Geistheiler Dr. Fuller

01.11.2009 um 02:32 Uhr

Dr. Willard Fuller ist heimgegangen...

von: Seren_a   Kategorie: Sonstige Texte

Am 8. April 2009 ist Dr. Willard Fuller heimgegangen. Dies sollte natürlich auch in diesem Blog, der ihm und seiner geistlichen Arbeit gewidmet ist, stehen, was ich bislang versäumt hatte. Hier geht es zu einem Beitrag in meinem anderen Blog vom Tag danach, dem 9. April, in dem weiteres darüber zu lesen ist.

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22.12.2007 um 06:47 Uhr

Jeder kann heilen

von: Seren_a   Kategorie: Sonstige Texte

Wir alle können heilen

von John Wellday

Als ich von Willard Fuller hörte und dass Gott durch seinen Dienst Menschen heilt, dachte ich, dass ich diese wundervollen Dinge unbedingt sehen müsste. Ich glaubte an Gott. Ich glaubte, dass „mit Gott alle Dinge möglich sind". Doch ich wollte dieses wundervolle Phänomen sehen. Ich wollte sehen, wie es geschah.

Dann erfuhr ich, dass dieser Mann ein Heiltreffen im Unity Center in Greater Daytona, abhalten würde, nicht weit von dem Ort, wo ich in Orlando lebte. Ich besuchte das Treffen.

Die Dinge, die ich dort geschehen sah, waren erstaunlich. Ich sah, wie Menschen von ganz verschiedenen Krankheiten, Funktionsstörungen und Missbildungen geheilt wurden. Aber was mich am meisten beeindruckte, waren die Zahnheilungen. Löcher in den Zähnen wurden mit Porzellan, Silber und sogar Gold gefüllt. Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen. Nun, das wird euer Glaubenssystem festigen. Ich sah, wie neue Zähne an der Stelle zu wachsen begannen, wo Zähne gezogen worden waren. Ich sah krumme Zähne, die auf wundersame Weise gerade gerichtet wurden. Ich sah wie Zahnfleischerkrankungen, Wurzelhautprobleme wie Zahnfleischentzündung sofort heilten. Ich hörte Leute erzählen, dass ihre lockeren Gebisse passend gemacht wurden. Es war die erstaunlichste Sache, die ich je in meinem Leben miterlebt habe.

Danach besuchte ich ein Seminar in Willards Lehrzentrum in Palatka, Florida. Lassen Sie mich erzählen, was bei diesem Seminar geschah und wie es mein Leben danach beeinflusste. Nichts davor oder danach war für mich bedeutungsvoller. Es war der Wendepunkt in meiner spirituellen Entwicklung.

Ich kam im Lehrzentrum namens „Eagles Landing" (Adler-Landung) in den frühen Abendstunden am Vorabend des viertägigen Seminars an. Als ich den Raum betrat, wo die anderen Teilnehmer versammelt waren und sich miteinander bekannt machten, hatte ich das seltsame Gefühl dass jeder hier, einschließlich mir selbst, jeden anderen bereits kannte. Es wirkte wie ein Familientreffen. Es fühlte sich an, als hätten wir uns zu einem bestimmten Zweck getroffen.

Das Thema das Seminars lautete: „Die Geschenke des Geistes", doch plötzlich erkannte ich, dass „hier zu sein" für mich ein Geschenk war. Dieses gut etablierte Seminar zu besuchen und zu entdecken, wer Gott ist, und zu entdecken, was Seine Beziehung zu mir ist, war für mich wirklich ein Geschenk.

Plötzlich baten mich zwei dieser Leute, für sie zu beten. Mein erster Gedanke war: „Ich bin nicht der Heiler. Willard Fuller ist der Heiler." Ich fühlte mich so ungemütlich. Sie baten mich, für sie zu beten, als ob ich der Heiler wäre. Ich wusste nicht einmal, weshalb ich überhaupt da war, außer dass ich einen tiefen Hunger nach mehr von etwas hatte, etwas von Gott.

Der eine der beiden war ein Mann, der vor vielen Jahren sein Handgelenk gebrochen hatte und mit der Zeit war es steif geworden. Der andere hatte eine Wirbelsäulenverformung nach einem Unfall, durch die er nicht aufrecht gehen konnte. Er bewegte sich sehr langsam und vorsichtig. Jede unachtsame Bewegung verursachte schlimme Schmerzen.

