Gesundheit

24.03.2011 um 14:41 Uhr

Impotenz

von: Franko

Leidet ein Mann unter Impotenz, bedeutet das, dass er keine ausreichende Erektion während des Geschlechtsverkehrs erlangen kann. In der Medizin spricht man von einer erektilen Dysfunktion.

Hier gibt es verschiedene Arten der Impotenz. Die Impotenz ist eine Erektionsstörung, die bei Männern ab dem 40. Lebensjahr auftreten können. Dauert die Erektionsstörung länger als 6 Monate an, handelt es sich meistens um eine schwerwiegende Krankheit, die nur ein Urologen genauer untersuchen kann.

Wer unter Impotenz leidet muss nicht den Kopf in den Sand stecken, denn es gibt spezielle Medikamente, wie PDE-5-Hemmer umgangssprachlich auch Potenzmittel genannt, die bei einer Potenzschwäche helfen können. Neben dem bekannten Viagra gibt es auch Levitra, Kamagra und Cialis.

Es gibt keine genauen Zahlen, wie viele Männer letztendlich unter einer Impotenz leiden. Dennoch nimmt die Impotenz kontinuierlich zu. Bei den jüngeren Männern zwischen 20-30 Jahren leiden rund 2% unter Potenzstörungen. Bei den Männern zwischen 60-70 Jahren ist es etwa die Hälfte, die unter Impotenz und Erektionsstörungen leidet.

Bei dem Mann, wo die Potenz eingeschränkt ist, kann es sich um eine Gefässverkalkung handeln. Der Bluteinstrom des Penis ist während des Geschlechtsverkehrs zu langsam und der Schwellkörper bleibt einfach schlaff. Ein PDE-5-Hemmer ermöglicht einen schnellen Bluteinstrom in den Penis und es kommt wieder zu einer Erektion.

Gelegentliche Potenzstörungen können dadurch ganz normal sein. Hat der Mann gerade eine stressige Zeit, so kann es auch hin und wieder zu einer kurzfristigen Impotenz kommen. In den meisten Fällen ergibt sich dieses Problem von ganz alleine.

Leider wird das Thema Impotenz von Männern verschwiegen, weil es dem Mann peinlich ist. Aber es gibt auch genug Foren im Internet, wo Betroffene die Möglichkeit haben, sich aus zu tauschen und über Potenzmittelerfahrungen reden können. Hier kann man sich gegenseitig Mut zu sprechen und man muss sich als Mann nicht für sein Impotenz schämen.

02.03.2011 um 18:04 Uhr

Ein super Prudukt

von: Franko

Wir werden uns auf einiges gefaßt machen müssen. Wohl kaum ein Produkt hat im öffentlichen Bewußtsein so schnell Fuß gefaßt wie Viagra. Die Potenzpille ist inzwischen Thema Nummer eins in den Medien, auf Partys und am Stammtisch, und schon hat sie Einzug gehalten in die Literatur.

Aber auch öffentliche Stellen scheinen schon reagiert zu haben: Wenn Sie Darsteller in Pornofilmen oder Liveshows sind, können Sie Viagra als Arbeitsmittel gegen Nachweis in Höhe von bis zu einer Tablette täglich steuerlich absetzen. Und auch der Vatikan hat schon reagiert. Viagra darfauch von Katholiken ohne Bedenken angewendet werden. Anders als bei der Anti-Baby-Pille wurde der Gebrauch offiziell erlaubt. Das liegt wahrscheinlich daran, daß die Kirchenmänner Anti-Baby-Pillen sowieso nie eingenommen hätten.

Vermutlich wird es nicht lange dauern, bis die Computerindustrie den Viagra-Joystick vermarktet und die ersten T-Shirts mit dem Aufdruck „I got it - Viagra" auftauchen. Langnese wird vielleicht ein Viagra-Eis  kreieren und die Milchwirtschaft die Viagra-Sahne, die immer steif bleibt. Auf jeden Fall wird die Modebranche reagieren und Unterhosen mit der gewissen Extrafalte schneidern, und womöglich folgt dann ein ganz neues Hosendesign mit einer exorbitanten Beule an der Stelle, wo sie früher auch bei den Ritterrüstungen saß. Es kann ja schließlich immer mal vorkommen, daß ein Mann ins rauhe Leben zurückmuß, bevor die Wirkung der Pille nachgelassen hat, und da wären zum Beispiel Jeans für den aktuellen Platzbedarf unzureichend.

