Gedicht: Der Weg ganz allein
Stimmung: Im Herzen bei Ihm
Der Weg ganz allein
Sie ging Ihren Weg, so lang allein, fühlte sich einsam, doch so sollte es sein!
Das Herz war gebrochen, die Seele verletzt, wollte nie wieder lieben, für sie ein Gesetz!
Der Weg war so steinig, hart und brutal, doch um zu überleben hatte sie nie eine Wahl!
Musste sich entscheiden, zwischen Leben und Tot, entschied sich fürs Leben, als oberstes Gebot!
Oftmals am Ende, kraftlos und schwach, sehnte sie sich innerlich nach Liebe und Kraft!
Ihr fehlte die Wärme, der schützende Instinkt, jemanden der sie zärtlich in die Arme nimmt!
Jemand der ihr das Leben zeigt, sie von ihren Qualen befreit.
Doch die Angst war so groß, lieber blieb sie allein, wollte nie wieder so verletzlich sein!
Gab niemanden die Chance ihr Herz zu berühren, ihr tiefstes Innerstes zu erspüren!
Der Tag war zu ende, der Abend gemacht, sie ahnte nicht, dass ihr Herz bald erwacht.
Da stand er vor ihr, fühlte ihre innere Gier. Ihre Sehnsucht nach Wärme, die schenkte er ihr.
Sie bemerkte es nicht, und erst als sie erschrickt spürt sie, wie er in ihre Seele blickt!
Er sah in ihr Herz, nahm ihre Hand, die Kälte im Herzen wurde durch seine Liebe gebannt!
Sie versucht sich zu wehren, ihren Weg allein weiter zu gehen.
Doch was sie auch tut, sie kommt nicht mehr dagegen an, fühlt, dass sie nicht mehr gewinnen kann.
Sie spürt ihre Tränen, sie wandern entlang, Tränen der Angst die sie nicht kontrollieren kann.
War es die Angst vor dem schwindenden Glück, sieht sie nun in seine Augen und findet kein zurück.
Sie fühlt sich geborgen, geliebt und beschützt, sie spürt seine Wärme, die Liebe das Glück.
Genießt den Moment, das Heute und Hier, reicht dem Glück ihre Hand, geht durch die Tür.
Die Tür die sich öffnet, durch ihn nur allein, möchte in seinen Armen liegen um glücklich zu sein.
Dann sieht sie ihn an, ganz tief in die Augen, kann ihr Glück plötzlich gar nicht mehr glauben.
Ein altes Gefühl kehrt im Herzen zurück, hat sie es überhaupt verdient, das wirkliche Glück?
Erneute Tränen wandern entlang, die Angst hat sich tief in ihren Herzen gebrannt.
Zärtlich sieht sie ihn an, versucht ihn zu zeigen, was sie nicht sagen kann.
Doch die Angst schnürt das Herz, drückt es ihr zu, sie wandert umher, findet keine Ruh.
Hilflos und ängstlich geht sie umher, sehnt sich nach ihm, jede Sekunde ein wenig mehr.
Liebe und Angst, so nah beieinander, entfernt es sie wieder voneinander?
Ich kann es nicht sagen, fühle nur die Schmerzen, denn „sie bin „ich“ und…
…ich liebe Dich aus tiefsten Herzen!