Ja, ich fühlte mich sehr ungemütlich, als sie mich freundlich baten, für sie zu beten. Ich entschuldigte mich bei der Gruppe und ging nach draußen. Ich entdeckte mehrere hundert Meter abwärts einen See mit einer Anlegestelle. Ich wollte allein sein und so weit wie möglich weg von dieser Gruppe. Ich ging ans Ende der Anlegestelle. Es war sehr still, nicht kalt aber frisch. Und doch fühlte ich eine erstaunliche Wärme.

Ich merkte, wie ich die Worte Jesu sagte: „Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen." Mein Gefühl war: „Ich kann das nicht." Dann hörte ich die Stimme: „Mein Sohn, wie kannst du das nicht tun?" Schließlich wusste ich tief im Inneren, dass ich es tun musste. Ich tat es. Dann weinte ich.

Während des Frühstücks sah ich plötzlich den Mann mit den Problemen im Handgelenk, für den ich gebetet hatte, der an dem Tisch am anderen Ende des Raumes saß. Er winkte mir derart zu, wie um mir zu zeigen, dass sein Handgelenk völlig beweglich war. Etwa zur selben Zeit sprang der Mann mit dem Wirbelsäulenproblem buchstäblich die Treppen herunter und machte Freiübungen für jeden und frohlockte über seine Heilung.

Da wusste ich, was Willard meinte, wenn er sagte: „Alles, was Gott durch mich vollbringen kann, kann Er auch durch euch vollbringen." Die Kraft Gottes, über die Willard so eindringlich spricht, war bereits im Gange, als ich ankam, noch bevor Willard irgend etwas gelehrt hatte. Vielleicht war das Gottes Vorbereitung, als er mir die Wunder Daytona Beach zeigte.

Ich verbrachte vier Tage auf „Eagles Landing" mit Willard und 28 anderen Menschen. Ich erfuhr in diesen vier Tagen mehr über die Bibel als je zuvor in meinem Leben, obwohl viele meiner Vorfahren Geistliche waren. Ich wusste zwar viel von dem, was in der Bibel steht, aber nun lernte ich, was es bedeutete. Ich hatte das Wort gehört, aber es hatte keine Wurzeln geschlagen. Ich hatte es nie gefühlt. Als Willard sprach, schlug die Wahrheit direkt in meine Seele ein. Der Lehrer vermittelte mir den Teil Gottes, den ich nicht kannte.

Es fand eine buchstäbliche Transformation in allen 28 Teilnehmern statt, einschließlich eines Arztes der Medizin aus Seattle, der Willard in Moskau getroffen hatte, und der sagte: „Ich kam als ein Skeptiker, und ich gehe als ein Gläubiger.""

In den Jahren danach kamen viele Leute zu mir, um geheilt zu werden. Gott hat immer jedem menschlichen Wunsch genügt. Ich bin Gott und Willard Fuller so dankbar für diese verwandelnde Kraft in meinem Leben.

Dem Leser, falls er Heilung oder Beratung und das Gebet mit dem Händeauflegen braucht, sei empfohlen, Willard Fuller zu kontaktieren. Willards Ausbildung am College, der Universität und in akademischen Seminaren in Psychiatrie und Psychologie sowie seine jahrelange Lehr- und Beratungstätigkeit machen ihn zu einem außergewöhnlich kompetenten Lehrer, Theologen, Berater und Psychotherapeuten. Und wenn Sie gerne lernen und/oder mehr sein möchten, dann besuchen Sie eines der Seminare. Alles, was Gott für einen hat, hat er für alle.

Willard wurde buchstäblich in seine heilende Tätigkeit hineingeworfen, nachdem er von einer „unheilbaren" Krankheit sofort geheilt war. Dadurch „wusste er aus Erfahrung", dass Geistheilung eine Realität ist.

Er ist nun im 43. Jahr seiner heilerischen Tätigkeit und hat über 160.000 Menschen geheilt, über 40.000 davon sind von Zahnproblemen geheilt worden.

Über Willard wurde im Fernsehen bei „P.M. Magazin" berichtet, bei „Good Morning America", bei „People are Talking - Boston", bei der „Larry King Show", bei „Primetime CBS", bei „The Geraldo Show" und in vielen weiteren Radio- und Fernsehsendungen. CBS machte einen Film über sein Leben und seine Tätigkeit und sendete sie zur besten Sendezeit. Es fand ein dreistündiges Gespräch in der Talkshow auf „TBS" mit Pat Boone statt.

