Times of Life

30.09.2005 um 12:40 Uhr

Sightseeing und Abschied

von: Galahad

Musik: Edguy (vielleicht baut mich das ein bisschen auf... Toooooooooooby :) )

Ja, die schönste Zeit kam, als Chris und seine Leute mit den Aufnahmen fertig waren. Zwei von der Band sind direkt hinterher wieder heimgeflogen zu ihren Familien, Gerry (unser "Ausleih-Basser") wollte noch in Deutschland bleiben, er hat hier Freunde und Verwandtschaft, die er bei der Gelegenheit mal wieder besuchen wollte... klar, und Chris blieb natürlich auch noch, denn wir hatten noch was ganz Tolles vor. An einem etwas bier- und whiskeyseligen Abend hatte ich ihm mal den Vorschlag gemacht, ihm Deutschland zu zeigen, halt alles, was hier schön und sehenswert ist (ja kar, ALLES kann man nicht, aber einiges).

 

Und genau das haben wir dann gemacht. Wir waren knapp vier Wochen unterwegs durch Deutschland und haben alles Mögliche besucht ... die Zugspitze und die bayerischen Königsschlösser, Bodensee, Schwarzwald (Chrissy, sag' noch mal "Hexen-loch-mühle" - oh Mann, tut das so weh, die Erinnerung!)... die Mosel mit ihren Weinbergen, der Rhein und die Burgen dort (auf Schlösser und Burgen oder Ruinen ist Chris voll abgefahren, da hätten wir uns zehn Stück pro Tag angucken können). Auch Städte... München, Trier, Köln... dann weiter Richtung Norden, Hannover, Hamburg, die Nordsee, weiter nach Berlin... und, und, und. Es war mehr als schön.

 

In dieser Zeit haben wir auch zum ersten Mal angefangen, über eine gemeinsame Zukunft zu reden. Wir wollten echt zusammen bleiben; es war alles so gut, das kann man gar nicht beschreiben. ALLES ALLES ALLES hat gestimmt. Und trotzdem ... Scheiße, sorry... je öfter wir drüber geredet haben, desto mehr war uns klar, dass es KEINE gemeinsame Zukunft geben kann und wird, denn - wie sollte die aussehen? Wir sind beide Musiker, haben unsere Bands, unser Umfeld, und wir leben an unterschiedlichen Enden der Welt. Einer von uns hätte alles aufgeben und zu dem anderen kommen müssen. Das wäre nicht das Problem gewesen, wir waren dazu beide bereit... das eigentliche Problem lag woanders... ist schwer zu erklären. Also, angenommen, Chris wäre hier geblieben... was hätte er hier machen sollen? In meinem Haus auf mich warten, bis die Proben oder Aufnahmen rum sind? Bei den Gigs beim Aufbau mithelfen? Ein kreativer und begabter Musiker wie er???  Oder sollte er eine neue Band hier gründen... aber er hat ja bereits eine Super-Band!... oder wir zusammen in einer Band, aber das wäre auch nichts, wir machen nun mal nicht dieselbe Musik. Und umgekehrt (ich zu ihm) wäre es dasselbe gewesen. Egal, wie man es dreht und wendet, unsere Beziehung wäre mit Sicherheit nach und nach gestorben... durch Frust, Unzufriedenheit, Leerlauf...

 

Es hat uns beiden tierisch weh getan, als wir das langsam begriffen haben. Wir haben ganze Nächte durch diskutiert und jedes Mal geheult. Irgendwann haben wir dann nur noch über ein "später" geredet... später, wenn wir älter sind, wir machen ja nicht ewig Musik, die Zeit wird für uns arbeiten, vielleicht ergibt sich was, an das wir jetzt nicht denken...

 

Ja, und dann kam der Tag, an dem es zu Ende war. Irgendwann wird das geduldigste Management nervös, und Verträge können leicht platzen, wenn man nicht im Zeitplan bleibt... Chris musste zurück in die Staaten, und meine Jungs wurden mittlerweile auch etwas unruhig.

 

Es war soweit, und wir wussten es beide.