Ohne Zweifel muß sich auch die Zulieferindustrie schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellen. So werden die Kondomproduzenten neue Marken kreieren, die besonders geräumig und vor allem abriebfest sind. Die Fabrikanten der diversen, bislang gängigen Potenzmitteln können allerdings ihren Laden dichtmachen - oder sie müssen auf die Produktion von Pflegecremes für strapazierte Körperteile ausweichen.

Nebenbei bemerkt wird natürlich auch der Hersteller der Wunderpille sein Sortiment ausweiten. Uns erwarten Varianten wie Viagra Turbo für den Fall, daß man mittendrin schlappmacht, Viagra Light, wenn man ungefähr so bleiben will, wie man ist, und Viagra Instant für den kleinen Quickie zwischendurch. An Viagra Duplo mögen wir noch gar nicht denken: Für die einen wäre es eine Balzstange, für die anderen das längste Erfrischungsstäbchen der Welt. Den größten Einfluß aber wird die neue Lage natürlich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen haben. Unter Männern wird Viagra der große Gleichmacher sein. Waren bisher diese muskulösen, braungebrannten Typen mit den drei offenen Hemdknöpfen, dem Goldkettchen und dem eindeutigen Relief unter der engen Hose die Objekte der weiblichen Begierde, so ändert sich das jetzt alles. Abgesehen davon, daß die Pille etliche dieser Hirsche womöglich überhaupt erst in die Lage versetzt, die Erwartungen zu erfüllen, die ihr Habitus verspricht, wird nun auch der normale Mann konkurrenzfähig. Ein bißchen ist das so, als würde künftig nicht mehr bloß ab und zu mal ein Porsche über die Autobahn flitzen, sondern als gäbe es plötzlich fast nur noch leistungsstarke Boliden. Da stellt sich, um im Bild zu bleiben, die Frage, ob sich in Zukunft ein Mann noch traut, mit einer Ente unterwegs zu sein. Dabei sollte man allerdings immer bedenken, daß es nicht nur darauf ankommt, was, sondern auch, wie man fährt.

Eine Frage schließlich läßt selbsternannten Experten und Expertinnen aller Fachrichtungen keine Ruhe: Was ist eigentlich mit den Frauen? Die hängen ja irgendwie mit drin. In Kommentaren und Interviews werden die gewagtesten Vermutungen angestellt. Wird die Potenzpille die Männer zu Sexmonstern machen, die mit ihrem Viagrarprodukt darangehen, sich die Frauenwelt Untertan zu machen? Deren ganzes Denken und Trachten endgültig in die Hose gerutscht ist? Oder werden im Gegenteil die Frauen den Absatz von Viagra ankurbeln, weil sie in ihrer Unersättlichkeit den Mann dazu zwingen, zu können, wann immer sie wollen? Ist womöglich eine übernächtigte, ausgelaugte Menschheit die böse Folge? Man weiß es nicht. Aber immerhin ist das Vögeln nicht erst durch Viagra auf die Welt gekommen. Das gibt es schon länger. Und deswegen wird sich auch nichts Grundlegendes ändern. Aber es ist schon schön, wenn sich hin und wieder die Lebensqualität ein wenig verbessert und jemand vor sich hin summt: „Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert -tausendundeine Nacht, und es hat Zoom! gemacht." Hoffentlich im Duett.

26.01.2011 um 18:44 Uhr

Frühjahrskuren

von: Franko

Wenn die helle Frühlingssonne durch die Fensterscheiben scheint, erfasst gewissenhafte Hausfrauen gewöhnlich eine eigenartige Unruhe, die jeder Spur von Staub, Unsauberkeit und Unordnung im Haushalt den Kampf ansagt. Eine Aufforderung zu solcher Reinigung gilt auch für unseren Körper, und in der Tat fühlen wir im Frühling meist das Bedürfnis, durch eine besondere Reinigungskur uns aller angesammelten Schlacken zu entledigen. Eine gewisse Frühlingsmüdigkeit lässt unseren Schwung allmählich erlahmen. Selbst wenn wir genügend Wintersport getrieben haben, um uns durch notwendige Bewegung und tüchtige Atmung körperlich auf der Höhe halten zu können, haben wir dennoch das Gefühl, unsere Reserven seien irgendwie verbraucht. Das ist sehr leicht möglich, verliert doch unsere Nahrung, die wir im Herbst als Vorrat aufgestapelt haben, immer mehr an Vitaminen, und auch andere Vitalstoffe verringern sich. Zudem bilden die sonnenarmen Tage, an denen wir die vorhandenen Vitamine bedeutend schlechter auswerten können, einen weiteren Nachteil. Was ebenfalls zur schlechteren Tätigkeit unserer Organe beiträgt, sind die dicken winterlichen Kleider, besonders die undurchlässigen Pelzmäntel, da sie die normale Ausdünstung des Körpers, als notwendige Transpiration, hemmen.