Ein NASA-Weltraumwissenschaftler schrieb ein ganzes Buch über seine Tätigkeit und derzeit gab es in mehreren Büchern jeweils ein Kapitel über Willard.

Artikel über seine Tätigkeit sind in Magazinen wie „Omni", „Women's World", „Fate", „Cosmopolian", „Women's Day" erschienen, einschließlich eines fünfseitigen Artkels im „Rolling Stone"-Magazin.

Die internationale Lively Stones Fellowship, Inc., sitzt nun in Lloyd, Flordia. Seine Telefonnummer lautet (850) 342-1411. Seine Postanschrift ist: P.O. Box 396 Lloyd, Florida 32337, das zwanzig Minuten von Tallahassee entfernt ist.

(Entnommen aus: www.willardfuller.com; Übersetzung: Serena)

22.12.2007 um 06:38 Uhr

Jack and Jill

von: Seren_a   Kategorie: Sonstige Texte

Jacks Geschichte über Jills Heilung

von Jack Hottel

Meine Ehefrau Jill wurde bewusstlos und fiel auf den Küchenboden, wobei ihr Kopf auf den Fliesen aufschlug, die auf Beton lagen. Sie war alleine. Als sie wieder bei Bewusstsein war, gelang es ihr nicht, aufzustehen. Sie hatte ihren Gleichgewichtssinn verloren. Als ich nach Haus kam, fand ich sie in der Ecke der Küche sitzend vor. Der Verlust des Gleichgewichtssinnes war so schlimm, dass es fast unmöglich war, sie zu Bett zu bringen.

Das geschah 1985 in Orlando, Florida. Danach begann eine Reihe von klinischen Tests. Ich brachte sie zu jeder Klinik, die mir irgendwer vorschlug. Tage wurden zu Wochen und Wochen zu Monaten. Ich gab eine Menge Geld aus. Niemand konnte ihr helfen. Die Ärzte waren sich alle einige, dass das Problem nicht wie gewöhnlich im inneren Ohr lag. Sie sagten zu Jill: „Wir wissen nicht, wie wir Ihnen helfen können." Einige sagten: „Die moderne Technologie kann Ihnen nicht helfen. Sie werden einfach lernen müssen, damit umzugehen."

Meine schöne Jill, die Liebe meines Lebens, war eine Invalide. Sie war so tapfer. Ich war am Boden zerstört. Sie brauchte so verzweifelt Hilfe, und ich konnte ihr nicht helfen. Ich wäre froh gewesen, wenn ich ihr die Krankheit hätte abnehmen können. Ich betete: „Oh Gott, bitte hilf uns."

Dann erzählte uns jemand von Willard Fuller, einem Geistlichen mit der Gabe des Heilens und der Wunder, die in seinem Leben wirkten. Man sagte uns, dass sein Dienst international war, dass mehr als 100.000 Menschen durch ihn geheilt worden waren und dass er nur 90 Meilen entfernt war, in Palatka, Florida lebte. Freunde sagten zu mir: „Wenn du nichts zu verlieren und alles zu gewinnen hast, warum solltest du es dann nicht versuchen. Du hast nach bestem Wissen und Gewissen alles andere getan. Dieser Mann verlangt kein Honorar für seinen Dienst, er tut alles auf Spendenbasis, und er ist nicht weit von Orlando entfernt."

Sie sagten: „Wir wissen, dass du an Gott glaubst, denn du betest um Hilfe. Bring Jill doch zu ihm." Ich rief Willard an. Er war gerade zu Hause, zwischen zwei Reisen. Er sagte: „Bring sie her." Wir machten einen Termin für den nächsten Morgen.

Je weiter wir uns seinem Lehrzentrum näherten, desto aufgeregter wurde ich. Vielleicht hat Gott mein Gebet erhört. Sicher war es nicht Gottes Absicht, dass diese süße, liebliche Frau, mit der Er mich gesegnet hatte, eine Frau, die alle liebte und immer bereit war, anderen zu helfen, für immer eine Invalide blieb. Vielleicht war es nur Hoffnung, aber ich glaube wirklich, dass ich bei der Ankunft wahrhaft glaubte, dass Gott sie heilen würde.

