Gesellschaftsspiele

25.02.2010 um 11:28 Uhr

Sex-Bücher

Guten Morgen zusammen,

 ich weiß, ich habe lange nichts von mir hören lassen. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber leider muss ich zwischendurch noch arbeiten.

Aber zu Lesen müsstet ihr ja genug haben. Alle zwei Tage wirft ein anderer Teenie einen neuen Sex-Roman auf den Markt. Wie kommt das? Klar ich bin auch nicht unbedingt der älteste Autor, aber 16 bin ich nun auch nicht mehr. Aber mit 16 oder 18 denkt doch niemand ans Schreiben, zumindest nicht in einer Form, die auch einen gewissen Anspruch verkörpert. Ob diese Bücher Inhalt haben, vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich hatte bisher wenig Interesse die sexuellen Phantasien von Tennies zu lesen. Und falls es nicht nur Phantasien sein sollten, um so erschreckender. Gut zum Teil scheinen diese Bücher ja auch abgeschrieben zu sein, aber ist der andere Teil wirklich freiwillig entstanden, oder werden sie dazu getrieben? Denn Geld ist damit auf jeden Fall zu verdienen. Und freiwillig seine sexuellen Neigungen und Phantasien zu veröffentlichen ist ja auch nicht gerade Standard. Aber irgendwoher muss ja der Antrieb für solche Werke kommen. 

Der Mensch scheint so neugierig und an Skandalen interessiert zu sein, dass er auch diese Bücher in Massen konsumiert. Dabei gibt es doch wirklich viele Gute Bücher, die es wert wären massenhaft gelesen zu werden. Ich frage mich auch wo das Enden soll? Sex und Gewalt scheinen die wenigen Dinge zu sein, die unsere Gesellschaft wirklich interessieren. Niveau, Inhalt und eine gut vetretene Eigene Meinung scheinen keinen Anklank zu finden.  Eins habe ich vergessen. Geht es mal nicht um Sex, Gewalt oder Skandale, dann belagen wir uns in einer Tour. Die Gesellschaft scheint wirklich abgestumpft zu sein. Was man auch daran erkennen kann, dass siche eine Lehramtsstudentin im Bigbrother Haus als die Weisheit in Person darstellt. Wenn wir wirklich schon so weit sind, dann hilft nur noch auswandern oder sich dem Suff ergeben. Denn in einer Gesellschaft, in der sich jeder für den Größten hält, dem anderen alles neidet und nur an dessen Leid oder Sexualleben interessiert ist, ist kein Platz mehr  für Werte, die unsere Gesellschaft nach vorne bringen könnten.

 

So jetzt verabschiede ich mich wieder in der Hoffnung, dass es vielleicht doch nochmal vorwärts geht udn wir uns nicht bald in der Steinzeit wiederfinden.

 

 

 

 

 

22.01.2010 um 13:36 Uhr

Umgangsformen

Servus zusammen und eine dicke Entschuldigung, dass ich solange nichts von mir habe hören lassen....

 

Derzeit ist ja bekanntlich eine schwierige Zeit sich einen Job zu suchen und die Anforderungen an die Bewerber werden immer höher. Ich kann nur für den Bereich BWL sprechen, aber dieser ist schon merkwürdig genug. Das erste Unding ist schonmal, dass wenn man sich auf interessante Praktika bewerben will, muss man schon ein Praktikum in diesem Bereich vorweisen. Wie soll das denn bitte gehen? Ich muss ein Praktikum in einem bestimmten Bereich gemacht haben, um in diesem Bereich überhaupt ein Praktikum machen zu können? Wirklich sinnvoll erscheint mir das nicht.

Bei Jobbewerbungen geht es dann ähnlich weiter. Für so ziemlich jeden interessanten Job, braucht man schon berfuliche Erfahrungen in diesem bereich. Und mit beruflichen Erfahrungen sind keine Praktika gemeint.... Zudem müssen die Bewerbungaunterlagen zu 110% perfekt sein, darüber hinaus sollten sie kreative Elemente und ein besonderes Anschreiben beinhalten. Ist man dann noch kein 1,0 Student, wird es ohnehin schon ein Kampf gegen Windmühlen. Dem Ganzen wird dann von Unternehmensseite die Krone aufgesetzt, dass man dann monate lang wartet, bevor auf eine Bewerbung reagiert wird. Absagen werden zum Teil gar nicht versand. Schweigen scheint hier ausreichend. Kommt es dann zu einem Gespräch, wird einem meist sagt, wir melden uns bis spätestens "dann und dann". Nur leider werden diese Daten höchst selten eingehalten und man hält es auch nicht für nötig eine kurze Mail zu schreiben, dass man für die Entscheidung noch etwas länger braucht. Das nenne ich mal super Umgangsformen. Wenn der Anspruch an die Bewerber und die Wirklichkeit im Unternehmen so massiv differieren, sollte man vielleicht darüber nachdenken etwas zu ändern. Denn wenn man schon mit potenziellen Leistungsträgern des Unternehmens so nachlässig umgeht, wie sieht es dann erst beim Kunden aus?

 

Gerade in er Geschäftswelt sind Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit Atrribute, die ganz entscheidend sowohl für den persönlichen als auch für den Erfolg des Unternehmens sind. Wenn es dann hieran schon bei den einfachsten Dingen mangelt, dann sollte man sich überlegen, ob man eine Zukunft in einem solchen Unternhmen für sich identifizieren kann.