Einige Hilfsmittel

Es gibt verschiedene Abhilfemöglichkeiten, um der lästigen Frühlingsmüdigkeit erforderlich zu begegnen. Auf alle Fälle sollten wir mit vermehrter Bewegung und Ausatmungsgymnastik dagegen einwirken. Durch tüchtiges Wandern können wir vieles von den angesammelten Schlacken herausatmen. Oft können wir dabei auch leicht schwitzen, was die Hauttätigkeit günstig anregt und was bei der Entgiftung mitzuhelfen vermag. Wir dürfen uns dabei nur nicht erkälten, sondern müssen, zu Hause angekommen, sofort die feuchte Unterwäsche wechseln.

Noch besseren Erfolg können wir bei der Ausscheidung durch die Haut verzeichnen, wenn wir regelrechte Schwitzkuren vornehmen, sei dies mit Hilfe des häuslichen Schwitzapparates oder im Saunabad. Wir müssen uns dabei im vernünftigen Rahmen halten, indem wir nicht übertreiben und dabei unser Herz gut beobachten. Natürliche Herzstärkungsmittel werden die Kur um vieles erleichtern. Auf jeden Fall haben wir die wunderbare Möglichkeit, die Entschlackung und Entgiftung unseres Körpers durch die rege Ausscheidung mit Hilfe der Haut wesentlich zu fördern, weshalb wir bei unseren Frühlingskuren diese Hilfeleistung nie übersehen sollten.


Vitamin- und nährsalzreiche Nahrung


Die Feststellung, dass die Frühjahrsmüdigkeit auch auf einen Mangel an genügend Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen zurückzuführen ist, gibt uns die Veranlassung, von Frühlings- und Wildsalaten nebst neusprossenden Gemüsen regen Gebrauch zu machen. Auch gewisse Blüten und Blätter werden wir im Laufe des Frühlings zu vorteilhaftem Tee verwenden. Die goldgelben Huflattichblüten werden uns helfen, die winterliche Verschleimung, die noch in uns stecken mag, gelinde loszuwerden. Sehr mineralstoffreich ist auch ein Tee aus verschiedenen jungen Frühlingsblättern. Sobald die Himbeerstauden, die Brombeerranken, die Schwarz- und Weißdornsträucher treiben und die grünen Blättchen zum Vorschein kommen, wenn auch die Erdbeerblätter und die zarten Blätter der Birke neu austreiben, werden wir sie alle sammeln, um aus ihnen in dieser frischen Form als Grüntee einen wunderbaren Frühlingstee zuzubereiten. Dieser ersetzt nicht nur einen gewissen Nährsalzmangel, sondern regt auch die Niere zu vermehrter Tätigkeit an, was bei einer erfolgreichen Frühlingskur ebenfalls beachtet werden muss.

Sobald die jungen Brennesselschößchen groß genug sind, werden wir täglich einige Blättchen fein zerschneiden und dem Salat beigeben. Auch ein leicht gedämpftes Gemüse davon schmeckt herrlich, wie der Spinat, dessen zarte, kleine Frühlingsblätter wir ebenfalls dämpfen können, wenn wir nicht vorziehen, diese als Salat zuzubereiten. Eine bescheidene Beigabe von feingeschnittenem Bärlauch bereichert den Salat ebenfalls. Viele lieben ein leicht gedämpftes Gemüse aus Bärlauch. Da dieser stark würzig ist, verwenden wir ihn in rohem Zustand nach dem Prinzip, dass schwache Reize anregen, während starke Reize zerstören. Dies gilt für alle stark würzhaften Stoffe. Auch der Rettich, den wir im Frühjahr vermehrt ernten können, ist nach diesem Grundsatz zu verwenden, denn nur wenig Rettich ist ein gutes Lebermittel, während viel davon der Leber zu schaden vermag.