Ich werde nie vergessen, wie aufgeregt ich war, als ich Jill aus dem Auto half. Mit ihrem Stock in der linken Hand und Arm in Arm mit mir auf der rechten Seite, wankten wir den Gang hinunter zu Willards Büro. Wir saßen auf einer Couch. Er erzählte Jill mindestens zwei Stunden lang über die Liebe und die Kraft Gottes. Dann betete er etwa fünf Sekunden lang für sie. Er legte einfach die Hände auf ihren Kopf und sagte: „Im Namen Jesu, jedes Jota in dir sei ganz."

Als wir sein Büro verließen schwenkte Jill ihren Stock über dem Kopf wie einen Marschallsstab. Sie ist seitdem nie mehr getorkelt. Meine wundervolle Jill war auf der Stelle vollkommen geheilt worden. Ich bin Gott so dankbar.

Wir begannen, anderen zu erzählen, wie Gott Menschen heilt und dass Er Willard Fuller dazu benutzt. Dies schreibe ich im Jahre 1996. In den folgenden Jahren haben viele Menschen angerufen, um zu berichten, dass Gott sie heilte und um uns zu danken, weil wir ihnen von Willard erzählt hatten.

Ich weiß, dass Willard nun achtzig Jahre alt und bei bester Gesundheit ist und in seinem Dienst in der ganzen Welt herumreist, sein Stützpunkt ist in Atlanta, Georgia. Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass wenn der Leser Heilung braucht, er/sie sich vertrauensvoll an Gott wendet. Er hilft den Menschen wirklich.

(Entnommen aus: www.willardfuller.com, Übersetzung v. Serena)

22.12.2007 um 06:36 Uhr

Persönliche Ermahnung

von: Seren_a   Kategorie: Sonstige Texte

Persönliche Ermahnung

von Dr. Willard Fuller

Während des Zweiten Weltkrieges, als ich zum Kriegsdienst eingezogen werden sollte, brachte ich den Soldaten der US-Armee der 82. Panzerdivision bei, wie und in welcher Menge sie Ersatzteile für den Fahrzeugpark (Panzer, Halbkettenfahrzeuge, Laster, Jeeps, Kommandofahrzeuge usw.) bestellen bzw. anfordern sollten. Der befehlshabende General sagte mir, dass ich als Lehrer mehr gebraucht würde als als Soldat. Deswegen würde er mich von der Einberufungsliste streichen lassen.

Ich sagte zum General: „Nein, ich will eingezogen werden und im Krieg ebenso bestehen wie alle anderen." Daraufhin wurde ich wegen meines akademischen Hintergrunds in Mathematik in die Fernmeldetruppe versetzt und zur Universität in Valparaiso, Indiana, geschickt, wo ich einen Crash-Kurs in Elektrotechnik erhielt, um Fernmeldetechniker zu werden.

Als es zur Einberufung zu den Übersee-Einsätzen kam, sagte man mir wiederum, dass ich als Lehrer mehr als als Mechaniker gebraucht würde. Und wieder sagte ich: „Nein, ich ziehe es vor, genau wie die anderen einberufen zu werden." Dieses Mal wurde mir gesagt, dass ich keine Wahl hätte - ich würde ein Lehrer für Fernmeldetechnik sein. So war ich also für viereinhalb Jahre Lehrer in der Southern Signal Corps School (Schule der südlichen Fernmeldetruppe).

Wenn ich zurückschaue auf das, was während dieser Zeit geschah, mit der geistigen Vorbereitung, Führung und Ausbildung während der fünfundfünfzig Jahre meiner Tätigkeit, bin ich überzeugt, dass ein göttliches Zusammenspiel mich zu meiner jetzigen Tätigkeit geführt hat - dem Heilen und andere im Heilen zu unterrichten. Ich bin so dankbar, Sein Werk zu auszuführen.

Ich bin auch davon überzeugt, dass jeder Mensch überall die Kraft Gottes in Aktion sehen muss - dass den Menschen genügend gepredigt worden ist - dass sie die Kraft Gottes in Aktion durch die Geistlichen sehen müssen - dass wir alle Geistliche sind und fähig sein sollten, mit dem Heiligen Petrus zu sagen: „...und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern im Erweis von Geist und Kraft." (Erster Brief an die Korinther, 2:4)

Ich bin auch davon überzeugt, dass der Heilige Petrus dies sagte, weil Jesus kurz zuvor seinen Anhängern unter anderem die Mission gab, die Kranken zu heilen.

