte. Als ich sie dann im Büro darauf angesprochen habe, hat sie nur gelacht. Was soll sie darauf auch sonst sagen?

Wir haben heute unseren neuen Herd geliefert bekommen. Er hat, wie alle anderen Geräte, auch schon einen Namen er heißt James. Jenni hat gesagt, wenn die Minna (Spühlmaschine) Minna heißt, dann muss der Herd eben James heißen und damit waren wir alle drei einverstanden. Also in unserer Küche arbeiten nun Minna und James. James wurde heute auch gleich an das Stromnetz angeschlossen. Tom hat gemäß Handbuch den Herd erst einmal durchgeheizt. Zum Abendbrot haben wir uns dann eine schöne heiße Pizza gegönnt.

15.01.2006 um 17:40 Uhr

ich will ins Internet

von: GEF

Sonntag sollte eigentlich der Tag zum Ausruhen sein, so aber nicht heute bei uns. Wir haben geräumt und geschuftet. Zu sehen ist auch ein bisschen. Aber nun hab ich die Nase voll. Ich will endlich mal wieder bloggen und sehen, was Magnus und die anderen von Bloggigo so machen. Seit 5 Tagen hab ich nicht mehr geguckt. Chatten will ich auch. SO!

Seid wir nun abgeschnitten von der DSL-Gemeinde sind, muss ich absprechen, wann ich online gehen darf. Über die eine Leitung geht immerhin noch der Rechner meines Gatten und ab und zu wollen wir auch telefonieren. Ja, so ist das.

14.01.2006 um 17:39 Uhr

Wir haben einen Herd gekauft.

von: GEF

Schon eine Woche wohnen wir nun hier. Die Küche ist sehr provisorisch eingerichtet und bisher haben wir keinen Herd. Nun kann man ja davon ausgehen, dass man unter der Woche auch keinen Herd braucht, aber hat man keinen, dann fehlt er. Die Mikywolle (Mikrowelle) kann zwar einiges leisten, aber einen Herd ersetzen eben doch nicht.

Durch eine Empfehlung des Vaters meiner Freundin sind wir heute in einen Laden und haben kurzentschlossen einen Herd gekauft. Der Verkäufer war super nett und hatte es echt drauf. So hätte ich das gerne immer! Wir haben uns einen NO-Name-Herd gekauft mit Cerankochfeld und Teleskopauszügen. Die Markengeräte waren alle doppelt so teuer. Kochen und backen wird er hoffentlich bringen.

Dienstag kriegen wir den Herd geliefert. Dann ist wieder ein Stück Wohnqualität mehr hergestellt.

13.01.2006 um 17:37 Uhr

kein DSL

von: GEF   Kategorie: DSL

Und es ist Freitag der 13.

Abends fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch mal die Telekom anrufen wollte. Das habe ich dann gleich noch gemacht. Wie das in einem CallCenter so ist lande ich mal wieder bei einem Mann, mit dem ich noch nie gesprochen habe (ätzend!). Ich erkläre mein Anliegen und fange mit dem kleinsten Übel an, nämlich, dass die Anruferkennung, die Clipfunktion, nicht geht. Das müsste ich am Telefon neu einstellen, meinte der Kerl. Ich erkläre ihm, dass es am Telefon nicht liegen kann, weil in der alten Wohnung konnte ich sehen, wer mich angerufen hat. Und da ging es noch. Ich habe das gleiche Telefon. Ich habe es lediglich in der Wohnung abgestöpselt und in der neuen Wohnung wieder eingestopselt also warum sollte ich nun eine neue Einstellung vornehmen müssen? Der Typ meint dann ich sollte mal im Handbuch nachlesen. *grrrrr* Das will ich aber so nicht glauben und ...