Auf bald und haltet an euren Prinzipien fest 

09.12.2009 um 15:23 Uhr

Weihnachten

Servus zusammen,

 

der Besuch des Christkindes naht, freut ihr euch auch schon so sehr wie ich? Naja eigentlich ist die Weihnachtszeit ja unerträglich, weil sie ausschließlich dazu verwendet wird die Menschen zu bescheißen.

Ab Oktober stehen die Supermärkte mit Süßigkeiten voll, die man sonst auch das ganze Jahr über bekommt, nur jetzt soll man 20% mehr dafür bezahlen, weil sich die Produzenten sich die Mühe gemacht haben das Zeug in eine weihnachtliche Verpackung zu zwängen....  In den Geschäften werden Sonderangebote angepriesen, die zu jeder anderen Jahreszeit das gleiche oder weniger Kosten, ohne das sie ein Sonderangebot darstellen würden. Toll sind auch die Finanzierungsangebote. Also wenn man schon anfängt sich seine Haushalts- und Gebrauchsartikel des Alltages auf Pump zu kaufen, oder der Meinung ist man bräuchte jetzt unbedingt den 70 Zoll Fernseher, obwohl die eigene Wohnung nur 30qm groß ist, dann kann man auch gleich nach dem Kauf (naja gehören tut einem der Artikel erst nach 12 Monaten, wenn man ihn abbezahlt hat) zum Schuldnerberater gehen. Vor allem sind dies in der Regel Waren, die man nicht zum Überleben braucht, denn ich habe noch nie erlebt, dass man seine Lebensmittel oder Kleidung finanziert. Also wozu Luxusartikel, denn nichts anderes sind diese Dinge, die ich nicht wirklich dringend brauche? So etwas sollte man verbieten, um so die Menschen vor ihrer eigenen Dummheit bzw. ihrem Ruin zu schützen.

Mich beeindruckt zur Weihnachtszeit auch jedesmal die Hilfsbereitschaft der Menschen. Es werden Millionen zur Weihnachtszeit gespendet. In den meisten Fällen wissen die Leute nur leider gar nicht wofür sie spenden. Zu Weihnachten wird angerufen, überwiesen und Kleingeld in Dosen gesteckt. Das dabei in erster Linie die Organisationen verdienen, darüber denkt niemand nach. Man ist ja von sämtlicher Verantwortung befreit, sobald das Geld in der Dose oder der Überweisungsträger im Briefkasten verschwunden ist. Die Organisationen, die seriös sind und wirklich helfen wollen, bekommen leider nur einen Bruchteil der Weihnachtsspenden ab, weil die Menschen zu ignorant sind sich zu überlegen, wofür sie spenden wollen. Sie meinen, nur weil Weihnachten ist müsste man etwas Gutes tun. Eine Art Ablass zum Jahresende, damit man mit reinem Gewissen seinen jährlichen Kirchbesuch am 24. absolvieren kann. was mit den hilfsbedürftigen Menschen die anderen 335 Tage im Jahr passiert ist dann auch egal, ich hab ja zu Weihnachten gespendet. 

Wünsche weiterhin ein frohes Fest

Auf Bald

 

02.12.2009 um 15:05 Uhr

Eine weitere Leseprobe

Hier eine weiter Leseprobe, die hoffentlich an die guten alten Zeiten erinnert..... 

Unsere Unbekümmertheit von damals hat uns nicht nur den Umgang mit unseren Freunden und Klassenkameraden erleichtert und unser ganzes Leben deutlich einfacher gestaltet, sie hat uns auch vor starker emotionaler Brutalität gegenüber anderen und von anderen geschützt.

Aber leider konnte diese unbekümmerte Zeit, in der man Probleme mit einer Entschuldigung oder zumindest mit Geld lösen konnte, ja nicht ewig anhalten.

Man kam nun in die dritte oder bei manchen war es auch die vierte Klasse. Auf einmal hatte sich was an der Grundeinstellung einiger Mädchen und Jungen geändert. Für Jungen stellte sich nicht mehr ausschließlich die Frage „:“Ist der Ferrari in rot oder schwarz besser?“ Sie fingen auch an sich zu fragen „:“Gefällt mir blond oder brünett mehr?“

Diese Überlaufversuche zum „Feind“, wie sie von den Kameraden bezeichnet wurden, fanden ihren Höhepunkt in den kleinen Briefchen, die von Freunden in den Pausen überbracht werden mussten, weil man sich selbst nicht traute. In diesen Briefchen wurde meist die alles entscheidende Frage gestellt „:“Willst du mit mir gehen? JA ٱ  Nein  ٱ  Vielleicht ٱ .“

Nun begann für den Jungen, denn sie waren es meist, die diese Briefe schreiben mussten, die Zeit des Wartens. Schon damals war automatisch klar, dass der Junge den ersten Schritt macht, genauso wie es heute selbstverständlich ist, dass der Mann die Rechnung bezahlt, wenn er nicht auf freundschaftlicher Basis mit einer Frau ausgeht. Beantwortet das Mädchen diese alles entscheidende Frage nun mit Ja, so sind die beiden offiziell ein Paar, selbst wenn man bis zu diesem Zeitpunkt nie miteinander gesprochen hatte. Zwar beschränkte sich jetzt auch weiterhin die Kommunikation auf kleine Briefchen, die während des Unterrichts ausgetauscht wurden und die Lehrer zur Weißglut trieben. Abgesehen von diesen Briefchen geschah meist nicht viel zwischen dem Jungen und dem Mädchen.

26.11.2009 um 16:07 Uhr

Klappentext