Ich möchte den Leser ermahnen, die Worte Jesu zu beachten: „Diese Zeichen werden jenen folgen, die glauben; sie werden den Kranken die Hände auflegen und sie werden gesund." Nun, legt ihr den Kranken die Hände auf und seht ihr zu, wie sie gesund werden? Wenn Jesus sagte: „Diese Zeichen ‚werden‘ jenen folgen, die glauben", und es geschieht nicht in eurem Leben, könnte es dann sein, dass ihr nicht glaubt?


(Entnommen aus: www.willardfuller.com; Übersetzung: Serena)

22.12.2007 um 06:32 Uhr

Endzeit

von: Seren_a   Kategorie: Sonstige Texte

Die „Endzeit"

Willard Fuller, Th. D. -
Lehrer, Heiler, Berater und Theologe

von Lynn Woodland

Es scheint keinen Zweifel darüber zu geben, dass die Geschwindigkeit des Lebens sich beschleunigt und wir auf etwas zusteuern, von dem Pessimisten sagen, es sei das Ende der Welt wie wir sie kennen, während Optimisten sagen, es sei der Beginn des Lebens, wie wir es immer wollten. Ein international bekannter Heiler und Theologe, Dr. Willard Fuller, sagt, dass wir uns der in der Bibel prophezeiten Endzeit nähern. Allerdings weicht er in seiner Interpretation dieser Endzeit von seinen Wurzeln der Südlichen Baptisten ab.

Anders als die gut bekannte christliche Prophezeiung, die besagt, dass eine kleine Handvoll guter Christen demnächst in den Himmel gespült wird, während der Rest von uns zurückbleibt und in der Hölle schmort, sagt Dr. Fuller, dass wir nirgend wohin gehen - die Endzeit ist da, wenn wir das Königreich des Himmels direkt hier auf Erden erfahren. Und nicht nur die Christen. Wir alle.

Gespannte Aufmerksamkeit

Mich hat Theologie nie interessiert, besonders nicht christliche Theologie. Ich wuchs in einer Familie von Agnostikern auf und fand meinen Weg zur Spiritualität durch Meditation und Metaphysik. Theologie war für mich trocken, langweilig und dogmatisch. Und doch saß ich während der 45 Theologiestunden bei dem 87jährigen Fuller in gespannter Aufmerksamkeit auf der Kante meines Stuhles.

Ich fühlte mich zu Willard Fuller hingezogen, weil er ein echter Wunderheiler ist. Ich besuchte einen seiner überfüllten Heilungsgottesdienste in Minneapolis, wo er innerhalb von nur zwei Stunden hunderte von einheimischen lachenden, kreischenden und brüllenden New-Age-Typen den echten baptistischen Stil beibrachte. Das war allein schon ein Wunder. Aber da war noch mehr. Nach einer Stunde lebhafter Gespräche legten er und seine Frau Althea, die auch eine Geistheilerin ist, jedem im Haus die Hände auf und sie heilten in rasantem Tempo. Als sie den Leuten die Hände auflegten, geschahen verblüffende Dinge.

Danach begann er, Leute aus dem Publikum zu holen und sie über den Zustand ihres Gebisses zu befragen. Indem er ihnen diskret ein Pfefferminzbonbon zusteckte bat er sie, den Mund zu öffnen, und mit einer Taschenlampe und zahnärztlichen Wegwerfspiegeln schaute er hinein. Dann ließ er sie selbst sehen. Ein Höllenlärm setzte ein, als eine Person nach der nächsten Goldfüllungen sah, wo vorher keine waren, und andere verblüffende Veränderungen, die nichts weniger als Wunder waren. Leute aus dem Publikum liefen nach vorne und bildeten eine Traube um den Mund einer Person herum, um zuzusehen, wie sich vor ihren Augen Zähne verwandelten, während andere ihre eigenen Zähne mit Spiegeln betrachteten, die im Raum herumgereicht wurden. Fuller hat über 40.000 Zahnheilungen in den 43 Jahren seines Heildienstes beobachtet und schätzt, dass die anderen Arten der Heilung die Zahnheilungen um zwei Drittel übersteigen.

Glänzende neue Füllungen

Ich genoss das Spektakel und fühlte mich erhoben und inspiriert, bemerkte aber erst Stunden später zu Hause, als ich eigentlich nur zum Spaß in den Spiegel schaute, dass auch ich einen Mund voll glänzender neuer Füllungen erhalten hatte. Eine junge Freundin erlebte, dass all ihre Füllungen und Löcher einfach verschwanden. Sie verließ den Heilgottesdienst mit einem Mund voller perfekter, jungfräulicher Zähne.