Uns allen ist noch ein Wildsalat, der die Leber sehr günstig beeinflusst, bekannt, nämlich der junge Löwenzahnsalat. Solange er noch fein und zart ist, sollte er täglich als Salat zubereitet werden. Wollen wir in der wärmeren Jahreszeit, wenn der Löwenzahn bereits ins Kraut geschossen ist, Blüten und Samen gebildet hat und deshalb abgemäht werden muss, dennoch für unsere Leber weiterhin Löwenzahn genießen, dann müssen wir uns an einem Frühlingstag, wenn die Erde genügend feucht ist, ein besonderes Löwenzahnbeet anlegen. Zu diesem Zweck werden wir durch das Beet tiefe Rillen ziehen, in die wir eine anschließende Reihe von Löwenzahnwurzeln legen, was anzusehen ist, als liege eine ausgespannte Schnur in der Rille. Wir überdecken die Wurzeln mit Torfmull, decken die Rille mit Erde völlig zu und ernten jeweils nur die jungen Schosse, die aus den Wurzeln treiben und aus der Erde hervordringen. Auf diese Weise können wir unseren Löwenzahnsalat bis in den Herbst hinein genießen. Die Wirkung auf die Leber ist wunderbar. Soll unsere Frühjahrskuren nämlich erfolgreich sein, müssen wir unsere Leber unbedingt günstig zu beeinflussen suchen, wodurch wir eines der wichtigsten Organe erstarken lassen.

Viele von uns sind der Ansicht, eine Frühlingskur habe ihren Zweck erfüllt, wenn sie den Darm gründlich reinige. Bestimmt muss auch dieses Organ bei der Kur berücksichtigt werden. Mit stark abführenden Mitteln leisten wir ihm indes nicht den Dienst, den es benötigt. Jede Kur sollte nicht bloß reinigen, sondern auch aufbauen und dadurch heilen.


Eine gute abgestimmte Stoffwechselkur


Um den ganzen Stoffwechsel günstig zu beeinflussen, sollten wir nebst dem Darm gleichzeitig die Leber, Galle und Niere zur normaleil Tätigkeit anregen. Hierzu verhilft eine Säftereinigungskur, die nach orientalischem Muster zusammengestellt und als Rasayanakur bekannt ist. Sie dient zur Reinigung und Erneuerung der Körpersäfte, regelt den Stoffwechsel und führt zur normalen Tätigkeit der Organe.

Es ist bei keiner Kur angebracht, zu extrem vorzugehen. Früher verwendete man auf dem Lande zur Frühjahrsreinigung der Lunge das starke Aronakraut. und zwar nach dem verkehrten Grundsatz: "Viel hilft viel", was jedoch nicht weise ist, da viel im Gegenteil oftmals viel zu schaden vermag. So sollten wir denn auch bei Frühlingskuren vernünftig sein und stets unseren körperlichen Zustand berücksichtigen, indem wir uns genügend Zeit einräumen, damit sich der Körper langsam an die sich steigernde Umstellung gewöhnen kann. Haben wir eine Kur vernünftig und erfolgreich durchgeführt, wird sie nicht nur vermehrte Gesundheit, sondern auch vermehrte Leistungsfähigkeit und Kraft zur Folge haben, weshalb sich die Mühe bestimmt lohnt.

26.01.2011 um 18:39 Uhr

Blutreinigungskuren

von: Franko   Stichwörter: blutreinigung, kur, gesundheit

Es war früher besonders auf dem Lande üblich, jeden Frühling eine Blutreinigungskur durchzuführen. Dazu wurde ein Grüntee gesammelt, überbrüht und morgens und abends getrunken. Dieser Grüntee bestand aus den frischen, grünen Blättern der Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, des Spitzwegerichs sowie aus Huflattichblüten und wenn möglich aus Schlüsselblumen. Statt mit Zucker wurde dieser Tee mit Honig gesüßt.

