Gefühle einer jungen Frau

23.02.2005 um 14:08 Uhr

Gedicht: Der Weg ganz allein

Stimmung: Im Herzen bei Ihm

Der Weg ganz allein

 

 

 

Sie ging Ihren Weg, so lang allein, fühlte sich einsam, doch so sollte es sein!

 

Das Herz war gebrochen, die Seele verletzt, wollte nie wieder lieben, für sie ein Gesetz!

 

Der Weg war so steinig, hart und brutal, doch um zu überleben hatte sie nie eine Wahl!

 

Musste sich entscheiden, zwischen Leben und Tot, entschied sich fürs Leben, als oberstes Gebot!

 

Oftmals am Ende, kraftlos und schwach, sehnte sie sich innerlich nach Liebe und Kraft!

 

Ihr fehlte die Wärme, der schützende Instinkt, jemanden der sie zärtlich in die Arme nimmt!

 

Jemand der ihr das Leben zeigt, sie von ihren Qualen befreit.

 

Doch die Angst war so groß, lieber blieb sie allein, wollte nie wieder so verletzlich sein!

 

Gab niemanden die Chance ihr Herz zu berühren, ihr tiefstes Innerstes zu erspüren!

 

Der Tag war zu ende, der Abend gemacht, sie ahnte nicht, dass ihr Herz bald erwacht.

 

Da stand er vor ihr, fühlte ihre innere Gier. Ihre Sehnsucht nach Wärme, die schenkte er ihr.

 

Sie bemerkte es nicht, und erst als sie erschrickt spürt sie, wie er in ihre Seele blickt!

 

Er sah in ihr Herz, nahm ihre Hand, die Kälte im Herzen wurde durch seine Liebe gebannt!

 

Sie versucht sich zu wehren, ihren Weg allein weiter zu gehen.

 

Doch was sie auch tut, sie kommt nicht mehr dagegen an, fühlt, dass sie nicht mehr gewinnen kann.

 

Sie spürt ihre Tränen, sie wandern entlang, Tränen der Angst die sie nicht kontrollieren kann.

 

War es die Angst vor dem schwindenden Glück, sieht sie nun in seine Augen und findet kein zurück.

 

Sie fühlt sich geborgen, geliebt und beschützt, sie spürt seine Wärme, die Liebe das Glück.

 

Genießt den Moment, das Heute und Hier, reicht dem Glück ihre Hand, geht durch die Tür.

 

Die Tür die sich öffnet, durch ihn nur allein, möchte in seinen Armen liegen um glücklich zu sein.

 

Dann sieht sie ihn an, ganz tief in die Augen, kann ihr Glück plötzlich gar nicht mehr glauben.

 

Ein altes Gefühl kehrt im Herzen zurück, hat sie es überhaupt verdient, das wirkliche Glück?

 

Erneute Tränen wandern entlang, die Angst hat sich tief in ihren Herzen gebrannt.

 

Zärtlich sieht sie ihn an, versucht ihn zu zeigen, was sie nicht sagen kann.

 

Doch die Angst schnürt das Herz, drückt es ihr zu, sie wandert umher, findet keine Ruh.

 

Hilflos und ängstlich geht sie umher, sehnt sich nach ihm, jede Sekunde ein wenig mehr.

 

Liebe und Angst, so nah beieinander, entfernt es sie wieder voneinander?

 

Ich kann es nicht sagen, fühle nur die Schmerzen, denn „sie bin „ich“ und…

…ich liebe Dich aus tiefsten Herzen!

23.02.2005 um 13:56 Uhr

Gedicht: Für die Anderen

Stimmung: Neutral

Für die Anderen

 

 

Sie lacht für die Anderen, und weint innerlich!

 

Sie kleidet sich für die Anderen, und fühlt sich nicht wohl!

 

Sie hungert sich krank, für die Anderen, und ihre Seele erlischt!

 

Sie spielt einen Menschen, für die Anderen, und sie zerbricht!

 

Sie möchte perfekt sein, für die Anderen, und geht daran kaputt!

 

Sie versteckt sich hinter Drogen, für die Anderen, und ist nicht mehr sie selbst!

 

Sie setzt ihr Leben aufs Spiel, für die Anderen, nur um zu gefallen!

 

Doch die Anderen, die bemerken es nicht, weil eben Äußerlichkeiten mehr zählen, als das was innen ist!

 

23.02.2005 um 13:53 Uhr

Gedicht: Aus Liebe

Stimmung: Melancholisch
Musik: Ein Lied - Xavier Naidoo

                                          Aus Liebe!!!

 

Mit Tränen in den Augen stand ich einst vor Dir, für uns gab es nur das jetzt und hier! Eine Welt voll Sein und Schein schien ewig unser Glück zu sein!

 

Bei Dir sein und Dich verstehn, dafür wollte ich denselben Weg wie Du gehen! Voller Wärme nahmst Du meine Hand, führtest mich in „unser“ eigenes Land!

 

Ohne Krieg und ohne Hass, nur unsere Liebe, dass haben wir gedacht! Glücklich schienen wir damit zu sein, schmissen immer mehr Dreck in uns hinein!

 

Längst waren wir mehr Schein als Sein, doch fehlte uns die Kraft, gegen Das was uns zu dem gemacht! Wir hatten beide Tränen in den Augen,  allein unsere Liebe ließ uns an den Sieg noch glauben!

 

Beide wählten wir einen Weg, jeder in der Hoffnung, dass es mit unserer Liebe zur Erlösung geht!