Die meisten Leute, mit denen ich zu tun habe, sind vom Mainstream weit entfernt. Sie sind spirituell interessiert, offen und willens, alle möglichen Dinge zu glauben, die die meisten Menschen nicht glauben. Aber selbst meine abgefahrensten Freunde stellten meine geistige Gesundheit in Frage, als ich ihnen erzählte, dass sich meine Zähne bei einem Gottesdienst mit Handauflegen spontan gefüllt hatten. Auch Menschen, denen es nicht schwerfällt, zu glauben, dass inoperabler Krebs spontan geheilt werden kann, hatten Schwierigkeiten zu glauben, dass auch Zähne spontan geheilt werden konnten.

Das ist auch der Grund, weshalb Dr. Fullers Tätigkeit der Zahnheilung so wichtig ist. Man könnte argumentieren, dass Zahnprobleme nicht so bedeutend für unser Wohlergehen sind wie die ernsteren Krankheiten. Aber Zähne sind ein dermaßen harter, unveränderlicher Teil von uns selbst, ein Teil von uns, der sich nicht bessern lässt, es sei denn durch extreme Eingriffe wie Bohren, Ziehen, Füllen und Ersetzen. Wenn wir sehen, wie dieser felsenartige Teil unseres Körpers sich so leicht und auf der Stelle verändert, was ist dann tatsächlich noch unmöglich? Welche anderen in Stein gemeißelten Aspekte unseres Körpers, unseres Geistes und unserer Lebensumstände könnten dann nicht auch einigen neuen Regeln der Realität unterliegen?

Tiefe Veränderung

Nachdem ich in den vergangenen zwanzig bis dreißig Jahren sowohl Veranstalterin als auch Besucherin unzähliger nationaler ganzheitlicher Seminare war, hatte ich die Gelegenheit viele spirituelle und New-Age-Führer zu erleben. In dieser ganzen Zeit habe ich nie jemanden erlebt, der mit so großen Gruppen von Menschen in so kurzer Zeit arbeiten und bei so vielen aus dem Publikum eine so tiefe Veränderung bewirken konnte, wie Dr. Fuller es in den Heilgottesdiensten tut. Die Leute bekommen nicht einfach nur neue Füllungen oder das Erlebnis, mit eigenen Augen zu sehen, wie ein Wunder geschieht, sondern sie bekommen auch eine neue Definition von Realität. Ihr Leben kann nie mehr ganz dasselbe sein wie zuvor.

Dr. Fuller macht klar, dass nicht er die Heilung vollbringt. Es ist Gott. Und weil Gott überall und in jedem Menschen ist, ist dieselbe Kraft in jedem von uns. Vielleicht ist er so erfolgreich in seiner Arbeit, weil er daran wahrhaftig glaubt, mehr als die meisten. Ich denke, das wertvollste Geschenk, das ich während der eineinhalb Wochen in der Gegenwart dieses Mannes erhielt, der Wunder sät wie Johnny Appleseed Apfelbäume säte, ist die Gelegenheit, die Realität, wie ich sie kannte, hinter mir zu lassen und die Realität zu erfahren, die Gott für uns bereithält - eine, in der Wunder normal sind. Wie es in „Ein Kurs in Wundern" heißt: „Wenn sie (die Wunder) nicht geschehen, ist etwas schief gelaufen." Es ist eine Sache, das zu lesen, zu denken und zu glauben. Aber ist etwas anderes, zu wissen, dass es wahr ist. Jetzt weiß ich es, und wenn man es einmal weiß, gibt es keinen Weg zurück. Vielleicht ist das alles, worum es bei der „Endzeit" geht.

Willard Fuller sagt, er erwarte, die „Endzeit" - das Königkreich Gottes auf der Erde - während seiner jetzigen Lebenszeit. Er ist natürlich erst 87 Jahre alt und sagt, er habe vor, weitere 87 Jahre zu leben. Ich glaube ihm das unbesehen.

Er und seine Frau Althea leiten derzeit ein Lehr/Heilzentrum in Lloyd, Florida. Er befindet sich bei bemerkenswert guter Gesundheit und ist immer sehr beschäftigt.

(Entnommen aus: www.willardfuller.com; Übersetzg.: Serena)