Noch heute findet dieser Frühlingstrank seine Anerkennung, verschafft er uns doch ein angenehmes Wohlbefinden. Wer ihn regelmäßig genießt, wird überzeugt, dass er dadurch den Körper von winterlichen Schlacken reinigen kann, und dass er ihm frische Frühlingskräfte zuführt. Zwar mögen verschiedene Wissenschaftler den Begriff der Blutreinigung als eine falsche Laienvorstellung verwerfen, gleichwohl aber bedeutet eine Blutreinigung für die Körperfunktionen eine Anregung und bewirkt in diesem Sinne auch eine Reinigung.

Nach altindischer Vorstellung kann und soll man die Körpersäfte von Zeit zu Zeit reinigen. Rasa ist der altindische Name für Körpersäfte, und Rasayana Kalpa ist die Bezeichnung einer Säftereinigungskur nach dem Muster und der Methode im alten Indien.

Eine solche Kur besteht aus vier Mitteln, welche die Funktion des Darmes, der Leber, des Magens und der Niere anregen.

1.Rasayana Nr. 1 ist eine Kräutertablette, die den Darm anregt und reinigt.

2.Rasayana Nr. 2, ebenfalls eine Kräutertablette, die Curcumawurzel enthält und zur Anregung der Leberfunktion dient.

3.Ein Spezial-Nierentee regt die Tätigkeit der Niere an und fördert die Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe.

4.Die arabische Pflanzenessenz ist nach einem alten Kräuter rezeptfrei hergestellt, das Paracelsus nach Europa gebracht hat. Die einzelnen verwendeten Pflanzen stammen aus dem Nahen und Fernen Osten. Das Mittel (Arabiaforce) übt auf die Magen- und Darmschleimhäute eine gute Wirkung aus.

Alle vier Mittel zusammen dienen zur Durchführung einer Art Frühjahrsreinigung, was jenen zugute kommt, die unter Verstopfung und trägem Stoffwechsel leiden.
Nach der Rasayana-Kur führen wir noch eine Frühlings-Grün-teekur durch, die dadurch doppelt so gut wirkt.
Unser Körper dankt es uns mit neuer Lebenskraft, wenn wir ihn gut pflegen.

02.01.2011 um 19:55 Uhr

Pollen

von: Franko

Wenn die Presse in letzter Zeit über die Pollen verschiedene aufsehenerregende Artikel veröffentlichte, stieg jeweils in uns die Frage auf: Was sind eigentlich Pollen? Handelt es sich dabei um ein Erzeugnis der modernen Nahrungsmittelindustrie oder um ein Naturprodukt?

Nach dem Schöpfungsbericht hat es Pollen schon lange vor der Erschaffung des Menschen gegeben, musste doch die Erde für dessen Dasein zuvor wohldurchdacht vorbereitet werden. Das hatte zur Folge, dass die Pflanzenwelt zuerst in Erscheinung trat, dann die Tiere und zuletzt der Mensch. Bevor also eine Biene ihren Flug von Blume zu Blume unternahm, gab es bereits Pollen, sind diese doch das männliche Befruchtungsmaterial der Pflanzen. Sehr wahrscheinlich war anfangs der Wind der Träger dieser pflanzlichen Spermen, sonst wären ja vor dem Dasein der Insekten die Pflanzen nicht befruchtet worden. Heute besorgen dies neben dem Wind vor allem die Bienen. Wir alle haben sicherlich dieses fleißige Völklein bei seiner regen Geschäftigkeit schon oft beobachtet. Wenn die Biene mit unermüdlicher Emsigkeit die einzelnen Blumen besucht, um Honig zu sammeln, vollzieht sich ein zweites Sammlungswerk, denn die Füßchen streifen dabei über den Blütenstaub, der in kleinen Knöllchen an den Beinen hängen bleibt, so dass daraus gelbe Höschen entstehen. Bei diesem gesammelten Blütenstaub handelt es sich um die sogenannten Pollen der Pflanze. Da Bienenzüchter in der Regel gute Beobachter sind, kam es ihnen in den Sinn, einmal die Pollen versuchsweise zu sammeln, um während ungünstiger Witterung die Bienen mit diesem Material zu füttern. Die nachträgliche Feststellung ergab, dass Bienen, die diese Pollennahrung reichlich erhielten, nach 8 bis 10 Generationen viel größer, kräftiger und gesünder wurden und größere Wabenzellen bauten. Auch ihre Zunge verlängerte sich entsprechend dem Größenverhältnis, was sich ebenfalls als Vorteil erwies, denn solche Bienen konnten den Nektar auch bei jenen Pflanzen einsammeln, die für die gewöhnlichen Bienen nicht in Frage kamen. Diese Beobachtung veranlasste die Züchter, den Pollen etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Man nahm Versuche vor, indem man vor allem Mäuse zusätzlich mit Pollen fütterte. Dieser Nahrungszusatz hatte zur Folge, dass sich dadurch die Anfälligkeit gegen Krankheiten sehr stark verminderte, dass die Fruchtbarkeit zusehends zunahm, dass das Fell glänzend und gesund wurde und keine Hautkrankheiten mehr vorkamen. Die Vitalität der Tiere steigerte sich zusehends und die Lebensdauer verlängerte sich. Diese sämtlichen Beobachtungen führten zur Veranlassung, die Pollen noch mehr zu untersuchen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Die Analyse der Pollen zeigte, dass diese sehr reich an Vitaminen sind und fast alle Mineralbestandteile und Spurenelemente, die für Mensch und Tier von lebenswichtiger Bedeutung sind, enthalten.