 

Ich habe ihn noch zum Flugplatz gefahren, aber nur bis vor die Tür, mit rein ging ich nicht mehr, und er wollte das auch nicht. Ich bin zurück in mein Haus, das jetzt wieder allein mein Haus ist und doch nie mehr sein wird. Oh Mann, ich kann plötzlich die Leute vestehen, die jemand verloren haben, und dessen Zimmer einfach so lassen, nichts wegräumen und so... ich hab' hier ALLES so gelassen. Hab' unterm Bett noch Schuhe von ihm gefunden und hinter der Couch ein T-Shirt... und zwei von seinen Ringen im Bad. Wer weiß, was ich noch finde, wenn ich mal irgendwann aufräume. Und einen Brief hatte er mir noch geschrieben und hingelegt... oh damned, ich kann das nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.09.2005 um 20:10 Uhr

Fortsetzung

von: Galahad

Musik: Metallica ... and justice for all

Hm... an der Stelle konnte ich gestern nicht mehr weiter schreiben. Ich denke zwar eh' an nichts anderes, aber wenn man alles hinschreibt und nochmal durchliest, wird es so... real, so drastisch... wenn man nur dran denkt, ist es eher wie ein schöner Traum.

Ja, wir haben also die Nacht zusammen verbracht und am nächsten Morgen noch gemeinsam gefrühstückt (im Zimmer, auf dem Bett *grins*). Mittags hatte Chris dann Aufnahmen und ich bin heimgefahren... nein, nicht zu mir nach Hause, erst zu Manny. Ich hab' ihm gesagt, was passiert ist, weil ich einfach ehrlich mit ihm sein wollte. Nun ja, seine Reaktion war so, dass ich ihm am liebsten ein paar gescheuert hätte. Ganz cool und abwertend "musst du schon selbst wissen, ob so ein hergelaufener Ami, den du gar nicht richtig kennst, dir mehr wert ist als unsere ganzen Jahre"... boah... Ja, ich weiß, er war verletzt und er hatte das alles nicht verdient, weil er das umgekehrt nie gemacht hätte (und hat)... und dann kam noch der "du musst dich entscheiden"-Spruch hinterher... und alles nach dem Motto "mach nur, mir ist's egal, lass es mich nur bei Gelegenheit wissen, und übrigens bin ich gerade sehr beschäftigt, also warum fährst du jetzt nicht heim"... Vielleicht habe ich es ja nicht besser verdient.

Hey... aber was für eine Super-Zeit hat da angefangen! Chris und seine Mannen waren meistens ab Mittag im Studio und gegen acht wieder draußen... dann haben wir uns getroffen, waren was essen oder haben einen Zug durch die Altstadt gemacht. Zweimal waren wir noch bei ihm im Hotel, dann bei mir, und nach ein paar Tagen ist er ganz "übergesiedelt". Was für eine verrückte Zeit! Wir haben bei mir daheim abgehangen wie ein altes Ehepaar, und das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern nur, als würden wir uns schon ewig kennen. Es war alles so - hm... vertraut? Haben zusammen gekocht (ja, das können wir tatsächlich beide *grins*), Musik gehört, alte Filme geguckt (ha,ha, Uralt-Krimis und geraten, wer der Mörder ist). Oft waren auch noch die anderen von meiner Band da, die mochten Chris alle, und Jana und Hexe sind auch oft vorbeigekommen... ja, es war echt schön.

Klar, alles lief natürlich nicht immer glatt. So bin ich ja z.B. schon nicht besonders ordentlich und habe nicht viel mit Aufräumen und Saubermachen und so im Sinn, aber ab und zu mache ich es immerhin. Aber Chris... der braucht nur einmal durch ein Zimmer zu laufen und dann meint man, es hätte eine Bombe eingeschlagen... was haben wir uns gezofft deswegen! Der lebt nach dem Motto "wenn alle Gläser dreckig sind, gehen wir zu Ikea neue kaufen"... Irgendwann hab' ich ihn mal gefragt, wer ihm daheim sein ständiges Chaos wegräumt - das wollte ich eigentlich gar nicht fragen, oder vielleicht (wohl eher) wollte ich die Antwort gar nicht so genau wissen, aber er hat dann gesagt, er habe nur ein ganz kleines Appartement, und da würde zweimal die Woche eine Frau aus der Nachbarschaft, die ein bisschen was dazuverdienen will, nach dem Rechten sehen. Zusammenleben wollte er "eigentlich" nie mit jemand... *grins*