dieser Call-Center-Agent will nachfragen und ...
hängt mich ab. Nun gibt es nach jedem Gespräch bei der Telekom (wenn der Mitarbeiter das Gespräch beendet, was ich für ein CC sehr bedenklich finde) die Möglichkeit den Service zu bewerten.
Diesen Spaß gönne ich mir, denn meine Zufriedenheit liegt weit unter Null.
Ich werde nach der Freundlichkeit gefragt, gut da kriegt er eine drei, unhöflich war er ja nun nicht.
Ich werde nach der Kompetenz gefragt, da kriegt er von mir ne vier und eine Computerstimme sagt, dass ist schade.
Etwas später werde ich gefragt, ob mein Problem abschließend bearbeitet wurde, da darf ich mit ja oder nein antworten, also ein klares Nein.
Zum Schluss werde ich noch gefragt, ob ich mit dem Service zufrieden bin, na das gibt doch eine glatte 6. Die Computerstimme erklärt mir, dass ich nun zu einem Qualitätsmanagementmitarbeiter verbunden werde, weil ich auf die letzte Frage eine 5 oder 6 gewertet habe.
Na gut denke ich, ziemlich angesäuert, und lande ich bei einer Mitarbeiterin, die sich nach meinem Anliegen erkundigt. Ich erzähle noch mal und man glaubt es kaum, diese QM-Mitarbeiterin kann auf meinen Auftrag zugreifen, kann sogar lesen was da drin steht, muss nirgendwo zurückfragen und versteht sogar was da steht und hat dann auch noch den Mut mir das zu sagen. Leider ist das was sie mir sagt, nicht so toll. Sie erklärt mir, dass DSL hier nicht zur Verfügung steht. Bereits am 06.01. hätte ein Servicetechniker die Leitung geprüft und festgestellt, dass DSL nicht möglich ist. „Ach,““ frage ich warum konnte mir das vorher keiner sagen?“
Ich bitte darum, mir das schriftlich zu bestätigen, damit ich meinem DSL-Anbieter etwas vorlegen kann, dass ich nicht fristgerecht kündigen konnte.

Auf meine Frage, wann denn hier in der Siedlung mit DSL gerechnet werden kann, kann sie natürlich nichts sagen. Ich solle immer mal wieder nachfragen, denn die Netze werden sukzessive ausgebaut. Na, das hilft mir nicht weiter, aber ändern kann ich es auch nicht.

Nun ist diese eine Sache abgeschlossen und wir werden uns wieder an Modem-Betrieb gewöhnen müssen – wie steinzeitlich!

11.01.2006 um 17:35 Uhr

Schulweg

von: GEF

Seit drei Tagen testen wir, wie wir am Günstigsten zur Schule und zur Arbeit zu kommen. Montag sind wir um 8:00 losgefahren und sind gut durchgekommen. Dienstag sind wir um 7:00 gefahren und auch da haben wir bis zur Schule nur eine gute halbe Stunde gebraucht. Heute haben wir uns um 7:15 auf den Weg gemacht, es war die Hölle. Also, entweder wir sind zu früh oder wir können eben später losfahren, wenn Jenni zur zweiten Stunde muss.

Ich überlege die ganze Zeit, ob ich einen auf unser neues Haus ausgeben muss. Muss ich?? Eigentlich würde ich es schön finden, wenn ich die Kollegen mal einladen ins Häusle, wenn es wärmer ist.

10.01.2006 um 19:44 Uhr

Mülltonne

von: GEF

Wir brauchen eine Mülltonne. Das ist einfach mal Fakt. Also hab ich heute bei der Firma angerufen, die für unseren Ort zuständig ist.
„ja da müssen sie einen Antrag stellen“ (ja bin ich denn bei einer Behörde?)
„Okay, wie mache ich das?“
„na den senden sie uns einfach zu“
„ja aber wie? Ein Dreizeiler, freier Text oder ein Formular?“
„Ja, ein Formular haben wir auch.“„wie komme ich da dran?“
„ich kann ihnen das zuschicken oder faxen, wenn sie denn ein Faxgerät haben“
„Ja bitte, faxen. Machen sie das gleich, weil dann muss ich nämlich zum Fax laufen.“
„Ja, kann ich machen.“
Ich gebe ihr also die Nummer durch und warte.

Zwei Stunden später frage ich überall im Büro herum, keiner hat ein Fax zur Bestellung einer Mülltonne gesehen.

Klappt den gar nichts mehr, seit wir umgezogen sind?

10.01.2006 um 17:32 Uhr

Wir haben Telefon aber kein DSL

von: GEF   Kategorie: DSL

Mein heutiger Versuch die Telekom zu erreichen fruchtete sofort *kaum zu glauben* gleich beim ersten Mal!