Müdigkeit und niedriger Blutdruck

Versuche bei Menschen haben gezeigt, dass die Pollen auf die Keimdrüsen und über diese auf alle Drüsen mit innerer Sekretion einwirken. Menschen, die sich immer müde und abgespannt fühlen, bringen diese Müdigkeit oft zum Verschwinden, wenn sie morgens mit ihrer Frühstücksnahrung einen Teelöffel voll Pollen einnehmen.

Bei niedrigem Blutdruck sind Pollen eine ausgezeichnete Hilfe, und zwar besonders, wenn man sie in Verbindung mit Meerpflanzen, also mit Kelp einnimmt. Eine zusätzliche Einnahme von Karottensaft, was auch in konzentrierter Form von Biocarottin sein kann, lässt einen unangenehmen Tiefstand des Blutdruckes in der Regel auf einfache Art zum Verschwinden bringen. Die Symptome von Schwindelanfällen und Kraftlosigkeit verlieren sich meist nach kurzer Zeit durch dieses einfache, natürliche Mittel. Oft kann man bei Personen mit niederem Blutdruck auch eine sexuelle Schwäche, also eine mangelhafte Funktion der Keimdrüsen beobachten. Auch diesen Zustand können die Pollen in Verbindung mit Meerpflanzen in der Regel beseitigen.


Hoher Blutdruck, Basedow und Stoffwechselstörungen

Ist der Blutdruck zu hoch, dann ist es nicht ratsam, Pollen einzunehmen. In diesem Falle gehört es zur notwendigen Vorsichtsmaßnahme, den Blutdruck zuerst durch Diät mit Naturreis, Quark und Salaten, wie dies an anderer Stelle dieses Buches eingehender erklärt wird, auf natürliche Weise auszugleichen, worauf man mit der Einnahme von Pollen beginnen kann.

Auch bei Basedow, also bei einer Überfunktion der Schilddrüse, darf man erst Pollen einnehmen, wenn man die Funktionsstörungen behoben hat.

Stoffwechselstörungen, und zwar sowohl Verstopfung wie auch Durchfall, kann man mit Pollen sehr günstig beeinflussen.


Geistige Belastung

Geistesarbeiter, die angestrengt tätig sein müssen, finden in den Pollen eine äußerst natürliche, einfache Kraftnahrung. Durch diese Unterstützung können sie ihre Arbeitsintensität länger durchhalten. In der heutigen Hast des Alltags sind Pollen eine sehr willkommene Nahrungsergänzung, eine Zusatznahrung, die vor allem bei geistig starker Beanspruchung Hilfe leistet.

Noch sind nicht alle Wirkstoffe der Pollen erforscht, doch geben jene, die man bereits finden konnte, verbunden mit den gesammelten Erfahrungen genügend Veranlassung, dieses natürliche Produkt jedem neuzeitlich eingestellten Menschen als günstig zu empfehlen.

Da Blütenpollen sehr reich an Vitaminen sind und fast alle Mineralbestandteile und Spurenelemente enthalten, sind sie als Kräftespender sehr beliebt geworden. Nachdem uns die Natur solch wunderbare Stärkungsmittel beschafft, sollten wir diese künstlichen und chemischen Produkten vorziehen.