Eigentlich war in dieser Zeit nur eins nicht schön, und das war Mannys Abschied von der Band. Und die Art, wie er es tat - per SMS an mich. Und der Zeitpunkt - drei Tage vor einem Gig. Ich hab' ihn angerufen und mit ihm geredet, aber er meinte nur, ohne mich hätte die Band keinen Sinn für ihn... als wäre ich nicht mehr dabei... hm. Naja, dann hatte ich wenigstens in meiner freien Zeit etwas zu tun... nämlich dringend einen neuen Basser finden, was gar nicht so einfach ist. Manny kam ziemlich schnell bei einer neuen Band unter, blieb da aber auch nur kurz und nahm dann Abschied von der Musik. Es hieß, er wolle in seinen alten Beruf zurück... er hat, glaube ich, Jura studiert...

Unser Problem mit dem ersten Gig löste Chris, indem er uns seinen Basser "auslieh"... ich hätte nicht gedacht, dass das klappt, aber - good job, Gerry - es war echt gut. Ja... und bei der Gelegenheit kamen wir auch auf die Idee, mal gemeinsam was zu machen. Es war eigentlich Chris' Idee, er wollte zwischen den Studio-Aufnahmen mal live spielen. Ich war eher skeptisch... um ehrlich zu sein, ich habe befürchtet, dass sie ausgepfiffen werden, denn wir haben nun mal nicht dasselbe Publikum (das hab' ich ihm natürlich nicht so gesagt). Aber der Rest der Band war auch dafür und so haben wir nach einem Gig zusammen gejammt... und, hey... es war Spitze. Netter Anblick, wenn gutgelaunte, lederbewandete, langhaarige Metaller fröhlich über die Bühne tanzen (also doch Squaredance *grins*). Hat Spaß gemacht.

Chris hat mich in dieser Zeit, in der wir zusammen waren, sehr beeindruckt. Er ist ein Wahnsinnstyp. Immer positiv denkend, äußerst hilfsbereit und nett zu Mensch und Tier... ich konnte manchmal nur den Kopf schütteln vor Staunen. Die haben in den Staaten sogar schon wie viele Konzerte gegeben, bei denen sie keinen Eintritt verlangt haben - stattdessen sollten die Leute etwas für die örtliche Kleiderkammer oder Essenstafel spenden. Ich hab' mal zu ihm gesagt, er sei ein Samariter, aber das hat er irgendwie mit Samurai verwechselt... ha,ha...das wurde dann eine nette Unterhaltung.

Ja, aber das Schönste kam noch - da schreibe ich heute aber nicht mehr drüber, will jetzt nur dran denken.

28.09.2005 um 17:09 Uhr

Erster Eintrag

von: Galahad

Musik: Sonata Arctica... immer wieder Gravenimage

So... jetzt sitze ich also hier und überlege, was ich als erstes schreiben soll. Sieht alles noch so neu aus hier... das erinnert mich an früher, an die Schule, wenn man ein neues Heft angefangen hat, da war auch alles noch so sauber, nichts rausgerissen oder durchgestrichen. Ich hab' mir dann immer vorgenommen, dieses Mal alles richtig zu machen, sorgfältig zu sein... komisch, wie einem sowas plötzlich wieder einfällt...

Ich werde jetzt also ein Blog schreiben, ein online-Tagebuch... so weit ist's schon gekommen. Es war nicht meine Idee, sondern die von Jana, das ist meine "beste Freundin" (ja, bist du wirklich!). Sie meinte, das Schreiben könne mir dabei helfen, wieder ein bisschen klarer zu sehen und etwas Struktur in mein Leben zu kriegen. Ich bin da eher skeptisch, aber da ich im Moment viel Zeit habe (viel zu viel), versuch' ich's halt mal, schaden kann es ja nichts.