 

Die Kreuzung machte es uns sehr schwer, wir hatten keine Orientierung mehr! Ein letzter Blick, ein letzter Kuss, wir trennten uns mit dem Gedanken, vielleicht ist nun für einen von uns Schluss!

 

Durch den Wind ein Ruf, so wie ein Hauch, so kam das Kribbeln in unseren Bauch! Du dachtest wohl ein letzter Schuss, ein letzter Kick, Du spürtest nicht meinen flehenden Blick!

 

Der Tag war hart als ich tränenüberströmt stand an Deinem Grab! Im Anzug lagst Du aufgebart, als wolltest Du sagen, sei nun stark!

 

Du bist nun in einer anderen Welt, doch etwas gibt es, was mich noch in dieser hält! Mit Deinem Tot gabst Du mir etwas mehr Kraft, was mich hat bis hierher gebracht!

 

Noch immer auf der Suche nach dem richtigen Weg hoffe ich, mit Hilfe Deiner Liebe, dass es nun zum richtigen geht!

 

Eines weiß ich wie auch immer, der Stern der scheint so hell in meinem Zimmer ist ein Zeichen Deiner Liebe für immer!

 

Und laufen Tränen der Trauer über mein Gesicht, dann leuchtet plötzlich ein Stern ganz besonders hell der sagt: Wo auch immer Du bist, ich liebe Dich!

            

19.02.2005 um 16:26 Uhr

Gedicht: Die Angst!!!

Stimmung: Traurig

 

 

                                     Die Angst!!!

 

 

Das Lächeln um meinen Mund entschwindet und der einzigste Glanz in meinen Augen besteht aus meinen Tränen die anfangen langsam über mein Gesicht zu wandern.

 

Ich bin in einer anderen Zeit, in der Zeit meiner Kindheit. Wieder ist der Schmerz da, der meine Seele zu zerreißen droht.

 

Aus Schmerz wird Wut. Es gibt einen Menschen dem all mein Hass gehört. Einen Menschen, der meine damals so kleine verängstigte Seele zerstörte.

 

Ich versetze mich zurück. Fühle wieder diese Angst. Diesen Schmerz der meinen noch so kleinen Körper zu durchbohren scheint. Etwas ist in mir. Ich kann nicht verstehen was, doch ich weiß, es ist schmutzig und tut weh.

 

Ich spüre Blut. Es tropft an meinen Beinen entlang und ich kann nicht verstehen weshalb. Doch ich weiß, meine Seele geht daran kaputt.

 

Sie ist da. Das erste Mal in meinen noch so jungen Leben. Die Angst. Sie scheint mir zu folgen, wohin ich auch geh.

 

Die Angst ist kalt. Sie versetzt mir einen kalten Stoß in meinem Herzen der mir dem Atem zu rauben scheint.

 

Ich habe Angst. Er könnte mich hören und kommen um mich zu holen. Um mir wieder diesen Schmerz zuzufügen. Ich möchte schreien, aber ich dar nicht.

 

Bin ich nicht schmutzig?!? Ich kann mich nicht wehren, bin zu schwach. Die Angst verfolgt mich weiterhin.

 

Ich kehre zurück in die heutige Zeit. Ich bin eine junge Frau. Der Mensch dem all mein Hass gehört ist tot. Somit auch die Angst. Sie verfolgt mich nicht mehr.

 

Aber meine Seele ist noch immer zerstört. Wird sie es für immer sein? Ein alt bekanntes Gefühl erscheint wieder. Die Angst. Sie ist zurückgekehrt. Nicht mehr vor dem, was man Menschen nannte, sondern vor dem, was er mir antat.

 

Werde ich je vergessen können? Angst. Ich habe Angst, dass es nicht so sein wird. Der Schmerz und die Wut sind weg…doch das einzigste was bleibt ist Die Angst!!!

 

                                               

                               

19.02.2005 um 14:16 Uhr

Gedicht...Gefuehle in Mir

Stimmung: Gedanken versunken

 

Gefühle in Mir!!!

 

Es war mal wieder einer dieser Tage, mit immer dieser selben Frage! Was hält das Schicksal für mich bereit, wann werde ich von meiner Einsamkeit befreit?

 

Ich trat hinein in den hellen Raum, meine giftigen Blicke bemerkte ich kaum. Ein Bruchteil von Sekunden waren unsere Blicke vereint, keiner davon war Böse gemeint!

 

Wir dachten einander nicht gerade sehr nett, doch Gefühle der Symphatie machten es schnell wieder wett!

 

Die Tage vergingen so schnell wie der Wind, keiner wusste für was wir einander waren bestimmt!

 

Ohne es zu ahnen bemerkte ich nicht, wie Du Dich in meinem Herzen schlichst!

 

Bevor ich mich schützte, die Mauer hochzog, mich um meiner Gefühle belog, tratest Du ein in mein heiligstes Reich, umklammertest mein Herz, klopftest es weich!

 

Du setztes Dein Anker in meinem Herzen hinein, zu spät, ich konnte mich nun nicht mehr befreien!

 

Erneut unsere Blicke, wieder trafen sie sich, doch diesmal mit einem besonderen Funkeln für Dich!

 

Das Funkeln einem Leuchten weicht, so hell, dass es nicht für Worte reicht!

 

Denn keine Worte der Welt können sagen, wie tief Du Dich hast in mein Herz gegraben!

 

Mit diesem Gedicht möchte ich Dir heute sagen, NafNafSpatz ich werde Dich immer aus tiefsten Herzen lieb haben…!!!

 

 

 

(In Liebe für NafNaf 12. September 2004)