Einer netten Frau erklärte ich, dass unsere Umstellung des Telefons einwandfrei geklappt hat, aber das DSL noch nicht. Sie sucht in ihrem PC findet meinen Auftrag ließt mir was vor „kein realer oder geplanter Port gefunden“ ich frage: „und was heißt das?“ Darauf sie: „Moment das weiß ich auch nicht, aber ich frage mal nach.“ Sie legt mir die Düdelmusik der Telekom auf die Ohren und fragt nach. Als sie wieder dran ist erklärt sie mir, dass man im Augenblick nicht auf meinen Auftrag zugreifen kann und sie mir also nicht erklären kann woran das liegt. Aber die Kollegin vom Backoffice kümmert sich darum und ruft mich dann zurück. Ich frage: „auf dem Festnetz?“ Na davon gehe sie doch mal aus. Sie könne sich nicht vorstellen, dass die das schriftlich machen. Ich überlege, ob ich meinen Mann anrufe, der den Rückruf dann abgreifen wird, ach, denke ich, das kriegt er schon hin.

Abends zu Hause muss ich hören, dass es bisher keinen Rückruf gegeben hat.

Na gut, warten wir morgen mal ab.

09.01.2006 um 21:18 Uhr

Der erste Arbeitstag nach unserem Umzug

von: GEF

Gestern Abend war ich ganz aufgeregt, ob das heute morgen auch alles klappt. Wir mussten natürlich früher aufstehen. Frühstück haben wir trotzdem gegessen. Eis kratzen am Auto brauchten wir nicht, denn unser Auto steht nun im Carport. Das ist schon ziemlich günstig. Die Fahrt zur Arbeit bzw. zur Schule war auch ganz angenehm, kein Stau auf der Landstraße. In der Stadt wurde es dann etwas enger, aber das Kind war trotzdem pünktlich. Für mich ist es schon einfacher, da ich Gleitzeit habe.

Unterwegs hab ich mich amüsiert. Wir sind auch den Weg gefahren, den ich im Sommer auch mit dem Fahrrad gefahren bin. Öfters habe ich mich aufgeregt, dass die Autofahrer immer frecher werden und einfach den Radweg als zweite Spur benutzen. Heute nun fuhr ein PKW ziemlich schnell an uns auf dem Radweg vorbei – und das in einer 30er Zone. Da wir schon mit 30 km/h unterwegs waren, musste der mindestens 40 drauf gehabt haben. Mein Mann guckte nicht schlecht, als der an uns vorbei schoss. Er brummelte was vor sich hin und ich fragte, ob er mir nicht geglaubt hatte, als ich das damals im Sommer erzählt hatte, dass die Autofahrer so was Gemeines machen. Zwei Kreuzungen später, kam ein großer schwarzer Schlitten hinter uns auf dem Radweg an, gerade als unsere Spur weiter nach rechts verlief. Der Fahrer dieses dicken Autos hupte uns an. *kann man es glauben?* Wir mussten der Spur folgen, weil links die Abbiegerspur anfing. Und Tom grummelte. Ich konnte darüber nur grinsen, denn solche Erfahrungen/Erlebnisse muss man einfach selber machen, um sie zu verstehen. Vielleicht hört er mir in Zukunft besser zu.

So gut bin ich schon lange nicht mehr auf Arbeit angekommen.

09.01.2006 um 21:16 Uhr

DSL

von: GEF

Ich habe heute versucht die Telekom zu erreichen, wegen unseres DSL. Zuerst habe ich bei der technischen Hotline angerufen, die ich am Freitag auch angerufen hatte. Dort erwischte ich mal wieder einen weniger netten Herren, der mir doch echt erklärte, dass von DSL nichts auf dem Auftrag steht. „Wieso“ frag ich ihn, „hat mich dann ihr Kollege hier an dieser Hotline erklärt, dass ich den Splitter mitnehmen muss und anschließen soll?“ Das kann er nicht nachvollziehen und schließlich steht in meinem Auftrag nichts von DSL. Und überhaupt liegt hier ja wohl keine Störung vor, wenn der Anschluß noch nicht mal eingerichtet ist. Am liebsten hätte ich den durchs Telefon gezogen, aber ich will ja was und rufe also die andere Hotline an. Und hier passiert mir echt die Höhe! Ich wähle also, warte die Bandansage ab, muss mir anhören, dass ich nach dem Gespräch dran bleiben soll, damit ich den Service der Telekom bewerten kann. Ich muss noch warten und werde dann verbunden ... Ich höre wie einer auf den Tasten eines PC’s herumklimpert. Ich rufe „Hallo“ und noch mal „Hallo“ ich höre, wie der Tippende ein Blatt Papier umdreht. Ich rufe wieder „Hallo“ ich probiere verschiedene Tonlagen aus, aber mein Telefonpartner hört mich anscheinend nicht. Irgendwann muss man doch merken, dass man einen Kunden in der Leitung hat, denke ich so. Fange auch an auf der Tastatur zu klappern, in der Hoffnung das gemeinsame klappern würde zu einem gemeinsamen Gespräch führen. Ich versuche es wieder mit verschiedenen Hallo’s, hole eine Kollegin ran, die mir bestätigt, dass da jemand auf die Tastatur hämmert. Es hat keinen Sinn, nach 5 Minuten gebe ich mich geschlagen, schließlich muss ich auch für meine Kunden erreichbar sein.