Ja, wir hatten gestern Abend ein langes Gespräch, Jana und ich. Es hat mir etwas geholfen und ich sage danke dafür. Nicht so toll fand ich allerdings, dass sie beim Weggehen meine JB- und JD-Restbestände mitgenommen hat (sie nennt es konfisziert, ich sage mitgenommen, das Ergebnis ist dasselbe: sie sind weg!). Gut, dass sie den Glenfi im Schlafzimmer und das Urpils im Keller nicht gefunden hat *grins* ... ja ok, ich weiß, du hast es nur gut gemeint...

Jetzt sitze ich also hier und schaue mir den Trümmerhaufen an, der im Moment mein Leben darstellt. Ich habe alles verloren, was mir etwas bedeutet hat... naja gut, ich lebe noch und ich bin gesund... und vielleicht werde ich eines Tages auch wieder Lieder schreiben und texten können. Aber jetzt ist mein Kopf leer. Ich habe Manny verloren, und Chris ist auch weg, der tourt irgendwo in den Staaten. JA - ich habe vorher gewusst, dass das kommt, und NEIN - deshalb will ich jetzt auch gar nicht rumjammern - aber ich fühl' mich so verdammt allein und unnütz. Ich wusste, dass es heftig wird, wenn Chris weg ist, aber dass es so schlimm wird und so verdammt weh tut, dachte ich nicht.

Und trotzdem - wenn mich jemand fragen würde "War es das wert?", würde ich antworten "Ja, das war es... jede Stunde mit diesem Mann war es wert, jede Minute"... Selbst wenn es nur eine Stunde von einem ganzen Leben gewesen wäre, wäre es das wert gewesen, denn eigentlich lebt man nur richtig, wenn man liebt, und so gesehen ist eine gewesene Liebe so etwas wie ein gelebtes Leben und immer noch besser als gar kein Leben... ach, lassen wir das, ein Philosoph war ich noch nie.

Da ich sowieso an nichts anderes als an ihn denken kann, werde ich also damit anfangen, wie wir uns kennengelernt haben.

Wir waren bei Sven im Studio und haben ein- und denselben Song zum 378. Mal eingespielt und dran rumgefeilt. Die Stimmung war ziemlich genervt und gestresst bei allen... da tauchte plötzlich diese lautstark lärmende Horde Amis auf. Der größte von ihnen baute sich vor mir auf und fauchte mich an, dass dies IHR Studio sei, das sie für den GANZEN Tag gemietet hätten, also sollten wir uns gefälligst verpissen, denn sie bräuchten das GANZE Equipment und die KOMPLETTE Tontechnik... oh Mann, was für eine Diva! Sah aus wie Winnetou auf dem Kriegspfad, mit den langen schwarzen Haaren und dem Stirnband - nur die Adlerfeder fehlte *grins*

Ich hab' kontra gegeben, dass wir hier aufnehmen und sie wieder abhauen sollten, und eine Weile ging es ziemlich hitzig her, bis ich mir nicht mehr zu helfen wusste und Sven runterrief. Ja, und der bestätigte dann, dass er dieser Band tatsächlich ab heute das Studio vermietet hätte... er hätte ja gedacht, wir seien bis dahin längst fertig... danke, lieber Freund!

Während wir uns in Svens Allerheiligstem fast an den Hals gingen, hatten meine Jungs draußen die Amis dagegen äußerst freundlich empfangen und als kleinen Willkommensgruß gleich mal drei Kisten Urpils in den Raum gestellt... eine nette Geste, die die Amis durch die Draufgabe von vier Flaschen Jack Daniels beantworteten. So war, als wir aus dem Büro rauskamen, bereits eine nette Zünderei zugange und alle in bester Stimmung. Blieb uns nichts anderes, als mitzumachen. Und als Sven dann noch erklärte, er würde auf die Studiomiete für zwei Tage verzichten, wenn er bei jedem von uns einen Song einsingen dürfte (ha,ha, dass der Song draufbleiben muss auf dem Album, hat er nicht gesagt), wurde es tatsächlich ein ganz lustiger Abend. Zuerst im Studio, und hinterher sind wir noch ein bisschen um den Block gezogen...