Etwas später versuche ich es noch mal. Ich lande wieder auf der Düdelmusik, ich bekomme wieder das Angebot nach dem Gespräch dran zu bleiben um den Service zu bewerten. Ich werde verbunden und ... Stille. Ich kann auf dem Display meines Telefons sehen, dass ich verbunden bin, aber keiner Antwortet. Es ist einfach nichts zu machen, ich höre gar nichts, nicht mal das Geklappere auf einer Tastatur. Dieses Mal warte ich nur 2 Minuten, dann ist mir das echt zu blöd.

Noch ein dritter Versuch am Nachmittag bringt mich genau so weit, ich werde verbunden und höre nichts. *grrrr* Wie kann man denn einen Service bewerten, der gar nicht verfügbar ist? Wie kann ich denn am Ende eines Gespräches dran bleiben, wenn kein Gespräch statt findet?

Einen Versuch werde ich morgen noch starten und überlege ob ich das nicht lieber schriftlich mache.

08.01.2006 um 19:43 Uhr

Sonntag

von: GEF

Geschafft sitzen wir hier und genießen den Rest des Sonntages.

Ich bin ja nun schon öfter umgezogen, aber ich kann mich kaum noch erinnern, dass das damals so stressig war. Einmal haben wir sogar 4 Monate aus Kisten gelebt, weil wir beim Einzug schon wussten, dass wir wieder ausziehen werden. War das damals auch so anstrengend? Nein, denn damals war das Kind noch klein. Jenni war da drei Jahre alt und wir wollten da auch nicht bleiben.

Heute nun, haben wir geräumt und geräumt. Das Zehnvorne (unser Gästezimmer) ist einigermaßen benutzbar. Noch stehen einige Kisten rum, die aber nichts Wichtiges enthalten.

Problematisch ist, dass wir keinen Kühlschrank haben. Als wir den damals gekauft und geliefert bekommen haben, haben die Leute, die den hoch in die Wohnung brachten, ganz schön genörgelt. „Wer kauft sich nur so einen Kühlschrank, die müssen ja zehn Kinder haben“. Dabei ist er nicht viel größer gewesen als der alte, außer dass bei diesem noch drei Tiefkühlfächer unten dran sind. Drei kleine Schübe, das kann ja so schlimm nicht sein, oder? *grins* Jedenfalls haben wir uns nicht zugetraut dieses Teil selbst die drei Treppen herunter zu tragen. Nun müssen wir morgen ganz schnell eine Umzugsfirma beauftragen, die uns das Monster hier her bringt. So lange es draußen kalt ist, können wir uns ein wenig behelfen, aber Frost (wie heute) ist nicht unbedingt von Vorteil.

Heute morgen mussten wir erst mal feststellen, dass wir so viel Zeug hier ins Häusle geschafft haben, aber keinen Kamm und keine Bürste. Haare waschen ohne die Haare kämmen zu können ist das möglich? Mir fiel dann noch ein, dass wir mal einen Riesenkamm hatten, den habe ich irgendwo gesehen. Wir finden ihn auch und das Haare waschen ist gerettet.

Zum Kaffee war heute meine Schwester und mein Schwager hier. Eigentlich wollten sie noch was zusammenschrauben oder helfen. Stattdessen haben wir geschwatzt und Kaffee getrunken. Wenn ich ehrlich bin fand ich diese Pause ganz angenehm.

Unsere Vögel gewöhnen sich auch langsam ein. Toni ist schon wieder neugierig und tappert über all herrum. Patti ist noch ängstlich, aber das ist er ja immer. Toni hat sogar schon die ersten Schritte auf dem Fußboden gemacht.