Ja, und irgendwie habe ich da schon gemerkt, dass da was war... und Chris hat später mal gesagt, dass es ihm genauso ging. Leider hat Manny das natürlich auch sofort mitgekriegt und war entsprechend misstrauisch und wachsam. So passierte an dem Abend nichts weiter, als dass wir alle ziemlich gut drauf waren... und ich beim Heimkommen Chris' Visitenkarte in meiner Tasche fand (keine Ahnung, wie sie dahin kam).

Am nächsten Tag hatten wir - Manny und ich - einen Interview-Termin bei einem Musik-Magazin. Es war diese Art von Interview, bei dem Leuten von verschiedenen Bands die unterschiedlichste Musik vorgespielt wird, und jeder muss dann raten, wer das ist und ein Statement abgeben. Mache ich eigentlich ganz gerne, man muss nur aufpassen, dass man die Mucke der anderen Anwesenden nicht gnadenlos runtermacht :) Es kamen drei oder vier Sachen, die alle ganz ok waren ... und dann kam etwas... hm, wie soll ich sagen... meine spontane Bemerkung war "ist das Squaredance, oder was machen die da" ... und dann sah ich das Cover. "Unsere" Amis! Manny hatte es natürlich auch gesehen und in die gleiche Kerbe gehauen ...oje. Der Mag-Reporter amüsierte sich köstlich und erklärte uns, das sei "Americana-Music"... back to the roots oder so. Es hat mich drei Flaschen Bestechungswhiskey gekostet, bis er versprach, unsere Bemerkungen nicht zu drucken (hat sein Versprechen auch gehalten, danke!).

Ich machte Manny auf der Rückfahrt den Vorschlag, noch kurz bei Sven vorbeizuschauen, um zu sehen, ob die wirklich nur solche Musik machen. Gefiel ihm natürlich nicht, diese Idee. Endlich mal kein Studio von innen sehen... schönes Wetter... noch ne Runde schlafen... ja,ja, schon kapiert. Ich setzte ihn also daheim ab - und hatte dann auf der Heimfahrt einen Anruf von Sven, ob wir nicht noch vorbeikommen könnten wegen der Aufnahmen von gestern (ja, manchmal gibt's Zufälle!). Er wollte wissen, was wir jetzt davon behalten wollen und was nicht. Normalerweise treffen wir solche Entscheidungen ja immer gemeinsam, aber nachdem Manny gerade so getönt hatte, dass er heute NICHT ins Studio will ... nun ja, bin ich halt allein hin :)

Die Amis waren fleißig am Proben, als ich kam, und es hörte sich tatsächlich so an wie auf dem Tape, aber eine Superstimme hat Chris, das muss man ihm lassen. Der kann eigentlich alles singen... außer Opern vielleicht. Ich bin mit Sven unsere Aufnahmen durchgegangen und habe hinterher den anderen noch ein bisschen zugehört. Ja, und dann kam Chris in einer Pause zu uns rüber. Er meinte, er habe sich gestern doch ganz schön aufgeführt und das wolle er jetzt wieder gut machen und mich heute Abend irgendwohin einladen, wenn sie fertig wären... zum Essen oder was Trinken... woooohhhh. Sven hat sich eins gegrinst und ist schnell verschwunden. Und ich sagte "klar, können wir machen, ruf an, wenn ihr fertig seid und sag mir, wo" ... ganz cool, aber was haben mir plötzlich die Knie gezittert!

Ja, und abends waren wir dann was essen... ich glaub', es war Pizza... danach durch die Altstadt und schließlich... ja, zu ihm ins Hotel. Wir wussten von Anfang an beide, dass das passiert... es war einfach "meant to be". Ich bin in dieser Nacht nicht mehr nach Hause gefahren.

Oh my god Chris